Vorläufige Gliederungen zu den biblischen Büchern

Thomas Jettel, 2016-2018

z. T. von andern übernommen.
z. T. müssen die Gliederungen noch überarbeitet werden.
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Mt Das Evangelium nach Matthäus

Hauptgliederung:

1,1 -4,22 Des Königs Kommen in diese Welt

4,23- 7,29 Dienst und Lehre in Galiläa

7,28- 11,1 Die Autorität des Königs und seiner Jünger

11,1-13,53 Das Königreich und sein Geheimnis

13,53-19,2 Die Gottheit des Königs und die Autorität seiner Gemeinde

19,1- 26,2 Dienst und Lehre in Jerusalem

26,1-28,20 Des verworfenen Königs Gehen aus dieser Welt

Vergleiche

Vergleich Teil A und Teil G:

1,23 Immanuel, Gott mit uns

4,8-9 Auf einem Berg in Judäa, alle Reiche der Welt, Satan: Alles dieses will ich dir geben

28,20 Und siehe, ich bin bei euch alle Tage

28,16-18 Auf einem Berg in Galiläa. Jesus: Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben

Vergleich Teil B und Teil F:

5,31-32 Ehebruch und Ehescheidung

5,17-19 Zur Bedeutung des Gesetzes Mose

7,24-27 Der kluge und der törichte Mann

19,7-9 Ehebruch und Ehescheidung

22,37-40 Zur Bedeutung des Gesetzes

25,1-2 Die klugen und die törichten Jungfrauen

Vergleich Teil C und Teil E:

7,29; 9,6.8; 10,1 Die Autorität Christi wird an die zwölf Apostel delegiert.

16,18-19; 18,18-20 Die Autorität Christi wird an den Apostel Petrus und an die Gemeinde delegiert

Teil D mit den Geheimnissen des Königreiches Gottes bildet das Herzstück.

Die fünf großen Reden in Mt

Mt 5-7 Prinzipien desKönigreiches

Mt 10 Die Ausbreitung des Königreichs

Mt 13 Die Geheimnisse des Königreichs

Mt 18 Das Zusammenleben im Königreich

Mt 24.25 Die Vollendung des Königreichs

Zu den Reden allgemein.

1. Rede: K. 5-7: // zu 4. Rede K. 18: Bruder richten, Vergeben, Auge, Entzweiung//eins werden. …

2. Rede: K. 10: // zu 5. Rede K. 23-25: Weherufe. Menschensohn kommt, Ausharren, Bedrängnis, Geringe aufnehmen.

3. Rede K. 13: im Zentrum

Mt 1-4:

Die vier K. Teilen sich in zwei Abschnitte (K. 1-2 und 3-4) zu je 4 Unterabschnitten:

Die beiden Abschnitte sind parallel zu einander und haben dasselbe doppelte Muster:

K. 1-2: ABBA und ABCD

K. 3-4: ABBA und ABCD

K. 1-2:

A: Vorgeschichte (Einleitung) 1,1-17:

Der Christus: Sohn Davids; 2xAbraham;

4xWegführung nach Babylon; 4 Frauen des AT erwähnt (T.R.R.B.)

(Gott holte sein Volk zurück aus Babylon)

Betonung: „bis“ (V 17). „Christus genannt“ (V 16)

B1: Geburt des Sohnes; die Rolle des Heilige Geistes dabei. 1,18-25:

Josef gerecht, will sich heimlich scheiden; Ein Bote erscheint Josef im Traum;

Josef: Furcht; fürchte dich nicht; Er handelt entsprechend dem, was der Bote sagte.

Marie gebar den Sohn, den Erstgeborenen. Das Gezeugte ist vom Heiligen Geist.

Er wird sein Volk retten .. (V 21).

Name: Jesus, Immanuel.

B2: Herodes; Huldigung der Waisen. 2,1-12:

Wo wird der Gesalbte geboren? „So ist es geschrieben“ (V 5)

Ein Führer, der mein Volk weiden wird (V. 6) – 2x Jerusalem

Ein Stern (4x) erscheint.

Herodes ruft Waisen heimlich, täuscht vor, er wolle huldigen. 3x huldigen 1x niederfallen

Waise: große Freude. Sie taten ihre Schätze auf: Gaben (Gold, Weihr, Myrrhe)

Sie erhalten im Traum Weisung – und handeln entsprechend.

A: Rückzug nach Äg und dann nach Nazareth 2,13-23:

Ein Bote erscheint Josef im Traum (2x); Nazarener genannt (V 23)

Betonung: „bis“ (V 13)

4x Ägypten, 3x „umbringen“ inkl V 20 (Bethlehem/Rama); 1 Frau des AT erwähnt (Rahel)

Gott ruft seinen Sohn zurück aus Ägypten (V 15)

K. 3-4:

A: Vorgeschichte (Einleitung zum Dienst des Messias) 3,1-12

Verkündigung des Täufers: Tut Buße (3x Buße), denn Königreich nahe.

In der Wüste. AT Zitat: Weg des Herrn. Stimme in der Wüste.

Jerusalem, Judäa, Jordangegend gingen zu ihm hinaus. V 25

B1: Taufe des „geliebten Sohnes“ Gottes; die Rolle des Heiligen Geistes dabei. 3,13-17

Jesus kommt von Galiläa an den Jordan, um getauft zu werden.

So gebührt es sich, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.

Himmel geöffnet, sah den Geist wie eine Taube .. auf ihn kommen.

Und siehe: Eine Stimme aus dem Himmel: „mein geliebter Sohn“

B2: Versuchung des Sohnes Gottes in der Wüste; Führung des Geistes und des Teufels. 4,1-11

Jesus wird vom Geist in die Wüste geführt, um versucht zu werden.

Zeigt ihm alle Königreiche der Welt … Dieses will ich dir geben, wenn V 8.9

3x huldigen 1x niederfallen

Es ist geschrieben (4x). „Wenn du Gottes Sohn bist“ – (Teufel täuscht)

Die heilige Stadt. V 5 Auf Händen werden (die Engel) dich tragen.

Und siehe! – Engel kommen und dienen ihm.

A: Rückzug nach Galiläa, verlässt Nazareth, nach Kapernaum. Die ersten Nachfolger 4,12-25

Verkündigung Jesu: Tut Buße, denn Königreich nahe.

Kapernaum am See. AT Zitat: Weg des Sees. Licht in Finsternis u. Todesschatten.

Galiläa, 10Stadt-Gebiet, Jerusalem, Judäa, Transjordanien. Viele Mengen folgen ihm. V 25.

Mt 5-7:

Klammer: 5,17-20 (Gesetz, Propheten, wahrlich) — 7,12 (Gesetz, Propheten)

Mt 5,21ff (Die ersten fünf): Der 1. Abschnitt beginnt mit „Wahrlich ..“

Mt 6,1ff (Die zweiten fünf): Der 1. Abschnitt beginnt mit „Wahrlich ..“

Ein dreiteiliges Vorwort: 5,3-20: Vorzüglicheres im Königreich der Himmel

a. „Selige“ 5,3-12

b. „Salz“ 5,12.13

c. „Licht“ 5,14-16

Zusammenfassung bzgl. Gesetz und Propheten: 5,17-20

Hauptteil (Die zwei „Gesetzestafeln“, die 10 Worte)

Ihr hörtet, dass zu den Alten gesagt wurde: … Ich aber sage euch

1. Verhalten zum Bruder: Liebe 5,21-26

2. Verhalten zur Frau: [Wenn dein rechtes Auge …] 5,27-32

3. Reden: Wahrhaftig gegenüber andere. 5,33-37

4. Vergelten: [Auge um Auge … rechte Wange] 5,38-42

5. Verhalten zum Feind: Liebe 5,43-47

→ Fazit: 5,48: Handelt wie der himmlische Vater. Das sei eure moralische Vollkommenheit!

[Die 1. „Tafel“ betont den Vorteil für deine Umgebung.] Liebe zum Nächsten! (wie die 2. Gesetzestafel)

Nicht so, sondern so

6. Almosen, Beten, Fasten: Nicht vor Menschen stehen. 6,1-18

7. Irdische Schätze: Nicht ansammeln 6,19-34

8. Reden: Nicht richtend, wahrhaftig mit dir selbst. 7,1-5

9. Geistliche Perlen: Nicht vor Hunde und Schweine werfen. 7,6

10. Bitten, Suchen, Anklopfen: Beständig und vertrauend zum Vater kommen. 7,7-11

Zusammenfassung bzgl. Gesetz und Propheten: 7,12: Tut, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun. Dieses ist das Gesetz und die Propheten.

[Die 2. „Tafel“ betont den Vorteil für dich selbst.] Liebe zu Gott! (wie die 1. Gesetzestafel)

Ein dreiteiliges Nachwort: 7,13-27: Richtiges und Falsches in Bezug auf das Königreich der Himmel

a. Enge und weite Pforte 7,13.14

b. Gute und schlechte Frucht 7,15-23

c. Felsiges und sandiges Fundament 7,24-27

Mt 8-9:

A. Aussätziger 8,1-4: Wenn du willst, kannst du. Jesus will und kann. Niemandem es sagen. Rührte ihn an. Den Priestern zum Zeugnis.

B. Hauptmann Kapern. 8,5-13: Gaube groß. Wie du glaubtest. Ich werde ihn heilen. Ende: Stunde.

C. Schwiegermutter Petri 8,14-22 Stand auf – diente (bereitete Essen). AT-Zitat.

Füchse, nachfolgen, Folge mir. Folgte ihm.

D. Wellenstillung, Gergesener 8,23-34: Macht über Natur u Dämonen. Wer ist er? Kleinglaube. Verwunderten sich. Sie bitten, dass er sich entferne. 8,34

D’. Gelähmter: 9,1-8: Vollmacht, Sünden zu vergeben. Sei guten Mutes (Glaube). Verwunderten sich. Jesus ging weg 9,7

C’. Mt 9,9-17: gerufen. Folge mir. Stand auf. Essen. AT-Zitat. — Stoff Altes/neues Kleid(Wein).

B’. Jairus und die Blutflüssige: Beide kommen mit ihrer Bitte. „Sie wird leben, wenn du glaubst“ und sie (glaubt): Ich werde heil/gerettet. Sei guten Mutes (Glaube).

A’. Zwei Blinde 9,27-34: Glaubt ihr dass ich tun kann? Rührte ihre Augen an. Niemand erfahre es. Stumme: Pharisäer reagieren.

Heilungen (9,35-38) als Abschluss-Teil vor der langen Rede wie vor der Bergpredigt (K. 4E). Bittet den Herrn der Ernte.

Mt 10: Sendung. Verkündigung des Königreiches (wie Johannes der Täufer und Jesus, so die Jünger)

Einleitung: 10,5-8a GEHT:

Was?

Geht! Verkündigt! Heilt!

A: 10,8b-15:

Wie? Geschenkweise V8b-10

Wem?

Was/wie/wem. Würdig. Aufnehmen. Kein Geld. Alles gratis tun.

Frieden

B: 10,16-36: Opposition

Einleitung: 16: Wie Schafe unter die Wölfe!

1) 16-22:

a: 17.18: Nehmt euch in Acht vor den Menschen! – aber:

b: 19.20: Sorgt nicht.

c: 21.22: Gehasst wegen meines Names. Rettung am Ende. Bruder gegen Bruder.

2) 23-33

a: 23: Flieht! – aber:

b: 24-31 Fürchtet euch nicht!

c: 32-33: Zeugnis. Wer mich bekennt vor den Menschen … zu euch bekennen.

C: 34-42: Meint nicht, ich sei gekommen, Frieden zu bringen, sondern Schwert.

WER …. Würdig.

Aufnehmen. Lohn. (Sie bekommen zu trinken u. a.)

Lektion: Widerstand hat 2 Seiten:

  1. Menschen sind gefährlich, nehmt euch in Acht. ABER, wenn sie euch vor Gerichte zerren, so sollt ihr wissen: Das ist zum Zeugnis! Und der Heilige Geist wird euch beistehen zu reden.
  2. Bruder wird Bruder verraten. ABER ihr sollte lernen, auszuharren.

Und:

A) Bei Verfolgung: Flieht!, weil ihr noch weitere Aufgaben habt! ABER, wenn sie euch fangen, so Fürchtet euch nicht, weil Gott sogar eure Haare gezählt hat. Er ist da und er wird zu euch schauen. Ihm entgleitet nichts aus der Hand.

Mt 11.12:

A. 11,1-15: Johannes der Täufer, ein Verwandter, zweifelt. Schickt Boten zu Jesus. Identität.

B. 11,16-30: Dieses Geschlecht. Tag des Gerichts.

C. 12,1-8: Sabbat u. Pharisäer. Ähren. „deine Jünger tun, was am Sabbat nicht gestattet ist“

C’. 12,9-15: Sabbat u. Pharisäer. Verdorrte Hand. „Ist es gestattet am Sabbat zu heilen?“

B’. 12,16-45: Blinder/Stummer, Dämonen. Lästerung; Dieses Geschlecht. Tag des Gerichts. Pharisäer Dämonische, blind, stumm.

A’: 12,46-50: Zweifeln die Verwandten an ihm? Sie schicken Leute zu Jesus. Identität?

Mt 13:

I: 13,1.2: Am See, zu allem Volk

II: 13,36: Im Haus, zu den Jüngern

Jeweils das erste Gleichnis hat den Satz: „Wer Ohren hat …“ 13,9; 13,43.

Ein Gleichnis vom Sämann 3-23 (ohne „das Königreich der Himmel gleicht …“ mit Einschub 13,10-17)

Gott sprach in Gleichnissen, weil Gott barmherzig ist. Je mehr man weiß, desto mehr Verantwortung hat man.

Sechs Gleichnisse: Das Königreich der Himmel gleicht … 6x V. 24.31.33 – 44.45.47

Ufer: Sämann erzählt + Sämann erklärt → 2.-4. Gleichnis

Haus: Unkrautgleichnis erklärt. → 5.-7. Gleichnis

Chiastisch:

a: Unkraut (2.)

b: Senfkorn (3.) + Sauerteig (4.)

b: Schatz (5.) + Perle (6.)

a: Fischnetz (7.) (ähnlich wie Unkraut)

Mt 14,54 -17,27:

A. 13,54- 14,12: Politik (Unglaube in Nazareth. Woher die Kräfte?) König Herodes fragt nach d Kräften. V1 V 2 Von Toten erweckt. Johannes ermahnt den Politiker, deckt seine Sünde auf. Man soll Regenten ins Gewissen reden.

B. 14,13-21: Speisung der 5000. Gebet (blickte zum Himmel). „Wir haben nicht.“

C. 14,22-36: Petrus auf dem Wasser: Zuerst Glaube, dann Kleinglaube. Wahrlich, du bist Gottes Sohn.

D. 15,1-20 Pharisäer und Schriftgelehrte; Lehre/Überlieferung (V 9). 15,19 …. Ehebrüche – aus dem Herzen hervor. 15,11.18. Heuchler (15,7). Begreift ihr noch nicht? (15,16)

E. 15,21-28: Wunder: Kanaanäische Frau: Großer Glaube. Erbarme dich. Entlasse sie. Brotkrumen. Tisch.

E’. 15,29-39: Wunder: Speisung der 4000. Jesus von Erbarmen bewegt. Entlasse sie. Brocken Brot. Zu Tische.

D’. 16,1-12: Pharisäer und Sadduzäer; Lehre (V 12). Zeichen, ehebrecherisches Geschlecht; Heuchler. 16,4; Sauerteig 16,5.12. Kleingläubige (V. 8)

C’. 16,13-28: Petrus: Zuerst: Du bist Gottes Sohn. Dann: Widersacher. (Kleinglaube?)

B’. 17,1-23: Petrus: Will bleiben (Berg der Verklärung). Geliebter Sohn. Ungläubiges Geschlecht. Sie konnten nicht. Lektion: Glauben. Leidensankündigung. V. 23 Auferweckt.

A’. 17,24-27: Politik. Steuermünze in Fisch. Petrus. V25 Herrschende. Jesus/Petrus in der Begegnung mit Politikern keinen Anstoß geben. Nicht rebellieren, sondern die Steuern bezahlen. Gott sorgt dafür, dass wir genug Geld hast, die Steuern zu bezahlen.

Es geht vom Unglauben zum Glauben. Der Herr will den Glauben der Jünger stärken.

Unglaube (13,58) – Kleinglaube (14,31) – Großer Glaube (15,28) – Kleinglaube (16,8) – Unglaube (17,17)

Mt 18: Die Gemeinschaft des Königreiches

18,1-3 Einleitung. Rechtes Verhalten im Königreich Gottes in Sachen Beziehung

18,4: Sich selbst demütigen (niedrige Gesinnung einnehmen)

18,5: Andere aufnehmen

18,6-9: Dem Geringen (= Bruder) keinen Fallstrick legen (Anstoß geben) (Selber radikal sein mit der Sünde.)

18,10-14: Den Geringen (= Bruder) nicht verachten

18,15-20: Den Bruder zurechtbringen

18,21-35: Dem Bruder vergeben

Mt 19-22:

A. 19,1-12 u. 13-30 Pharisäer. Frage nach der Scheidung. Gestattet? (Versuchten ihn). Kinder und das Königreich. Der reiche Jüngling. Bei Gott sind alle Dinge möglich (19,26).

B. 20,1-16: Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. (Herr des Weinbergs) Das Königreich ist gleich … .

C. 20,17-19: Jesus ging nach Jerusalem. Wir gehe hinauf … Tod. Auferstehung (vorausgesagt)

D. 20,20-28: Mutter Jk u Joh. Was wünschst du?

D’. 20,29-34: Zwei Blinde von Jericho: Was wünscht ihr?

C’. 21,1-17: Als sie sich Jerusalem nahten. Als er in Jerusalem einzog.

B’. 21,8- 22,15: Glaube. Gleichnis von den untreuen Weinpächtern (Herr des Weinbergs) und vom kgl. Hochzeitsmahl.

A’. 22,16-46: Herodianer. Frage nach des Kaisers Steuer. gestattet? Sadduzäer und die Auferstehung. Last ihr nicht? Frage nach dem gr. Gebot (versuchten ihn)

Mt 23:

23,1-12: Einleitung

23,13-33: Acht Wehe

23,34-39: Schluss

Mt 24-25 Glie TJ 2017

0: Einleitung: Bericht Jesu über Zerstörung des Tempels und die zwei Fragen der Jünger (über den Zeitpunkt und das Zeichen) 24,1-3

I: 24,4-31: Drei Aussagen bzgl. Endzeit-Zeichen

A: 24,4-14: Allgemeine Vorzeichen – u seelsorgerliche Aufforderungen/Warnungen (Irreführer)

1) 24,4-8:

a) 4-5

b) 6-8

2) 24,9-14:

a) 9-13

b) 14

B: 24,15-28: Ein konkretes Zeichen: Der Gräuel der Verwüstung gefolgt von der großen Bedrängnis – und Aufforderungen/Warnungen (Irreführer)

1) 24,15-22: Der Gräuel der Verwüstung (und Aufruf zur sofortigen Flucht) und Information zur großen Bedrängnis

2) 24,23-28: Zwei Aufforderungen zum Nichtglauben (Warnung vor Irreführung)

a) 23-25: glaubt es nicht – und Begründung

a) 26-28: glaubt es nicht – und Begründung (u. Begründung der Begründung in V 28)

C: 24,29-31: Das Zeichen des Menschensohnes am Himmel und die Ereignisse seines Kommens

1) Sonne, Mond, Sterne (29)

2) Zeichen des Menschensohnes; Klagen der Menschen (30)

3) Einsammlung der Erwählten (31)

II: 24,32- 25,46: Drei Aussagen in Bezug auf den ZEITPUNKT des Endes

A: Die Nähe dieses Zeitpunktes 24,32-35

1) Bild vom Feigenbaum (32) und Anwendung (33)

2) Die Aussage der Nähe (34) und Unterstreichung: Die Unvergänglichkeit der Worte Jesu im Vergleich zur Vergänglichkeit der (jüd.) „Hi u E“ (35)

 

B: Die Ungewissheit des Zeitpunktes und (daher) Aufforderung zur Wachsamkeit 24,36- 25,30

1) Die Aussage (Ungewissheit des Zeitpunktes) 36

2) Der Vergleich mit der Zeit Noahs 37-39

3) Die große Scheidung – und Aufruf zur Wachsamkeit 10-42 (Wacht also ‹stets›, weil ihr nicht wisst, zu welcher Stunde euer Herr kommt! Gericht über die )

4) Der Vergleich mit 1 Einbrecher: Unberechenbarkeit V. 43.44

5) Der Vergleich mit 2 Verantwortung tragenden Sklaven: Treue u. Bereitschaft V. 45-51

6) Der Vergleich mit 10 Brautfreundinnen: Bereitschaft 25,1-13 (Wacht also ‹stets›, weil ihr nicht den Tag wisst noch die Stunde, in der der Sohn des Menschen kommt!)

7) Das Gleichnis von den Hausverwaltern: Treue 25,14 (13) -30

C: Das Gericht des Menschensohnes über die aus den „Völkern“ (Ihr Verhalten in der Verfolgungszeit) 25,31-46

 

Mt 26-28:

A. 26,1-16: Hohe Priester u Älteste beraten. Salbung Jesu zum Begräbnis. Huldigung (Frau). Botschaft verkündet in der ganzen Welt. Judas. Silberstücke.

B. 26,17-45: Passa. Wein. Blut vergossen. Gebet in Gethsemane (Beziehung z. Vater). Wenn ich erweckt bin

C. 26,45- 27,10: Judas. Gefangennahme. Verhör: Bist du der Gesalbte. JA. 26,64. Petrus: Bist du… Nein! 26,69. Judas: Blutgeld 2mal; (Gesalbter 26,68)

C’. 27,11-31: Jesus vor Pilatus. Bist du der König der Juden? JA. 27,11. Barbaras. Sein Blut komme über uns. (2mal Blut) (Gesalbter 27,17.22)

B’. 27,32-54: Kreuzigung. (saurer) Wein (2mal). Gebet am Kreuz (Beziehung zu Gott). Dieser war Gottes Sohn. (3mal Gottes Sohn). Tod. Erweckung von Gestorbenen Leibern.

A’. 27,55-28,20: Begräbnis (und Salbung), Hohe Priester u Älteste beraten. Huldigung (Frauen, 2mal). Botschaft verkündet in der ganzen Welt. Silberstücke zur Bestechung der Wachen.

Mt 5-7 Die Bergpredigt (Details)

A. Vorwort: 5,3-20: Vorzüglicheres im Königreich der Himmel

1. „Selige“

2. „Salz“ und „Licht“

3. Vorzüglichere Gerechtigkeit

B. Hauptteil: 5,21 – 7,12: Zehn Worte Jesu („10 Gebote“) (s. u.)

C. Nachwort: 7,13-27: Richtiges und Falsches in Bezug auf das Königreich

1. Enge und weite Pforte

2. Gute und schlechte Frucht

3. Felsiges und sandiges Fundament

Mt 5,21- 7,12: Die 10 Worte Jesu (aufgeteilt in 2mal 5, wie der Dekalog im AT)

Mt 5,21-48: Die Worte 1-5

5,21 Ihr habt gehört … Ich aber

5,27 Ihr habt gehört … Ich aber

5,33 Ihr habt gehört … Ich aber

5,38 Ihr habt gehört … Ich aber

5,43 Ihr habt gehört … Ich aber

Fazit 5,48 „also“

Mt 6,1-7,12: Die Worte 6-10

6,1 Nicht … 6,3 Aber …

6,19 (25) … nicht … Aber (6,20.33)

7,1 … nicht …. Aber (7,3)

7,6 … nicht

7,7ff wenn ihr …, wie viel mehr euer Vater

Fazit 7,12 „also“

Mt 5,21-48: Die Worte 1-5

5,21-26 Verhalten zum Bruder: Liebe

5,27-32 Verhalten zur Frau [rechtes Auge, Hand]

5,33-37 Wahrhaftigkeit im Reden. Euer Wort sei: Ja: Ja; Nein: Nein.

5,38-42 Verhalten zum bedrohenden Nächsten [Auge, rechte Wange]

5,43-47 Verhalten zum Feind: Liebe

Fazit: 5,48

Mt 6,1-7,12: Die Worte 6-10

6,1 Beten (Vater) dreiteilig

6,19 Irdische Schätze nicht ansammeln.

7,1 Nicht richtend reden!

7,6 Geistliche Schätze nicht vor die Hunde bzw. Schweine werfen.

7,7 Bittet! (Vater) dreiteilig

Fazit: 7,12

Die Seligpreisungen Mt 5,3-12

1 Selig die Armen dem Geiste nach – weil ihnen das Königreich der Himmel gehört.

2 Selig die Trauernden – weil sie getröstet werden werden. [[wie Kinder]]

3 Selig die Sanftmütigen – weil sie die Erde erben werden. [[wie Er]]

4 Selig die Hungernden und Dürstenden nach Gerechtigkeit – weil sie gesättigt werden

werden.

5 Selig die Barmherzigen – weil sie Barmherzigkeit erfahren werden.

6 Selig die Reinen im Herzen – weil sie Gott sehen werden. [[wie Er]]

7 Selig die Friedensstifter – weil sie Söhne Gottes heißen werden . [[→ Freude]]

8 Selig, die wegen Gerechtigkeit Verfolgten, weil ihnen das Königreich der Himmel gehört.

[[arm]]

Details zu den fünf Worten der „1. Tafel“: 5,21-48

1. Verhalten zum Bruder 5,21-26

a. Das rechte Verhalten zum Bruder – aufgezeigt am sechsten Gebot: 5,21.22

b. Zwei Beispiele, wie man Zorn beilegt: 5,23-26

a) In Jerusalem: Der Gang zur Anbetung im Tempel 5,23.24

Lass dein Anbetungsopfer und bring die Sache sofort in Ordnung!

Was geschieht, wenn ich fromm weiterbete und nichts unternehme? → Mt 6,1ff

Wie soll sich der andere Bruder sich in einem solchen Fall verhalten? → Mt 6,14.15

b) In einer Stadt: Der Gang zum Richter 5,25.26

Sei wohlgesinnt (= erzeige dich gutwillig) gegen deinen Rechtsgegner, schnell!

2. Verhalten zur Frau 5,27-32

Zur fremden: 5,27-30: Nicht nehmen! (Gedanken)

Zur eigenen: 5,31.32: Nicht entlassen!

3. Über Wahrhaftigkeit im Reden 5,33-37

4. Über das Verhalten zum bedrohenden Nächsten 5,38-42

a. Rechte Wange 5,39 (EHRE)

b. Leibhemd 5,40 (BESITZ)

c. Nötigung für eine Meile 5,41 (FREIHEIT)

d. Gib! 5,42 (Grundsätzlich: Bereitwilligkeit zu geben)

5. Verhalten zum Feind 5,43-47

Warum sollen wir so in Liebe handeln?

1. Weil der Vater ebenso handelt – auch denen gegenüber, die ihn nicht lieben. V. 45

2. Weil ungewöhnliches Handeln ungewöhnlichen Lohn einbringt. V. 46A

3. Weil uns das von den Heiden und Sündern unterscheidet. V. 47

Fazit: 5,48 Seid ihr also vollkommen, gleichwie auch euer Vater, der in den Himmeln, vollkommen ist.

Details zu den fünf Worten der „2. Tafel“: 6,1- 7,12

6. Almosen, Beten, Fasten: Nicht vor Menschen ausüben 6,1-18

7. Nicht irdische Schätze ansammeln 6,19-34

Aufruf: Nicht Schätze auf Erden sammeln, sondern im Himmel 6,19

Begründung: Warum nicht? 6,19-24

1. Weil sie nicht bleiben. 6,19 (Motte, Fraß, Diebe)

2. Weil sie das Herz in Beschlag nehmen. 6,21

3. Weil sie die Sicht trüben. 6,22.23

4. Weil sie den Dienst für Gott beeinträchtigen. 6,24

Folgerung: Nicht falsche Vorsorge treiben! 6,25-34

Aufruf: Nicht um die Zukunft besorgt sein. 6,25 (V. 31.34)

Begründung: Warum nicht? 6,25-32

1. Weil wir einen himmlischen Vater haben 6,25.26

2. Weil wir durch Vorsorgen unser Leben nicht verlängern können. 6,27

3. Weil der Vater weiß, was wir brauchen. 6,31.32

4. Weil wir einen höheren Auftrag haben und das Sorgen uns davon abhält. 6,33.34

Folgerung: Nach Gottes Reich und Gerechtigkeit trachten. 6,33.34

8. Nicht richten. Wahrhaftigkeit! Rechtes Maß an mich selber 7,1-5

9. Nicht das Heilige bzw. Perlen den Hunden bzw. Schweinen geben. 7,6

10. Bitten, Suchen, Anklopfen – beim VATER 7,7-11

Mk Das Evangelium nach Markus

Bemerkungen zur Gliederung und zum Thema:

Das Thema – ganz am Anfang: Jesus Christus, der Sohn Gottes (1,1 nach dem traditionellen Text)

1,11: Erstes Bekenntnis des Vaters (An einer der tiefsten Stellen des Landes, am Jordan): „Du bist mein geliebter Sohn.“

Auch die Dämonen wollen es bekennen (3,11), aber Jesus Christus bedroht sie. Er will das Bekenntnis nicht aus dem Munde von Lügnern.

8,29: Der 1. Teil des Evangeliums endet mit der Erkenntnis eines Menschen: Zum ersten Mal bekennt ein Mensch: „Du bist der Christus.“

Am Beginn des 2. Teils des Evangeliums:

9,8: (Auf einem hohen Berge): Zweites Bekenntnis des Vaters: „Dieser ist mein geliebter SOHN.“

15,39: Zum ersten Mal bekennt ein Heide, der römische Hauptmann: „Wahrlich, dieser war Gottes Sohn.“

16,19: Das Evangelium endet mit der Erhöhung des HERRN zur Rechten Gottes (wie in 14,62f von ihm selber vorausgesagt).

Grobe Struktur:

Vorwort: 1,1-8

Teil I:

1,9- 3,12: Jesus ruft die Jünger, heilt Menschen, lehrt. Taten. Was ist dieses? Eine neue Lehre mit Vollmacht?

3,13- 6,6: Jesus bestellt die Zwölf, sie sind bei ihm, er heilt, lehrt. Lehre. Wer ist dieser, dass … (4,41) Was ist das für eine Weisheit und – die Wunderwerke (6,2) [Wer sind seine Verwandten?]

6,7- 8,30: Jesus sendet die Zwölf aus und zieht sie heran. Spezielles Training. Wer ist Jesus? 6,14; 8,28ff

Teil II:

8,31- 10,52: Jesus spricht von Leiden und ruft die Jünger zum Mitleiden auf. [Wer ist groß?]

11,1- 13,37: Jesus wird mit Worten geprüft, und bereitet seine Jünger auf Leiden vor. Wie und wann wird das Reich aufgerichtet?

14,1- 16,20: Jesus leidet, stirbt, ersteht auf, sendet aus, fährt auf. Er wirkt vom Himmel. [Bist du der Sohn des Hochgelobten?]

Schluss: 16,19.20

Lk Das Evangelium nach Lukas

Fußn: in Anlehnung an David Gooding

I. DAS KOMMEN DES MESSIAS. (WER IST ER?): 1,5-9,50

A. Der Eintritt des Sohnes Gottes in die Welt: K. 1.2

B. Die Einführung des Sohnes Gottes in den Dienst: K. 3.4

C. Der Sohn Gottes im Umgang mit Sünde und Sündern (Der Inhalt seiner Botschaft): K. 5.6

D. Der Weg der Errettung (Die Auswirkung der Botschaft): K. 7.8

E. Die Aufrichtung des messianischen Königreiches (Das Ziel der Botschaft): 9,1-50

II. DAS GEHEN DES MESSIAS. (WER FOLGT IHM?): 9,51-24,53

A. Die Natur der Reise: 9,51-10,37

B. Notwendigkeiten, Prioritäten und rechte Proportionen auf der Reise: 10,38-13,21

C. Das Ziel der Reise: 13,22-17,10

D. Vorbereitungen auf das Regieren mit Christus: 17,11-19,28

E. Das Eingehen des Königs in seine Herrlichkeit: 19,29-24,53

(zu Details siehe D. Gooding, „Das Lukasevangelium“, CLV)

Jh Das Evangelium nach Johannes

Grobgliederung

I. Der Dienst des Messias für die Welt: K. 1-12

A. Der Messias wird vorgestellt (Wer ist er?) 1,1- 2,12

B. 1. Reise nach Jerusalem: Der Geber (Wie bringt er Menschen zum Glauben?) 2,13- 4,54

C. 2. Reise: Der Schöpfer und Erhalter (Wie bringt er Menschen in den Himmel?) 5,1- 6,71

D. 3. Reise: Der Lichtbringer (Wie offenbart er sich der Welt?) 7,1- 10,42

E. 4. Reise: Der Kommende (Wie kommt er zur Verherrlichung?) 11,1-12,50

Abschließender Kommentar (Glauben/Unglauben) 12,37-50

II. Der Dienst des Messias für die Seinen: K. 13-21

A. .. im Obersaal: Die Frage der Heiligung 13,1- 17,24

B. .. in Leiden und Sterben: Die Frage der Macht 18,1 -19,42

C. .. nach seiner Auferstehung: Die Frage der Liebe 20,1-21,25

Abschließender Kommentar des Johannes 21,24-25

Chiastische Gliederung

1. Teil: 1,11 Die Seinen

2. Teil: 13,1 Die Seinen

1. Teil: Jh 1-12: Er war das wahre Licht das — in die Welt kommend — jedem Menschen leuchtet. Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.

2. Teil: Jh 13-21: Wissend, dass er wegginge hin zum Vater, liebte er die Seinen, die in der Welt waren — die er geliebt hatte — bis ans Ende.

Licht und Liebe (1Joh 1,5; 4,16)

Jh 1-12: 28mal = 23mal Licht, 2mal Leuchter, 2mal leuchten, 1mal Lampe [nie in Jh 13-21]

Jh 13-21: 48mal = 36mal Liebe(n), 12mal lieb haben [nur 9mal = 7+2mal in Jh 13-21]

21mal Liebe Gottes zu den Menschen [nur Jh 1-12: 4mal]

1. Teil: Jh 1-12:

A: Keine Reise. LICHT, damit alle glaubten. Wunder (Trank) 1,1- 2,12

B: Reise 1: Frau: In Ewigkeit nicht dürsten. Anbetung im Tempel. Hauptmann: Heilung auf Distanz. 2,13- K. 4

C: Reise 2: Heilung am Teich (ohne Mittel). Woher/Wohin? Brot des Lebens essen. 5,1- K. 6

C’: Reise 3: Ströme lebenden Wassers trinken. Woher/Wohin? Heilung am Teich (Teich als Mittel) 7,1- K. 10

B’: Reise 4: Martha: In Ewigkeit nicht dürsten. Lazarus: Heilung auf Distanz? Maria: Anbetung. 11,1- 12,36A

A’: Keine Reise. Glaubt an das LICHT. 12,36M-50

2. Teil: Jh 13-21:

A: Einleitung: LIEBE. (Jesus u. Petrus u. Johannes u. Judas. 3mal …) K. 13

B: Liebende Fürsorge um die Seinen vor dem Leiden. „Ich gehe, ihr bleibt.“ Heiliger Geist. K. 14-16

C: Liebe, die betet: „Ich habe das Werk vollbracht.“ Wahrheit. Schrift erfüllt. K. 17

C’: Liebe, die leidet: „Es ist vollbracht.“ Wahrheit. Schrift erfüllt. K. 18-19

B’: Liebende Fürsorge um die Seinen nach der Auferstehung. „Ich gehe, ihr bleibt.“ Heiliger Geist. K. 20

A’: Schluss. Wunder (Speise) LIEBST du mich? (Jesus u. Petrus u. Johannes. 3mal …) K. 21

Die Themen:

1. Teil: Jh 1-12:

A: Vorstellung des Lichtes. Wer ist er? Die ersten Jünger. Erstes Zeichen. 1,1- 2,12

B: Was ist glauben? Was ist das Königreich Gottes? Wie wird Gott angebetet? 2,13- K. 4

C: Was ist das „Leben“? Wie kommt man ans Ziel? 5,1- K. 6

C’: Die Wasserscheide. Das Urteilsvermögen des Menschen. 7,1- K. 10

B’: Leben nach dem Tode. Das Ziel. Das Kommen des Königs. Hinweise auf seinen Tod. 11,1- 12,36A

A’: Letzter Aufruf des Lichtes. Der Unglaube Israels. 12,36-50:

2. Teil: Jh 13-21:

A: Was ist Heiligung? Was ist Heiligung nicht? Das Gebot der Liebe. K. 13

B: Über das Gehen des Sohnes und Kommen des Geistes. Die Lebensverbindung. Der Fürsprecher. Die Funktion des Heiligen Geistes. K. 14-16

C: Gebet für die Verherrlichung des Sohnes und die Bewahrung und Einheit der Seinen. K. 17

C’: Judas, Petrus. Der Kampf der Wahrheit gegen die Lüge. K. 18-19

B’: Maria, Petrus, Johannes, Thomas. Die Liebe des Auferstandenen. K. 20

A’: Was ist Nachfolge und Dienst. Wiederherstellung des Petrus. Die Frage nach der Liebe K. 21

Der Inhalt:

K 1: In ihm Leben, Licht –

LAMM (Sünde trägt) 1,29.36

Täufer mit Heiligen Geist 1,33

K 2: Wasser – Wein.

Haus meines Vaters – Zerstört diesen Tempel 2,21= Leib

K. 3: Neugeburt – Königreich Gottes sehen/eingehen

Aus Geist geboren – Mensch ist Fleisch 3,6.

Ewiges Leben haben 3,16

Licht in die Welt gekommen 3,19

K. 4: Gabe Gottes 4,10, lebendes Wasser – kein Durst – Quelle – ins ewige Leben sprudelnd.

Gott ist Geist, Vater in Geist u Wahrheit anbeten, kein Berg (Tempel)

4,36: Frucht sammeln fürs ewige Leben

4,50: Glaube → Kind lebt (4,50.51.53)

K. 5: Gesund werden – Mittel: Teich

Sabbat (töten)

5,24: ewiges Leben; vom Tod zum Leben; 5,25: wird leben; 5,26: Leben im Vater u im Sohn

Gericht (Sohn: der Richter);

Auferstehung des Lebens, Auferstehung des Gerichts.

5,39.40: Leben.

K. 6: Brot des Lebens (18mal)

Auferstehung (4mal)

K. 7: Ströme lebenden Wassers (Heilige Geist)

K. 8: Licht des Lebens; Licht der Welt

Von oben, von unten, nicht von dieser Welt 8,23

Wahrheit (8,32; 40-46) 6mal

Kein Tod in Ewigkeit 8,51.52

K. 9: Blinder Augenlicht; Licht der Welt 9,5

Pharisäer „sehen sehend“, sehen aber dennoch nicht (verblendet: K. 12!)

K. 10: Schafe Hes 34.

andere Schafe – alle zusammen beim Hirten: eine Herde 10,16 (vgl. Hes 34,23; 37,24).

Der Hirte führt seine Schafe hinaus aus de „Hof“ Israel zu sich hin, wo sie Weide finden und ein u ausgehen.

10,28: sie gehen ewiglich nicht verloren.

K. 11: Sterben und Auferstehung:

Auferstehung 7mal: 11,23-25; 12,1.9.17

Jesus Christus für das Volk sterben, um die Kinder Gottes in eins zu versammeln. (Sammlung der Erwählten = Sammlung Israels) Licht (6mal)

K. 12

Jesus Christus König, DEIN König, 12,15.

I. Joh 1-12

A. Vorgeschichte: 1,1- 2,12: Das Lamm – der König

B. Erste Reise: 2,13 – 4,54: Wasser

Galiläa – Jerusalem – Galiläa

C. Zweite Reise: 5,1- 6,71: Leben, Erhaltung. Wollt ihr weggehen?

Galiläa – Jerusalem – Galiläa

B’. Dritte Reise: 7,1- 10,42: Wasser und

Galiläa – Jerusalem – Transjordanien

A’. Vierte Reise: 11,1- 12,50: Der König, der erhöht werden muss.

(Die 4. Reise endet in Galiläa: K. 21)

Parallelismus in Johannes:

I. Joh 1-12

Es beginnt in Galiläa

A: Die Seinen nahmen ihn nicht an … Licht – glauben

Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt – Die ersten Jünger – Der „König“ Israels. Echter Israelit. Himmel offen. MARIA und Jesus (neue Beziehung)

B: 2,12ff: Gott gab Sohn, Mensch: Fleisch, neue Geburt, Gott: Geist, in Geist u Wahrheit anbeten;

WASSER, FRAU: Sünde Unzucht

C: 5,1ff: Brot des Lebens. Wollt ihr auch weggehen? Du bist der Lebendige Gottes.

B’: 7,1ff: WASSER, FRAU: Ehebrecherin

Wahrheit frei machen, Blinder sieht, Hirte gibt sein Leben

A’: 11,1ff: Auferstehung und Leben, Martha, MARIA und Jesus, – Dein König kommt zu dir. Leben lassen, Menschensohn erhöht.

Licht – nicht glauben – verhärtet – Gericht am letzten Tag.

II. Joh 13-21

A. Mahl: Er liebte .. Gespräch mit. m. Petrus Joh 13-14

B. Zeugnis Joh 15-16

C. Gebet um Bewahrung u Heiligung Joh 17

B’. Der treue Zeuge Joh 18-19

A’. Mahl: Liebst du mich? Gespräch m. Petrus; Jünger den Jesus leibte Joh 20-21

II. Joh 13-21

A: Die Seinen … liebte, liebte er sie bis ans Äußerste. (Jünger, den Jesus liebte) Gespräch mit Petrus.

MAHL 13: Petrus, Judas; Johannes,

Thomas. „Ich gehe zum Vater.“

B: 14-16: Heilige Geist .

C: 17: Bewahre sie! Ich habe deinen Namen kundgetan den Menschen, die Du mir gegeben.

C: 18.19: Bekenntnis vor Pilatus); Petrus versagt.

B: 20: MARIA Magdala (neue Beziehung) „Ich fahre auf zum Vater.“ Petrus, Johannes , Thomas, Heilige Geist

A: 21: MAHL. Liebst du mich? Gespräch mit Petrus. (Jünger, den Jesus liebte)

Es endet in Galiläa

I. Joh 1-12

A. Vorgeschichte: 1,1- 2,11: Wer ist Jesus?

Der Abschnitt beginnt mit dem „Anfang“ (1,1) — sowie mit Herrlichkeit (1,14), und er endet mit dem Anfang der Zeichen und somit der Offenbarung seiner Herrlichkeit (2,11).

a: 1,1-14: Anfang, Wort, Gott, Leben, Licht der Menschen. Wir sahen seine Herrlichkeit 1,14; Schöpfer.

Einziggeborener SOHN vom Vater. „Die an seinen Namen glauben.“

b: 1,15-28: Jesus der Gesalbte 17. Zeugnis des Täufers; ER hat Gott „kundgetan“ (durch Lehre u Leben)

c: 1,29-36: Lamm Gottes (29.36): trägt Sünde, tauft mit Heiligen Geist.

b: 1,36-51: Lehrer. Kommt und seht! Der Gesalbte (41), König Israels (49), Sohn Gottes

a’: 2,1-11: Anfang der Zeichen, er offenbarte seine Herrlichkeit; Wasser → Wein (Schöpfer).

Er ist nicht lediglich der SOHN von Maria. „Die Jünger glaubten an ihn.“

B. Erste Reise: 2,12 – 4,54: Was ist das Reich Gottes, wie geschieht Anbetung/Worship-Service? Was heißt „glauben“?

Beginnt und endet in Kapernaum.

a: Kapernaum – Jerusalem.Tempel, Haus meines Vaters, Tempel seines Leibes. Glaube wegen Zeichen

b: Der Mensch ist Fleisch. → Geburt aus Geist. Wer nicht aus Geist geboren, kann nicht ins Reich Gottes.

Gott GAB. (Gott ist ein Geber, nicht ein Räuber.) Lehrer, von Gott gekommen. 3,1.2

c: Nikodemus. Jesu gibt Zeugnis. 3,11. So sehr liebte Gott die Welt. Sohn glauben. Der aus dem Himmel niederstieg. 3,13

c’: Zeugnis des Täufers. Vater liebt den Sohn. ER muss zunehmen. Sohn glauben 3,36. Er ist von oben. 3,22-36

b’: (Fleischliche Anbetung am Berg) Gott ist Geist. Anbetung in Geist u Wahrheit. Gott sucht solche, die ihn anbeten. Die GABE Gottes. Der Messias kommt (4,25)

a’: Kana – Kapernaum. Zweites Zeichen (4,46.48.50.53). Glaube wegen Zeichen oder wegen Wort (39.41)?

C. Zweite Reise: 5,1- 6,71: Wie kommt man ans Ziel?

a: Heilung am Teich (Zeichen): Der Geheilte erkennt etwas von Jesus. →

Auseinandersetzung mit den Juden: Juden suchen Jesus zu töten (zweimal: 5,16.18), weil er sich selbst „Gott gleich machte“.

b: 5,19-47 (Die lange Erklärung): Zeichen 5,36; Auferstehung und Leben (5,28.29)

Ihr forscht in den Schriften (5,39)…. Aber sie glauben nicht seinen Worten (5,38.44-47). Der Vater hat dem Sohn gegeben, Gericht zu halten und Leben zu haben in sich selbst (5,22.26)

 

c: 6,1-21: Speisung der 5000. Zeichen. Wie speist man eine Menge, dass sie nicht umkommen? Gebt ihr ihnen zu essen. Lektion: Christus ist der eigentliche Brotgeber, die Jünger nur die Austeiler.

c: Versetzung des Bootes ans Ufer. Wie kommt man ans Ziel? Lektion: Christus ist Ans-Ziel-Bringer, nicht die Ruderer.

b’: 6,22-59 (Die lange Erklärung): Ihr sucht mich, weil ihr von den Broten gegessen → Das Brot des Lebens (6,27.33.35.48) — wenn man es isst — bringt zum Ziel: zur Auferwecken am letzten Tage (6,39.40.44.54). Der Vater gibt dem (= weist hin zum) Sohn (6,37.39)

a’: 6,60-71: Auseinandersetzung mit den Jüngern, die nicht glaubten (2mal)

Judas, der ihn auslieferte (zweimal: 6,64.71). Frage: Wollt auch ihr weggehen?

Petrus erkennt (69): „Du bist der Sohn des lebenden Gottes”!

B’. Dritte Reise: 7,1- 10,42: Die Frage nach der Beziehung Jesu zu Sünde und zu den Sündern / zur Welt.

a: 7: Er geht hinauf … Wie? (Zeige dich der Welt) . Juden suchen ihn zu greifen; deshalb bleibt er in Galiläa.

FEST der Laubhütten. Frage: Ist er der Messias? 7,26.31.41.42. Er tut Zeichen.

b: 7,..: Frage Woher/Wohin? – „Komme zu mir; und er trinke ..“ Wer den Willen Gottes tun will, wird erkennen 7,17.

8,1-13: Thema Sünde. Versuchte Steinigung. Eine FRAU, ins Licht gestellt, bleibt im Licht stehen; die anderen weichen, wollen sich nicht aufdecken lassen. Das LICHT der Welt (8,12) zeigt ihnen die Wahrheit über SICH selbst.

8,14-59: Thema: Sünde. Auseinandersetzung über das Licht/die Wahrheit (im Kontrast zur Lüge). Woher/Wohin? → Die Juden wollen das Licht löschen (ihn steinigen)

b’: 9: Ein MANN, der nie Licht hatte, sieht das LICHT der Welt (9,5) und erkennt immer mehr. Die anderen wollen nicht glauben, obwohl sie die Wahrheit über IHN sehen. Sie sagen, sie sind sehend. Daher bleibt ihre Sünde. 9,39-41

a’: 10: Der gute Hirte geht zu den Schafen. Wie? „Ich gebe ihnen ewiges Leben. Niemand kann sie aus meiner Hand rauben.“

FEST der Tempelweihe. Frage: Bist du der Messias?/ Gottes Sohn?

Juden suchen ihn zu steinigen / zu greifen; deshalb bleibt er im Ostjordanland und zeigt sich nicht. Johannes der Täufer tat nicht Zeichen. Dieser tut viele Zeichen.

Vierte Reise: 11,1- 12,50: „Der Kommende“

a: 11,1-16: Lazarus, den du liebst, ist krank. Schwestern wollen, dass er komme. Herrlichkeit Gottes; Sohn Gottes verherrlicht 11,4; sieht das Licht der Welt 11,9.10

b: 11,17-57: Das Kommen Jesu im Verborgenen. Bin die Auferstehung und das Leben, … letzter Tag 11,24-26; Sohn Gottes, „der in die Welt kommt“; 11,27; Herrlichkeit Gottes sehen 40; Stimme: Komm! 43. Erweckung Lazarus’, 44; Zeichen 47. „Er muss sterben!“ 47-53. Frage: Wird er kommen? 59

c: 12,1-8: Begräbnis-Salbung durch Maria in Bethanien. Wieviel ist Jesus Christus wert?

b’: 12,9-37: Das Kommen Jesu in der Öffentlichkeit. Erweckung Lazarus’, 12,9.10.17; König Israels 12,13. Dein König kommt 12,15; Zeichen 18;

„Wir wollen gerne Jesus sehen“ 21; Wenn der Menschensohn stirbt → viel Frucht, 24; verherrliche deinen Namen 28; Stimme aus dem Himmel, 28.30; Menschensohn von der Erde erhöht/ sterben, 32-34.

Schlussteil: 12,36-50:

Glaubt an das Licht, damit ihr Söhne des Lichtes werdet, 36. So viele Zeichen … sie glaubten nicht 37-43 (Unglaube); Ich bin als Licht in die Welt gekommen, 46; bin … gekommen, dass ich .. rette, 47

Gericht am letzten Tag 12,48; ich rede, wie mir der Vater gesagt hat, 50.

II. Joh 13-21

A. Mahl: Thema Gemeinschaft! Joh 13

a: 13,1-30: Petrusfrage. Wenn ich dich nicht wasche, hast du nicht Teil mit mir. (Gemeinschaft)

Bezeichnung des Verräters Judas. Jesus ist erschüttert 13,21

b: 13,31-38: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt.

B. Zeugnis Joh 14-16

14,1-14: Euer Herz werde nicht erschüttert. Wohnungen. Ich komme, nehme euch zu mir.

Thomasfrage, Philippusfrage. Ich im Vater, Vater in mir. Fürsprecher – in euch. Ich komme zu euch. Ihr in mir, ich in euch. Ich im Vater, ihr in mir.

14,15-21: Wenn ihr mich liebt, haltet meine Gebote. Vater wird ihn lieben, ich ihn lieben/offenbaren.

14,22-31: Judasfrage. Wir werden Wohnung bei ihm machen. Frieden. Euer Herz werde nicht erschüttert.

a: 15,1-16: Weinstock. Bleibt an mir, ich in euch. Frucht. Vater verherrlicht. Bittet, was ihr wollt, wird euch zuteil werden (2x: 7.16). Wie der Vater mich liebte, liebte auch ich euch (9.10). Freunde, Erwählt, Frucht. Meine Freude in euch. Liebt einander.

15,18-27: Welt hasst, weil sie mich+Vater hasst. Sünde. Der Fürsprecher/Geist der Wahrheit, wird von mir zeugen. Auch ihr zeugt.

16,1-15: Sie werden euch aus den Synagogen tun. Fürsprecher, GEIST der Wahrheit wird die Welt überführen. Er wird euch in alle Wahrheit führen. Mich verherrlichen.

16,16-22: Kleines, seht mich; Kleines seht mich nicht. Weinen, Welt wird sich freuen. Betrübnis → Freude (4x: 20-22).

16,23-33: Was ihr bitten werdet, wird er euch geben. (3x: 23.24.26). Der Vater hat euch lieb, weil ihr mich lieb hattet. Ihr werdet zerstreut werden, mich alleine lassen. Vater ist bei mir. In mir Frieden; in der Welt Bedrängnis. Seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

C. Gebet um Bewahrung u Heiligung Joh 17

a: 17,1-5: Vater! Verherrliche deinen Sohn – mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war, 5; allem, was du ihm gegeben hast, 2;

b: 17,6-11: Ich offenbarte deinen Namen den Menschen, die du mir gegeben; ich bin in ihnen verherrlicht.

c: 17,12-15: Heiliger Vater! Bewahre sie!

b’: 17,17-23: Heilige sie! Ich heilige mich selbst für sie. Dass sie alle eins seien, so wie wir eins sind. 21. Die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben 22;

a’: 17,24-26: Vater! die, die du mir gegeben hast: Gerechter Vater! 25; … dass auch sie bei mir seien. dass sie meine Herrlichkeit sehen, 24; ich habe ihnen deinen Namen kundgetan, 26

C’. Joh 18-19

(Dieser Chiasmus ist noch etwas zweifelhaft)

a: 18,1-14: Im Garten: Gefangennahme: Jesus und Judas. Dreimal: „Wen sucht ihr?“ u. „Ich bin es.“ 18,9: „damit das Wort erfüllt werde“; Petrus wird über-mutig: Ohr des Malchus,10. Sollte ich den Becher nicht trinken? 18,11; Erfüllung einer Weissagung „dass EIN Mensch für das Volk umkomme“, 18,14.

b: 18,15-27: Petrus und Johannes folgen Jesus in den Hof. Verleugnung Petri – vor einer Magd: „Ich bins nicht“ 18,15-18; Der Mut Jesu vor Kajaphas 18,19-24; zweite Verleugnung Petri. 18, 25-27

c: 18,28- 19,15: Jesus vor Pilatus (Bist du der König? 3x König, 3x Königreich; 18,28-40); Verspottung/Misshandlung, Pilatus und der Hohe Rat → „Kreuzige“. Jesu edles Bekenntnis vor Pilatus (8x König) 19,1-15

b’: 19,16-30: Kreuzigung. Die Schrift des Pilatus (4x: 19,19.22); Schrift (AT) erfüllt (2x: 19,24.28); Maria und Johannes stehen unter dem Kreuz. Jesus sorgt für seine Mutter. 19,25-27. Tod, 30.

a’: 19,31-42: Im Garten: Grablegung. Die Schrift erfüllt (2x: 19,36.37). Josef, der verborgene Jünger wird mutig, ebenso Nikodemus.

B’. 20,1-10: Auferstehung: Petrus und Johannes (20,2) am Grab

Johannes voran [er glaubt], Petrus folgt. Die Jünger gehen nach Hause. 20,9: Sie kannten die (Voraussagen der) Schrift noch nicht!

b: 20,11-18: Jesus und Maria Magdala (1. Offenbarung Jesu nach der Auferstehung) Jesus steht da, 20,14

Sie hat keine Hoffnung, weint; verkennt den Herrn. Der Herr spricht sie mit Namen an. → Rabbuni! Anleitung: neue Beziehung; Mein Vater, euer Vater, „Herr“ 20,13.18

c: 20,19-30: Jesus und die Jünger — und Jesus und Thomas (2. Offenbarung); „Herr“ 20,20.25.28)

b’: 21,1-14: Jesus und die Sieben (3. Offenbarung; 21,14). Jesus steht da (21,4).

Sie haben keine Zukost (Fische); verkennen den Herrn. Der Herr leitet sie hin zum Fischfang. → Johannes erkennt ihn. Petrus schwimmt. Jesus sättigt sie. Alle wissen, dass es der Herr ist. „Herr“ 21,7(2x).12

A’ Mahl: Liebst du mich? Gespräch m. Petrus; Jünger den Jesus leibte Joh 20-21

Jesus und Petrus und Johannes (21,20) am See Genezareth 21,15ff

Petrus voran, Johannes folgt. Jesus spricht von der Zukunft der beiden Jünger. 21,15-18: Hinweis auf Jesu Voraussage der Verleugnung Petri v. 13,36-38.

1. Teil: Jh 1-12: LICHT (Sein öffentlicher Dienst)

1,8.10: Er war das wahre Licht das — in die Welt kommend — jedem Menschen leuchtet. .. Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.

2. Teil: Jh 13-21: LIEBE (Sein Dienst an den Seinen)

13,1: Wissend, dass er wegginge hin zum Vater, liebte er die Seinen, die in der Welt waren — die er geliebt hatte — bis ans Ende.

Jh 1,14: Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als eines Einziggeborenen vom Vater her, voll Gnade und Wahrheit.

Licht und Liebe (1Joh 1,5: Gott ist Licht. 4,16: Gott ist Liebe.)

Jh 1-12: 28mal = 23mal Licht, 2mal Leuchter, 2mal leuchten, 1mal Lampe [nie in Jh 13-21]

Jh 13-21: 48mal = 36mal Liebe(n), 12mal lieb haben

[Jh 13-21: nur 9mal = 7+2]

21mal Liebe Gottes zu den Menschen [Jh 1-12: nur 4mal]

1. Teil: Jh 1-12: Parallelen

1. Teil: Jh 1-12:

A: Einleitung: Keine Reise. Am Anfang war das WORT! In ihm: Leben. Das LICHT scheint; … damit alle glaubten. „sahen seine Herrlichkeit“. 1.Zeichen: Offenbarung der Herrlichkeit Jesu; Glaube der Jünger. 1,1- 2,12

B: Reise 1: Frau: In Ewigkeit nicht dürsten. Falsche Anbetung im Tempel.

Hauptmann: Heilung auf Distanz. 2,13- 4,54

C: Reise 2: Heilung am Teich (ohne Mittel). Konfrontation: Woher/Wohin? (6,62) Das Zeugnis Gottes. (5,31ff) Brot des Lebens essen. K. 5.6

C’: Reise 3: Heilung am Teich (Teich als Mittel). Konfrontation: Woher/Wohin? (7,34) Das Zeugnis Gottes. (8,13ff) Ströme lebenden Wassers trinken. 7,1- 10,42

B’: Reise 4: Martha: In Ewigkeit nicht sterben. Marias Anbetung im Haus.

Lazarus: Heilung auf Distanz? 11,1- 12,36A

A’: Schluss: Keine Reise. Glaubt an das LICHT! Trotz der Zeichen glaubten sie nicht. Verblendung. (Jes. sah s. Herrlichkeit u. sprach von IHM.) Wer Christus sieht, sieht den Vater. Zuletzt richtet das WORT! Gottes Gebot: ewiges Leben. Jesu Worte sind Gottes Worte. 12,36-50

A: Einleitung: LIEBE 13,1. Der Herr dient zu Tisch. Petrus/Johannes. Die Frage nach Judas. Judas weist die Liebe zurück. Der Sohn wurde verherrlicht.

2. Teil: Jh 13-21: Parallelen

A: Einleitung: LIEBE 13,1. Der Herr dient zu Tisch. Petrus/Johannes. Die Frage nach Judas. Judas weist die Liebe zurück. Der Sohn wurde verherrlicht.

Das Gebot der Liebe. Du kannst mir nicht folgen. (3mal verleugnen) K. 13

B: Glaubt an mich! Ich gehe zum Vater 14,2.12.28; 16,10.17.28. Furcht 14,1; Friede 14,27; 16,33. Ich liebe d. Vater; lasst uns gehen 14,31.

Thomas 14,5. Philippus: Zeige uns! 14,8. Sehen 16,16-22.

Leben 14,19. Heiliger Geist. K. 14-16

C: „Ich habe das Werk vollbracht.“ „Dein Wort ist Wahrheit.“ Schrift erfüllt. K. 17

C’: „Es ist vollbracht.“ „Wer aus der Wahrheit ist, …“ Schrift erfüllt. K. 18-19

B’: Halte mich nicht, ich gehe zum Vater; 20,17. Furcht 20,19. Friede 20,19.21.26. Sehen 20,20.25.29. Thomas 20,24ff.

Leben 20,31. Heiliger Geist 20,22. K. 20

A’: Schluss. Jesus offenbarte sich. Er dient zu Tisch. LIEBST du mich? (3mal)

Petrus/Johannes folgt. Die Frage nach Johannes. Folge mir! K. 21

1. Teil: Jh 1-12: Themen (Hauptthema: LICHT)

A: Wer ist Jesus? Wort, Licht, Lamm, König. 1,1- 2,12

 

B: Erste Gespräche: Das Wesen des Königreichs Israels (Wie man hinein-kommt. Geburt aus Geist. Anbetung im Geist. Der neue Tempel.) 2,13- 4,54

C: Seine Beziehung zum Vater und zu den Seinen (Lebensspender, Erhalter. Er bringt ans Ziel.) K. 5.6

C’: Sein Verhältnis zu Sünde/Sündern und zur Welt. (Licht der Welt, deckt auf, offenbart die Wahrheit. Er führt aus der Welt heraus.) 7,1-10,42

B’: Letzte Gespräche: Das Wesen der Auferstehung/des Lebens (Leben im Königreich. Notwendigkeit des Todes

2. Teil: Jh 13-21: Themen (Hauptthema: LIEBE)

A: Die Fußwaschung als Vorbereitung zum Essen. Bezeichnung des Ver-räters. Das Gebot der LIEBE und die Frage der Nachfolge bis zum Tode. K. 13

B: Des Herrn liebende Fürsorge um die Seinen vor dem Leiden. Vorbereitung auf sein Gehen u die neue Beziehung — ohne zu sehen. Der Hl. Geist. K.14-16

C: Liebe, die betet. Fürbitte für die eigene Verherrlichung und um Bewahrung, Heiligung und Einheit der Jünger K. 17

C’: Liebe, die leidet. Der Kampf der Wahrheit gegen die Lüge. Gethsemane, Verhör, Verleugnung. Verhör vor Pilatus. Kreuzigung, Begräbnis. K. 18-19

B’: Des Herrn liebende Fürsorge um die Seinen nach der Auferstehung. Vorbereitung für den neuen Dienst. Der Hl. Geist. Sehen u. Glauben. K.20

A’: Der wunderbare Fischzug vor dem Essen. Die Frage nach der LIEBE und Nachfolge bis zum Tode. K. 21

des Königs Israels.) 11,1- 12,36A

A’: Letzter Aufruf. Wer Christus sieht, sieht den Vater. 12,36-50

8 Zeichen

Jh 2: Hochzeit Kana: Trinken, Wein (Freude): Beziehung

Jh 4: Hauptmann: Heilung auf Distanz. Vor d. Tod. Lektion: Glaube

Jh 5: Lahmer. Heilung ohne Teich. Sabbat. Thema: Sünde. Gottheit Jesu.

Jh 6: Speisung 5000. Der Erhalter des Lebens.

Jh 6: Schiff-Versetzung ans Ufer. Der, der ans Ziel bring.

Jh 9: Blinder. Heilung mit Teich. Sabbat. Thema: Sünder. Gottheit Jesu.

Jh 11: Martha/Maria: Heilung auf Distanz. Nach d. Tod. Lektion: Glaube, Leben

Jh 21: Fischzug: Essen, Beziehung wiederhergestellt

Detailliertere Gliederung

Teil I: Der Dienst des Messias für die Welt: Kap. 1-12

A. Der Messias wird vorgestellt (Frage: Wer ist der Messias?) 1,1- 2,12

1. Die Herrlichkeit des Messias – Der Anfang. Jesus ist Gott und Mensch, Gott geoffenbart im Fleisch: 1,1-18

a. Einführende Kurzschilderung des Messias: 1,1-5

b. Einführende Schilderung des ersten Messias-Zeugen (Johannes der Täufer): 1,6-8

c. Fortgesetzte Kurzschilderung des Messias: 1,9-18

2. Das Zeugnis des Täufers über sich selbst: Johannes ist nicht der Christus noch der Prophet: 1,19-28

a. Wer er nicht ist: 1,19-20

b. Wer er ist: 1,21-23

c. Warum er tauft: 1,24-28

3. Das Zeugnis des Täufers über den Messias: Jesus ist der Sündentilger und der Geisttäufer: 1,29-34

a. Das Lamm, das die Sünde wegnimmt: 1,29-31

b. Der Täufer, der mit dem Heiligen Geist tauft: 1,32-34

4. Das Zeugnis des Täufers und zweier Johannesjünger: Jesus ist das Lamm Gottes und der Messias: 1,35-42

a. Das Zeugnis des Täufers: Er weist seine Jünger auf das Lamm Gottes: 1,35-36

b. Johannes und Andreas („zu Jesus gekommen“) begegnen dem Messias: 1,37-40

c. Das Zeugnis der Johannesjünger: Simon Petrus („zu Jesus geführt“) begegnet dem Messias: 1,41-42

5. Das Zeugnis zweier Galiläer: Jesus ist der Sohn Gottes und der König Israels: 1,43-51

a. Philippus („zu Jesus gerufen“) begegnet Jesus: 1,43-44

b. Nathanael („von Jesus gekannt“) begegnet dem König Israels: 1,45-51

6. Die Herrlichkeit des Messias – Anfang der Zeichen. Jesus bringt Freude, die nicht ausrinnt [1. Zeichen]: 2,1-12

a. Der Anlass: Die Hochzeit von Kana: 2,1-5

b. Das Wunder: 2,6-10

c. Schlussbemerkungen: 2,11-12

B. Erste Reise nach Jerusalem: Der Messias ist der Geber (Frage: Wie bringt der Messias Menschen dazu, dass sie glauben?) 2,13- 4,54

1. Gott ist nicht Nehmer, sondern Geber: Die Tempelreinigung: 2,13-25

a. Die Vertreibung: 2,13-17

b. Die Reaktionen: 2,18-22

c. Die Nachgeschichte: Glaube aufgrund von Zeichen: 2,23-25

2. Die Gabe Gottes (Gespräch mit Nikodemus): 3,1-21

a. Einleitung: 3,1-2

b. Gespräch über die Notwendigkeit der Geburt von oben: 3,3-8

c. Gespräch über das Wie der Geburt von oben 3,9-21

3. Der Dienst des Täufers (Prinzipien des Dienstes): 3,22-36

a. Über das Taufen von Jesus und Johannes: 3,22-26

b. Unterweisung durch den Täufer über seinen Dienst: 3,27-30

c. Zeugnis des Täufers über Jesus: 3,31-36

4. Die Gabe Gottes (Gespräch mit der Samariterin): 4,1-26

a. Einleitung: 4,1-9

b. Gespräch über die Notwendigkeit der Gabe Gottes: 4,10-15

c. Gespräch über die Hindernisse, die Gabe Gottes zu empfangen: 4,16-26

d. Der Glaube der Frau und ihr Zeugnis: 4,27-30

5. Der Dienst des Messias (Prinzipien des Dienstes): 4,31-42

a. Unterweisung durch Jesus über seinen Dienst: 4,31-38

b. Ergebnis des Dienstes Jesu: Die Samariter glauben aufgrund des Wortes Christi: 4,39-42

6. Die Heilung des Sohnes des königlichen Beamten [2. Zeichen]: 4,43-54

a. Ereignisse vor der Heilung: 4,43-49

b. Ereignisse nach der Heilung: Glaube aufgrund des Wortes → Festigung des Glaubens aufgrund der Erfahrung der Heilung: 4,50-54

C. Zweite Reise nach Jerusalem: Der Messias ist der Schöpfer und Erhalter (Frage: Wie bringt der Messias Menschen in den Himmel?) 5,1- 6,71

1. Jesus schafft Heil und Leben: Die Heilung am Teich (ohne ein Mittel) [3. Zeichen]: 5,1-16

a. Vorgeschichte: 5,1-5

b. Gespräch mit Jesus: 5,6-7

c. Die Heilung: 5,8-9

d. Reaktionen nach dem Zeichen: 5,10-16

2. Jesus ist Schöpfer und Vermittler des Lebens. (Erste längere Rede): 5,17-47

a. Die Aussagen Jesu über seine Schöpfertätigkeit: 5,17-29

b. Die fünf bestätigenden Zeugen für die Glaubwürdigkeit der Aussagen Jesu: 5,31-47

3. Jesus erhält am Leben: Die Speisung der Fünftausend [4. Zeichen]: 6,1-15

a. Vorgeschichte: 6,1-4

b. Gespräch mit den Jüngern: 6,5-9

c. Die Brotvermehrung: 6,10-13

d. Reaktionen nach dem Zeichen: 6,14-15

4. Jesus bringt zum Ziel: Der Wandel auf dem Wasser [5. Zeichen]: 6,16-21

a. Die Abwesenheit Jesu und der Gegenwind der Jünger: 6,16-18

b. Das Kommen Jesu auf dem Wasser (1. Wunder : 6,19-20

c. Das sofortige Erreichen des Ziels (2. Wunder): 6,21

5. Jesus ist der Erhalter und Vollender des Lebens. (Zweite längere Rede): 6,22-59

a. Falsches und wahres Trachten: 6,22-27

b. Rechtes Wirken: 6,28-29

c. Das Brot Mose und das Brot Jesu: 6,30-33

d. Vom Sehen, Kommen und Glauben: 6,34-40

e. Vom Essen des himmlischen Brotes: 6,41-51

f. Höhepunkt: Vom Kauen des Fleisches Jesu und Trinken des Blutes Jesu: 6,52-59

6. Die Krise als Probe für die Jünger: 6,60-71

a. Der äußere Jüngerkreis: 6,60-65

b. Der innere Jüngerkreis: 6,66-71

D. Dritte Reise nach Jerusalem: Der Messias ist der Lichtbringer (Frage: Wie offenbart sich der Messias der Welt?) 7,1- 10,42

1. Am Laubhüttenfest: Jesus als das Licht der Welt beseitigt die Finsternis der Volksmasse: 7,1-53

a. Jesu Abwesenheit vom Fest (Jesus zeigt sich noch nicht der Welt): 7,1-9

b. Gespräche in der Abwesenheit Jesu: 7,10-13

c. Erste Gesprächseinheit mit Jesus am Fest (Ein zweifache Problem der Welt): 7,14-29

d. Zweite Gesprächseinheit mit Jesus am Fest (Ein drittes Problem der Welt): 7,30-43

e. Missglückter Verhaftungsversuch: 7,44- 8,2

2. Das Licht beleuchtet und überführt die religiösen Führer von Sünde: Begegnung mit einer Ehebrecherin: 8,3-11

a. Die Konfrontation: Soll die Strafe des Gesetzes ausgeführt werden?: 8,3-6a

b. Das erste Schreiben Jesu: 8,6b

c. Die Konfrontation: Sollen sündige Menschen die Strafe des Gesetzes ausführen?: 8,7

d. Das zweite Schreiben Jesu: 8,8

e. Die Reaktion der jüdischen Führer: 8,9

f. Die Reaktion Jesu: 8,10-11

3. Das Licht beleuchtet und beseitigt die Finsternis der Welt in Bezug auf ihre Sicht von Gott, ihren Zustand und ihre Abstammung: 8,12-59

a. Gespräch am Schatzkasten im Tempel: Jesus deckt die Finsternis der Welt in Bezug auf ihre Sicht von Gott auf. („Ihr kennt weder mich noch den Vater.“): 8,12-20

b. Weiteres Gespräch im Tempel: Jesus deckt die Finsternis der Welt in Bezug auf ihren Zustand auf. („Ihr werdet in euren Sünden sterben.“): 8,21-30

c. Gespräch im Tempel mit „Glaubenden“: Jesus deckt die Finsternis der Welt in Bezug auf ihre eigentliche Abstammung auf („Ihr habt den wahren Vater

c. nicht erkannt. Ihr wollt nicht hören, sondern die Begierden eures teuflischen Vaters tun.“): 8,31-59

4. Das Licht der Welt erleuchtet und zeigt, wer Gott ist: Die Heilung am Teich (= Heilmittel) [6. Zeichen]: 9,1-41

a. Begegnung und Gespräch: 9,1-5

b. Jesus und der Blinde: Der Blinde erhält Licht: 9,6-7

c. Die Nachbarn und der nun Sehende: 9,8-12

d. Die Pharisäer und der nun Sehende (Erste Begegnung): 9,13-17

e. Die Pharisäer und die Eltern: 9,18-23

f. Die Pharisäer und der nun Sehende (Zweite Begegnung): 9,24-34

g. Jesus als Hirte des Verstoßenen: Der nun Sehende bekommt mehr Licht: 9,35-39

h. Jesus und die Pharisäer: Die Sehenden werden blind: 9,40-41

5. Der gute Hirte: 10,1-21

a. Die Bildrede in der 1. Form: Jesus – der rechte Hirte: 10,1-6

b. Die Bildrede in der 2. Form: Jesus – die Tür: 10, 7-10

c. Die Bildrede weiter ausgeführt: Das Kennen des guten Hirten: 10,11-18

d. Kontroverse um die Gottessohnschaft Jesu: 10,31-42

6. Am Tempelweihfest: Jesus bringt Licht über seine Gottessohnschaft: 10,22-42

a. Die Anwendung der Bildrede: 10,22-30

b. Reaktionen auf die Bildrede: 10,19-21

E. Vierte Reise nach Jerusalem: Der Messias ist der Kommende (Frage: Wie kommt der Messias zu seiner Verherrlichung?) 11,1-12,50

1. Der Messias ist abwesend. Sein Kommen verzögert sich. (Krankheit und Tod des Lazarus): 11,1-16

a. Vorgeschichte: Die Krankheit des Lazarus: 11,1-4

b. Das Verziehen Jesu: 11,5-6

c. Gespräch mit den Jüngern über Lazarus’ Tod und über die Reise nach Judäa: 11,7-16

2. Der Messias kommt. Er ist die Auferstehung und das Leben (Auferweckung des Lazarus. [7. Zeichen]): 11,17-44

a. Die Begegnung mit Martha: 11,17-27

b. Die Begegnung mit Maria: 11,28-37

c. Die Auferweckung des Lazarus 11,38-44

3. Der Messias verbirgt sich. (Auswirkungen der Auferweckung des Lazarus): 11,45-53

a. Glaube einiger: 11,45

b. Widerstand der Juden: 11,46-53

c. Rückzug Jesu: 11,54-57

4. Der Messias empfängt im Verborgenen Ehrung unter den Seinen: Die Salbung in Bethanien: 12,1-11

a. Vorgeschichte: Das Mahl in Bethanien: 12,1-2

b. Die Salbung: 12,3

c. Die Reaktion des Judas: 12,4-6

d. Die Reaktion Jesu: 12,7-8

e. Nachgeschichte: Der Ratschlag der Hohepriester, Jesus zu töten: 12,9-11

5. Der Messias empfängt Lob und Ehrung in der Öffentlichkeit: Der Einzug in Jerusalem: 12,12-19

a. Palmen und Hosannas: 12,12-13

b. Der König auf dem Esel – die Erfüllung der Schrift: 12,14-16

c. Das Zeugnis von der Auferweckung des Lazarus: 12,17-18

d. Die Reaktion der Pharisäer: 12,19

6. Der Messias geht in Richtung Kreuz und spricht von seinem Tod: 12,20-36

a. Die erste Erwähnung des Todes: Übers Kreuz zur Krone: 12,20-28

b. Die zweite Erwähnung des Todes: Übers Kreuz zum Sieg über die Welt: 12,29-33

c. Die dritte Erwähnung des Todes: Glaubt an das Licht, solange ihr das Licht habt!: 12,34-36

F. Abschliessender Kommentar über Glauben und Unglauben 12,37-50

a. Bemerkungen des Johannes: 12,37-43

b. Bemerkungen Jesu: 12,44-50

Teil II: Der Dienst des Messias für die Seinen: Kap. 13-21

A. Der Dienst des Messias für die Seinen im Obersaal: Die Frage der Heiligung 13,1- 17,24

1. Die Notwendigkeit der Heiligung. Erste Handlung: Die Fußwaschung: 13,1-20

a. Zeitpunkt der Handlung: 13,1-3

b. Vorgang der Handlung: 13, 4-5

c. Gespräch mit Petrus: 13,6-11

d. Gespräch mit den Jüngern über die Bedeutung der Handlung: 13,12-17

2. Die Notwendigkeit der Heiligung. Zweite Handlung: Die Entfernung des Judas aus dem Jüngerkreis: 13,18-30

a. Die Ankündigung des Verrats: 13,21

b. Das Nachfrage einiger Jünger: 13,22-25

c. Die Bezeichnung des Verräters durch das Reichen des Bissens als letztes Freundschaftsangebot: 13,26-27

d. Das Unverständnis der Jünger: 13,28-29

e. Das Hinausgehen des Judas: 13,30

3. Die innere Seite der Heiligung. Erste Abschiedsrede: Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn: 13,31-14,31

a. Bekanntmachungen Jesu: 13,31-35

b. Trostworte über die bevorstehende Trennung: Vom Wohnen der Gläubigen beim Vater: 14,1-4

c. Das Gespräch mit Thomas: Jesus ist der Weg zu Gott: 14,5-7

d. Das Gespräch mit Philippus: Jesus ist die Offenbarung Gottes: 14,8-11

e. Von der Bedeutung seines Weggangs für das Wohl der Jünger: 14,12-21

f. Das Gespräch mit Judas Lebäus: Vom Wohnen des Vaters und des Sohnes im Gläubigen: 14,22-24

g. Von der Vorsorge Jesu für die Jünger: 14,25-31a

h. Aufruf zum Aufbruch: 14,31b

4. Die äußere Seite der Heiligung: Zweite Abschiedsrede: Fruchttragen und Zeugnis in der Welt (Orientierung über die neue Lage): 15,1- 16,33

a. Von der Lebensgemeinschaft des Jüngers mit Jesus: 15,1-16,4

b. Von Jesu Weggang und vom Kommen eines göttlichen Vertreters: 16,5-15

c. Abschließendes Gespräch: Von Bedeutung des Weggehens Jesu und vom Überwinden der Welt: 16,16-33

5. Das Ziel der Heiligung (Gebet)

Bitte für die Verherrlichung Jesu: 17,1-5

a. Einleitende Bemerkungen: 17,1

b. Jesus betet für seine Verherrlichung: 17,1b-5

Bitte für die Vollendung der Heiligen: 17,6-26

a. Jesus fasst Bisheriges zusammen: 17,6-8

b. Jesus bittet für die Heiligung der elf Jünger: 17,9-19

c. Jesus bittet für die Heiligung aller Glaubenden: 17,20-23

d. Jesus will seine Jünger für immer bei sich haben, damit sie seine Herrlichkeit schauen: 17,24-26

B. Der Dienst des Messias für die Seinen in Leiden und Sterben: Die Frage der Macht 18,1 -19,42

1. Die Macht der Waffen. (Die Gefangennahme): 18,1-12

a. Die Soldaten fallen trotz Waffen ohnmächtig zu Boden vor dem dreimaligen ICH BIN: 18,1-9

b. Petrus schlägt mit dem Schwert zu, um den zu beschützen, der bereit ist, den Kelch des Vaters zu trinken: 18,10-11

2. Die Macht der Zweckdienlichkeit.

Das religiöse Verhör und die Verleugnung des Petrus: 18,13-27

a. Kaiphas will Jesus zu Tode bringen, weil es „nützlich“ ist: 18,13-14

b. Petrus verleugnet Jesus, um seine eigene Haut zu schonen: 18,15-18

c. Der Hohe Priester verhört Jesus nur zum Schein und lässt ihn schlagen, ohne Beweise zu haben: 18,19-24

d. Petrus verleugnet Jesus wieder, um seine Haut zu schonen: 18,25-27

Das politische Verhör und das Bekenntnis des Herrn): 18,28-40

a. Der Selbstbetrug des Hohen Rats: Sie stellen Jesus als Übeltäter hin, obwohl sie wissen, dass er nichts Übles getan hat (Anklage Jesu vor Pilatus): 18,28-32

b. Der Selbstbetrug des Pilatus: Er stellt sich der Wahrheit nicht und will nicht auf sie hören, weil er mehr an seiner Machtstellung interessiert ist als an Wahrheit. (Erstes Verhör Jesu vor Pilatus): 18,33-38

c. Der Selbstbetrug des Pilatus: Er bietet Jesus als „Gefangenen“ zur Freilassung an, obwohl er weiß, dass Jesus unschuldig gefangen ist: 18,39

d. Der Selbstbetrug des Hohen Rats beim Angebot des Pilatus: Sie wollen lieber den Übeltäter Barabbas, obwohl sie Übeltäter verurteilen: 18,40

4. Die Macht der Politik. (Die Verurteilung Jesu): 19,1-16

a. Religionspolitik: Jesus ist ein „Gotteslästerer“ und muss daher sterben. (Geißelung und Zurschaustellung Jesu): 19,1-7

b. Staatspolitik: Pilatus hat nur von „oben“ gegebene Macht. (Zweites Verhör Jesu vor Pilatus): 19,8-11

c. Staatspolitik: Jesus ist ein selbsternannter „König“ und muss daher sterben. (Das Nachgeben des Pilatus): 19,12-16

5. Die Macht der Liebe und der Schrift. (Die Vorgänge am Kreuz): 19,17-42

a. Die Macht des Geschriebenen: Was geschrieben ist, bleibt geschrieben: 19,17-22

b. Die Macht der Schrift bringt die Soldaten dazu, Jesus Kleider zu berteilen und um den Mantel zu losen: 19,23-24

c. Die Macht der Liebe bringt den Sterbenden dazu, die Versorgung seiner Mutter zu regeln: 19,25-27

d. Die Macht der Liebe bringt Jesus dazu, freiwillig den Geist zu übergeben: 19,28-30

e. Die Macht der Schrift hält den Soldaten davon ab, Jesus Beine zu zerbrechen: 19,31-37

6. Die Macht der Liebe zu Jesus. (Die Grablegung): 19,38-42

a. Die Macht der Liebe zu Jesus bringt einen geheimen Jünger dazu, an die Öffentlichkeit zu treten und den Leichnam des Herrn zu erbitten und vom Kreuz zu nehmen: Josef von Arimatäa: 19,38

b. Die Macht der Liebe zu Jesus bringt einen geheimen Jünger dazu, den Leichnam des Herrn zu salben und zu bestatten: Nikodemus: 19,39-42

C. Der Dienst des Messias für die Seinen nach seiner Auferstehung: Die Frage der Liebe 20,1-21,25

1. Liebe, die den Tod überwindet: Das leere Grab und Johannes: 20,1-10

2. Liebe, die die Sinnlichkeit überwindet: Der Auferstandene und Maria Magdalena 20,11-18

3. Liebe, die den Unfrieden überwindet: Der Auferstandene und die Zehn: 20,19-23

4. Liebe, die den Unglauben überwindet: Der Auferstandene und Thomas: 20,24-29 (und erstes Schlusswort: 20,30-31)

a. Der Auferstandene und Thomas 20,24-29

b. Erstes Schlusswort: 20,30-31

5. Liebe, die den Mangel überwindet: Der Auferstandene und die Sieben am See Genezareth [8.Zeichen]: 21,1-14

a. Der Fischzug: 21,1-8

b. Das Mahl: 21,9-14

6. Liebe, die die Untreue überwindet und zum Dienst wiederherstellt: Der Auferstandene und Petrus: 21,15-22

a. Die dreimalige Frage der Liebe zu Jesus: 21,15-17

b. Die Voraussage das Todes des Petrus: 21,18-19a

c. Die zweimalige Aufforderung zur Nachfolge: 21,19b-23

Anhang zu Kap. 21: Vier Prinzipien für den christlichen Dienst

D. Abschliessender Kommentar des Johannes 21,24-25

a. Ein Wort über den Schreiber: 21,24

b. Ein Wort über das Schreiben: 21,25

Apg Die Apostelgeschichte

(Fußn: z. T. nach Notizen aus Vorträgen von D. Gooding)

I. 1,1- 6,7: Wie unterscheidet sich der christliche Glaube vom Judentum in der Frage: Wer ist der Messias und wer ist der Heilige Geist?

A. Jesu Programm für die Wiederherstellung des Königreiches: 1,1-4,4

1. Himmelfahrt und die Einsetzung des 12. Apostels: 1,1-26 A

2. Das Sprachenwunder Verkündigung des Petrus: 2,1-41 B

a. Das Wunder: 2,1-13

b. Die Botschaft des Petrus: 2,14-36

c. Die Reaktion: 2,37-41

3. Christliches Gemeindeleben (Erster Bericht): 2,42-47 C

4. Das Heilungswunder Verkündigung des Petrus: 3,1-4,4 B

a. Das Wunder: 3,1-11

b. Die Botschaft des Petrus: 3,12-26

c. Die Reaktion: 4,1-4

B. Widerstand gegen dieses Programm Jesu: 4,5-6,7

1. Die erste Untersuchung des Hohen Rats: 4,5-31 B’

a. Widerstand und Verhör: 4,5-7

b. Die Botschaft des Petrus: 4,8-12

c. Die Reaktion des Hohen Rats: 4,13-22

d. Die Reaktion der Apostel: 4,23-31

2. Christliches Gemeindeleben (Zweiter Bericht): 4,32-5,16 C’

3. Die zweite Untersuchung des Hohen Rats: 5,17-42 B’

a. Widerstand und Verhör: 5,17-28

b. Die Botschaft des Petrus: 5,29-32

c. Die Reaktion des Hohen Rats: 5,33-40

d. Die Reaktion der Apostel: 5,41-42

4. Einsetzung der sieben Diakone: 6,1-6 A’

II. 6,8 – 9,31: Wie unterscheidet sich der christliche Glaube vom Judentum in der Frage: Welche Rolle spielt Jerusalem?

1. Tod des Stephanus. Saul verfolgt die Gemeinde: 6,8-8,3 A

2. Philippus und die Bekehrung der Samariter: 8,4-25 B

3. Philippus und die Bekehrung eines Äthiopiers: 8,26-40 B’

4. Saul verfolgt die Gemeinde. Bekehrung u. Verfolgung des Saulus: 9,1-31 A’

III. 9,32 – 12,24: Wie unterscheidet sich der christliche Glaube vom Judentum in der Frage: Was ist Heiligung? (Wer ist unrein?)

A. Die Befreiung des Evangeliums von der jüdischen Isolation: 9,32-11,18

1. Petrus in Lydda: Äneas: 9,32-35

2. Petrus in Joppe: Dorkas:. 9,36-43

3. Petrus in Cäsarea: Kornelius: 10,1-18

4. Petrus in Jerusalem: Das Nachspiel: 11,1-18

B. Die Befreiung des Evangeliums vom jüdischen Zentralismus und von staatlich religiöser Kontrolle: 11,19-12,24

1. Antiochien: Entstehung der Gemeinde: 11,19-26

2. Antiochien: Frucht: 11,27-30

3. Herodes und Petrus: 12,1-19

4. Herodes: Das Nachspiel: 12,20-24

5. Schluss: 12,24: Das Wort Gottes WUCHS und MEHRTE SICH.

IV. 12,25 – 16,5: Wie unterscheidet sich der christliche Glaube vom Judentum in der Frage: Was ist Errettung?

A. Die Verkündigung des Evangelium von der Errettung: 12,25-14,28

1. Reise: Von Antiochien nach Paphos: 12,25-13,12

2. Verkündigung: Antiochien in Pisidien: 13,13-52

3. Verkündigung: Ikonium, Lystra, Derbe: 14,1-20

4. Reise: Rückkehr (über die galatischen Gemeinden) nach Antiochien: 14,21-28

B. Die Unterredung über die Bedingungen der Errettung durch das Evangelium: 15,1-16,5

1. Reise: Von Antiochien nach Jerusalem: 15,1-5

2. Unterredung der Apostel und Ältesten in Jerusalem: 15,6-21

3. Schreiben an Antiochen, Syrien, Cilizien: 15,22-35

4. Reise: Rückkehr von Antiochien (zu den galatischen Gemeinden): 15,36-16,5

V. 16,6 – 19,20: Wie unterscheidet sich der christliche Glaube vom Heidentum in der Frage Geistesführung und Spiritismus; Jesus und Politik/Religion

A. Philippi: Der Heilige Geist und die heidn. Geister: 16,6-40

1. Führung durch den Heiligen Geist: 16,6-15

1 Führung durch dämonische Mächte: 16,16-40

B. Thessalonich-Athen: Der Messias und die heidn. Politik/Religion: 17,1-34

1. 17,1-15: Politik? – Nein.

2. 17,16-34: Religion/Politik

C. Korinth: Der Messias/sein Volk und die heidn. Regenten: 18,1-28

1. 18,1-11: Politik? – Ja.

2. 18,12-28: Politik

D. Ephesus: der Heilige Geist und der Name Jesu und heidn. Spiritismus: 19,1-20

1. 19,1-10: Göttl. Kraft

2. 19,11-20: Macht

VI. 19,21 – 28,31 Wie unterscheidet sich der christliche Glaube von Politik?

A. Von Ephesus nach Jerusalem: Die Verteidigung des Götzendienstes und die Verteidigung der Gemeinde Gottes: 19,21-21,16

1. Der Aufstand: 19,24-35

2. Die falsche Meinung der aufgebrachten Volksmenge – korrigiert vom Statthalter: 19,35-41

3. Die Reise von Ephesus nach Jerusalem: 20,1-21,16

B. In Jerusalem: Das Evangelium – beurteilt nach seiner Rücksichtsnahme auf das Gewissen: 21,17-23,11

1. Der Aufstand: 21,17-36

2. Die falsche Meinung des Hauptmanns – korrigiert von Paulus: 21,37-39

3. Verteidigung des Paulus vor dem Mob und Untersuchung des Hauptmanns: 22,1-23,11

C. In Cäsarea (Felix): Das Evangelium – beurteilt nach seiner Haltung zu Moral und Gesetz: 23,12-24,27

1. Der Anschlag und die Flucht: 23,12-24

2. Der briefliche Bericht des Hauptmanns an Felix (Paulus ist unschuldig): 23,25-35

3. Verteidigung des Paulus vor Felix: 24,1-27

D. In Cäsarea (Festus):

1. Der Anschlag und die Flucht: 25,1-12

2. Der Bericht des Felix an Agrippa (Ist Paulus schuldig?): 25,13-22

3. Verteidigung des Paulus vor Agrippa: 25,23-26,32

E. Von Cäsarea nach Rom: 27,1-28,31

1. Der Sturm: 27,1-44

2. Die falsche Meinung der Malteser über Paulus – korrigiert durch die Ereignisse: 28,1-6

3. Die Reise von Malta nach Rom: 28,7-28

Rm Der Römerbrief

Fußn: nach Herbert Jantzen

Grobe Gliederung

Briefeingang Gruss und missionarisches Anliegen 1,1-17

A. Der Gruß 1, 1-7

B. Persönliche Mitteilungen (Das Interesse des Paulus an den Christen in Rom) 1,8-15

C. Die Hauptgedanken des Briefes 1,16.17

I. Teil: das göttliche HEIl – Warum man es braucht (o. der Heillose Zustand des Menschen) 1,18- 3,20

A. Der abtrünnige Mensch 1,18-32

B. der moralisch hochstehende Mensch, der andere richtet 2,1-16

C. Der Jude 2,17- 3,8

D. Zusammenfassung: Alle Menschen sind schuldig. 3,9-20

II. Teil: Das göttliche Heil iM Wesen 3,21- 5,21

A. Beschreibung des Heils (= der Gottesgerechtigkeit) (Das Heil ist allein aus Glauben) 3,21-31

B. Bezeugung des Heils (= der Gottesgerechtigkeit aus dem AT (Das Heil wird aus dem AT bezeugt) 4,1-25

C. Das Ergebnis des Rechtfertigung Friede und Sicherheit 5,1-11

D. Die Grösse des Heils (= der Gottesgerechtigkeit) / Die Auswirkung des Heils auf die ganze Menschheit 5,12-21

III. Teil: Das Heil im Leben des Gerechtfertigten 6,1- 8,39

A. Der Gerechtfertigte und die Sünde: Warum ein Leben in der Sünde für den Gerechtfertigten nicht in Frage kommt 6,1-23

B. Der Gerechtfertigte und das Gesetz 7,1-25

C. Der Gerechtfertigte und der Heilige Geist: Wie sich das Heil im gerechtfertigten Menschen auswirkt 8,1-39

IV. Teil: Die Heilsbotschaft und die Frage nach der Verwerfung und Rettung Israels 9,1- 11,36

Einleitende Bemerkungen

A. Das Problem der Verwerfung Israels: Die Verwerfung beruht nicht auf Ungerechtigkeit Gottes. 9,1-33

B. Der Grund für die Verwerfung Israels 10,1-21

C. Die Grenzen der Verwerfung Israels: Israels Verwerfung ist nicht gänzlich und nicht endgültig. 11,1-32

D. Ein Lobpreis 11,33-36

V. Teil: Das göttliche Heil – Wie man es im praktischen Leben anwendet 12,1-15,13

A. Aufruf zu Hingabe und Dienst 12,1-8

B. Aufforderungen zur Liebe 12,9- 13,14

C. Vom Verhalten der Starken und der Schwachen im Glauben – und ihr Vorbild 14,1 – 15,13

Briefschluss Missionarisches Anliegen und Grüsse 15,14- 16,27

A. Bemerkungen zu seinem apostolischen Dienst 15,14-33

B. Schlussgrüsse und Schlussworte 16,1-25

Detaillierte Gliederung

Einleitendes

. Über die Abfassung des Briefes

Die Gemeinde

Die Zeit der Abfassung

Der Zweck des Schreibens

. Der Inhalt des Briefes

Die Entwicklung des Themas

Begriffe

1. Gott und seine Ehre

2. Der Mensch

3. Synonyme Begriffe

4. Einander gegenüberstehende Begriffe

5. Der Begriff Gnade

6. Der Begriff Glaube

7. Die Begriffe Rechtfertigung und Heiligung

8. Letztlich

. Das Thema des Briefes

. Ein Überblick

. Grobe Gliederung

. Briefeingang 1,1-17 (V.16 und 17 die Thematik)

. Erster Hauptteil: Über den heillosen Zustand des Menschen 1,18-3,20 o. Warum man die Gottesgerechtigkeit braucht

. Zweiter Hauptteil: Über das Heil in seinem Wesen 3,21-5,21 o. Was die Gottesgerechtigkeit bedeutet und beinhaltet

. Dritter Hauptteil: Über das Heil im Leben des Gerechtfertigten K. 6-8 o. Wie man als Christ von der Herrschaft der Sünde befreit wird

. Vierter Hauptteil: Die Heilsbotschaft und die Verwerfung Israels K. 9-11 o. Wie die Rettung der Heiden im Verhältnis zur Rettung Israels steht

. Fünfter Hauptteil: Das Verhalten der im Heil Stehenden 12,1 – 15,13 o. Wie man sich als Geretteter zu verhalten hat

. Schlussbemerkungen: 15,14 – 16,27

Briefeingang: Gruss und missionarisches Anliegen 1,1-17

A. Der Gruß 1, 1-7

1. Der Grüßende 1,1-6

a. Seine Identität 1,1

b. Seine Botschaft 1,2-6

2. Die Gegrüßten 1,7A

3. Das Grußwort 1,7M

B. Persönliche Mitteilungen (Das Interesse des Paulus an den Christen in Rom) 1,8-15

1. Von des Apostels Dank an Gott für die röm. Christen 1,8

2. Von des Apostels Gebeten für die röm. Christen (Sehnsucht, zu ihnen zu kommen) 1,9-12

3. Von der Absicht eines Besuches in Rom 1,13-15

C. Die Hauptgedanken des Briefes 1,16.17

I. Teil: das göttliche Heil – Warum man es braucht (o. der Heillose Zustand des Menschen) 1,18- 3,20

A. Der abtrünnige Mensch 1,18-32

1. Die allg. Aussage: Alle Menschen stehen unter dem gerechten Gericht Gottes. 1,18A

2. Erste Begründung Der Mensch ist abtrünnig. 1,19-23

3. Zweite Begründung Der Mensch ist infolge seiner Sünde dahingegeben. 1,24-32

B. der moralisch hochstehende Mensch, der andere richtet 2,1-16

1. Sein Gericht ist sicher. 2,1-5a

a. Der richtende Mensch ist schuldig 2,1-3

b. Der richtende Mensch ist dazu noch unbußfertig 2,4.5

2. Sein Gericht ist gerecht. 2,5E-11

3. Sein Gericht hat einen doppelten Maßstab. 2,12-16

C. Der Jude 2,17- 3,8

1. Er steht unter Gottes Gericht trotz seiner Erkenntnis. 2,17-24.

a. Die Erkenntnis ist gut. 2,17-20

b. Die Erkenntnis genügt aber nicht. 2,21-24

2. Er steht unter Gottes Gericht trotz seiner heiligen (religiösen) Handlungen. 2,25-29

3. Er steht unter Gottes Gericht trotz seiner Vorrechte (o. seines besonderen Status). 3,1-8

D. Zusammenfassung: Alle Menschen sind schuldig. 3,9-20

1. Das Urteil 3,9

2. Begründung dieses Urteils 3,10-20

a. Die Sünde des Menschen ist allumfassend. 3,10-12

b. Die Sünde des Menschen ist alles durchdringend. 3,13-18

I. Das Reden 3,13.14

II. Das Wandeln 3,15-17

III. Die Schau von Gott 3,18

c. Wem gilt dieses? 3,19

3 Schlussfolgerung Durch Werke wird kein Fleisch gerecht. 3,20

II. Teil: Das göttliche Heil im Wesen 3,21- 5,21

A. Beschreibung des Heils (= der Gottesgerechtigkeit) (Das Heil ist allein aus Glauben) 3,21-31

1. Die Erlösung in Christus befriedigt die Gerechtigkeit Gottes. 3,21-26

2. Die Erlösung in Christus schließt jeden menschliches Rühmen aus. 3,27-31

B. Bezeugung des Heils (= der Gottesgerechtigkeit aus dem AT (Das Heil wird aus dem AT bezeugt) 4,1-25

Einleitendes

1. Wie Abraham ein Gerechter wurde: „nicht aus Werken“ 4,1-8

2. Die Gerechtigkeit ist unabhängig von der Beschneidung. 4,9-12

3. Die Gerechtigkeit ist unabhängig vom Gesetz. 4,13-15

4. Die Gerechtigkeit kommt durch den Glauben. 4,16-21

5. Auswertung 4,22-25

a. Für Abraham 4,22.23

b. Für uns 4,24.25

C. Das Ergebnis des Rechtfertigung Friede und Sicherheit 5,1-11

1. Friede 5,1.2A

a. Die Basis für diesen Frieden 5,1

b. Der Schlüssel zu diesem Frieden

c. Das Ergebnis 5,1

d. Das Mittel zur Erlangung dieses Friedens 5,1

e Die Begründung für unseren Frieden Zutritt zur Gnade bzw. Stehen in Gunst bei Gott. 5,2A

2. Sicherheit Zuversicht in der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes 5,2M

3. Zuversicht in Bedrängnissen 5,3-10

a. Die Tatsache unserer Zuversicht 5,3A

b. Gewissheiten, die uns zuversichtlich sein lassen 5,3M-11

I. Die Frucht der Bedrängnis 5,3M.4

II. Die Art der Hoffnung 5,5-8

4. Wir rühmen uns Gottes. 5,11

D. Die Grösse des Heils (= der Gottesgerechtigkeit) / Die Auswirkung des Heils auf die ganze Menschheit 5,12-21

1. Erster Schritt: Das Problem ist sehr ernst. 5,12-14

2. Zweiter Schritt: Die Heilstat Christi bewirkt unendlich Größeres als der Fehltritt Adams. – Eine Gegenüberstellung. 5,15-17

3. Dritter Schritt: Die Tat von Einem (Adam/ Christus) hat Auswirkung auf die Vielen. – Ein Vergleich. 5,18.19

4. Vierter Schritt: Das Gesetz kam hinzu, um zu zeigen, wie ernsthaft das Problem der Sünde ist. 5,20.21

III. Teil: Das Heil im Leben des Gerechtfertigten 6,1- 8,39

A. Der Gerechtfertigte und die Sünde: Warum ein Leben in der Sünde für den Gerechtfertigten nicht in Frage kommt 6,1-23

1. Der erste Schritt. Weil wir gestorben sind 6,1-14

a. Zuerst die einleitende Frage und die Kurzantwort 6,1.2A

b. Die längere Antwort Paulus erklärt, warum ein Leben in der Sünde für uns nicht mehr in Frage kommt. 6,2M-10

I. Die grundlegende Tatsache: Wir sind der Sünde gestorben 6,2-4A

A. Es wäre unsinnig, für etwas zu leben, in Bezug auf das man tot ist. V. 2

B. Dass wir tot sind, haben wir in der Taufe bestätigt. Wir wurden auf den Tod Christi getauft. V. 3.4A

II. Die Folge: Wir haben nun in einem neuen Leben zu wandeln. Drei Dinge, die dazu motivieren sollen 6,4M-10

A. Sinn und Zweck des Mitbegrabenseins in der Taufe ist ein Wandel in einem neuen Leben, denn Einsmachung mit Christi Tod bringt Einsmachung mit Christi Leben mit sich. V. 4M.5

B. Das Wissen um den Sinn und Zweck des Mitgekreuzigtseins Befreiung unseres Leibes von einem Sklavendasein für die Sünde. V. 6.7

C. Das Wissen: Das neue Leben Christi ist nicht mehr eines, über das der Tod herrscht, sondern eines, das für Gott da ist. V. 8-10

c. Dreifacher Aufruf und eine Motivation. Paulus sagt, was konkret wir tun sollen, damit wir Sieg über Sünde haben können. 6,11-14

I. Erster Aufruf: Mit den Fakten rechnen tot für den alten Herrn und lebend für den neuen. 6,11

A. Als Tote bzgl. der Sünde

B. Als [für] Gott Lebende in Christus Jesus

II Zweiter Aufruf: NEIN sagen! D. h. Die Sünde nicht herrschen lassen in unserem Leibe. Nicht der Sünde gehorchen – durch ein Leben nach den Lüsten des Leibes. 6,12.13A

A. Nicht nach den Lüsten des Leibes leben und so der Sünde gehorchen! V. 12

B. Unsere Glieder nicht der Sünde als Waffen zur Verfügung stellen! V. 13A

III. Dritter Aufruf: “JA” sagen. Unsere Glieder zur Verfügung stellen – nicht der Sünde, sondern Gott, als Waffen der Gerechtigkeit. 6,13M

IV. Die Motivation 6,14

2. Der zweite Schrit: Weil wir von Sünden befreit Sklaven Gottes sind 6,15-23

a. Zuerst die Frage und die Kurzantwort 6,15

b. Die längere Antwort 6,16-18

c. Aufruf und Motivation 6,19-23

I. Der Aufruf 6,19

II. Die Motivation 6,20-23

B. Der Gerechtfertigte und das Gesetz 7,1-25

1. Die grundsätzliche Beziehung des Gerechtfertigten zum Gesetz 7,1-6

a. Keine mehr! 7,1

b. Ein Beispiel 7,2.3

c. Die klare Lehre über das Gesetz 7,4-6

2. Die anfängliche Begegnung mit dem Gesetz 7,7-14A

a. Eine kurze Einführung mit einleitenden Fragen 7,7A

b. Seine Begegnung mit dem letzten der 10 Gebote 7,7M-10A

c. Auswertung dieser Begegnung mit dem Gesetz 7,10M-14A

I. Das Gesetz deckt das rebellische Wesen auf. 7,9

II. Das Gesetz deckt die Folge der Sünde auf. 7,10.11

III. Das Gesetz deckt auf, wie schwach und unfähig ich bin, Gottes Willen zu tun. 7,12-14

3. Neue Erfahrung mit dem Gesetz 7,14M-20

4. Das Ergebnis dieser Erfahrungen 7,21-25

a. Der Befund 7,21-23

b. Die Reaktionen 7,24

c. Die Antwort und der Dank 7,25

C. Der Gerechtfertigte und der Heilige Geist: Wie sich das Heil im gerechtfertigten Menschen auswirkt 8,1-39

1. Es ist dem Gerechtfertigten nun möglich, nach dem Willen Gottes zu leben. 8,1-16

a. Die Hauptaussage und ihre Begründung: Keine Verurteilung, denn wir haben Befreiung vom Gesetz der Sünde und des Todes. 8,1.2

I. Es gibt keine Verurteilung für die, die in Christus Jesus nicht nach dem Fleisch wandeln. 8,1

II. Paulus stützt die Aussage, dass es keine Verurteilung gibt, mit einer Begründung: Das Gesetz des Geistes machte mich frei vom Gesetz der Sünde und des Todes. 8,2

b. Erklärung, wie die Befreiung geschieht 8,3.4

I. Was Gott in der Vergangenheit Entscheidendes tat 8,3

II. Was wir zu tun haben 8,4

c. Hilfreiche Erklärungen über das Wesen des Fleisches und über das Wesen des Geistes (bzw. das Leben nach dem Fleisch und das Leben nach dem Geist) 8,5-11

. Die nach dem Fleisch sind, sinnen die Dinge des Fleisches. 8,5

. Die nach dem Geist sind, sinnen die Dinge des Geistes. 8,5

. Das Sinnen des Fleisches ist Tod. 8,6

. Das Sinnen des Geistes ist Leben und Friede. 8,6

. Das Sinnen des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott. 8,7

. Das Fleisch ist dem Gesetz Gottes nicht untertänig und kann ihm gar nicht untertänig sein. 8,7

. Die im Fleisch können Gott nicht gefallen. 8,8

. Gläubige sind nicht im Fleisch. 8,9

. Gläubige sind im Geist. 8,9

. Gottes Geist wohnt in ihnen. 8,9

. Sie gehören Christus. 8,9

. Der Leib ist tot, aber der Geist ist Leben. 8,10

. Gott wird ihre sterblichen Leiber lebend machen. 8,11

d. Die praktischen Konsequenzen 8,12-16

I. Wir sind Schuldner. 8,12.13

A. Schuldner nicht dem Fleisch. V. 12

B. Sterben oder töten. V. 13

II. Wir sind vom Geist geleitete Kinder. 8,14-16

. Ein Geist der Sohnesstellung

. Ein Geist, der Zeugnis gibt 8,16

. Exkurs: Beispiele, wie der Geist leitet

. Exkurs: Wer aus Gott geboren worden ist, sündigt nicht

. Rückblick auf 8,1-16 und Ausblick auf 8,17-27

2. Das Heil bringt dem Gerechtfertigten eine herrliche Hoffnung. 8,17-27

a. Diese Hoffnung betrifft eine zukünftige Herrlichkeit. 8,17.18

I. Der Grund 8,17A

II. Die Bedingung 8,17M

III. Die Herrlichkeit 8,17E u. 18E

A. Ewige Verbundenheit mit Christus (Vgl.: MIT-)

B. Herrliche Veränderung des Leibes (Vgl.V. 23)

C. Teilhabe an einer herrlichen Umwelt

IV. Die Größe (Ein Vergleich) 8,18

b. Diese Hoffnung betrifft die gesamte Schöpfung. 8,19-21

I. Sie gilt der gesamten Schöpfung. 8,19

II. Sie beinhaltet Befreiung von der Verderblichkeit. 8,20.21

c. Diese Hoffnung bringt gegenwärtig Leiden mit sich. 8,22-27

I. Seufzen und Wehen der Schöpfung 8,22

II. Unser Seufzen (trotz Besitz der Erstlingsgabe) 8,23

III. Unser Warten (bei gegenwärtiger Unsichtbarkeit der Hoffnung) 8,23E-25

IV. Des Geistes Hilfe in ungesprochenem Seufzen 8,26.27

3. Das Heil bringt dem Gerechtfertigten ewige Sicherheit. 8,28-39

a. Gottes Wege mit uns sind gut. (Alles wirkt uns zum Guten.) 8,28-30

I. Wer macht, dass alles zusammen zum Guten wirkt? 8,28A

II. Wie sind Gottes Wege gut? 8,28

III. Für wen wirkt alles zusammen zum Guten? 8,28

IV. Warum ist das gute Wirken eine Gewissheit? 8,28

V. Wie erreicht Gott sein Ziel, das der Christusähnlichkeit? 8,29.30

A. Gott kennt die Seinen im Voraus. V. 29A (Vgl. 1P 1,2A.)

B. Die von Gott Gekannten werden bestimmt. V. 29

C. Die Bestimmten werden gerufen. V. 30

D. Die Gerufenen werden gerechtfertigt. V. 30M

E. Die Gerechtfertigten werden verherrlicht. V. 30E

b. Gottes Fürsorge ist gewiss. 8,31-34

I. Gott ist für uns. 8,31

II. Gott gab seinen Sohn für uns. 8,32

III. Gott rechtfertigt uns. 8,33

. Exkurs: Wie wurden jene Römerchristen zu Erwählten?

IV. Christus verwendet sich für uns. 8,34

c. Gottes Liebe hält uns fest. 8,35-39

I. Keinerlei Umstände können von der Liebe des Christus trennen. 8,35-37

II. Keine Personen, Mächte oder Geschöpfe können von Gottes Liebe trennen. 8,38.39

IV. Teil: Die Heilsbotschaft und die Frage nach der Verwerfung und Rettung Israels 9,1- 11,36

Einleitende Bemerkungen

. Diese Kapitel sind schwierig.

. Die Kapitel sind zuerst an Israel gerichtet, und zwar an jüdische Christen

A. Das Problem der Verwerfung Israels: Die Verwerfung beruht nicht auf Ungerechtigkeit Gottes. 9,1-33

1. Die Sorge des Apostels um Israel 9,1-5

a. Die Glaubwürdigkeit seiner Sorge 9,1

b. Das Maß seiner Sorge 9,2

c. Der Grund seiner Sorge 9,3-5

2. Warum Israels teilweiser Ausschluss vom Heil trotz seiner Vorrechte möglich ist 9,6-13

a. Gott hält sein Wort. 9,6

b. Ein Beispiel aus der Familie Abrahams 9,7-9

c. Das Beispiel in der Familie Isaaks 9,10-13

d. Zusammenfassung und Schlussfolgerung

3. Warum Israels teilweiser Ausschluss vom Heil gerecht ist 9,14-29

a. Gott ist nicht ungerecht und handelt nicht willkürlich. 9,14-18

b. Verteidigung der Größe Gottes 9,19-29

4. Des Rätsels Lösung 9,30-33

a. Nichtisraeliten finden Gerechtigkeit. 9,30

b. Israel gelangt nicht zur Gerechtigkeit. 9,31-33

c. Erklärung mit einem Jesaja-Zitat 9,33

5. Exkurse zu K. 9

a. Über wen will Gott sich erbarmen?

b. Wen will Gott verhärten?

c. Pharaos Verhärtung

d. Zum Wort „Vorausbestimmung“ (Prädestination) in Rm 9

B. Der Grund für die Verwerfung Israels 10,1-21

1. Einleitendes 10,1.2A

a. Die Sorge des Apostels 10,1

b. Der Eifer Israels wird anerkannt. 10,2A

2. Erster Grund für Israels Verwerfung: Israels Eifer ist nicht nach Erkenntnis. 10,2-13

a. Das Urteil: „nicht nach Erkenntnis“ 10,2

b. Begründung dieses Urteils 10,3.4

I. Sie unterordneten sie sich nicht der Gerechtigkeit Gottes, sondern wollten ihre eigene aufrichten. V. 3

II. Sie erkannten nicht, dass das Gesetz auf Christus hin zielte und er das Ende des Gesetzes ist. V. 4

A. Christus ist das Ziel des Gesetzes.

B. Christus ist das Ende des Gesetzes.

c. Erklärungen in Bezug auf die Glaubensgerechtigkeit 10,5-13

I. Die Glaubensgerechtigkeit ist anders als die Gesetzesbotschaft. 10,5.6

A. Was es mit der Gesetzesgerechtigkeit auf sich hat, ist dargestellt anhand des Zitates von Mose. V. 5

B. Wie mit der Gerechtigkeit aus dem Gesetz verhält es sich aber nicht mit der Gerechtigkeit aus dem Glauben. V. 6A

II. Die Glaubensgerechtigkeit (d. h. dass man nur auf dem Glaubensweg zur Gerechtigkeit kommt) ist bereits im AT vorgezeichnet. 10,6M-8

A., dass nämlich die Glaubensgerechtigkeit jegliche Eigenleistung ablehnt V. 6.7 und

B. dass die Glaubensgerechtigkeit durch Glauben an das Wort Gottes kommt. V. 8.9

III. Der Glaube (der die Gerechtigkeit bringt) äußert sich auf zweierlei Weise 10,9

A. Mit dem Munde

B. Mit dem Herzen

IV. Dieser so geäußerte Glaube, der auf eigene Leistung verzichtet, hat die göttliche Verheißung des Heils. 10,9E

V. Der Herzensglaube und die mündliche Bitte gehören zusammen. V. 10

VI. Herzensglaube und mündliche Bitte als Bedingungen werden schon im AT bezeugt. V. 11-13

Die AT-Bezeugung des Herzensglaubens im AT V. 11

Die AT-Bezeugung der mündlichen Bitte V. 12.13

3. Zweiter Grund für Israels Verwerfung: Gottes Bemühen bleibt umsonst. 10,14-21

a. Es liegt nicht am Mangel einer Möglichkeit zu glauben. 10,14-17

b. Es liegt nicht am Mangel an Kenntnis. 10,18-20

I. Israel hat gehört. 10,18

II. Israel hätte verstehen müssen. 10,19.20

A. Vor allem Mose bezeugt die Kenntnis Israels. V. 19M

B. Auch Jesaja bezeugt. V. 20

c. Es liegt nicht daran, dass Gott nicht beharrlich eingeladen hätte. 10,21A

d. Sondern es liegt am Unglauben Israels. 10,21M

[Exkurs: Was ist nötig, dass Menschen gerettet werden? (10,12-15)]

. Ein Herr, reich an Gnade für alle Sünder 10,12

. Menschen, von diesem Herrn gesandt 10,15

. Gesandte, die seine Botschaft verkünden 10,14E

. Menschen, die deren Botschaft hören 10,14

. Hörer, die den Namen des Herrn anrufen 10,12.13

. Herzen, die an den Auferstandenen glauben 10,11.14

C. Die Grenzen der Verwerfung Israels: Israels Verwerfung ist nicht gänzlich und nicht endgültig. 11,1-32

Einleitendes

1. Israels Verwerfung gilt für den ungläubigen Teil des Volkes. 11.1-10

a. Die Hauptaussage: Nicht das gesamte Volk ist verworfen. V. 1A

b. Die Beweisführung. V. 1M-5

I. Das Beispiel des Apostels Paulus V. 1M

II. Die alttestamentliche Parallele zur Zeit Elias V. 2-4

c. Die Schlussfolgerung: Nur ein Teil gilt als erwählt, der andere Teil ist verhärtet. V. 5.6

I. Nur ein Teil Israels gilt als erwählt. V. 5-7A

II. Die Übrigen wurden verhärtet. V. 7E-10

Die Aussage V. 7E

Der Schriftbeweis V. 8-10

2. Israels Verwerfung ist nicht endgültig. 11,11-32

a. Die Bedeutung der Eifersuchtsreizung des verhärteten Teils Israels V. 11-15

I. Die Grundaussage: Durch Israels Fehltritt ist das Heil zu den Heiden gekommen, um sie zur Eifersucht zu reizen. V. 11

II. Erstes Argument (zur Unterstützung der Aussage von V. 11) V. 12

III. Die Wichtigkeit der Heidenmission des Apostels Paulus in Verbindung mit Israels Rettung V. 13.14

IV. Ein zweites Argument (zur Unterstützung der Aussage von V. 11) V. 15

b. Die Bedeutung der nicht endgültigen Verwerfung Israels für die Einstellung nichtisraelitischer Christen V. 16-24

Bemerkungen zum Beispiel vom Ölbaum

. Die Baumteile

. Die zwei Bäume

. Das Pfropfen

. Die eingepfropfte Nichtisraelit

I. Sie sollen bedenken, dass auch der ungläubige Teil Israels als Gott heilig (abgesondert) gilt. V. 16

II. Sie sollen sich nicht rühmen, sondern fürchten. V. 17-22

III. Sie sollen bedenken, dass auch der ungläubige Teil Israels gerettet werden kann und – wenn er nicht im Unglauben bleibt – wird. V. 23.24

c. Der Weg, wie die Rettung von „ganz Israel“ erreicht wird 11,25-27

I. Einleitendes: Diese Wahrheit soll den Heidenchristen nicht vorenthalten bleiben, damit sie sich nicht (mit unrichtigen Meinungen) für klug halten. V. 25A

II. Die teilweise Verhärtung ist Israel widerfahren ‹und widerfährt ihm›, bis die Fülle der Heiden (o.: derer aus den Völkern) eingegangen sein wird. V. 25

III. Und auf diese Art und Weise wird „ganz Israel“ gerettet werden. V. 26A

IV. Dass der „Befreier aus Zion“ das ehrfurchtslose Wesen von Israel abwenden und – im neuen Bund – ihre Sünden wegnehmen wird, ist durch atl. Schriftworte belegt. V. 26M.27

d. Nachwort: Gott bleibt seinen Vorsätzen und Verheißungen treu. V. 28-32

D. Ein Lobpreis 11,33-36

V. Teil: Das göttliche Heil – Wie man es im praktischen Leben anwendet 12,1-15,13

A. Aufruf zu Hingabe und Dienst 12,1-8

1. Wie leitet Paulus den Aufruf ein? 12,1A

2. Wozu wird aufgerufen? 12,1M.2

a. Zur Darstellung des Leibes 12,1

b. Zur Nichtanpassung 12,2A

c. Zur Umgestaltung 12,2M

. Indem man sich erneut auf die Barmherzigkeit Gottes besinnt.

. Indem man seinen Leib darbringt.

. Indem man sich von Welt und Sünde abwendet.

. Indem man bereit ist, Gottes Willen zu tun (V. 2E)

. Indem man bereit ist, Verantwortung (d. h., bestimmte Dienste) zu übernehmen.

3. Was ist die Absicht des Aufrufes? 12,2E

4. In welcher Haltung hat der Dienst zu geschehen? 12,3-8

a. demütig (in rechter Selbsteinschätzung) 12,3

b. gesunden Sinnes 12,3

c. nach dem Maß des Glaubens 12,3

d. als Glieder voneinander 12,4.5

e entsprechend den Gnadengaben 12,6-8

I. Die Gnadengabe der Prophetie

II. Die Gnadengabe des Dienens

III. Die Gnadengabe der Lehre

IV. Die Gnadengabe des Aufrufens und Zusprechens

. herbeirufen

. zurufen anrufen, aufrufen, eine Bitte an jem richten

. zureden trösten, ermuntern, Mut machen,

. nicht „ermahnen“

V. Die Gnadengabe des Gebens

VI. Die Gnadengabe des Vorstehens

VII. Die Gnadengabe des Barmherzigkeit-Übens

B. Aufforderungen zur Liebe 12,9- 13,14

1. Ungeheuchelte Liebe (Beschreibung, wie ungeheuchelte Liebe auszusehen hat) 12,9-13

a. Der Hauptgedanke 12,9

b. Untergeordnete Elemente 12,9M-13

I. Das Böse verabscheuend 12,9M

II. Dem Guten anhangend 12,9E

III. In der Bruderliebe einander zugetan 12,10A

IV. In der Ehrerbietung einer dem anderen vorangehend 12,10M

V. Im Fleiß nicht säumig 12,11A

VI. Im Geist brennend 12,11M

VII. Zur rechten Zeit (bzw. dem Herrn) Sklavendienst leistend 12,11E

VIII. In der Hoffnung sich freuend 12,12A

IX. Bei Bedrängnis Ausdauer bewahrend 12,12M

X. Im Gebet beharrlich seiend 12,12E

XI. An den Nöten der Heiligen Anteil nehmend 12,13A

XII. Der Gastfreundschaft nachjagend 12,13M

2. Liebe auch zu den Unbequemen 12,14-21

a. Segnende Liebe 12,14-16

b. Überwindende Liebe 12,17-21

3. Über das Verhältnis des Christen zur Obrigkeit13,1-7

Die Feindesliebe als Anlass für den Exkurs:

a. Der Aufruf zur grundsätzlichen Unterordnung unter die Obrigkeit 13,1.2

I. Obrigkeiten sind über uns gestellt.

II. Jede Seele soll sich unterordnen.

b. Der Grund für diesen Aufruf zur Unterordnung unter die Obrigkeit 13,1M

I. Alle Obrigkeit, die es gibt, ist von Gott. 13,1M

II. Alle vorhandenen Autoritäten sind von Gott verordnet. 13,1E

c. Schlussfolgerungen aus diesem 13,2-4

I. Widerstand gegen die Obrigkeit ist Widerstand gegen Gott und wird von Gott verurteilt. V. 2

II. Die Obrigkeit hat die Pflicht, das Gute zu fördern/zu belohnen und das Böse zu bestrafen. 13,3.4

I. Gutes fördern / lohnen

II. Böses strafen

III. Die Obrigkeit ist Dienerin Gottes. V. 4

d. Wie Unterordnung unter die Obrigkeit in der Praxis aussieht (Konsequenzen im Verhalten des Christen) 13,5-7

I. Unterordnung ist notwendig. 13,5

. wegen des Zorns

. wegen des Gewissens

II. Finanzielle Abgaben sind zu leisten. 13,6

III. Furcht und Einhaltung des Gesetzes ist gefordert. 13,7E

IV. Ehre, Respekt ist gefordert. 13,7E

4 Weitere Aufforderungen zur Liebe (Die Schuldung der Bruderliebe) 13,8-14

a. Die Verbindung zum Vorigen. 13,8A.9E

b. Die eigentliche Aufforderung. 13,8A

I. Nichts schuldig bleiben

II. Schuldig, einander zu lieben

c. Die rechte Motivation zur Liebe: Das Wissen um die Zeit. 13,11-14

I. Die Verbindung zum Vorigen. 13,11a

II. Die Motivation wird erklärt. 13,12a, 11

Was sollen wir wissen in Bezug auf die Zeit?

III. Die Motivation wird angewendet. 13,12-14

Was abzulegen ist

Was anzulegen ist

. wie am Tage wandeln – mit Anstand V. 13

. wie Jesus Christus dh ihn selber anziehen! V. 14

C. Vom Verhalten der Starken und der Schwachen im Glauben – und ihr Vorbild 14,1 – 15,13

1. Der Apostel fordert zu Verständnis und gegenseitiger Annahme auf. 14,1-13A

a. Die Hauptaufforderung Einander annehmen! 14,1

b. Erstes Beispiel: Das Problem des Essens 14,2-4

I. Das Problem 14,2

II. Die entsprechende Aufforderung 14,3

III. Erklärungen 14,3E.4

Gott nahm ihn auf. V. 3E

Er ist eines anderen Hausknecht V. 4A

Jeder steht und fällt seinem Herrn. V. 4M

c. Zweites Beispiel: Das Problem des Tagehaltens 14,5

d. Der Hinweis auf den Herrn. 14,6-12

I. Jeder handelt aus Liebe zum Herrn, jeder tut, was er tut, für den Herrn. 14,6-9

II. Jeder wird vor dem Richterstuhl Christi stehen und für sein Handeln Rechenschaft ablegen. 14,10-12

e. Ein erstes Fazit: Nicht urteilen! 14,13A

2. Der Apostel fordert zur Liebe, zu sorgfältigem Umgang miteinander auf. 14,13M-21

a. Die Hauptaufforderung: Keinen Fallstrick legen. 14,13M

b. Aufforderung zur Liebe: Aufbauen, nicht abbauen. 14,14-20

I. Die richtige Erkenntnis ist nicht das Wichtigste. 14,14

II. Den Bruder nicht zu schädigen hat Priorität. 14,15

III. Liebe gibt dem anderen keinen Anlass zu übler Rede. 14,16

IV. Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist ist wichtiger. 14,17.18

V. Dem Frieden nachjagen. 14,19A

VI. Aufbauen, nicht abbauen. 14,19M.20

c. Ein zweites Fazit: Auf eigene Freiheit verzichten! 14,21

3. Der Apostel bietet Hilfen für das Verhalten aller an. 14,22 -15,13

a. Eine erste Hilfe: Hinweise auf das Zentrale, den Glauben 14,22.23

b. Eine zweite Hilfe: Hinweise auf Jesus Christus als Vorbild 15,1-12

I. Eine Aufforderung, die Schwachheiten der Kraftlosen zu tragen und nicht uns selbst zu gefallen 15,1.2

II. Der Hinweis auf Jesus Christus: Er gefiel nicht sich selbst, sondern ließ sich beschimpfen. 15,3.4

III. Gebet um gleiche Gesinnung, die Gesinnung des Christus 15,5.6

IV. Aufforderung, einander vorbehaltlos anzunehmen 15,7

A. Warum einander annehmen?

B. Wie einander annehmen?

C. Wozu einander annehmen? (Zu welchem Ziel soll es führen?)

V. Der zweite Hinweis auf Jesus Christus: Er wurde ein Diener der Menschen. 15,8-12

c. Eine dritte Hilfe: Gebet zu dem Gott der Hoffnung 15,13

Briefschluss: Missionarisches Anliegen und Grüße 15,14- 16,27

A. Bemerkungen zu seinem apostolischen Dienst 15,14-33

1. Bemerkungen zu seinem Schreiben 15,14-16

a. Seine Haltung im Schreiben 15,14.15A

b. Der Zweck seines Schreibens 15,15A

c. Der zweifache Grund für Haltung und Zweck 15,15M.16

I. Die Gnade V. 15M

II. Der Dienst V. 16

III. Der Zweck der Gnade und des Dienstes V. 16E

2. Bemerkungen zu seinem bisherigen Dienst 15,17-21

a. Er ist sein Ruhm, sein Stolz. 15,16-18

b. Die Elemente des Dienstes: „Wort und Werk“

c. Der Dienst wurde bestätigt. 15,19A

d. Es handelt sich dabei um eine ganz fertig ausgerichtete Aufgabe. 15,19M

e. Der Dienst geschieht unter der Leitung eines zweifachen Prinzips. 15,20.21

3. Bemerkungen zu seinen Reiseplänen 15,22-29

a. Nach Rom 15,22-24

b. Nach Jerusalem 15,25-28A

c. Nach Spanien 15,28E.29

4. Bemerkungen zum Thema Fürbitte 15,30-33

a. Er drückt seinen Wunsch nach ihrer Fürbitte aus. 15,30-32

I. Sein dringlicher Aufruf. V. 30

II. Sein dreifaches Anliegen V. 31.32

. Eine Bitte für Sicherheit. V. 31A

. Eine Bitte für Akzeptanz V. 31M

. Eine Bitte für ein freudvolles Treffen in Rom V. 32

b. Er betet für sie. 15,33

B. Schlussgrüsse und Schlussworte 16,1-25

Einleitendes: Auffällige Beobachtungen

a. Persönlich

b. Herzlich

c. Namen

d. Frauen

e. Hingabe

f. Ein Bild vom Richterstuhl Christi

g. Mindestens drei Gemeinden, wenn nicht fünf

h. Im Herrn – und in Christus

1. Empfehlung der Pheobe 16,1.2

2. Des Paulus eigene Grüße 16,3-15

a. Grüße an ein Haus 16,3-5A

b. Grüße an einzelne Personen 16,5M-15

3. Aufruf, einander zu grüßen 16,16

4. Ein letzter Aufruf und Warnung vor spaltenden Brüdern 16,17-19

a. Der Aufruf selber ist ein zweifacher. 16,17

b. Er gibt für seine Aufforderung mehrere Gründe an. 16,18.19a

c. Nach seiner Aufforderung hat er in Verbindung damit einen Wunsch für sie. 16,19M

5. Ermutigung für die Leser 16,20

a. Die Verheißung

b. Der Gebetswunsch

6. Grüße von anderen und Abschlussgruß 16,21-24

7. Eine letzte Widmung 16,25-27

a. Der, der fest machen kann. 16,25.26

b. Der, dem die Widmung gilt der „allein weise Gott“. 16,27a

c. Der Mittler der Weihegabe 16,27A

d. Sie Substanz der Weihegabe (Ein einziges Wort): Amen. 16,27E

1Kr Der erste Korintherbrief

 

Grobe Gliederung

Briefeingang: 1,1-9

I. Über Missstände (Antworten auf einen mündlichen Bericht) 1,10- 6,20

A. Gegen Parteiwesen unter Christen: 1,10 – 4,21

    B. Gegen sittliche Missstände unter Christen K. 5 u. 6

II. Antworten auf schriftliche Fragen der Korinther 7,1 -15,58

A. Ehe und Ehelosigkeit: K. 7

B. Richtige und falsche Freiheit unter Christen K. 8-10

C. Gute Ordnung unter Christen (Hauptbedeckung, Mahl, Geisteswirkungen in Versammlungen) K. 11-14

D. Auferstehung der Toten K. 15

Schlussbemerkungen: K. 16

Detailliertere Gliederung

. Briefeingang 1Kr 1,1-9

1. Gruß 1,1-3

a. Die Grüßenden V. 1

b. Die Gegrüßten V. 2

c. Das Grußwort V. 3

2. Dank über Gottes Wirken in Korinth 1,4-9

a. Wofür er dankt V. 4-7

. Gottes Gnade wurde ihnen in Christus Jesus gegeben.

. Gottes Gnade machte sie reich.

b. Welche Zusagen er den Korinthern gibt V. 8.9

. Gott wird sie festigen bis ans Ende. V. 8

– Wer? – Was bedeutet es, gefestigt zu werden?

– Unter welchen Umständen werden sie gefestigt?

. Gott ist treu. V. 9 (Welcher Gott?)

I: Über Missstände (Antworten auf den mündlichen Bericht) K. 1-6

A. Gegen das Parteiwesen unter Christen 1,10- 4,21

1. Aufruf zur Einheit. Warnung vor Parteibildung 1,10-12

a: Der Inhalt des Aufrufes: V 10

b: Der Anlass des Aufrufes: V 11.12

2. Argumente gegen Parteibildung unter Christen 1,13- 3,4

a. Person + Werk Christi geben keinen Grund für Parteibildung 1,13-17

Christus ist nicht aufgeteilt. 1,13

Christus und kein anderer starb für sie. 1,13

Nur auf Christi Namen wurden sie getauft. 1,13E-17

b. Die Botschaft des Paulus gibt keinen Grund zu Parteiergreifung 1,18-31

Sie ist eine, die die menschliche Weisheit zur Torheit macht. 1,18-22

Ihr Inhalt ist eine Person: Christus, der Gekreuzigte 1,23-25

Die durch die Botschaft Gerufenen haben keinen Grund zum Rühmen. 1,26-31

c. Die Verkündigung des Paulus gab keinen Grund zu Parteiergreifung 2,1 -3,4

Sein Auftreten war nicht, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen 2,1-5

Dennoch redet er Weisheit 2,6-16

– Die zusammenfassende Aussage: V 6

– Die Botschaft der Weisheit: V 7-13

– Die Hörer der Weisheit: V 14-16

Paulus hat es mit Unreifen zu tun gehabt: 3,1-4

– Als er dort war: V 1.2A

– Als er schrieb: V 2M-4

3. Richtiges Einschätzen der Verkünder verhindert Parteibildung 3,5- 4,13

a Sie sind nur Diener (stehen vor Gott nebeneinander). 3,5-9

b. Sie sind Mitarbeiter an einer Wohnstätte für Gott. 3,10-17

. Die Bedeutung, die Paulus/Apollos/Petrus zukommt: V 10-15

. Die Bedeutung, die dem Bau (Tempel) zukommt: V 16.17

c. Es ist ernst, eine verkehrte Einstellung zu haben. 3,18-23

d. Die richtige Einstellung gegenüber den Dienern 4,1-7

. Rechtes Einschätzen leitender Arbeiter: V 1

. Rechte Einstellung der Eingeschätzten: V 2-4

. Anwendung auf die Einschätzenden: V 5

. Grundregeln bei der Einschätzung: V 6.7

e. Gegenüberstellung: Die einschätzenden (beurteilenden) Korinther und der eingeschätzte (beurteilte) Apostel 4,8-13

. Die Hohen und die Niedrigen V 8-10

. Wie es bei den „Niedrigen“ wirklich aussieht V 11-13

f. Ein Schlusswort des Vaters an seine Kinder 4,14-21

. In Liebe: Aufruf, ihn zum Vorbild zu nehmen 4,14-17

. In Heiligkeit: Warnung vor seinem Kommen 4,18-21

B. Gegen sittliche Missstände unter Christen K. 5 u. 6

1. Gegen die geschlechtliche Zuchtlosigkeit 5,1-13

a. Ein ernster Fall von Unzucht 5,1

b. Reaktionen darauf 5,2-5

Die Korinther V. 2

Paulus V. 3-5

c. Belehrung 5,6-13

Nicht rühmen, sondern den Sauerteig ausfegen. 5,6-8 (Das Bild)

Dem Betreffenden die Gemeinschaft entziehen. 5,9-13 (Der Klartext)

2. Gegen Rechtsstreitigkeiten unter Brüdern 6,1-11

a. Vier Fragen 6,1-3

b. Mehrfache Rüge 6,4-8

c. Gegenüberstellung: Ungerechte — Gerechte 6,9-11

3. Erlaubtes und Unzulässiges (Thema: Heiligung) 6,12-20

a. Grundregeln 6,12

Ist es nützlich?

Beherrscht es mich?

b. Grundlehren 6,13.14

Über das Essen V. 13

Über die Geschlechtlichkeit V. 13.14

c. Spezielles über die Unzucht 6,15-20

Zwei Fragen (Hauptaussagen) 6,15

Zwei Ergänzungen 6,16.17

Anwendung 6,18-20

II. Antworten auf schriftliche Fragen K. 7-15

A. Über Ehe und verwandte Fragen K. 7

1. Allgemeines zu Ehe und Ehelosigkeit 7,1-9

a. Der Anlaß zu diesem Abschnitt: V. 1A

b. Zur Ehelosigkeit: V. 1M

c. Zur Einehe: V. 2

d. Zur Begegnung von Mann und Frau in der Ehe: V. 3-5

Die grundsätzl Haltung: V. 3

Der Grundsatz im geschlechtl Verkehr: V. 4

Über den Verzicht: V. 5

e. Einige Erklärungen: V. 6.7

Eine von Paulus: V. 6.7A

Eine von Gott: V. 7M

f. Positives zu beiden Ständen: V. 8.9

2. Über Trennung und Ehescheidung 7,10-16

a. Anweisungen für gläubige Ehepaare 7,10.11

a: Wer weist an? V. 10A

b: Warum gilt dieses den gl Ehepaaren? V. 12-

c: Wie lauten die Anweisungen? V. 10M.11

b. Weisungen für gemischte Ehen 7,12-16

a: Zur Autorität im Abschnitt: V. 12A

b: Eine Anweisung für den gl Mann: V. 12M

c: Eine ähnl für die gl Frau: V. 13

d: Die Begründung: V. 14

e: Weisungen für den Fall einer Trennung: V. 15.16

3. Der größerer Zusammenhang: Der Christ und sein irdischer Stand 7,17-24

a. Der Grundsatz: In dem Stand bleiben, in dem man ist. 7,17

b. Erläuterungen anhand von zwei Beispielen 7,18-24

. Der Stand der Beschneidung / Unbeschnittenheit V. 18-20

. Der Stand des Sklaven V. 21-24

4. Rat für Notzeiten (Über die Ehelosigkeit) 7,25-40

a. Zur Autorität im Abschnitt: V.25 und 40M]

b. Weisungen im Blick auf den Ernst des Lebens: V 26-31

c. Von verschiedenen Interessen: V. 32-35

d. An die Väter: Bezüglich der Jungfrauen: V. 36-38

e. Bezüglich verheirateter Frauen: V. 39.40A

f. Bezüglich der Vollmacht des Apostels: V. 40E

B. Über richtige und falsche Freiheit, dargestellt am Beispiel des Götzenopferfleisches K. 8-10

1. Das Wissen in Bezug auf das Essen von Götzenopferfleisch – und die Liebe 8,1-6

a. Kenntnis und Liebe: 8,1-3 (vgl. Gal 4 9)

b. Kenntnis über Götzen und Gott: 8,4-6

2. Das Verhalten von Schwachen und Starken (im Gewissen) 8,7-13

3. Das Beispiel des Apostels: Er verzichtet auf Freiheit K. 9

a. Paulus ist wirklich ein Apostel 9,1-3

b. Daraus fließen ihm gewisse Rechte zu, auf die er aber verzichtet. 9,4-15A

c. Warum er auf sein Recht verzichtet 9,15-23

d. Es geht in dem Wettkampf, in dem wir stehen, um ein Ziel 9,24-27

Zusammenfassung

. Pl ist niemandes Knecht. 9,1,19

. Pl ist jedermanns Knecht. 9,19

. Pl ist sein eigener Knecht (der Schlüssel zu den vorigen 2). 9,25

4. Von ernsthaften Gefahren punkto richtiger u. falscher Freiheit 10,1-22

a. Beispiele aus der Geschichte Israels 10,1-15

. Ihre Vorrechte: Alle genossen Segnungen 10,1-4

. Ihr Versagen 10,5

. Anwendungen aus ihrem Versagen 10,6-15

– Wozu sie Vorbilder wurden V. 6-10

– Wie sie zu Vorbildern wurden V. 11

– Warnung vor Selbstsicherheit V. 12

– Zusagen V. 13

– Aufforderung zur Flucht V. 14

– Paulus appelliert an den Verstand der Leser V. 15

b. Der Tisch des Herrn und der Tisch der Dämonen 10,16-22

. Der neutestsamentliche Tisch des Herrn ist Gemeinschaft mit Christus und miteinander. 10,16.17

. Der atl. Tisch des Opfers ist Gemeinschaft mit dem Gott des Altars. 10,18

. Vom Götzenopferaltar zu essen, ist Gemeinschaft mit den Dämonen. 10,19.20A

. Konsequenzen V. 20E-22

5. Praktische Weisungen zum Schluss 10,23- 11,1

C. Über gute Ordnung unter Christen K. 11-14

1. Von dem unbedeckten und dem bedeckten Haupt 11,2-16

a. Einleitendes 11,2.3

b. Vom Bedecken des Kopfes vor Gott 11,4.5

c. Begründungen dafür 11,5-10

1. Grund: Der Vergleich mit einem geschorenen Kopf 11,5.6

2. Grund: Die Herrlichkeit jedes Geschlechts 11,7

3. Grund: Der Ursprung jedes Geschlechts 11,8.9

4. Der eigentliche Zweck: Die Engel 11,10

d. Ein Einschub (Hinweis auf das Gemeinsame der Geschlechter) 11,11.12

e. Aufforderung, darüber zu urteilen. 11,13

f. Zusatzargument: Das Haar 11,14.15

g. Schlusswort 11,16

2. Vom rechten Verhalten beim Mahl des Herrn 11,17-34

a. Beanstandung 11,17-22

b. Gottes Offenbarung an Paulus bzgl. des Mahles 11,23-26

c. Anwendungen 11,27-29

d. Feststellungen 11,30-32

e. Schlussanweisung 11,33.34

3. Von den Geist-Wirkungen (Manifestationen des Geistes) K. 12-14

a. Die geistlichen Wirkungen/Manifestationen allgemein. K. 12

I: Grundsätzliches 12,1-6

II: Über das Zuteilen der Gnadengaben 12,7-11

. Wer sie empfängt V. 7

. Was die Gnadengaben sind V. 7

. Zu welchem Zweck sie gegeben werden V. 7E

. Neun Beispiele der Offenbarung des Geistes V. 8-10

III: Vielfalt in der Einheit, gezeigt am Bsp. vom phys. Leib 12,12-27

. Die Verbindung mit vorher V. 12A („denn“)

. Der Vergleich mit dem Leib: Einheit trotz Vielheit → Leibleben / Zusammenleben als Leib V. 12

. Begründung, warum wir ein Leib sind V. 13

Alle wurden in einen Leib (hinein)getauft . (= Taufelement)

Diese Taufe geschah durch den einen Geist. (= Täufer)

Alle im Leib wurden in einen Geist getränkt.

. Über die Vielheit der Glieder in dem einen Leib V. 14-18

Jedes Glied ist von Bedeutung. V. 14

Jedes Glied hat eine Funktion/Aufgabe und eine Fähigkeit/ Gnadengabe. V. 15ff

Platz, Funktion und Fähigkeit eines jeden bestimmt Gott. V. 18

. Über die Einheit des Leibes trotz der vielen Glieder V. 19-27

Ohne die verschiedenen Glieder – kein Leib V. 19.20

Jeder braucht den anderen. (Bedeutung ist also begrenzt.) V. 21

Die Starken brauchen die Schwachen. V. 22-24A

Gott wollte im Leib Harmonie und Füreinander-da-Sein. V. 24-26

. Die Anwendung des Bildes vom Leib. V. 27

IV: Die Gestaltung / Struktur der Gemeinde 12,28-30

. Die Struktur bestimmt Gott; er teilt Funktion u. Fähigkeit zu V. 28

. Die Funktionen und Fähigkeiten sind verschieden. V. 29-30

V: Abschließende Bemerkung: Aufruf zu eifrigem Bestrebtsein um die besseren Gaben 12,31

b. Vom besten Weg, dem der Liebe 12,31E- 13,13

I: Die Wichtigkeit der Liebe 13,1-3

II: Die Beschaffenheit der Liebe 13,4-7

A: Wie sie ist 13,4A

Die Liebe ist geduldig,

Sie ist freundlich.

B: Wie sie nicht ist / Was sie nicht tut 13,4M-6A

Sie neidet nicht,

prahlt nicht,

ist nicht aufgebläht,

benimmt sich nicht in unanständiger Weise,

sucht nicht das Ihre,

ist nicht (schnell) gereizt,

rechnet das Üble nicht an,

freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,

C: Was sie tut 13,6M-7

Sie freut sich aber mit der Wahrheit.

Sie deckt alles – hält alles aus, trägt alles.

Sie glaubt alles,

hofft alles,

erduldet alles (bleibt darunter).

III. Die Überlegenheit (Dauerhaftigkeit) der Liebe 13,8-13

A: Die Liebe überdauert die Gnadengaben. 13,8-12

Die unbegrenzte Dauer der Liebe V. 8A

Die begrenzte Dauer der Gnadengaben V 8M-12

— Aussage V. 8M

Weissagungen / Kenntnis: weggetan

Sprachen: von sich aus aufhören/abklingen [Apg 20,1; Lk 8,24]

— Begründung für die begrenzte Dauer der Gaben V. 9.10

Die Art und Weise unseres Lernens geschieht “stückweise“.

Prophezeien / Erkennen liefern nur bruchstückhaft Einblicke.

Sie werden weggetan, wenn das Vollkommene da ist

—: Ein persönliches Bsp. für die begrenzte Dauer der Gaben V. 11.12

Zwei Zustände mit entsprechenden Fähigkeiten: Kind – Erwachsener

Es geht nicht um das, was man erkennt, sondern wie man erkennt.

Der Ausdruck „von Angesicht zu Angesicht” spricht von Begegnung.

Zu jenem zukünftigen Zeitpunkt erwartet Paulus, dass die Art und Weise seines Erkennens dann vollständig sein wird.

B. Die Liebe ist größer als die anderen Haupttugenden. 13,13

Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe. Diese sind nicht stückhaft.

Weissagung / Erkenntnisrede sind begrenzte Hilfen. Glaube, Hoffnung, Liebe aber sind von grundsätzlicher und bleibender Wichtigkeit.

Die Liebe ist „größer“, weil es ohne sie weder Glaube noch Hoffnung gibt —und weil sie nie aufhört.

Gerade im Zusammenhang der Gaben (K 14) brauchen wir sie dringend.

c. Die Geist-Wirkungen (Geist-Manifestationen) im Vollzug K. 14 (Rechtes Verhalten bei der Ausübung des Sprachenredens und Weissagens)

Exkurs: Was ist Sprachenreden?

1. Ein Wunder

2. Eine Sprache

a) Ausdrücke für sinnvolle Kommunikation: 1Kr 14,9: „Wenn ihr durch die Sprache nicht eine verständliche Rede gebt, wie soll man kennen, was geredet wird? …“ („Reden“, nicht „lallen“.)

b) Apg 2,11 „Wir hören sie in unseren Sprachen … reden“

c) Jes 28,11.12 (1Kr 14,21: „Im Gesetz ist geschrieben: ‘In fremden Sprachen und mit fremden Lippen werde ich zu diesem Volk reden.’)

d) Es muss übersetzt werden. 1Kr 14,5.13.27; Ag 9,36; Lk 24,27

e) Plappern ist für Christen verboten. Mt 6,7

3. Ein Reden zu Gott = Beten

1Kr 12-14 Proph.+ZR; Ag 2,11 [Ps 105]; Ag 10,46; 19,6

Nicht eine Gebetshilfe, sondern ein Beten.

4. Eine Gabe nicht für jeden 1Kr 12,29.30

5. Wenn übersetzt: zur Erbauung (Der Inhalt erbaut.)

1Kr 14,4 Selbsterbauung ist Nebenprodukt aller Gaben (aber nicht eigentliche Zweck!)

Nicht die Gefühle sind es, die bauen

Rm 15,2 jeder gefalle dem Nächsten zur Erbauung

1Kr 3,10 jeder sehe zu, wie er baue (Inhalt)

1Kr 14,15: lobsingen mit dem Denksinn

1Kr 14,3.4.5.12.17.26: Erbauung durch Inhalt

2Kr 13,10 ich schreibe dies zum Bauen nicht Abreißen (Inhalt)

Eph 2,20-22 mitaufgebaut (Inhalt)

Eph 4,11.12.16 Hirten, Lehrer, … zur Zurüstung der Heiligen, … zum Bauen des Leibes

Eph 4,29 ein gutes Wort, zur Erbauung nach jeweilig. Bedarf

Kol 2,7 aufgebaut, gefestigt in ihm, wie ihr gelehrt wurdet

1Th 5,11 ruft einander auf, einer baue den anderen

1P 2,2.5 werdet gebaut (V. 2: Wort Gottes)

Jud 20 baut euch auf mittels eures Glaubens (vgl. V. 3)

I: Einleitende Aufforderungen 1Kr 14,1

A. Beim Ausüben nach der wichtigsten Haltung streben: Liebe.

B. Nach den wichtigen Gaben eifern, vor allem nach dem Weissagen.

II: Warum das Weissagen dem Sprachenreden vorzuziehen ist: 14,2-11

A. Das Kriterium der Erbauung anderer. 14,2-5

. Sprachenreden ist ein Reden zu Gott, der Inhalt ist vor allem für ihn gedacht. Solange Menschen das Gesagte nicht verstehen (weil es nicht übersetzt wird), ist das Gesagte ein „Geheimnis“. V. 2

. Weissagen dagegen ist Mitteilung v. Gott an Menschen. V. 3

. Der Sprachen-Redende erbaut sich selbst, nicht die Gemeinde, was aber das Wichtigere wäre. Weissagen hingegen erbaut die Gemeinde, ist daher größer. V. 4.5

B. Das Kriterium der Verständlichkeit: Unübersetztes Sprachenreden nützt den Hörern nicht. 14,6-11

a. Der Vergleich mit der Musik: V. 7

b. Der Vergleich mit dem Kriegswesen: V. 8

c. Fazit: Die Korinther sollen verständliche Rede geben: V. 9-11

III. Anwendungen auf die Gemeinde: 14,12-25

A. Alle sollen danach trachten, zur Erbauung der Gemeinde reich zu sein an Geisteswirkungen. V. 12

B. Sprachen-Redner sollen um Übersetzung beten: 14,13-17

a. Die Aufforderung V. 13

„Darum: Der in einer Sprache Redende bete, dass er übersetzen möge.“ → Weshalb?

b. Die Begründung V. 14-17

Der Denksinn des Redenden bliebe ohne Frucht. V. 14.15

Der Hörende könnte nicht Amen sagen. V. 16

Der Hörende würde nicht erbaut. V. 17

C. Paulus als Vorbild will in der Versammlung so reden, dass er verstanden wird. 14,18.19

D. Die Funktion des Sprachenredens bei den Juden: V. 20-22

Das Hören unverständlicher Fremdsprache war damals ein Zeichen des nahe bevorstehenden Gerichts und ein Aufruf zum Glauben.

Sprachenreden Apg 2: Hinweis, dass Gott zu dem ungläubigen Israel auf Distanz gegangen ist. (Gericht: 70 n. Chr.) + Aufruf zum Glauben.

E. Die Wirkung des Sprachenredens bei den Heiden. V. 23

Der Eindruck, den die Korinthergemeinde bei den Ungläubigen hinterlässt, wenn sie unübersetztes Sprachenreden ausüben

F. Die Wirkung des Weissagens V. 24.25

Der Eindruck, den die Korinthergemeinde bei den Ungläubigen hinterlässt, wenn sie weissagen

Exkurs: Ist das moderne Zungenreden das biblische?

. Meistens nicht eine wirkliche Sprache (Qualbena-Tildal)

. Nicht dieselbe Übersetzung, wenn sie mehrere übersetzten

. Im Zusammenhang mit einer unbiblischen Lehre

. Oft nicht ein Gebet, sondern eine Weissagung

. Sie wissen nicht, was sie sagen. Sie reden ohne Denken, was gefährlich und gegen Gottes Art und Gottes Wort ist. Erbaut werden kann man nur durch den Inhalt. 14,4.14,17.

. Das damalige Zungenreden verkündete das nahende Gericht über Israel.

Kriterien zum Prüfen

1. Es darf nicht erlernt worden sein.

2. Es muss ein Beten sein

3. Dem Betenden muss klar sein, was er gebetet hat.

4. Es muss, wenn von verschiedenen Übersetzern übersetzt, dasselbe herauskommen.

5. Es muss eine echte, feststellbare Sprache sein.

6. Die Übersetzergabe muss so sein, dass der Übersetzer jegliches Zungenreden übersetzen kann. 14,28: Nur EIN Übersetzer ist nötig.

G. Konkrete Anordnungen für das Verhalten beim Zusammenkommen der Gemeinde: 14,26-35

1. Anweisung betreffs der Beiträge im Allgemeinen: V. 26

Jeder, der die entsprechende Gabe hat, darf beitragen.

Das Ziel aller Beiträge ist stets Erbauung der Gemeinde.

2. Anweisung betreffs des Sprachenredens: V. 27-28

Nur je zwei, höchstens drei

Nur der Reihe nach

Nur mit Übersetzung

3. Anweisung betreffs des Prophezeiens: V. 29-33

Nur zwei bis drei V. 29

Mit Beurteilung durch die anderen in der Versammlung V. 29

Mit Bereitschaft, sich unterbrechen zu lassen V. 30

Mit grundsätzlicher Erlaubnis für jeden (Aber V. 34.35) V. 31

Ohne inneren Zwang V. 32

In Ordnung und Frieden V. 33

Der Beitragende hat seinen Geist bewusst dem Heiligen Geist zu unterstellen und sich von ihm her selbst zu beherrschen. V. 32

4. Anweisung betreffs der Beiträge der Frauen: Sie sollen schweigen. V. 34-35

Erste Begründung: In allen Gemeinden ist dies der Fall.

Zweite Begründung: Es entspricht der im Gesetz angeordneten Unterordnung der Frau.

Nähere Erläuterung des Umfangs des Schweigens: Im Fall von Fragen sollen sie diese privat stellen.

Dritte Begründung: Es ist schändlich.

H. Schluss 14,36-40

1. Eine Frage an die Korinther: V. 36

2. Hinweis auf die Autorität des Geschriebenen: V. 37

3. Ein Wort für solche, die in Unkenntnis sind: V. 38

4. Drei Schlussanweisungen als Zusammenfassung: V. 39-40

. Seid eifrig zum Weissagen.

. Dem Reden in Sprachen wehrt nicht.

. Alles geschehe mit Anstand und ordnungsgemäß.

D. Über die Auferstehung der Toten K. 15

1. Grundlegendes 15,1-11 (Die Auferstehung ist ein grundlegender Bestandteil des Evangeliums)

a. Seine ursprüngliche Verkündigung in Korinth V. 1.2

b. Die 2 Quellen für seine Botschaft: Messias, Hl. Schrift V. 3

c. Die 1. Zeugen des Evangeliums V. 4-7

d. Sein eigenes Zeugnis V. 8-10

e. Die bisherige Verkündigung der Auferstehung V. 11

2. Argumente gegen die Leugnung der Auferstehung 15,12-20 (Christi Auferstehung ist die Voraussetzung für die Auferstehung anderer.)

a. Die falsche Lehre aufgedeckt V. 12

b. Konsequenzen der Leugnung der Auferstehung V. 13-19

– Christus wäre nicht auferstanden V. 13

– Die Verkündigung der Apostel wäre vergeblich V. 14

– Der Glaube der Korinther wäre vergeblich. V. 14E

– Die Verkünder würden als Lügner dastehen V. 15.16

– Die Korinther hätten keine Vergebung V. 17

– Die in Christus Entschlafenen wären verloren. V. 18

– Die Lebenden Christen wären die Elendesten V. 19

3. Historischer, heilsgeschichtlicher Zusammenhang 15,20-28

a. Erste Gruppe: Der Erstling V. 20-22

b. Zweite Gruppe: Die Christus angehören V. 23

c. Danach das Ende (Ziel) V. 24-28

4. Weitere Argumente gegen die Leugnung der Auferstehung 15,29-32

a. Taufe für die Toten wäre unverständlich. 15,29

b. Beständiges Stehen in Todesgefahr wäre nutzlos 15,30-32

c. Leben in uneingeschränkter Lusterfüllung wäre angesagt. 15,32

5. Warnung vor Irreführung u. Aufruf zu Nüchternheit 15,33.34

6. Über den Auferstehungsleib 15,35-50

a. Das Bild von der Saat V. 36-38

b. Das Bild vom Fleisch V. 39

c. Das Bild von den (Himmels- und Erden-) Körpern V. 40.41

d. Anwendung auf den menschlichen Leib V. 42-49

– Der neue Leib ist andersartig V. 42-44

in Zeitdauer: verweslich – unverweslich 42

in Schönheit: unehrbar – herrlich 43

in Energie: schwach – kräftig 43

in der Art der Zusammenstellung: seelisch – geistlich 44

– Der neue Leib hat einen anderen Ursprung. V. 45-49

Vom 1. Adam: seelisch — Vom letzten Adam: geistlich 45-46

Vom 1. Menschen: erdig — Vom 2. Menschen: himmlisch 47-49

– Der alte Leib kann das Königreich Gottes nicht erben. V. 50

7. Über den Vorgang der Auferstehung 15,51-57

a. Wer verwandelt wird V. 51

b. Wie schnell verwandelt wird V. 52

c. Wann verwandelt wird V. 52

d. Wozu die Verwandlung geschieht V. 53

e. Der Bezug zum AT (Jes 25; Hos 13) V. 54-56

f. Dank an Gott für den Sieg über den Tod V. 57

8. Schlussaufruf 15,58

a. Werdet fest!

b. Nehmt zu im Werk des Herrn!

c. Ermutigung: Unsere Arbeit im Herrn ist nicht umsonst.

. Briefschluss K. 16

1. Über die Sammlung für die Heiligen 16,1-4

2. Über weitere Reisepläne des Apostels 16,5-9

3. Letzte Aufforderungen 16,10-18

a. Betreffend das Kommen des Timotheus nach Korinth 16,10.11

b. Betreffend Apollos 16,12

c. Ein fünffacher Aufruf an alle 16,13.14

d. Betreffend das Haus des Stephans 16,15.16

e. Betreffend die Ankunft der korinth. Brüder zu Paulus 16,17.18

4. Grüße und Segensgebet 16,19-24

2Kr Der 2. Korintherbrief

von Herbert Jantzen

a. Der Eingangsgruß:

1,1’2: Paulus, Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, und Timotheus, der Bruder, – der Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, zusammen mit allen Heiligen, die in ganz Achaia sind:

Gnade sei euch zuteil und Friede von Gott, unserem Vater, und von dem Herrn, von Jesus Christus.

b. Das Thema: Ein Apostel offenbart sein Denken u Leben:

1,3 – 13,10

I: Er teilt seine Auffassungen über Nachfolge u Dienst mit:

1,3 – 5,21

A: Er tut es in Verbindung mit einem Lob Gottes für seinen Trost in Schwierigkeiten:

1,3-12

1: Das Lob Gottes für seinen Trost in Schwierigkeiten: V 3-7

Merken wir uns,

a: den Platz, den dieser Lobpreis einnimmt:

I:. Im Allg:

. Lob Gottes ist der Sinn alles Seins, alles Geschaffenen: Of 4,9-11

. Das Lob Gottes hat im Leben eines jeden Nachfolgers Jesu einen besonderen Stellenwert: He 13,15

. Das Lob Gottes nimmt in den Briefen des NT oft einen besonderen Platz am Anfang ein – wie in diesem Brief.

b: wie der Ap hier die Person Gottes, des Trösters, rühmt:

V 3’4A: “Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn, der Gott und Vater Jesu Christi, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes, 4 der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis,”

I:. Er ist Gott u Vater unseres Herrn.

– Wir haben also einen Herrn.

– Er hat einen Gott = Vater.

– Es ist dieser Gott, den auch wir loben sollten, keinen anderen.

– Er kommt zu uns in Jesus Ch, und wir kommen durch JC zu ihm.

– Haben wir JC als Herrn und loben wir seinen Gott u Vater, so dürfen auch wir mit dem Trost rechnen, von dem anschliessend die Rede ist.

II:. Er ist der Vater der Erbarmungen, der rechte, der sich über seine Kinder erbarmt.

III:. Er ist der Gott alles Trostes.

– Dieses ist, einmal, einschliessend. Bei Gott ist jede Art von Trost und reichlich genügend.

– Dieses ist zudem ausschliessend. Ausser ihm gibt es keinen Trost. Ausser diesem gibt es keinen Gott.

– Ein Gott alles Trostes verfügt auch über den Trost, weiß, wann zu trösten. Man kann an die denken, die bei Nacht den Sturm auf dem Wasser erlebten. Jesus kam zur genau rechten Zeit.

IV:. Er ist der, der uns persönl tröstet.

V:. Er sit der, der in aller unserer Bedrängnis tröstet, er, der gerade diese Bedrängnis zuliess.

VI:. Diesen lobt der Apostel und darf er loben, ob er bereits gertröstet ist oder noch in der Bedrängnis ist.

c: Wie er von der Absicht Gottes, des Trösters, spricht:

V 4M-7

I:. Gott tröstet uns, damit wir trösten können:

V 4M’5: “damit wir die trösten können, die in aller Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst getröstet werden von Gott, 5 weil, demgemäß wie die Leiden Christi reichlich auf uns überströmen, auch unser Trost durch Christus reichlich auf uns überströmt;”

Achten wir auf einige Details:

A:. Der Text sagt nicht: “mit dem Trost”, sondern: “durch den Trost”

B:. Es geht sodann um das Tröstenkönnen. Leiden führen zum Trost und Trost zum Dienst.

C:. Der Ap gibt an, wem wir so dienen können.

an anderen Leidenden.

D:. Und dieser Dienst kann wahrgenommen werden gerade während wir selbst noch leiden u Trost erfahren.

E:. In V 5 begründet der Ap dann die Mögl zu trösten: “weil, demgemäß wie die Leiden Ch reichl über uns strömen, auch unser Trost unser Trost durch Ch reichl auf uns überströmt”

Merken wir uns:

1:. Die Leiden sind Ch Leiden – alle, denn er ist des Leibes Haupt. Er ist im Regiment, auf dem Plan. Unter der Regierung dieses auferstrandenen Leidenden können wir Leidenden zu Tröstern werden.

2:. Die Leiden mögen sogar reichl über uns strömen: Der, der sie zulässt, tröstet entsprechend reichl u überströmend. Darum können wir andere trösten.

II:. So bekommen unsere Leiden u Schwierigkeiten einen tieferen Sinn:

V 6: “werden wir aber bedrängt, ist es zu eurem Trost”

In 4,15 lesen wir dann: ” . . alles ist euretwegen”

“zu eurem Trost und für eure Rettung, die gewirkt wird im geduldigen Ertragen”

Neben dem Tröstlichen führt der weise Apostel eine leise aber notwendige Erinnerung ein: Nur wenn wir die Leiden in Geduld ertragen, kommt Trost und Befreiung.

Andererseits werden wir aber auch gerade hier daran erinnert, daß es durch den Trost und die Hilfe des Herrn mögl wird, die Leiden is Geduld zu ertragen.

“im geduldigen Ertragen eben der Leiden, die auch wir leiden;”

Im Grunde, so deutet Pl an, sind alle Leiden aller gleich – weil die Leidenden, trotz der Vielfältigkeit der Prüfungen, alle gleich sind.

“werden wir getröstet, ist es” – wiederum – “für euren Trost und für eure Rettung,”

III:. So entsteht bei uns dann auch eine feste Hoffnung – auch für andere:

V 7: “und unsere Hoffnung ist fest für euch, wissen wir doch, dass gleichwie ihr der Leiden teilhaftig seid,” – ihnen also nicht aus dem Wege geht – “so auch des Trostes;”

2: Der Apostel zeigt nun, wie das Lob und die Ehre Gottes das Ziel in unseren Schwierigkeiten ist: V 8-12

Wie soll Gott in unseren Schwierigkeiten geehrt werden?

a: Durch Vertrauen:

V 8-10

I:. Ein Erlebnis wird berichtet:

V 8: “denn wir wollen nicht, daß ihr in Unkenntnis seid, Brüder”

Keiner von uns lebt also auf einer Insel für sich. Unsere Erfahrungen kommen von Gott und dienen nicht nur uns selbst.

“Unkenntnis über unsere Bedrängnis, die uns in Asien widerfuhr, daß wir über das Maß, über die Kraft, beschwert wurden, sodaß wir auch am Leben” – nicht an Gott – “verzweifelten.”

II:. Es geht in der Not tatsächl um unser Sein:

V 9A: “Wir selbst haben jedoch als Antwort das Todesurteil in uns gehabt,”

III:. Die Existenznot hat einen Zweck:

V 9M: “damit” – manchmal muß es so weit kommen, um Gottvertrauen zu lernen – “wir uns nicht auf uns selbst verlassen möchten, sondern auf Gott, der die Toten auferweeckt” – auch vor dem Tode.

b: Durch Fürbitte u Dank:

V 11

c: Durch ein reines Leben:

V 12

B: Von Glaubwürdigkeit in Nachfolge u Dienst:

1,12-24

1: Lautere Lebensführung ist wichtig:

V 12’13A

2: Gegenseitiges Wertschätzen ist das Ergebnis:

V 13M’14

3: Wohlbegründete Pläne sind wichtig:

V 15-17

4: Glaubwürdigkeit erwächst aus der Treue Gottes:

V 18-22

5: Gesunde Ziele haben entscheidende Auswirkungen:

V 23’24

C: Von leidenden Beziehungen:

2,1-11

An 2 Stellen:

1: Zwischen Pl u den Kor: V 1-4

Was lernen wir aus diesen Versen?

a: Gewisse Entscheidungen müssen getroffen werden: V 1

b: Im Aufmerksam-Machen gilt es Grenzen zu erkennen: V 1

c: Rechtes seelsorgerliches Betrüben ist dabei selbst betrübt: V 2A

d: Die Freude des Seelsorgers liegt in der Umkehr des Betrübten: V 2’3A

e: Echte Seelsorge kennt echtes Vertrauen: V 3M

f: Echte Seelsorge ist von tiefer Liebe gekennzeichnet: V 4

2: Zwischen der Gem u dem gefehlt Habenden: V 5-8

Was ist aus diesen Versen zu lernen?

a: Sünde im Kreis der Gl ist nicht so sehr gegen die Verantwortlichen als gegen den Leib der Gem: V 5

b: Nicht jeder Ch reagiert in gleicher Weise auf Sünde im Kreis: V 5’6

c: Umkehr setzt der GemZucht eine Grenze: V 6

d: Die Verantwortung des Kreises erlidcht nicht mit dem Ende der Zucht: V 7’8

3: Überlegungen, die zur Heilung von leidenden Beziehungen führen können: V 9-11

Welche Fragen werfen diese Verse auf?

a: Bin ich grunsätzl bereit, Gott in allem zu gehorchen? V 9

b: Bin ich bereit, mich auf die Seite derer zu stellen, die nach dem Willen Gottes handeln? V 10

c: Habe ich meinen Blick auf JC gerichtet, u bleibt er dort haften? V 10E

d: Weiß ich um die Bedrohung durch unseren Feind? V 11

D: Von der Verkündigung:

2,12 – 3,18

Es ist hier an alle Verkündigung der ChBotschaft gedacht.

1: Über Spannungen im Verkündigungsdienst:

2,12-16

a: Pl berichtet von inneren Spannungen in Troas: V 12’13

I:. Zuerst von der offenen Tür: V 12

II:. Dann von der Unruhe über Korinth: V 13A

III:. Was er darauf tat: V 13M

(Es kann Vorrangfragen geben:

. V 12: Eine offene Tür vom Herrrn!

. V 13: Aber wo bleibt Titus?

. Vgl die 99 u das Verirrte.)

b: Er dankt Gott: V 14-16

I:. Auf welchem Hitergrund? V 14: “Aber . . “

II:. Aus welchem Anlaß? V 14

III:. Mit welcher Erklärung? V 15’16

(Das durchtragende Element in allen Spannungen: V 14-16

Treue Verkündigung ist wie ein Triumphzug.)

2: Über Tüchtigkeit zur Verkündigung:

2,16E – 3,6A

a: Fragen der Tüchtigkeit: 2,16E – 3,3

I:. Eine 1. Frage: V 16E

. Gestellt: V 16E

. Beantwortet: V 17

II: Die Frage der Empfehlung: 3,1-3

. Gestellt: V 1

. Beantwortet: V 2

. Erläutert: V 3

d: Die Quelle der Tüchtigkeit: V 4-6

3: Über das Wesen der Verkündigung: V 6-11

a: Es geht um einen neuen Bund: V 6M

In beiden handelt Gott.

. Der 1. ist gekennzeichnet vom Schreiben Gottes in Stein.

. Der 2. ist gekennzeichnet bom Wirken Gottes im Herzen. Ez 36

b: Es geht um eine neue Herrl: V 7-11

I:. Es wird gegenübergestellt: V 7- 9

A:. 2 Dienste: V 7’8

. der des Todes: V 7

. der des Geistes: V 8

B:. 2 Folgen: V 9

Verurteilung u Gerechtigkeit

II:. 2 Zusatzbemerkungen: V 10’11

. Kein Vergleich: V 10

. Es geht um Sein: V 11

4: Über die Wirkung der Verkündigung:

V 12-18

a: Die Botschaft gibt Anlaß zu Freimütigkeit:

V 12’13

Keine Verhüllung der Wahrheit,

der Herrlichkeit,

der Person.

b: Die Botschaft zielt auf Entschleierung:

V 14-17

. Verhüllt bleibt der Gesetzesmensch:

V 14’15

. Enthüllung kommt in der Umkehr:

V 16’17

c: Durch die Botschaft wird der Enthüllte verwandelt:

V 18

E: Pl spricht von Mut im Dienst u Wie man mit Schwierigkeiten im Dienst fertig wird:

4,1 – 5,8

Was macht Mut?

1: Das Achten auf die Herrlichkeit der Botschaft:

V 1: “Deswegen . . “

Warum ist sie so herrlich?

a: Sie ist bleibend:

3,11-13

b: Sie hat JC zum Gegenstand:

3,18

c: Sie verwandelt in Herrl:

3,18

2: Das Denken an die Barmherzigkeit Gottes:

V 1

3: Durchsichtigkeit in Leben u Dienst:

V 2

4: Ein Wissen um das Wesen der guten Botschaft:

V 3-6

5: Das Wissen um den Weg Gottes mit seinen Dienern:

V 7-12

. die Art des Gefässes: V 7

. Das Wissen um die Art der Schwachheit: V 8-10A

. Das Wissen um die Art der Bewahrung: V 8’9

. Ein Wissen um den Sinn des Ganzen: V 10-12

6: Ein rechter Ausblick: V 13- 5,8

a: Man weiß um die Mögl des Gls:

V 13’14

b: Man weiß um den Zweck der Schwierigkeiten:

V 15’16A

c: Man weiß um die Erneuerung des inneren Menschen:

V 16

. durch Gl: V 13

. Gnade: V 15

. Hoffnung: V 17’18

d: Auf das kommende schauen:

4,17 – 5,8

F: Beweggründe für Nachfolge u Dienst:

5,9-21

1: Ihm wohlzugefallen:

V 9

. Das Hauptziel

Vgl: ” . . deinen Willen . . “

2: Wir suchen den rechten Lohn:

V 10

. Stroh oder Gold?

. Doch alles Gnade: Jes 54E

3: Wir wissen um die Furcht des Herrn:

V 11

4: Um einen guten Ruf zu haben:

V 11-13

Dieser ist nicht unwichtig: Rm 1,8 Ep 1,15’16 1Th 1,8

Jeder Ruf eines Chr fällt auf Gott zurück.

5: Die Liebe Ch treibt: V 14’15

6: Menschen werden in neuem Licht gesehen: V 16

7: Die Kraft der guten Botschaft: V 17’18A

8: Wir sind verpflichtet: V 18-20

9: Die Barmherzigkeit Gottes: V 21

Vgl 4,1

II: Er offenbart rechte Sorge um das Wohl anderer:

6,1 – 13,10

A: Wenn er um die Treue der Korinther ringt:

K 6 u 7

1: Er ringt um diese Treue, wenn er aufruft zu rechtem Umgang mit der Gnade Gottes:

6,1-10

a: Der Aufruf als solcher: V 1.2

. Die Aufrufenden: V 1

. Der Inhalt: V 1

. Die Begründung: V 2

b: Der Ausweis der Aufrufenden: V 3-10

I:. Der Ausweis zusammengefasst: V 3’4A

II:. Die Umstände: V 4E’5

III:. Die Mittel: V 6’7

IV:. Beurteilung: V 8’9

V:. Zustand: V 10

2: Wenn er seine vorbildl Sorge zum Ausdruck bringt: V 11-13

3: Wenn er sie zur Heiligung ermahnt:

6,14 – 7,1

a: Die Ermahnung als solche: V 14A

b: Eine Begründung mit ernsten Fragen: V 14M-16A

c: Eine 2. Begründung mit Zitaten aus dem AT: V 16M-18

d: Die Schlussfolgerung:

7,1

4: Wenn er sich um Vertrauen bemüht: V 2’3

5: Wenn er sein Vertrauen zum Ausdruck bringt: V 4-16

a: Der Ausdruck der Zuversicht: V 4

b: Wie er dazu kam: V 5-8

B: Wenn es um Mithilfe für Arme geht:

K 8 u 9

1: Das Teilnehmen wird nahegelegt:

8,1 – 9,5

a: Durch das Beispiel der Makedonier: 8,1-5

b: Durch Titus: 8,6

c: Durch eigene Motivation: 8,7-15

d: Durch Erklärung über Ausführende:

8,16 – 9,5

I:. Über Titus: V 16’17

II:. Über einen “Bruder”: V 18-21

V 21: Vgl Rm 12,17

III:. Über einen 2. Bruder: V 22

IV:. Über alle: 8,23 – 9,5

2: Richtlinien werden gegeben:

9,5M/E-9

a: Die Haltung sei eine segnende: V 5M/E’6

b: So wie man sich vornimmt: V 7-9

Die Höhe der Gabe stehe im Verhältnis zu dem, das man hat: 8,11’12 1Kr 16,2

V 7 lässt Glaubensentscheid zu.

V 8: – Gott ist die Quelle alles dessen, das ich brauche.

– Gott vermag, Gnade zukommen zu lassen:

. Persönl: “euch”

. Passend: “alle Gnade”

– Jede Art

– Für jede Situation

. Reichlich: “in reichem Maße”

– Wenn Gott Gnade gibt, hat er eine Absicht:

. Daß sie fürs Werk gebraucht werde:

– Ein “gutes Werk”:

. Im Pflegen der 1. Schöpfung

. Das Wirken für die 2. Schöpfung

– Jedes gute Werk

. Daß für das Werk reichlich da sei:

– Was heißt: “reich sein”?

. Genug zu haben an allem

. Niemanden zu brauchen

– Wann “reich”? “alle Zeit”

– Wo “reich”? “in jeder Hinsicht”

3: Gebet: V 10-15

C: Im Ringen um Korrektur:

10,1 – 13,10

1: Bemühen um Anerkennung:

10,1 – 12,18

a: Ein Aufruf: 10,1-6

I:.

II:.

III:. Warum evtl kühn?

Es geht um Kampf.

A:. Wo? V 3

B:. Wie? V 3’4

1:. Nicht nach Fleisch: V 3’4

Warum nicht?

. Die Waffen sind nicht fleischlich:

– Die wären zu schwach.

– Also sind sie geistlich.

2:. Mit kräftigen Waffen: V 4

. Wie? Durch Gott

. Wozu? Zur Stürzung

C:. Wogegen? V 5’6

1:. Vernunftschlüße: V 5

2:. Gegner des Gottkennens: V 5

3:. Gedanken: V 5

4:. Ungehorsam: V 6

D:. Mit welchem Ziel? V 6

b: Eine Herausforderung, Ausweise zu prüfen: V 7-12

I:. Man darf nach sichtbarem prüfen: V 7

II:. Apostel gehören Ch wie andere: V 7-10

A:. Bedeutung angedeutet: Abhängigkeit sowohl als Vollmacht: V 7’8A

B:. Ch-Zugehörigkeit offensichtl: V 7’8

1:. Die Offensichtlichkeit: V 7

2:. Die Begründung: V 8

C:. Unterschied zwischen Aposteln u anderen angedeutet: V 8-10

. Autorität von Gott: V 8

. Dieser rühmt Pl sich: V 8

. Ohne zu schanden zu werden: V 8

. Begründung hierfür: V 9’10

III:. Die Autorität der Apostel wird sich zeigen: V 11’12

A:. Der Umstand: V 11

Wenn herausgefordert

B:. Der Grund: V 12

Sie können sich nicht zu den sich selbst Empfehlenden zählen.

c: Entschlossenheit, innerhalb Gottes Maß zu bleiben: 10,13-18

d: Göttl Eifer:

11,1-15

I:. Besorgnis: V 1-4

II:. Vergleich mit “hohen Aposteln”: V 5-11

III:. Gegen falsche Apostel: V 12-15

e: Genötigtes Rühmen:

11,16 – 12,18

I:. Von der Torheit des Rühmens: V 16-21

II:. Der Ruhm der Herkunft: V 22

III:. Der Ruhm des missionarischen Leidens: V 23-33

IV:. Der Ruhm der Erhöhung: 12,1-6

V:. Erniedrigung u Rühmen: V 7-10

VI:. Berufung auf Erfahrung mit Korinthern: V 11-18

2: Letzte ernste Worte: 12,19 – 13,10

Die Bedeutung der Selbstverteidigung

c. Der Schluss des Briefes: 13,11-13

I: Aufrufe: V 11

II: Grüße: V 12

III: Segen: V 13

Gal Der Galaterbrief

I. Gruß 1,1-5

1. Die Grüßenden (Verse 1-2a)

2. Die Gegrüßten (Vers 2b)

3. Das eigentliche Grußwort (Verse 3-5)

II. Paulus verteidigt sein Evangelium 1,6- 2,21

A. Es gibt kein anderes Evangelium als sein Evangelium: 1,6-10

1. Grund des Schreibens: Vers 6

2. Kein anderes Evangelium Verse 7-10

B. Sein Evangelium ist weder nach Menschen noch von Menschen: 1,11-24

1. Autobiographischer Teil: Wie Paulus das Evangelium empfing: Verse 11-17

2. Autobiographischer Teil: Der erste Jerusalembesuch des Apostels: Verse 18-24

C. Sein Evangelium ist kein anderes als das der Apostel: 2,1-10

1. Autobiographischer Teil: Der zweite Jerusalembesuch des Apostels: Verse 1-10

D. Sein Evangelium bricht die Mauer zwischen Juden und Nationen ab: 2,11-21

1. Autobiographischer Teil: Die Zurechtweisung des Petrus in Antiochien: Verse 11-14

2. Die Unkonsequenz der Judaisten: V 15-21

III. Paulus verteidigt die Freiheit vom Gesetz 3,1- 5,12

A. Die Rechtfertigung aus Glauben: 3,1-24

1. Die Nationen empfangen die Verheißung des Geistes durch Glauben: Verse 1-14

2. Das Gesetz hebt die Verheißung nicht auf: Verse 15-20

3. Das Gesetz ist der Erzieher auf Christus hin: Verse 21-24

B. Die Schlussfolgerungen für die Galater: 3,25- 4,31

1. Sie sind nicht mehr unter dem Gesetz, sondern in Christus Verse 25-29

2. Sie sind nicht mehr Knechte, sondern Söhne und Erben 4,1-7

3. Sie sollen daher nicht mehr “irdischen Elementen” dienen Verse 8-20

4. Sie sind nicht Kinder der Magd, sondern Kinder der Freien Verse 21-31

IV. Paulus ermahnt zu heiligem Wandel 5,1- 6,10

Sie sollen daher an der Freiheit festhalten 5,1-12

. Warnung vor Missbrauch der Freiheit in Christus 5,13-15

B. Mahnung zum Wandeln im Geist 5,16-26

C. Praktische Auswirkungen des geistlichen Wandels 6,1-10

V. Eigenhändiger Schluss des Briefes 6,11-18

1. Letzter Aufruf (Verse 11-17)

2. Gruß (Vers 18)

Gal Alternative Gliederung

Galaterbrief: Das Evangelium des Paulus

Das Verhältnis des Christen zum Gesetz Ein Ringen um die Freiheit kürzlich befreiter Menschen

  I: Die Quelle: Nicht von Menschen, sondern von Gott  K. 1+2

Wer spricht? (Seine Vollmacht; Herkunft seines Evangeliums)

 II: Die Lehre: Nicht Mose, sondern Christus K. 3+4

Welche Argumente? (Inhalt seines Evangeliums)

III: Das Leben: Nicht Fleisch, sondern Geist  K. 5+6

Wie lebt man es? (Umsetzung seines Evangelium)

Gal Alternative Gliederung Detail

■I:  Wer spricht? Paulus bezeugt seine Apostelschaft  K. 1+2: Nicht von Menschen, sondern von Gott

■A: Der Briefeingang  1,1-10

■1. Der Gruß V. 1-5

■2. Vom Ernst des Schreibens  V. 6-10

■B: Die Hauptaussage: Das Evangelium ist nicht nach Menschen-Art . 1,11-2,10

■1. Es ist nicht menschlichen Ursprungs. Paulus empfing es durch Offenbarung. V. 11.12

■2. Er selbst war ein Eiferer für Gott gewesen. V. 13.14

■3. Gott gefiel es, ihm den Sohn in ihm zu offenbaren. V. 15.16

■4. Er beriet sich nicht mit Menschen . V. 16M

■5. Er hatte keine Kontakte zu den Aposteln in Jerusalem  V. 17

■6. Erst später hatte er kurz Kontakt (1. Jerusalembesuch) V. 18-24

■7. Beim 2. Jerusalembesuch fügten ihm die Ap. nichts hinzu.  2,1-10

■C:  Die Auseinandersetzung mit Petrus  2,11-21

■Der Anlass V. 11-14 

■Die Ermahnung / Auswertung V. 15-21

■II:  Was sind die Argumente?  K. 3+4: Nicht Mose: Christus

■A: Die Erfahrung der Galater (Paulus bringt seine Verwunderung zum Ausdruck.)  3,1-5

■Die Anrede V. 1A

■1. Frage: Wer ist die Autorität, auf die ihr hört? V. 1

■2. Frage: Wie bekamt ihr die wichtigste Gabe des Heils: den Heiligen Geist? V. 2

■3. Frage:  Verwendet ihr nicht euren erneuerten Verstand? V. 3A

■4. Frage: Aus fleischlicher Kraft ans Ziel kommen? V. 3

■5. Frage: Kann euer Leiden für Christus umsonst gewesen sein? V.4

■6. Frage: Woher die Darreichungen des Heiligen Geistes? V. 5

B: Lehren aus dem Leben Abrahams  3,6-29

■1. Abraham mit seinem Glauben ist ein Musterbild.  3,6-9

■Er wurde aus Glauben gerechtfertigt. → Alle Glaubenden sind Söhne Abrahams. V. 6.7

■Gott sah voraus, dass er die Heiden aus Glauben rechtfertigen würde. Er verhieß den Segen für alle Heidenvölker. V. 8

■Über Jesus Christus werden die Glaubenden gesegnet. V. 9

■2. Segensverheißung an Abraham — — Fluch des Gesetzes 3,10-14

■Das Gesetz stellt die Menschen unter einen Fluch, weil sie das Gesetz nicht halten. V. 10

■Im Gesetz kann niemand gerechtfertigt werden. V. 11A

■Leben kommt NUR aus Glauben, und Glauben steht im Gegensatz zum Gesetz. V 11.12

■Warum der Glaube LEBEN bringt: Christus nahm den Fluch auf sich und machte so den Weg frei, den Segen Abrahams (1M 12,3) durch Glauben zu erben in Christus. V. 13

■Der Segen besteht im Empfang des verheißenen Heiligen Geistes (Jes 32,15; 44,3; Hes 36,27; 39,29; Joe 3,1.2; Sach 12,10; Apg 2,33). V. 14

■3. Verhältnis: Abrahamverheißung — — Gesetz Mose 3,15-24

■Der Bund Gottes mit Abr gilt dem Samen Abrahams: Christus V. 15.16

■Das Gesetz kam viel später (430Jahre; 2M 12,40) und macht den Abrahambund nicht ungültig; d.h. das Erbe (= der Segen) kommt also nicht aus dem Gesetz. V. 17.18

■Das Gesetz  wurde hinzugefügt und ist ein Vertrag mit Bedingungen. Aber es ist zweitrangig und zeitlich begrenzt. V. 19.20

■Das Gesetz steht nicht im Widerspruch zu den Verheißungen an Abraham, sondern es erzieht zu Christus hin. V. 21-24

■(V. 24 Das Gesetz: Zuchtmeister= strenger Beaufsichtiger/Führer)

■4. Schlussfolgerung (Wie betrifft das uns?) 3,25-29

■In Christus sind wir nicht mehr unter dem Gesetz. (Der Zustand unter dem Gesetz ist niedriger [Sklavenstellung] als der Zustand in Christus [Sohnesstellung].) V. 25.26

■In Christus sind Juden und Heiden eins (NICHT in der äußeren gesellschaftl. Stellung, sondern im inneren Wesen vor Gott).  V. 27.28

(27:„solche, die [VORHER] Christus angezogen haben“, nicht BEI der Taufe)

■In Christus sind die Glaubenden Abrahams Same und Erben       (Erben eines Testamentes = Erben eines Versprechens). V. 29

■C: Das Argument vom zuerst unmündigen und dann mündigen Sohn: (Übergang: Sklavenstellung → Sohnesstellung) 4,1-10

■1. Das Bild:  Der unmündige Sohn ist wie ein Sklave.  4,1.2

■2. Israel (unter dem Gesetz) war ein unmündiger Sohn. 4,3

■3. Der Sohn Gottes erkaufte uns; gab uns die Sohnesstellung. 4,4.5

■4. Die Galaterchristen sind Söhne – u. Erben durch Christus. 4.6-8

■Wieso sind sie Söhne? Woran merkt man das? V. 6.7

■Was waren sie vorher gewesen? V. 8

■5. Daher die Frage: Warum wollt ihr zurück? V. 9.10

■D: Der Aufruf eines besorgten Seelsorgers 4,11-20

■Die in Worten ausgedrückte Besorgnis   4,11

■Eine Aufforderung, die an Erinnerungen anknüpft  4,12-15

■Mütterliche Worte  4,17-20

■E: Abrahams zwei Frauen als Gleichnis 4,21-31

■1. Einleitendes   4,21

■2. Die Geschichte Hagar +Sarahs+ ihrer Söhne dient  als Bild. 4,22f

■3. Die Deutung   4,24-28

■Hagar (die Sklavin) = Gesetzesbund = das jetzige Jerusalem  V. 24.25

■Sarah (die Freie) = Verheißungsbund = das obere Jerusalem  V. 26-28

■4. Die Auswirkung bei den unterschiedlichen Söhnen   4,29.30

■5. Die Schlussfolgerung   4,31

■III:  Wie lebt man das?  K. 5+6: Nicht Fleisch, sondern Geist

■A:  Paulus fordert auf, in und zu der Freiheit zu stehen. 5,1-15

■1. Er gibt einen zweifachen Aufruf. 5,1

■Steht in der Freiheit!  (Steht zur Freiheit!)

■Lasst  euch nicht wieder in einer Versklavung festhalten! 

2. Er stellt die Konsequenzen heraus: Verderben oder Heil. 5,2-6

■Mit der Beschneidung wird Christus überflüssig. V. 2

■Mit der Beschneidung muss man das ganze Gesetz halten. V. 3

■Die beiden Wege (Gesetz / Gnade) schließen einander aus. V. 4-6

■Im Gesetz gerechtfertigt werden? – Nein.

■In Christus (im Geist) aus Glauben auf die zuk. Gerechtigkeit warten. JA

■3. Er weist auf den schlechten Einfluss in Galatien hin. 5,7-13A

■4. Er gibt Hilfestellung, wie man mit der Freiheit recht umgeht. 5,13-15

■B: Paulus fordert auf, sich nach dem Geist auszurichten. 5,16-6,10

■1. Ein Aufruf und eine Verheißung  5,16

■2. Hinweis auf gegensätzliche Kräfte 5,17-23

■a. Gegensätzliche Wünsche / Begehren V. 17 (Geist – Fleisch)

■b. Gegensätzliche Autorität   V. 18 (Geist – Gesetz)

■c. Gegensätzliche Auswirkungen   V. 19-23

■Werke des Fleisches   V. 19-21

■Frucht des Geistes   V. 22.23

■3. Praktische Hilfestellung für solche, die nach dem Geist leben wollen  5,24- 6,10

■a. Grundsätzliches 5,24.25A (Vgl. V. 16)

■b. Wichtige konkrete Weisungen  5,25 und 6,1-10

■Durch den Geist wandeln (eigtl.: uns ausrichten)!  5,25

■Nicht auf leere Herrlichkeit aus sein! 5,26

■Zurecht helfen! 6,1

■Die eigene Bürde tragen und Lasten anderer tragen! 6,2-5

■Gutes tun! 6,6-10

■An den Arbeitern

■An allen

■An der Glaubensfamilie im Besonderen

■C:  Der Schluss  6,11-18

■1. Über Beweggründe V. 11-15

■a. Der Beweggrund des Paulus zum Schreiben dieses Briefes V. 11

■b. Die Beweggründe der Irrlehrer V. 12.13

■c. Der Beweggrund des Paulus für seinen Dienst überhaupt V. 14.15

■2. Letzte Wünsche V. 16-18

Eph Epheser

Grobgliederung von Peter Thiessen 2019:

I 1,1-2 Einleitung

II 1,3-6,20 Hauptteil

 

A 1,3-3,21 Vorrechte der Geretteten in Christus

1) 1,3-14 Erlösung in Christus (Segen in den himmlischen Bereichen)

2) 1,15-2,10 Auferweckungskraft in Christus (Versetzung in die himmlischen Bereiche)

3) 2,11-3,13 Nahbringung und Miteinverleibung

X) 3,14-21 Kraftzunahme am inneren Menschen —> Verwurzelung,Gründung

 

B 4,1-6,20 Verantwortung der Geretteten in der Welt

1) 4,1-16 Wandel „würdig des Rufes“

2) 4,17-32 Wandel „nicht wie die Heiden“

3) 5,1-6 Wandel „in der Liebe“

4) 5,7-14 Wandel „wie Kinder des Lichts“

5) 5,18-20 Wandel „mit Sorgfalt und weise“

 

6) 5,21-33 Beziehung Ehe

7) 6,1-3 Beziehung Kinder—> Eltern

8) 6,4 Beziehung Väter —> Kinder

9) 6,5-8 Beziehung Sklaven —> Herren

10) 6,9 Beziehung Herren —> Sklaven

X) 6,10-20 Innerliche Kräftigung —> Steht fest!

III 6,21-24 Schluss

Feingliederung , Thomas Jettel 2014:

Eingangsgruss: 1,1-2

Der Grüßende: 1,1A

Sein Name

Sein „Beruf“

Sein Sendender

Seine Bestimmung

Die Gegrüßten: 1,1b

Ihre Beschreibung: 1,1b

Heilige

Gläubige (Treue)

Ihre Adresse: 1,1b

Die vorübergehende: In Ephesus

Die bleibende: In Christus

Das eigentliche Grußwort: 1,2

Inhalt des Grußes: 1,2a

Gnade

Friede

Urheber und Quelle des Grußinhalts: 1,2b

Gott, unser Vater

Jesus Christus, der Herr

Erster Hauptteil: Die Vorrechte der Geretteten in Christus: Kap. 1-3

A. Die Heilsvorrechte – Gegenstand des Betens des Paulus K. 1

1. Lob Gottes für die Heilssegnungen 1,3-14

a. Lob für die Tatsache der Segnung durch Gott 1,3

Der Lobpreis: 1,3a

Die Quelle dieser Segnungen: 1,3b

Sein Wesen: 1,3a

Seine Segnungen: 1,3b

Der Umfang dieser Segnungen

Die Art der Segnungen

nicht notwendigerweise materielle

nicht notwendigerweise emotionelle

nicht Stimmen aus dem Jenseits /übernatürl. Erfahrungen

Der Bereich der Segnungen

In den himmlischen Bereichen

In (und durch) Christus

b. Erläuterung zu einzelnen Segnungen 1,4-14

Gottes Plan in der Vergangenheit: Die Vorgeschichte der Heilssegnungen: 1,4-6

Der Vater hat uns sich erwählt in Christus: 1,4

Die Tatsache der Erwählung (Was ist Erwählung)

Erwählt sein ist ein Geschätzt sein;

Zu einem Erwählten wird man an zwei Stellen:

Tatsächlich, wenn man gläubig wird.

In den Gedanken Gottes – vor Grundlegung der Welt

Die Erwählung gilt es fest zu machen. 2.Petr 1,10.

Der Bereich der Erwählung: in Christus

Die Zeit der Erwählung: vor Grundlegung der Welt

Das Ziel der Erwählung

Dass wir Heilige + Tadellose sind in Liebe

Dass wir vor ihm sind

Der Vater hat uns für sich vorherbestimmt zur Sohnschaft durch Christus: 1,5-6

Die Tatsache der Vorherbestimmung; 1,5

Das Objekt der Vorherbestimmung: Sohnesstellung: 1,5

Das Mittel der Vorherbestimmung: Christus: 1,5

Der Plan der Vorherbestimmung: nach dem Vorsatz seines Willens: 1,5

Der Zweck der Vorherbestimmung: Lobpreis der Herrlichkeit seiner Gnade: 1,6

Gottes Ausführung in der Gegenwart: Die Heilssegnungen in Christus: 1,7-12

Wir haben nun Erlösung in Christus: 1,7a-10

Das Mittel der Erlösung: Christi Blut: 1,7a

Das Ergebnis der Erlösung: Vergebung: 1,7a

Die Quelle der Erlösung: Gottes reiche Gnade: 1,7b-10

Ihr Reichtum: 1,7b

Ihre Anwendung: 1,8

Er hat uns eingeweiht in sein Ziel des Heilsplans: 1,9-10

Die Mitteilung: 1,9

Die Planung: 1,9

Der Zeitpunkt der Vollendung: 1,10

Das Ziel: Alles in Christus unter ein Haupt bringen: 1,10

Wir sind nun zu einem Erbe gekommen in Christus: 1,11-12

Das Erbe (Los): 1,11

Gottes Los ist auf uns gefallen.

Gottes Los ist für uns gefallen.

Auf Grund wovon sind wir zu einem Erbe gekommen?

Der Vorsatz Gottes: 1,11

Wer wird erben? V. 11A.12M

Gottes Garantie für die Heilsvollendung in der Zukunft: Der Heilige Geist: 1,13-14

Die Tatsache: Wir sind versiegelt mit dem Heiligen Geist: 1,13

Die Objekte der Versiegelung: 1,13

Der Ort der Versiegelung: 1,13

Die Zeit der Versiegelung: bei der Heilswende: 1,13

Die Voraussetzungen der Versiegelung: 1,13

Hören

Glauben

Das Mittel der Versiegelung: Der Hl Geist: 1,13

Die Bedeutung der Versiegelung

Der Zweck: Der Heilige Geist ist die Anzahlung für die Vollendung: 1,14

Garantie

Verherrlichung Gottes: 1,14b

NB: Gedanken zum Ganzen dieses Textes (1,3-14)

Der Heilssegen wird als bereits empfangen betrachtet.

Der Heilssegen bertrifft Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Am Heilssegen ist die ganze Dreieinigkeit beteiligt.

Der Heilssegen ruft nach Erwiderung.

2. Gebet um Einsicht in die Heilsvorrechte: 1,15-1,23

a. Die Umstände des Betens: 1,15-17a

I. Was ihn veranlasst zu beten (Der Anlass seines Betens): 1,15

II. Wie er betet / Die Art und Weise seines Betens: 1,16

III. Zu wem er betet: 1,17a

b. Das Gebetsanliegen: 1,17b-1,23

I: Allgemein: Weisheit und Offenbarung zu tieferer Erkenntnis Gottes: 1,17

II: Detailliert: Erleuchtung für ein dreifaches Wissen: 1,18b-23

Das Wissen um das Ziel: 1,18b

Das Wissen um das reiche Erbe: 1,18b

Das Wissen um Gottes große Kraft: 1,19-23

Wie groß?

Für wen?

Wie demonstriert? V. 20-23

Diesen Christus hat Gott der Gemeinde gegeben.

Diesen Christus hat Gott wem gegeben? V. 23

B. Das Heil als Auswirkung der Kraft Gottes: K. 2

1. Die Auswirkung dieser Kraft im persönlichen Bereich: 2,1-10

a. Der Tod, aus dem sie erweckt wurden: 2,1-3

tot in den Übertretungen und Sünden V. 1

ausgerichtet nach der Zeit dieser Welt V. 2

ausgerichtet nach dem Fürsten des Machtbereiches der Luft V. 2

lebend in den Lüsten des Fleisches V. 3

tuend den Willen des Fleisches

tuend den Willen der (fleischlichen) Denkart

von Natur Kinder des Zorns V. 3

b. Die Erweckung, wie sie geschieht: 2,4-6

durch Gott – in reicher Barmherzigkeit u. mit viel Liebe V. 4

aus dem Tode V. 5

zusammen mit Christus

durch Gnade (= Liebe und Kraft)

lebendig gemacht (auferweckt) mit ihm: 2,4-6a

c. Die Versetzung (Das Mitsitzenlassen) 2,6M.7

Wie? V. 6

Wo? – in den himmlischen Bereichen V. 6

Wozu? (Mit welchem Ziel?) V. 7

d. Eine Erklärung zum Gerettetsein 2,8-10

Es ist aus Gnade

Es ist durch den Glauben. V. 8

Es ist nicht aus uns, sondern es ist Gottes Gabe. V. 8

Es ist nicht aus Werken, V. 9

Es zielt aber auf gute Werke hin. V. 10

2. Die Auswirkung dieser Kraft im gesellschaftlichen Bereich: 2,11-22

a. Warum sie daran denken sollen 2,11A

b. Woran sie denken sollen: 2,11-12

I: Was sie waren 2,11.12 (13A): „ferne“

Ohne Beschneidung / Unbeschnittene, d. h. Unreine.

Ohne Messias

Ohne Bürgerrecht in Israel 2,12

Ohne Verheißungsbündnisse 2,12

Ohne Hoffnung 2,12

Ohne Gott 2,12

Was sie nun sind: 2,13: In Gottes Nähe

Nahe:

Wodurch. Was heißt das?

Wer?

Wann?

Wie – durch das Blut Christi.

III: Was die Begleiterscheinung des Nahewerdens zu Gott ist: 2,14-16

1. Er machte die beiden eins (= machte Frieden), Wie? 2,14b

Er löste die Scheidewand auf – durch das Kreuz 2,14c-15

Er setzte das Gesetz (das uns schuldig sprach) außer Kraft.

Er schuf aus „zwei“ EINEN neuen Menschen

Er versöhnte die beiden in EINEM Leibe mit Gott ( = Heilungsprozess)

Christus ist nun in 2fach. Weise Friede

IV: Was die erreichten Vorteile der Versöhnung sind 2,17-22

1. Das Angebot des Friedens V. 17

2. Zutritt zum Vater im Himmel V. 18

3. Gliedschaft in Gottes Familie V. 19

4. Ein zuverlässiges Fundament V. 20

Das Fundament: Die Apostel und Propheten

Der Eckstein: Jesus Christus

5. Das Vorrecht, eine Wohnstätte Gottes / Tempel Gottes zu sein V. 21.22

Ein heiliger Tempel

Tempel im Herrn

Ein wachsender Bau

Eine Behausung Gottes im Geist

Exkurs zum Eckstein:

C. Die Heilsvorrechte – Anlass zu erneuter Fürbitte K. 3

1. Was Paulus in die Fürbitte treibt 3,1-13

a: Das in K. 2 Ausgeführte („Aus diesem Grunde“ 3,1.14)

b: Sein Sendungsauftrag 3,2-13

I: Gebundener Christi Jesu für die Heidenvölker V. 1

II: Verwalter der Gnade Gottes, die ihm für sie gegeben war V. 2-12

a. Einleitendes V. 2-4

Durch Offenbarung: 3,3-4

Ein Geheimnis, einst verborgen, nun enthüllt: 3,4-5

b. Das „Geheimnis des Christus“, das Paulus zu verwalten hatte, die Botschaft von der Gnade V. 5-12

. Es war früher den Menschen nicht so kundgetan wie nun. V. 5

Es war neu – in dreierlei Punkten (V. 6): … (= Der Inhalt des Geheimnisses): 3,6-7

Paulus war Diener dieser Botschaft geworden. V. 7-12

Zu diesem Dienst wurde er ausgerüstet. V. 7.8A

Seine Aufgabe in diesem Dienst war,… V. 8M.9

Exkurs:

Ziel dieses seines Dienstes war, dass den Himmelsmächten die mannigfaltige Weisheit Gottes kundgetan würde. V. 10-12

c: Einschub: Bitte an die Epheser, nicht mutlos zu werden: 3,13

2. Wie und wofür er betet: 3,14-21

a: Wie?

I: Er erinnert an den Grund seines Betens. V. 14A

II: Er geht auf die Knie. V. 14

III: Er betet zu einem „Vater“. V. 14E.15

IV: Er erinnert an Gottes Reichtum. V. 16A

b: Wofür er betet (Das Gebetsanliegen) 3,16M-19

I: Die Grundanliegen V. 16.17A

A: Gebet um Kraft durch den Geist, Kraft am inneren Menschen V. 16

Wie viel Kraft? V. 16A

Wodurch kommt dieser Kraft? Wir wird sie vermittelt? 16M

Wohin soll die Kraft? 3,16E

B: Gebet, dass Innewohnung Christi geschieht: 3,17

Was heißt wohnen?

Wo soll er wohnen?

Wie soll er in den Herzen wohnen?

II: Die 3 weiterführenden Anliegen V. 17-19A („damit ihr“)

A: in Liebe gewurzelt und gegründet 3,17b

B: völlig imstande seid, zu erfassen die Breite, Länge, Tiefe und Höhe (= geistliche Erkenntnis) 3,18-19

C: Zu kennen die unermessliche Liebe: 3,19

III: Das Zielanliegen V. 19E („damit ihr“)

gefüllt werden zu aller Fülle Gottes

c: Wie er sein Gebet mit einem Lob abschließt 3,20.21

I: Wem gilt das Lob?

Was kann ER tun?

Wie kann er es tun?

II: Wie lautet das Lob Gottes? 3,21

III: Wo gehört ihm die Herrlichkeit? bzw..: Wo soll das Lob dargebracht werden?

IV: Wann / Wie lange gehört ihm die Herrlichkeit?

Die Dauer der Herrlichkeit Gottes:

V: Wie wird das Lob ganz zuletzt noch unterstrichen?

Zweiter Hauptteil: Der Wandel der Geretteten in Christus: Kap. 4-6

A. Der würdige Wandel der Glieder im Leib: 4,1-16

1. Der Aufruf: 4,1-6

a. Von wem? 4,1

b. Zu welcher Lebensweise? 4,1-3

I: Allgemeines V. 1

II: Näher erläutert V. 2.3

Eine dreifache Haltung V. 2A

Demut

Sanftmut

Langmut

Eine zweifache Aktivität V. 2E.3

Ertragen in Liebe: 4,2b

Fleissiges Bewahren der 7-fachen Einheit des Geistes: 4,3-6

Sie ist zu bewahren: 4,3

Dabei muss man fleißig sein: 4,3

Sie ist eine Einheit des Geistes: 4,3

Exkurs: Wie kommt es zur Uneinigkeit unter Christen?

Wie bewahrt man die Einheit des Geistes?

Die Begründung: 4,4-6

Der eine Geist

e i n Leib

Exkurs: Gemeindemitgliedschaft

Warum eine zusätzliche Gemeindemitgliedschaft hinderlich ist

Oft angeführte Gründe für die Einführung einer zusätzlichen Mitgliedschaft

e i n Geist

e i n e Hoffnung

Der eine Herr

e i n Herr

e i n Glaube

e i n e Taufe

Der eine (dreieinige) Gott und Vater

über alle

durch alle

in allen

Die Ausrüstung: 4,7-11

Gnade (Gnadengaben): 4,7-10

Die Aussage: 4,7

Das Zitat als Beleg für die Aussage: 4,8

Erläuterungen aufgrund des Zitates: 4,9-10

Begnadete Diener: 4,11

Apostel

Propheten

Evangelisten

Hirten und Lehrer

er hat gegeben …

Der Zweck der Ausrüstung: Dienst: 4,12-16

Das Wesen dieses Dienstes: Zurüstung der Heiligen zum Bau des Leibes: 4,12

Exkurs: Gemeindemitgliedschaft

Warum eine zusätzliche Gemeindemitgliedschaft hinderlich ist

Oft angeführte Gründe für die Einführung einer zusätzlichen Mitgliedschaft

Das Ziel dieses Dienstes: Christusähnlichkeit 4,13-15

Die gemeinschaftlichen Komponenten: 4,13A

Einheit des Glaubens : 4,13

Einheit der Erkenntnis des Sohnes Gottes: 4,13

Die persönlichen/individuellen Komponenten: 4,13E-15

Christusähnlichkeit: 4,13-15

Festigkeit in allen Stücken: 4,14.15

Die Art und Weise, wie dieser Dienst geschieht: 4,16

A. Die Hauptaussage (Was geschieht):

B. Erläuterungen (Wie das geschieht): von IHM aus

1. In Abhängigkeit von Christus (Von Christus aus)

2. Die Glieder sind eng miteinander verbunden. (Miteinander)

3. Die Glieder legen an einander Hand an, reichen einander helfend die Hand. (Füreinander)

4. Jedes Glied dient entsprechend der ihm gegebenen Gaben und des ihm von Gott zugewiesenen Wirkungskreises.

5. In der Atmosphäre der Liebe

Die Ausrichtung für den würdigen Wandel: 4,17-32

Die grundsätzliche Ausrichtung nach dem Leitbild: 4,17-24

Nicht wie die Heiden: 4,17-19

Ihr Denken

Ihr zweifacher Zustand

Verfinstert am Verstand

Entfremdet dem Leben Gottes

Die Ursache für ihr nichtiges Denken

Unwissenheit

Verhärtung

Ihre Hingabe

Die Ursache für ihre Hingabe

Sondern wie Christus: 4,20-24

Ihn lernt man: 4,20-21

Man hört ihn

Man wird durch ihn belehrt

Entsprechend hat man zu handeln: 4,22-24

Ablegen: 4,22

Erneuert werden: 4,23

Anziehen: 4,24

Die konkrete Ausrichtung – in Gegenüberstellung: 4,25-32

Nicht Lüge, sondern Wahrheit: 4,25

Warum? – weil wir untereinander Glieder sind

Nicht Zorn, sondern Zurückhaltung: 4,26-27

Warum? – weil der Teufel sonst Raum gewinnt

Nicht stehlen, sondern mühen und Gutes erwirken: 4,28

Wozu? – damit wir geben können

Nicht faules Reden, sondern auferbauendes: 4,29

Wozu? – damit es die Hörer erbaut

Nicht den Heiligen Geist verletzen, sondern sich der Versiegelung bewusst werden: 4,30

Nicht Feindlichkeit, sondern Freundlichkeit und Vergebung: 4,31-32

Was entfernt werden muss

Bitterkeit

Grimm/Unwille

Zorn

Bosheit (Missgunst)

Geschrei

Lästerung

Was werden soll

Freundlichkeit

Feingefühl

Vergebende Haltung – wie Gott vergeben hat

bedingungslos

immer wieder

Die Beweggründe für den würdigen Wandel: 5,1-21

Sie sind Kinder Gottes: 5,1-6

Sie haben Gott zum Vorbild: 5,1

Sie haben Christus zum Vorbild: 5,2

Christus hat uns geliebt und sich für uns hingegeben

Christus hat Gott geliebt und sich ihm gegeben

Sie sind Heilige: 5,3-4

Sie sind Erben: 5,5-6

Sie sind Kinder des Lichts: 5,7-14

Licht ist ihr Wesen: 5,7-8

Die Menschen der Finsternis: 5,7.8A

Die Menschen des Lichts: 5,8M

Licht soll ihr Wandel sein: 5,9-10

Die Frucht des Lichts (bzw. des Geistes): 5,9-10

Gütigkeit: 5,9

Gerechtigkeit: 5,9

Wahrheit: 5,9

Prüfen, was dem Herrn Freude macht: 5,10

Die Werke der Finsternis: 5,11-14

Keine Gemeinschaft mit den Werken der Finsternis haben: 11

Die Werke der Finsternis aufdecken: 11b-14

Weise 5,15-17

Wiederholung: Diese Weisheit zeigt sich in dreierlei:

Sorgfältig darauf achten, wie man wandelt: 5,15

Die Zeit auskaufen: 5,16

Den Willen des Herrn verstehen: 5,17

Sie haben das rechte Heilmittel: 5,18-21

Nicht Berauschung mit falschen Heilmitteln: 5,18A

Sondern Erfüllung mit dem Geist: 5,18b

Beispiele bzw. Auswirkungen bzw. zusätzliche des Erfülltseins mit dem Geist: 5,19-21

Erbauliches zueinander Reden in Liedern: 5,19

Dem Herrn singen und spielen im Herzen: 5,19

Dem Vater danken: 5,20

allezeit

für alles

im Namen Jesu

Sich einander unterordnen in der Furcht Gottes: 5,21

Der würdige Wandel in den drei Grundformen der Gesellschaft: 5,22-6,9

Die Ehebeziehung: 5,22- 33

Das Wort an die Frauen: 5,22-24

Die Anweisung: Unterordnen, wie die Gemeinde sich dem Herrn unterordnet. 5,22

Die Begründung: Weil der Mann so ihr Haupt ist, wie Christus für die Gemeinde Haupt ist:. 5,23

Er ist Haupt – wie Christus

Er ist Retter – wie Christus

auf geistlichem Gebiet

auf geistigem Gebiet

auf körperlichem Gebiet

Wiederholung der Anweisung mit Ergänzung: Unterordnen – in allem. 5,24

Das Wort an die Männer: 5,25-32

Die Anweisung: Lieben, wie Christus die Gemeinde liebte. 5,25a

Die Erläuterung: Wie dieses Lieben aussieht. 5,25b-27

Er reinigte sie (Vergangenheit)

Er heiligt sie fortwährend (Gegenwart)

Er wird sie verherrlichen (Zukunft)

Wiederholung der Anweisung mit Ergänzung: Lieben, wie den eigenen Leib. 5,28-32

A: Die Bedeutung: 5,28 und 29A

B: Das Beispiel: 5,29E-32

Das Wort an Beide (Zusammenfassung): 5,33

Mann: Seine Frau lieben, wie sich selbst

Frau: Ihren Mann fürchten

Die Kinder-Eltern-Beziehung: 6,1-4

Das Wort an die Kinder: Gehorchen!: 6,1-3

Befehl: Gehorsam sein im Herrn: 6,1

Beleg: Zitat aus dem 5. Gebot: 6,2a

Beweggrund: Hinweis auf die Verheißung: 6,2b-3

Das Wort an die Väter: 6,4

Befehl negativ: Nicht zum Zorn reizen

Befehl positiv: In Erziehung und Ermahnung des Herrn aufziehen

Die Sklave-Herr-Beziehung: 6,5-9

Das Wort an die Sklaven: Gehorchen: 6,5-8

Mit Furcht und Zittern

wie dem Christus

Nicht mit Augendienerei, sondern als Sklaven Christi

Den Willen des Herrn von Herzen tuend

Als dem Herrn und nicht den Menschen

Im Hinblick auf den Lohn im Himmel

Das Wort an die Herren: 6,9

Ebenso: …„Und die Herren: Tut dasselbe …

Ohne Drohen

Selber im Bewusstsein der Herrschaft Jesus stehend

Der würdige Wandel im geistlichen Kampf: 6,10-20

Erster Befehl: Werdet stark! (Die Kraft): 6,10

Die Kraft ist im Herrn: Vers 10a

Die Kraft ist seine Kraft: Vers 10b

Zweiter Befehl: Zieht an! (Die Rüstung): 6,11a

Der Befehl anzuziehen

Die ganze Waffenrüstung

Die Waffenrüstung Gottes

Die Begründung für das Anziehen: 6,11b-12

Wegen der Art des Feindes: Eph. 6,12

Er ist nicht Fleisch und Blut

Er ist stärker und grösser als wir.

Er ist mächtig, aber begrenzt.

Im Wesen: Er ist kein Gott.

Er ist begrenzt in seiner Wirkungszeit

Er ist begrenzt in seiner Bewegungsfreiheit

Er ist Regent

Er will wie Gott sein

Er ist mehrzählig – aber nicht allgegenwärtig

Er hat Gehilfen unter sich.

Hierarchie.

Er ist in der Finsternis

Finsternis = Unwissenheit

Finsternis = Sünde

Finsternis = Folgen der Sünde

Er ist Geist

Unsichtbar, unfassbar.

In den himmlischen Bereichen.

Er ist böse

Er kennt keinen Respekt.

Er kennt kein Erbarmen

Er greift von hinten an

Er ist ein Widersacher

Er lässt nie locker

Er ist Versucher.

Er verwendet die (von Gott losgelöste) Lust

Er verwendet Gehirnwäsche

Er verwendet die Welt

Er verwendet Umstände die Gott zulässt (Leiden, Verfolgung, u.a.)

Wegen der Art des Kampfes: Die listigen Manöver des Feindes 6,11b

Allgemeines:

Ablenkung vom Göttlichen: 2.Kor 11,3

Sorgen und Beschäftigungen des Lebens: Mt. 13,22; 2.Tim 2,4

Wohlstand: 2.Sam 11; 1.Tim. 6,9

Drangsal: Mt. 13,21; 1.Thes 3,5

Trennung vom Leib Christi: 1.Petr. 5,8f; Lk. 22,31

Entstellung der Aussagen Gottes: 1.Mos. 3; Joh. 8,44

Versuchung zur Sünde: Mt. 4,3

Vielseitig: Jak. 1,2

zu einem unerwarteten Zeitpunkt

aus einer unerwarteten Richtung

aus unerwarteter Quelle

wiederholt.

Dreifacher Ansatzpunkt: 1.Joh. 2,16

Das Verlangen zu genießen.

Das Verlangen zu haben

Das Verlangen zu sein.

Entmutigung: 1.Kön. 19; 2.Kor. 1,8

Wiederholung der Aufforderung des Anziehens der Rüstung: 6,13

Wiederholung der Aufforderung

Wiederholung der Begründung

Dritter Befehl: Steht gerüstet! (Die Rüstung im Einzelnen): 6,14-17

Widerstand leisten heißt in der Wahrheit zu stehen – Der Gürtel der Wahrheit: 6,14

In der Wahrheit des Wortes Gottes

Die Wahrheit der Lehre aufrecht erhalten

Unser Denken mit dieser Wahrheit füllen.

In der Wahrheit über uns selber

Widerstand leisten heißt heilig zu leben – Der Brustpanzer der Gerechtigkeit : 6,14

Dem Feind keinen Raum geben: Eph. 4,27

Eigene Schwächen erkennen: Röm. 13,14; Gal. 6,1-5

Radikal mit der Sünde brechen: Apg. 19,19-20

Leidensbereit sein: 2.Tim. 2,3; 1.Petr. 4,1f

Demütig bleiben: Röm. 12,16; Jak. 4,10; 1.Petr. 5,6; Ps. 119,67

Fliehen: Röm. 13,13f; 1.Kor. 15,33; 2.Tim. 2,22 Spr 1,10; 5,8; 14,16.27.29; 22,24f

Auf eigene Begierden verzichten: Gal. 5,16.24; Röm. 13,13f; Eph. 4,20-23; Röm. 6,13; 1.Kor. 9,27; 1.Petr. 1,14; 2,11

In Gottergebenheit aktiv für Gott da sein: 2.Sam. 11

Widerstand leisten heißt Stellung zu beziehen – Die Schuhe der Bereitschaft für das Evangelium: 6,15

Widerstand leisten heißt unser Vertrauen zu stärken – Der Schild des Glaubens: 6,16

Widerstand leisten heißt zu wissen, was wir in Jesus alles haben – Der Helm des Heils: 6,17

Widerstand leisten heißt das Wort Gottes richtig anzuwenden – Das Schwert des Geistes: 6,17

Für mich selber (Speise)

Für andere (Waffe)

Exkurs: Widerstand leisten heißt NICHT den Feind zu vertreiben oder zu binden

Unsere Verantwortung ist nicht, den Feind aktiv zu „vertreiben“.

Unsere Verantwortung ist nicht, den Feind zu „binden“.

Vierter Befehl: Betet! (Die Verbindung): 6,18-20

Warum?

Weil der Feind dann flieht: Jak. 4,7-8

Weil es hilft zum nüchtern und wachsam sein: 1. Petr. 5,8

Weil Gott uns dann besser bewahren kann

Wann?: 6,18

Zu allen Zeiten

Während des Zurüstens

Während des Kämpfens

Wie?: 6,18

Im Heiligen Geist

Mit allem Gebet

Mit allem Flehen

Wachend mit allem Anhalten

Für wen?: 6,18-19

Für alle Heiligen: 6,18

Für Reichgottesarbeiter/Leiter besonders: 6,19

Briefschluss: 6,21-24

Persönliche Mitteilungen: 6,21-22

Schlussgruß: 6,23-24

Php Philipperbrief

I. Persönliches: Die Zuversicht des Apostels im Kampf für das Evangelium 1,1-26

A. (A): Gruß 1,1-2

1. Die Grüßenden (Verse 1a)

2. Die Gegrüßten (Vers 1b)

3. Das eigentliche Grußwort (Vers 2)

B. (B): Dank an Gott für die Philipper und Gebet 1,3-11

1. Sein Dank für ihre Gemeinschaft im Kampf für das Evangelium und seine Zuversicht für ihre Vollendung: 1,3-8

2. Sein Gebet auf das Ziel der Vollendung hin 1,9-11

C. (C): Die Umstände und die Zuversicht des Apostels 1,12-26

1. Seine Zuversicht auf Verbreitung des Evangeliums 1,13-14

2. Seine Zuversicht auf weiteren Erfolg des Evangeliums trotz falscher Motive vieler Verkündiger 1,15-21

3. Seine Zuversicht, dass er für das Wachstum der Philipper noch weiter am Leben bleiben wird 1,22-26

II. Aufforderungen: Über richtige Gesinnung im Kampf für das Evangelium 1,27- 2,18

A. (A) Aufforderung zu einmütigem Stehen und unerschrockenem Kämpfen für das Evangelium (- In der Welt) 1,27-30

1. Einmütigkeit im Glauben an das Evangelium 1,27

2. Unerschrockenheit trotz Widersacher 1,28-30

B. (B) Aufforderung zu einmütiger Gesinnung und Liebe . [Das positive Beispiel – Die Gesinnung Christi – soll nachgeahmt werden!] 2,1-11

1. Die Grundlage 2,1

a. Aufruf und Zuruf in Christus

b. Tröstlicher Zuspruch

c. Gemeinschaft des Geistes

d. Herzlichkeit und Mitgefühl

2. Die Forderung der Gesinnung Christi 2,2-5

a. Die Forderung 2,2a

b. Die Beschreibung 2,2b-4

(I) Einmütige innere Verbundenheit

(II) Gleiche Ausrichtung auf das eine Ziel hin

(III) Demut

(A) nicht Eigennutz

(B) nicht eitle Ruhmsucht

(C) sondern demütiges Dienen

(IV) Selbstlosigkeit

3. Das Vorbild: Beschreibung der Gesinnung Christi 2,6-8

a. Sieben Schritte der Erniedrigung:

(I) Er überlegte und hielt sein Gottgleichsein nicht wie einen Schatz fest

(II) Er entäußerte sich der der Herrlichkeit Gottes:

(III) Er nahm die Gestalt eines Sklaven an:

(IV) Er wurde den Menschen ähnlich

(V) Als Mensch erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam

(VI) Sein Gehorsam ging bis zum Tod

(VII) Und zwar bis zum Verbrechertod am Kreuz

4. Die Folge der Gesinnung Christi 2,9-11

a. Eine erhöhte Stellung 2,9a

b. Ein neuer Name 2,9b

c. Eine weite Anbeterschar 2,10-11

C. (C) Aufforderung zum „Ausarbeiten“ der Errettung (- Im Leben der einzelnen) 2,12-18

1. Der Weg – positiv: Heilige Furcht Gottes 2,12-13

2. Der Weg – negativ: Kein Murren oder Diskutieren gegen Gott 2,14-15

3. Das Mittel: Festhalten des Wortes des Lebens 2,16

4. Das Vorbild: Die Gesinnung Christi in Paulus 2,17

5. Aufruf zum Mitfreuen 2,18

III. Über die guten Arbeiter Timotheus und Epaphroditus – (Persönliches als Einschub) 2,19-30

A. Timotheus – Ein positives Beispiel der Gesinnung Christi 2,19-24

1. Ankündigung seiner Sendung 2,19

2. Seine Qualitäten 2,20-22

3. Wiederholte Ankündigung seiner Sendung 2,23

4. Einschub: Ankündigung des baldigen Kommens des Apostels 2,24

B. Epaphroditus – Ein zweites positives Beispiel der Gesinnung Christi 2,25-30

1. Ankündigung seiner Sendung 2,25-26

2. Beschreibung seiner Umstände 2,27

3. Wiederholte Ankündigung seiner Sendung 2,28

4. Aufforderung, ihn aufzunehmen

5. Seine Qualitäten 2,20-22

IV. Über die bösen Arbeiter (Richtige und falsche Gesinnung auf dem Weg zur Reife) – (Persönliches als Einschub) 3,1-21

A. Aufforderung zur Freude: 3,1

B. Die falsche und die richtige Grundlage für dem Weg zur Reife 3,2-3

1. Die falsche Beschneidung 3,2

2. Die wahre Beschneidung 3,3

C. Ein Beispiel auf dem Weg zur Reife. [Das positive Beispiel – Die Gesinnung des Apostels – soll nachgeahmt werden!] 3,4-17

1. Der falsche Weg: Vertrauen auf Fleisch (Rückblick) 3,4-6

2. Der richtige Weg: Selbstverleugnung des Fleisches, Streben nach Christus (Die Wende, die Umorientierung) 3,7-14

a. Seine Bekehrung

b.

3. Aufruf zur Nachahmung der Gesinnung des Apostels 3,15-17

D. Der falsche und der richtige Weg zur Reife 3,18-21

1. Der falsche Weg zur Reife 3,18-19

2. Der richtige Weg zur Reife 3,20-21

V. Aufforderungen: Über richtige Gesinnung im praktischen Christenleben 4,1-9

A. (A’) Aufforderung zu festem Stehen im Herrn (- In der Welt) 4,1

B. (B’) Aufforderung zu einmütiger Gesinnung: Euodia und Syntyche (- In der Gemeinde) – Zwei negative Beispiele 4,2-3

1. Die Gesinnung Christi – gefordert für Eudia und Syntyche 4,2

2. Die Gesinnung Christi – gefordert für diejenigen, die ihnen helfen sollen 4,3

a. Erste Motivation: Sie haben im Evangelium mitgekämpft

b. Zweite Motivation: Sie stehen im Buch des Lebens

C. (C’) Aufforderung (und Anleitung) zu einem Leben im Frieden Gottes (- Im Leben der einzelnen) 4,4-9

1. Wie man den Frieden Gottes erfährt 4,4-7

a. Sich freuen 4,4

(I) Im Herrn

(II) Allezeit

b. Milde erweisen

(I) Allen Menschen 4,5

c. Sich der Nähe des Herrn bewusst werden 4,5b

(I) Räumlich

(II) Zeitlich

d. Um nichts besorgt sein

e. Beten 4,5-7

(I) Die Bedingungen 4,6

(A) Die Bitten kund werden lassen

(B) Flehen

(C) danken

(II) Die Verheißung 4,7

(A) Gottes Friede:

(B) Ein Friede, der das Denken übersteigt

(C) Bewahrung der Gedanken in Jesus

2. Wie man die Gegenwart des Gottes des Friedens pflegt 4,8-9

a. Denken

(I) Das Wahre und Ehrwürdige:

(II) Das Gerechte und Reine:

(III) Das Liebliche und Wohllautende

b. Tun

VI. Persönliches: 4,10-23

A. (C’): Mitteilung der Umstände des Apostels 4,10-13

1. Seine Freude 4,10

2. Seine Genügsamkeit 4,11-13

B. (B’): Dank an die Philipper und Gebet 4,14-20

1. Sein Dank für die Gemeinschaft der Philipper im Kampf für das Evangelium 4,14-18

2. Sein Gebet 4,19-20

C. (A’): Schlussgrüße 4,21-23

1. Grüße an jeden Heiligen 4,21a

2. Grüße von den Brüdern 4,21b.22

3. Segensgruß 4,23

Kol Kolosser

Briefeingang 1,1.2

I: Persönliches: Dank, Fürbitte, Vorbild 1,3- 29

1,3-8 Dank

1,9-23 Fürbitte

1,24-29 Vorbild

II: Eigentlicher Briefgrund: Warnung vor Irrlehre 2,1-23

2,1-5 Niemand verführe euch! (Wandelt in ihm!)

2,6-15 Niemand fange euch ein! (In ihm ist die ganze Fülle!)

2,16-23 Niemand richte euch! (Haltet euch an das Haupt!)

III: Daraus folgende praktische Aufforderungen 3,1- 4,17

3,1-4 Sinnt nach dem, was droben ist

3,5-14 Tötet! Zieht an!

3,15-17 Tut alles im Namen des Herrn Jesus.

3,18- 4,1 Lebenswandel in der Gesellschaft

4,2-6 Abschließend: Betet. Wandelt in Weisheit.

Briefschluss: 4,7-18

4,7-17: Mitteilungen, Grüße.

4,18 Abschlussgruß

Eine mehr an den Text sich haltende Gliederung

I. Persönliches und Grundlegendes 1,3- 2,5

A. Sein Einsatz im Gebet für die Kolosser 1,3-23

B. Seine Freude in seinem leidensvollen Dienst 1,24- 2,5

II: Seelsorgerliche Aufforderungen 2,6- 4,6

A. Aufruf zur Treue 2,6-15

B. Warnung vor falscher Abhängigkeit 2,16-23

C. Aufforderungen zu einer Lebensweise, die der Christusbotschaft entspricht 3,1-4,6

Aufforderungen zu einer rechten Lebensausrichtung (3,1-4)

Die Aufforderung zur Umgestaltung der Lebensweise (3,5-14)

Verhaltenskriterien zur Prüfung der Lebensweise (3,15-17)

Die neue Lebensweise im Rahmen der Gesellschaft (3,18 – 4,1)

Abschließendes zum Thema: Neue Lebensweise (4,2-6)

Detailgliederung

Briefeingang 1,1.2

I: Die Grüßenden (1,1)

P.

T.

II: Die Gegrüßten (1,2)

Heilige

Treue Brüder

In Kolossä

III: Das Grußwort (1,2)

Gnade

Friede

I. Persönliches und Grundlegendes 1,3- 2,5

A. Sein Einsatz im Gebet für die Kolosser 1,3-23

1. Dank 1,3-8 (V. 3: Wer, wem, wann? V. 4-8: Wofür?)

2. Fürbitte 1,9-23 (V. 10: Zusammenfassung; V. 10M-23: Nähere Ausführung)

Frucht bringen in Werken

Wachsen in Erkenntnis

Gekräftigt werden

Dem Vater danken 1,12-23

Der uns tauglich machte

Der uns in das Königreich des Sohnes versetzte

Dessen Sohn ein so sehr Besonderer ist: V. 14-23

In ihm haben wir die Erlösung 14

Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes 15

Er ist „Erstgeborener“ aller Schöpfung (in allem der Erste) 15-23

Alles ist durch ihn geschaffen 16

und alles ist für ihn geschaffen 16

Der Erstgeborene ist vor allem 17A

Alles hat seinen Bestand in ihm 17

Er ist das Haupt des Leibes, Er, der der Anfang ist, Erstgeborener von den Toten 18

1. Begründung: In ihm sollte alle Fülle wohnen. 19

2. Begründung: Durch ihn sollte Versöhnung geschehen. 20-23

Was bedeutet das? 20

Was bedeutet die Versöhnung im Besonderen für die Glaubenden?: 21-23

– Im Blick auf ihre Vergangenheit 21

– Im Blick auf ihre Gegenwart 21

– Im Blick auf ihre Zukunft 22.23

B. Seine Freude in seinem leidensvollen Dienst 1,24- 2,5

1. Er bezeugt seine Freude. 1,24A

2. Er bezeugt seine Leiden. 1,24M

Seine Leiden sind für die Leser 25

Sie sind Leiden Christi

Vertretende Leiden; man vertritt Christus (2Kr 1,5; Heb 13,13)

Sie füllen auf, was noch fehlt

3. Er gibt Zeugnis von seinem Dienst 1,25- 2,5

Wie er Diener wurde 25

Wozu er Diener wurde 25-27

Das Wort Gottes auszurichten (= das Geheimnis)

vorher verborgen

nun geoffenbart

Inhalt: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit

Wie er seinen Dienst ausführt 28.29

Thema – Adressat – Ziel – Einsatz

Warum er das so erzählt: 2,1-4

Damit ihre Herzen aufgerichtet werden V 1-3

Dass sie zusammengefügt werden in Liebe

zusammengefügt zu allem Reichtum

zusammengefügt zur Erkenntnis

Welche Erkenntnis? (Vater, Christus)

Ein Christus, in dem alle Weisheitsschätze liegen

Damit niemand sie überliste V. 4

Er vergewissert ihnen seine Gegenwart u. Freude V. 5

II: Seelsorgerliche Aufforderungen 2,6- 4,6

A. Aufruf zur Treue 2,6-15

1. Wandelt in Ihm 2,6.7

2. Seht zu, dass niemand euch fängt (u.als Beute wegführt) 2,8-15

Begründung: 9-15

Die Fülle ist in leiblicher Gestalt da! 2,9

Wir sind mit ihm vereinigt, gefüllt 2,10

in ihm gestorben (beschnitten, begraben) 2,11.12

In ihm mitauferweckt 2,12.13

Er hat sich für uns eingesetzt. 2,14.15

B. Warnung vor falscher Abhängigkeit 2,16-23

1. Es richte euch nicht jemand 2,16.17

a. Beispiele 16

b. Begründung: 17

2. Lasst euch nicht den Siegespreis absprechen/aberkennen 2,18.19

3. Lasst euch nicht Satzungen auferlegen 2,20-22

C. Aufforderungen zu einer Lebensweise, die der Christusbotschaft entspricht 3,1-4,6

1. Aufforderungen zu einer rechten Lebensausrichtung (3,1-4)

Sucht, was droben ist 3,1

Sinnt auf das, was droben ist 3,2-4

2. Die Aufforderung zur Umgestaltung der Lebensweise (3,5-14)

Es gilt, wegzutun. 3,5-11

Es gilt, anzuziehen. 3,12-14

Beweggründe: V. 12A (also; Erwählte, Heilige, Geliebte

Beispiele V. 12

Eine begleitende Aufgabe V. 13

Die krönende Tugend V. 14

3. Verhaltenskriterien zur Prüfung der Lebensweise (3,15-17)

Der Friede Gottes 3,15 (Was, Wann, Wo, Wie, Warum?)

Die Dankbarkeit 3,15E (Wichtigkeit; Prozess; Anhaltspunkte)

Das Wort Christi 3,16

Der Name des Herrn 3,17

4. Die neue Lebensweise im Rahmen der Gesellschaft (3,18 – 4,1)

In der Ehe 3,18.19

In der Familie 3,20.21

Im Sklave-Herr-Verhältnis 3,22- 4,1

5. Abschließendes zum Thema: Neue Lebensweise (4,2-6)

Über das Gebet 4,2-4

Über das Verhalten (vor allem: das Reden) 4,5.6

Briefschluss (und Persönliches) 4,7-18

I. Über anreisende Freunde (4,7-9)

A. Tychikus

B. Onesimus

II. Grüße von Mitarbeitern (4,10-14)

A. Von drei jüdischen Mitarbeitern (4,10.11)

A.

M.

J.

B. Von drei nicht-jüdischen Mitarbeitern (4,12-14)

E.

L.

D.

III. Persönliche Anweisungen (4,15-17)

Grüße

Briefe

Archippus

IV. Schlusswort (4,18)

1Th Der erste Thessalonicherbrief

Gli Herbert Jantzen

1. Allgemeines

a. Einführung:

b. Themen:

c. Aufgliederung des Buches wie folgt:

2. Textbesprechung

a. Der Gruss:

V 1

b. Der Hauptteil:

1,2 – 5,24

Thema: Pl hilft einer Gemeinde von jungen Christen.

I: Persönl:

1,2 – 3,13

A: Dankbarer Rückblick:

1,2 – 2,16

1: Beschreibung des Dankes:

1,2

a: Wer dankt?

b: Wem wird gedankt?

c: Wann wird gedankt?

d: Wofür wird gedankt?

2: Erster Anlaß: Erinnerung an offenbarte Tugenden:

1,3

3: Zweiter Anlaß: Wissen um Erwählung:

1,4’5

4: Dritter Anlaß: Nachahmung:

1,6-10

a: Gegenstand: Wer wurde nachgeahmt?

V 6A

b: Voraussetzung: Was ging der Nachahmung voran?

V 6

c: Ergebnis: Welches war die Frucht der Nachahmung?

V 7-10

5: Vierter Anlaß: der bekannte Eingang:

2,1-13

a: Er war nicht umsonst:

V 1

b: Das Verhalten der Missionare war beispielhaft:

V 2-13

I:. Sie hatten Freimütigkeit:

V 2-7

A:. Wozu?

V 2

B:. Unter welchen Umständen?

V 2

C:. Grund der Freimütigkeit?

V 2-7

1:. Quelle in Gott:

V 2

2:. Art des Auftretens:

V 3-7

II:. Sie zeigten aufopfernde Liebe:

V 8’9

III:. Sie kannten heiligen Ernst:

V 10-12

IV:. Sie verkündeten Gottes Wort:

V 13

. Nicht Menschenwort.

. Pl: pers Gottesoff

. Silas u Tim: Apostelwort

6: Fünfter Anlaß: Aufnahme des Wortes:

2,13-16

a: Welcher Anlaß schwingt hier mit?

V 13A

b: Wie bringt er seinen Dank?

V 13A

c: In welcher Einstellung wurde das Wort aufgenommen?

V 13

I:. Als Gottes Wort

II:. Im Vertrauen

d: Was folgte auf die Aufnahme des Wortes?

V 13-16

I:. Weiteres Vertrauen:

V 13E

II:. Das Wort hatte seine Wirkung:

V 13-16

A:. Wie zeigte sich die Wirkung?

B:. Warum nennt der Apostel die Leser an dieser Stelle “Brüder”?

C:. Warum spricht Pl wohl in Sonderheit von den “Gemeinden Judäas”?

1:. Erinnern wir uns an den größeren Zsmhg:

a:. Denken wir an die Umstände, unter denen die Leser zum Glauben gekommen waren:

. Die Verkündigung hatte im Versammlungssaal der Juden begonnen.

. “Judäa” war das Heimatland der Juden.

. Pl hatte den jüdischen Lehrer als den Christus verkündet, der in der Hauptstadt Jerusalem ums Leben gekommen war.

. In dieser Region waren auch die ersten Nachfolger des Ch Jesus zu suchen.

b:. Diese ersten Christen Jerusalems und seiner Umgebung galten allen späteren wie ältere Brüder und Schwestern als Vorbilder.

2:. Achten wir auf die Angaben im Text:

V 14-16

a:. Pl berichtet:

Wenn er von den Gemeinden in Israel spricht, ist es weil die Thessalonicher es waren, die sie zum Vorbild nahmen. Daß die jungen Christen in Kleinasien und jetzt in Europa zu jenen aufsahen, war, wie oben erwähnt, nichts Neues. Die Verfolgungsleiden in Thessalonich waren jedoch ein besonderer Anlaß, sie in ähnlichem Leiden zum Vorbild zu nehmen: V 14E

b:. Paulus weist hin auf die Quelle der Verfolgung:

. auf eine Ähnlichkeit: V 14M

. auf die eine u dieselbe Quelle: V 14E-16

c:. Dabei geht er im 2. Fall noch einige Schritte weiter: Er orientiert über die längere Geschichte dieser Verfolgung:

. In der Vergangenheit:

V 15A

– Die Juden waren es, die “den Herrn töteten, Jesus”. “Herr” weist, nach atl Beispiel, auf seine Gottheit hin, “Jesus” auf seine Menschheit wie auf seine Erlöserschaft. Diese Hinweise erhöhen die Schuld. Auch Petrus verschont seine Volksgenossen nicht (Apg 2,23), verdeutlicht noch, daß man die Hände von Nichtisraeliten zu dieser Tat benutzte.

– Schon vor dem hatten sie sich am Blut der Wortboten Gottes schuldig gemacht.

– Und diese selben waren es, die für die Verfolgung in Thessalonich verantwortlich waren.

. In der Gegenwart:

V 15M’16A

. In der Zukunft:

V 16M

Das Gericht ist beschlossen, aber es harrt noch. Nach 2P 3,9 ist das Gelegenheit zu eventueller Umkehr.

B: Bericht über Bemühen um Kontakt:

2,17 – 3,10

1: Das Bemühen zu sehen:

V 17-20

2: Die Entsendung des Tim:

3,1-5

3: Das Bemühen belohnt:

V 6-9

4: Weiteres Bemühen:

V 10

C: Gebet für die Gem:

3,11-13

II: Lehrmäßiges:

4,1 – 5,24

A: Ein Bitten an die thess Chr:

4,1-12

1: Die Kennzeichen: V 1

2: Die Grundlage: V 1’2

3: Der Zweck: V 1-12

a: Zunahme: V 1

b: Heiligung: V 3-8

c: Liebe: V 9’10

d: Ein geordnetes Leben: V 11’12

B: Auskunft über Ch Wiederkunft:

4,13 – 5,11

C: Über den Dienst:

5,12-24

c. Der Schluss:

5,25-28

2Th 2Thessalonicher

I. Der Eingangsgruss: 1,1-2

II: Ein Wort im Blick auf den äußeren Druck: 1,3-12E

A: Dank: 1,3.4

B: Ermutigung mit Hinweis auf Gottes gerechte Vergeltung und auf das Kommen Christi: 1,5-10

C: Gebet: 1,11.12

III: Aufklärung und Aufruf Bezüglich des Kommens des Herrn im Blick auf kursierende falsche Lehren 2,1-17

A: Über die Frage, ob der Tag Christi da ist und was ihn aufhält 2,1-7

B: Über das Gericht des Gesetzlosen 2,8-12

1: Beschreibung des Gerichts 2,8

2: Weitere Information über die Ankunft des Gesetzlosen und das Gericht der Ungläubigen V. 9-12

C: Ein Trostwort 2,13-17

1: Dank V. 13.14

2: Aufruf, fest zu bleiben V. 15

3: Gebet um Trost und Festigung V. 16.17

IV. Abschließende Worte 3,1-15

A. Ein Anliegen bezüglich Gebet 3,1-5

B. Ein Anliegen bezüglich Gemeinschaftsentzug als Gemeindezucht 3,6-15

Ein Schlusswort 3,16-18

1Tm Der 1. Brief des Paulus an Timotheus

– Anweisungen eines Apostels an einen apostolischen Mitarbeiter

Briefeingang 1,1.2

I. Der Auftrag am Evangelium: 1,3-20

A. Paulus erinnert Timotheus an den von ihm empfangenen Auftrag. 1,3-11

1. Über den Inhalt dieses Auftrags: 1,3.4

2. Über das Ziel dieses Auftrags: 1,5-11

a. Was ist das Ziel der Anweisung? V. 5A

b. Welcher Art ist diese Liebe? V. 5M

c. Wie darf man nicht lehren, wenn man dieses Ziel erreichen will? V. 6.7

d. Wie dagegen müssen wir lehren, wenn wir dieses Ziel erreichen wollen? V. 8-11

Das Gesetz nicht außer Acht lassen, sondern wissen, dass das Gesetz trefflich ist.

Das Gesetz so gebrauchen, wie es dem Gesetz entspricht. V. 9-11

B. Der Auftraggeber, bezeugt die Wirklichkeit der Christusbotschaft in seinem Leben. 1,12-17

1. Er ist dankbar. 1,12-14

a. Wem ist Paulus dankbar? V. 12A

b. Wofür ist Paulus dankbar? V. 12M -14

Für Kraft

Für das Anvertrauen des Dienstes: V. 12M-13

Für die Gnade: V. 14

2. Er bezeugt die Treue der Christusbotschaft. 1,15

3. Er bezeugt die Absicht Gottes mit ihm. 1,16

4. Sein Zeugnis mündet in einen Lobpreis. 1,17

C. Paulus bekräftigt seinen Auftrag. 1,18-20

II. Anweisungen für das Verhalten im „Hause Gottes“: K. 2 und 3

A. Verordnungen betreffend die Zusammenkünfte: 2,1-15

1. Es soll öffentlich gebetet werden. 2,1-7

a. Wie wichtig ist das Beten in den Zusammenkünften? V 1

b. Welche Arten von Gebete sollen dargebracht werden? V 1M

c. Wofür soll gebetet werden? V 1E.2A

d. Zu welchem Ziel und Zweck soll gebetet werden? V 2M

e. Aus welchem Grund soll gebetet werden? V. 3-7

Weil es edel und angenehm ist vor Gott

Weil Gott will, dass alle Menschen gerettet werden

Begründung, warum alle:

2. Die Männer sollen beten. 2,8

a. Ist das so wichtig?

b. Wer soll beten?

c. Wo sollen sie beten?

d. Wie sollen sie beten?

Heilige Hände.

Ohne Zorn.

Ohne zweifelnde [oder unwillige] Überlegungen

3. Die Frauen sollen sich schmücken. 2,9-10

a. Wie lautet die Aussage? V. 9A

b. Worin besteht der Schmuck? V. 9M.10

In schicklichem Gewande. V. 9M

In Zurückhaltung/Schamhaftigkeit und Zucht. V. 9M

Nicht in auffälliger Frisur, Behängung oder Kleidung. V. 9E

In dem, was sich für gottesfürchtige Frauen ziemt. V. 10

4. Die Frau soll sich in der Stille verhalten. 2,11-15

a. Wie lauten die vier Verordnungen, wie dieses aussieht? V. 11.12

. in Stille und Unterordnung lernen. V. 11

. nicht lehren. V. 12A

. nicht über den Mann hinweg eigenmächtig handeln. V. 12M

. in der Stille sein. V. 12E

b. Welche zwei Begründungen werden gegeben? V. 13.14

Die Reihenfolge bei der Erschaffung des Menschen. V. 13

Die Ereignisse beim Sündenfall. V. 14

c. Worin besteht die Zusage? V. 15

B. Verordnungen betreffend die Verantwortlichen: 3,1-13

1. Für die Aufseher: 3,1-7

a. Ermutigendes: V. 1

b. Qualifikationen für Aufseher: V. 2-7

. Eine Zusammenfassende: untadelig:

. Elf charakterliche

. Drei weitere

— Die Familie betreffend

— Die Reife (Das Alter) im Glauben betreffend

— Das Zeugnis von außen betreffend

2. Für die Diener: 3,8-13

a. Fünf Qualifikationen für Diener: V. 8.9

b. Die Erprobung der Diener: V. 10

c. Vier Qualifikationen für die dienenden Frauen: V. 11

d. Zwei weitere Qualifikationen für die Diener: V. 12

e. Ermutigendes: V. 13

C. Mitteilung für den Verantwortlichen: 3,14-16

1. Über den Grund des Schreibens: 3,14.15

2. Über die Größe dieses Dienstes [Das große Geheimnis der Ehrfurcht]: 3,16

III. Vom rechten Dienst der Verkündigung: K. 4

A. Rechter Verkündigungsdienst ist nötig angesichts des vorausgesagten Abfalls. 4,1-6

1. Voraussage des Abfalls: 4,1

a. Wie ist der Abfall vorausgesagt?

b. Wann kommt der Abfall?

c. Wer wird abfallen?

d. Wie kommt der Abfall?

Durch ein sich Abwenden vom Glauben

Durch ein Achten auf Irrgeister und Dämonenlehren

2. Erläuterungen über die Abgefallenen: 4,2-3A

a. Was sind das für Leute? V. 2

Heuchelnde Lügenredner. V. 2A

Im Gewissen Abgestumpfte. V. 2E

b. Was zum Beispiel lehren sie? V. 3A

3. Bemerkungen zur Richtigstellung dieser falschen Lehre: 4,3M-5

Gott schuf die Speisen für die Glaubenden. V. 3M

Gott schuf die Speisen zum Einnehmen mit Dank. V. 3E

Alles von Gott Geschaffene ist gut. V. 4

Nichts ist verwerflich, wenn mit Dank empfangen. V. 4

Durch das Wort Gottes und das bittende Anrufen Gottes werden die Speisen geheiligt. V. 5

4. Ermutigung: Eine Verheißung für den rechten Verkündiger: 4,6

a. Wie lautet die Verheißung? V. 6M

b. Wie lauten die Bedingungen? V. 6

Dieses den Brüdern als Grundlage vorlegen: V. 6A

Sich genährt haben durch die Worte des Glaubens: V. 6M

Der edlen Lehre nachgefolgt sein: V. 6E

B. Was der rechte Verkündiger zu tun hat: 4,7-16

1. Er soll nicht mit Legenden umgehen, er soll sie abweisen. 4,7A

2. Er soll aber mit der rechten Ehrfurcht umgehen. 4,7M-11

a. Wie soll man sich damit beschäftigen? V. 7M

Eine geistliche Übung, eine eingeübte Lebensweise

Eine ernsthafte, wichtige Sache

Zu einen Ziel hin

b. Warum soll man sich damit beschäftigen? V. 8

Im Vergleich zur rechten Ehrfurcht ist der Wert der leiblichen Übung gering. V. 8A

Die rechte Ehrfurcht ist zu allem nützlich. V. 8M

Die rechte Ehrfurcht hat die Verheißung des Lebens. V. 8E

c. Was hilft dabei? V. 9.10

Das Wort: V. 9

Das treue Wort

Das wertvolle Wort

Das Wort, das aller Annahme wert ist

Die Apostel als Vorbild: V. 10

Ihr Arbeiten

Ihr Leiden

Ihr Hoffen

Das Ziel vor Augen: V. 10E

Das gewünschte (durch Christus möglich gemachte) Ziel: Rettung aller Menschen

Das tatsächliche Ziel: Rettung der Gläubigen

d. Diese Dinge sind anzuweisen. V. 11

3. Er soll ein Vorbild werden. 4,12

a. Welche Rolle spielt dabei das Alter? V. 12A

b. In welchen Bereichen soll er Vorbild werden? V. 12M

4. Er soll sich dem Verkündigungsauftrag widmen, nicht untätig sein. 4,13-16A

a. Wie lange soll er dran bleiben? V. 13A

b. Was soll er hauptsächlich tun? V. 13M

c. Was soll er auf keinen Fall tun? V. 14

(Exkurs: Über des Christen Vollmacht zum Verkündigen)

Was geschah bei der Berufung des Timotheus? (Exkurs: Händeauflegen)

d. Wie stark soll er sich in seinen Auftrag einbringen? V. 15

Mit aller Aufmerksamkeit: V. 15A

So, dass er in diesen Dingen ist/lebt: V. 15M

So, dass seine Fortschritte in allen <Dingen> offenkundig sind: V. 15E

e. Worauf konkret soll seine Aufmerksamkeit gerichtet sein? V. 16A

Auf sich selbst

Auf die Lehre

Auf nichts anderes

5. Eine ermutigende Verheißung für den rechten Verkündiger. 4,16E

IV. Anweisungen für den Umgang mit versch. Gruppen von Christen: 5,1- 6,2

A. … Christen verschiedenen Alters und Geschlechts: 5,1.2

1. Ältere Männer: 5,1A

2. Jüngere Männer: 5,1E

3. Ältere Frauen: 5,2A

4. Jüngere Frauen: 5,2E

B. … Witwen: 5,3-16

1. Über die Versorgung der Witwen: 5,3-8

Wirkliche Witwen sind zu ehren. V. 3

Witwen mit Nahestehenden sollen durch diese versorgt werden. V. 4

Wirkliche Witwen hoffen auf Gott – im Gegensatz zu den „toten“. V. 5.6

Darüber soll Anweisung geschehen. V. 7

Wer Verwandte nicht versorgt, verleugnet den Glauben. V. 8

2. Kriterien für die Eintragung in die Liste des Witwendienstes: 5,9.10

3. Über jüngere Witwen: 5,11-15

Sie sollen nicht in die Liste eingetragen werden. V. 11-13

Sie sollen heiraten. V. 14.15

4. Über Gläubige mit Witwen: 5,16

C. … Älteste: 5,17-20

1. Edle Älteste sollen unterstützt werden. 5,17.18

2. Angefochtene Älteste sollen beschützt werden. 5,19

3. Sündigende Älteste sollen öffentlich zurechtgewiesen werden. 5,20

D. … Timotheus selbst: 5,21-25

1. Vorurteilslos und unparteiisch handeln: 5,21

2. Niemandem schnell Hände auflegen, sich selber rein halten: 5,22

3. Zum Trinkwasser etwas Wein hinzufügen: 5,23

4. Ermutigung: Über die Folgen von Sünden einerseits und edlen Werken andererseits: 5,24.25

E. … christliche Sklaven: 6,1.2

1. Ihr Verhalten den heidnischen Herren gegenüber: 6,1

2. Ihr Verhalten den gläubigen Herren gegenüber: 6,2

3. Diese Dinge sind anzuweisen. 6,2E

V. Vom falschen / rechten Umgang mit geistlichen / materiellen Gütern: 6,3-19

A. Falscher Umgang mit geistlichen Gütern: (Über falsche Lehrer): 6,3-5

1. Was falsch ist: 6,3

Sie lehren Andersartiges.

Sie treten nicht bei und sind nicht einverstanden mit Christi Worten.

Ihre Worte sind nicht die des Herrn Jesus.

Ihre Worte sind nicht gesund.

Ihre Worte entsprechen nicht der Ehrfurcht und führen nicht zu ehrfurchtsvollen Lebenswandel.

2. Was die Früchte/Folgen sind: 6,4.5

Aufgeblasenheit bei Unwissenheit: V. 4A

Streitereien und Zeit verschwendende Diskussionen: V. 4M

Neid und Streit, u. ä.: V. 4E.5A

Umkehrung der Werte: V. 5M

3. Welche Reaktion die einzig richtige ist: 5,5E

B. Richtiger Umgang mit geistlichen und materiellen Gütern: 6,6-8

1. Rechte Ehrfurcht mit Genügsamkeit ist wahrer Gewinn. V. 6

2. Irdische Güter können wir nicht mitnehmen. V. 7

3. Wir begnügen uns daher mit dem Lebensnotwendigen. V. 8

C. Falscher Umgang mit materiellen Gütern: 6,9-10

1. Was falsch ist: 6,9A

2. Was die Früchte/Folgen sind: 6,9M.10

D. Aufruf an den Menschen Gottes zu richtigem Umgang mit geistlichen Gütern: 6,11-16

1. Die Anrede: 6,11A

2. Der vierfache Aufruf: 6,11M-16

Fliehe. V. 11M

Jage. V. 11E

Kämpfe. V. 12A

Ergreife. V. 12M

3. Ein Feierlicher Auftrag: Halte das Gebot untadelig. 6,13-16

Das Vorwort: V. 13

Der Auftrag: V. 14A

Das Ziel: V. 15.16

E. Anweisung an Wohlhabende zu richtigem Umgang mit materiellen Gütern: 6,17-19

1. Anweisung ist nötig. 6,17A

2. Worin sie angewiesen werden müssen: 6,17M.18

3. Womit sie motiviert werden sollen: 6,19

Schlussaufruf und Gebet: 6,20.21

Eine flehende Bitte: 6,20.21A

Das Anvertraute bewahren. 6,20A

Unheiliges Gerede und Diskussionen der falschen „Kenntnis“ meiden. 6,20M.21A

Ein Gebet: 6,21E

2Tm 2.Timotheusbrief

Treuer Dienst in schwerer Zeit – Anweisung für den Mitarbeiter Gottes

A. Gruß, Dank, Ermutigung, persönliche Mitteilungen 1,1-18

1. Gruß 1,1.2

a. Der Grüßende 1,1

b. Der Gegrüßte 1,1

c. Der eigentliche Gruß 1,2

2. Die Dankbarkeit des Apostels für Timotheus 1,3-5

a. Von seinem Gebet für ihn 1,3

b. Von seiner Sehnsucht nach ihm 1,4

c. Von seiner Erinnerung an seinen Glauben 1,5

3. Ermutigung für den Dienst des Mitarbeiter Gottes 1,6-18

a. Ansporn durch eine dreifache Aufforderung 1,6-14

I: Erhalte das Feuer der Gnadengabe am Brennen. 1,6.7

II: Schäme dich nicht des Zeugnisses, sondern leide mit für das Evangelium. 1,8-12

Gottes Kraft ist vorhanden.

Gott rettete uns und rief uns. (Wir haben einen Auftrag.)

Der Tod hat nicht das letzte Wort

Ich erleide dasselbe Los.

Ich schäme mich nicht.

III: Halte dar das Muster, verwahre das Anvertraute. 1,13.14

Im Glauben

In der Liebe

Durch den Heiligen Geist

b. Ansporn durch Hinweis auf drei Mitarbeiter 1,15-18

Negativ: Zwei untreue Mitarbeiter aus Asien (Phygellus, Hermogenes verließen mich.) 1, 15

Positiv: Ein besonders treuer Mitarbeiter (Onesiphorus suchte mich.) 1,16-18

B. Aufruf zum Mitleiden und zu treuem Dienst 2,1-13

1. Drei Weisungen für den Dienst 2,1-3

a. Bzgl. der Kraft: Werde gekräftigt in der Gnade Christi 2,1

b. Bzgl. der Anleitung von künftigen Mitarbeitern: Vertraue das Gehörte treuen Menschen an. 2,2

c. Bzgl. der Einstellung: Erleide das Üble mit. 2,3

2. Drei treffende Beispiele 2,4-6

a. Der Soldat verwickelt sich nicht in Alltägliches, sondern dient dem Herrn. 2,4

b. Der Wettläufer wird nur belohnt, wenn er nach den Regeln kämpft. 2,5

c. Der schwer arbeitende Ackersmann darf als Erster von den Früchten genießen. 2,6

3. Drei Dinge, die im Gedächtnis zu behalten sind 2,7-13

a. Die Worte des Apostels 2,7

b. Jesus Christus, erweckt aus den Toten 2,8

c. Das Vorbild des Apostels 2,9-13

Seine Botschaft

Seine Leidensbereitschaft

Seine Einstellung zum Wort Gottes

Seine Auffassung vom Ziel und Zweck der Leiden V. 10

Sein Blick auf die Vergeltung am Ende V. 11-13

C. Weisungen in der Begegnung mit verkehrtem Gerede 2,14-26

1. Die Anderen erinnern, nicht Wortgezänke zu führen. 2,14

2. Selber ein fleißiger und bewährter Arbeiter im Wort sein. 2,15

a. In Bezug auf Gott: bewährt, fleißig arbeitend

b. In Bezug auf die Menschen: sich nicht schämend

c. In Bezug auf die Schüler: das Wort recht schneidend.

3. Unheiliges und leeres Gerede meiden. 2,16-21

a. Aufforderung 2,16

b. Begründung 2,16-18

Die, [die so reden], werden zu mehr Ehrfurchtslosigkeit fortschreiten und ihre Lehre wird sich ausbreiten. 2.16.17A

Zwei warnende Beispiele 2,17.18

c. Hinweis auf den festen Grund 2,19-21

Der Herr kennt die Seinen. 2,19

Die Seinen sollen von Ungerechtigkeit Abstand nehmen. 2,20

Gereinigte brauchbare Gefäße 2,20.21

4. Fliehen und jagen. 2,22

a. Von den jugendlichen Lüsten fliehen 2,22

Wovon?

Wie?

b. Nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden jagen 2,22

Wie?

Nach welchen Dingen/Gütern?

5. Ablenkende und Zank erzeugende strittige Untersuchungen unterlassen 2,23-26

a. Die Mahnung 2,23

b. Die Erläuterung 2,24-26

I: Du bist ein Sklave des Herrn; als solcher zankt man nicht. 2,24A

II: Als solcher geht man in Ausgewogenheit und Weisheit um. 2,24.25A

Gegen alle milde sein. 2,24

Lehrfähig sein.

Böses mit Geduld ertragen

In Sanftmut die Widersacher in Zucht nehmen. 2,25

Das Ziel der Wiederherstellung im Auge haben. 2,25.26

D. Hilfen für den Dienst in schwerer Zeit: Vom Abstandnehmen und vom Dranbleiben 3,1-17

1. Beschreibung der schweren Zeiten u schwierigen Menschen 3,1-5M

a. Schwierigen Zeiten 3,1

b. Der Grund dafür: Die Menschen der „letzten Tage“ 3,2-5A

Die Haupteigenschaft 3,2A

Die Auswirkungen derselben: 3,2-5A

2. Aufforderung zum Abstandnehmen von solchen Menschen 3,5E

3. Begründung, warum Timotheus sich abwenden soll: 3,6-9

a. Ihr Vorgehen: Sie fangen törichte Frauen ein. 3,6.7

b. Sie widersetzen sich der Wahrheit. 3,8

c. Ihre Zukunft: Sie werden nicht Fortschritte machen. 3,9.10

4. Hinweis auf das Vorbild des Apostels Paulus 3,10-13

5. Aufforderung zum Bleiben am Gelernten. 3,14.15

a. Die Aufforderung 3,14

b. Begründung 3,14.15

Du weißt, bei wem du gelernt hast. 3,14

Du kennst von Kind auf die Heiligen Schriften. 3,15

Sie sind fähig, dich weise zu machen zum Heil. 3,15

6. Vom Wesen, Wert und Zweck der Heiligen Schriften:

a. Sie sind gottgehaucht 3,16

b. Sie sind nützlich zum Lehren, Überführen, Zurechtweisen und zur Zurüstung 3,16

c. Sie zielen darauf hin, den Menschen funktionstüchtig zu machen. 3,17

E: Abschließende Weisungen und Grüße 4,1-22

1. Ernste Worte über den Verkündigungsdienst 4,1-8

a. Der Ernst 4,1

b. Aufforderungen bzgl. des Verkündigens 4,2-4

Was? 4,2

Wann? 4,2

Wie? 4,2

Warum V. 3.4

Sie werden die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst Lehrer anhäufen.

Sie kehren die Ohren von der Wahrheit ab und wenden sich den Phantasien zu.

c. Aufforderungen bzgl. des Verkündigers 4,5

Nüchtern sein.

Leiden.

Das Evangelium verkünden.

Den Dienst in vollem Maße ausrichten.

d. Die Begründung: Paulus wird bald “geopfert”. 4,6-8

Paulus tut einen Blick zurück. 4,7

Er spricht von Kampf

Er spricht von Vollendung eines Laufes.

Er spricht vom Glauben-Halten.

Er tut einen Blick nach vorne – 4,8A

Was er erhalten wird.

Von wem er es erhalten wird.

Wann er es erhalten wird.

Er zieht den Blick des Timotheus ebenfalls dorthin. 4,8E

2. Weisungen bzgl. der Bedürfnisse des Apostels 4,9-21A

a. Die Bitte, bald zu kommen.4,9

b. Begründung: Der Stand der Dinge in Bezug auf seine Mitarbeiter 4,10-20

Demas 4,10

Kreskes,

Titus

Lukas. 4,10

Einschub: Die Bitte, Markus mitzubringen 4,11

Tychikus 4,12

Einschub: Die Bitte um den Mantel und die Pergamentrollen 4,13.

Alexander 4,14.15

Mahnung, sich vor Alexander zu hüten. V. 15

c. Bericht von der Gerichtsverhandlung 4,16-18

d. Grüße an Aquila und Priska 4,19

e. Fortsetzung des Berichts über die Mitarbeiter: Erastus und Trophimus 4,20

Erastus

Trophimus

f. Die Bitte, vor dem Winter zu kommen. 4,21

3. Grüße 4,21.22

Grüße anderer an Tim. 4,21.22.A

Der Schlussgruß des Apostels 4,22E

Tit Titusbrief

von Herbert Jantzen, März 2001,

a. Der Eingangsgruß: 1,1-4

I: Der Grüßende: V. 1‑3

Er nennt seinen Namen: V. 1A

Er nennt sich leibeigener Knecht Gottes: V. 1A

Er nennt sich Apostel Jesu Christi: V. 1A

Er gibt den Zweck seiner Apostelschaft an: V. 1M-3M

Er zeigt an, mit welcher Aufgabe er als Apostel betraut ist: V. 3M

Warum diese doch etwas ungewöhnliche Selbstdarstellung?

II: Der Gegrüßte: V. 4A

III: Das Grußwort: V. 4M

A: Die Elemente

B: Die Quellen

b. Das Thema: Weisungen für die Nacharbeit eines Missionars: 1,5 – 3,11

I: Anweisungen über die personelle Aufgabe des Titus: 1,5‑16

A: Sein Auftrag wird wiederholt: V. 5

B: Ihm werden Richtlinien für den Auftrag gegeben: V. 6‑16

1: Richtlinien für die Ältesten: V. 6‑13

Zu beachten ist:

a: Die Richtlinien sind Bedingung.

V. 6A: “wenn . . “

b: Die Richtlinien sind zusammenzufassen in einem Wort: “unbescholten”: V. 6.7

c: Zu beachten ist der Ort, an dem die Bedingung besondere Anwendung findet: die Familie: V. 6

d: Zu beachten ist, was die Voraussetzung im Einzelnen bedeutet: V. 7‑13

I:. Was fehlen soll: V. 7

II:. Was nicht fehlen sollte: V. 8‑13

A:. Im Verhalten: V. 8A

B:. Im Denken: V. 8M

C:. Im Charakter: V. 8M

D:. In der Rede: V. 9‑13

1:. Was? V. 9A

2:. Warum? V. 9M‑13

2: Richtlinien für Titus als Vorbild: V. 13‑16

a: Scharfe Zurechtweisung der Gefährdeten ist notwendig: V. 13.14

b: Einsicht in das wahre Wesen der Gefährdenden ist notwendig: V. 15.16

II: Anweisungen für die Verkündigung des Titus ‑ und somit auch der Ältesten: 2,1 ‑ 3,11

A: Der Lehrauftrag: V. 1

B: Ein Wort für die älteren Männer: V. 2

C: Ein Wort für die älteren Frauen: V. 3‑5

1: Es scheint, als ob die Eigenschaften von V 2 auch von den Frauen erwartet werden:

V. 3A: “desgleichen . . “

2: Der Apostel motiviert: christliche Frauen sind Gott Geweihte: V. 3A

3: Er nennt dann weitere Erwartungen – die ebenfalls Geweihten geziemen: V. 3

4: So sind sie fähig für einen Dienst an jüngeren Frauen: V. 4.5

5: Beachten wir die stille Voraussetzung, die die jüngeren Frauen angeht: Bereitschaft, von älteren zu lernen.

6: Beachten wir auch den leisen Wink an Titus: Nicht er ist der unmittelbare Lehrer der jungen Frauen.

D: Ein Wort für die jüngeren Männer: V. 6

1: Wer sind sie?

Die Männlichen zwischen Kindern und Alten!

2: Die Art des Wortes: V. 6A

a: Es ist ein Aufruf.

b: Es ist wesensmäßig mit den anderen verwandt: “desgleichen”

3: Der Inhalt: V. 6M

E: Titus wird aufgefordert, ein Vorbild zu sein: V. 7.8

1: Achten wir auf die Verbindung mit V 6: V 7a

2: Achten wir darauf, wie Titus ein Vorbild sein soll: V. 7

3: Achten wir auf den Grund für diese Aufforderung: V. 8

4: Achten wir auf die in V. 8E Angesprochenen: “euch”

F: Ein Wort für gläubige Sklaven: V. 9.10

1: Welcher Art ist dieses Wort?

In V 9 fehlt das Prädikat, das weisende Tätigkeitswort für Titus. Der Vers ist demnach die Fortsetzung des Satzes, der mit V. 6 beginnt, und dort steht: “Desgleichen rufe auf . . “

Das Wort für die leibeigenen Knechte ist also ein Aufruf.

2: Was soll Titus diesen nun sagen?

a: Sie sollen sich unterordnen: V. 9A

b: Sie sollen in allem angenehm sein: V. 9M-10M

. Dieses schließt etwas aus: V. 9E

. Es schließt etwas ein: V. 10A

3: Was ist der Zweck dieses Wortes? V. 10M

G: Von der Gnade Gottes: V. 11-14

1: Was bezweckt der Abschnitt?

V. 11A: “denn”

2: Die Gnade Gottes erschien: V. 11

a: Was ist Gnade?

b: Wie erschien sie?

c: Welche Gnade erschien?

3: Die Gnade erzieht: V. 12‑14

a: Sie erzieht als rettende Gnade: V. 12

b: Sie erzieht zur Verleugnung: V. 12

c: Sie erzieht zu rechtem Leben: V. 12

d: Sie erzieht zum Erwarten: V. 13.14

H: Ein weiteres Wort für den Verkündiger: V. 15

I: Wie man sich vor der Welt verhalten soll: 3,1.2

1: Vor den Behörden: V. 1

2: Allgemein: V. 1.2

J: Helfende Überlegungen: V. 3‑7

1: Überlegungen, die demütig machen: V. 3

2: Überlegungen, die Hoffnung machen: V. 4‑7

a: Die Hoffnungsbotschaft: Gott rettete uns.

I:. Wann? V. 4

II:. Warum? V. 4

III:. Wie? V. 5‑7

IV:. Wozu? V. 7

b: Der Zusammenhang: zweite Verankerung der Ethik in der christlichen Botschaft

K: Noch ein Wort für den Verkündiger: V. 8-11

1: Ein Wort über sein Wort: V. 8A

2: Ein Wort über den Willen seines Auftraggebers: V. 8A

3: Ein Wort über das Ziel der Verkündigung: V. 8M

4: Was ist edel und nützlich? V. 8E

5: Anweisungen für die Begegnung mit dem Verkehrten: V. 9-11

a: Mit verkehrter Thematik: V. 9

b: Mit verkehrten Menschen: V. 10-11

c. Schlussworte: 3,12-15

I: Anweisungen über das Weiterziehen des Titus: V. 12

II: Anweisungen über Wohltätigkeit: V. 13.14

A: Die Aufgabe des Titus an 2 Mitarbeitern: V. 13

B: Seine Aufgabe bei den Gläubigen auf Kreta: V. 14

III: Grüße: V. 15

A: Von Freunden des Paulus an Titus

B: Von Paulus über Titus an gemeinsame Freunde

C: Von Paulus an Titus und Freunde

Phm Der Philemonbrief

von Herbert Jantzen)

a. Der Briefeingang: V 1-3

Er besteht aus einem Gruß.

I: Die Grüßenden: V 1A

A: Pl:

1: Nicht als Apostel

2: Als Gefangener ChJ:

. Gefangener Ch ist er in einem 2fachen Sinne:

– Als von ihm gefangen genommen: Ep 4,8; 2Kr 2,14

– Als einer, dessen tägl Los von seinem Herrn bestimmt ist, nicht von Men.

. Er erinnert den Phn hiermit, daß er wegen des Evang bereit ist, alle Unannehmlichkeiten auf sich zu nehmen.

. Fünf Mal erwähnt er dieses gegenwärtige Los. Der wohlhabende Phn soll sich dieses Argument zu Gemüte führen.

B: Tm:

. Als Bruder

. Als Zeuge:

Die Angelegenheit ist sowohl eine juristische als eine christl.

II: Die Gegrüßten: V 1M.2

A: Der Hauptempfänger des Briefes: V 1.2E

. “Phn”

Wo Pl ihn kennengelernt hat, wissen wir nicht, möglicherweise in Eph, als der Ap dort evangelisierte, denn in Kolossse scheint er bis jetzt noch nicht gewesen zu sein.

. “dem Geliebten”

. “u unserem Mitarbeiter” – evtl in Eph, vielleicht als tätiger Christ in Kolosse

B: Andere, die den Inhalt ebenfalls zur Kenntnis nehmen dürfen: V 2

. “Apphia, der Geliebten”, höchstwahrscheinl die Frau, mit der er dann auch wohl als erster unter Gebet den Inhalt besprochen haben dürfte.

Daß Apphia im Besonderen gegrüßt wird zeigt, wie Frauen im Bereich des Evang in jener Zeit geehrt wurden.

. “Archippus, unserem Mitstreiter”

Trägt er, zusammen mit Phn und Epaphras, Verantwortung im Kreis der Gln in Kolosse, evtl auch in den benachbarten Orten?

. “der Gem in deinem Hause”

Zu dieser zählten möglicherweise auch glaubende Sklaven.

. Diese alle sind Mitzeugen dieser schwierigen Angelegenheit, die nicht nur von unmittelbarer, sondern von entscheidender Wichtigkeit auch für die Geschichte des Evang ist.

III: Das Grußwort: V 3

A: Die Form: ein Gebet in 3. Person

B: Die Elemente:

. Ihre ursprüngliche Bedeutung

. Ihre neue Bedeutung

. Ihre besondere Bedeutung in diesem Brief

C: Die Quelle:

Ein Hinweis auf die Gottheit JCh

b. Der Briefhaupttei l: V 4-21

I: Pl berichtet von seinem Beten: V 4-7

Zur Hauptsache geht es um einen Dank.

A: An wen richtet er seinen Dank? V 4A

B: Wann richtet er diesen Dank aus? V 4

C: Was wird ihm Anlaß zum Dank? V 5

Der Bericht über des Phn geistl Wohl.

Wir stellen fest:

. Daß Pl das Hören erwähnt.

. Daß es um die 2 Hauptkennzeichen geistl Gesundheit geht.

D: Was ist sein Anliegen wenn er betet? V 6

E: Was ist ihm weiterer Anlaß zum Dank? V 7

II: Er meldet eine Bitte an, das Hauptanliegen seines Schreibens : V 8-13

Pl wird reichl überlegt haben, wie er am besten sein Begehren vorbringen sollte.

A: Wie hätte er mit seinem Anliegen kommen können? V 8

B: Was veranlaßt ihn auf die gegenwärtige Weise an Phn heranzutreten? V 8A.9

Er führt 3 Gründe an:

1: Das in den V 4-7 Gesagte:

. Daß er Grund hat, für ihn zu danken: V 5.7

. Daß er für ihn betet: V 6

2: “die Liebe”: V 9A

. Die Liebe Gottes, der wir unser Leben verdanken.

. Die Liebe Gottes, die in uns allen ausgegossen ist und uns verbindet.

. Die Liebe als wichtigste christl Tugend, zu der wir in der Schrift stets angehalten sind.

3: Das, das sich nun mit seinem Namen verbindet: V 9

C: Wie meldet er sein Anliegen an? V 10-13

1: Er ruft auf: V 10A.9A

2: Er erzählt ein wenig von Onesimus: V 10.11

. Dieser ist sein “Kind”: V 10

. Im Gegensatz zu Früher ist er “brauchbar”: V 11

MacDonald: “Man sagt, daß zur Zeit des NTs christl Sklaven einen höheren Preis erziehlten als andere.” (zur Stelle)

. Er schickt ihn zurück: V 11

Jesus übernahm unsere Schuld vor Gott, aber wir sind verpflichtet, unsere Schuld vor Men nach Mögl wiedergutzumachen.

3: Er bittet: V 12A und E

4: Er spricht von dem, das Onesimus für ihn selbst bedeutet: V 12M.13

III: Er fügt eine weise Erklärung an: V 14-16

A: Wie lautet die Erklärung? V. 14A

B: Wie begründet er sie? V. 14M-16

1: Mit dem Grundsatz der Freiwilligkeit: V 14M

2: Und die Freiwilligkeit mit dem Grundsatz der Bruderschaft: V 15.16

Beachten wir

a: wie die Flucht des Onesimus umschrieben wird: V 15A

Es will gelernt werden, die Hand Gottes in irdischen Umständen zu sehen.

Auch angesichts des Todes ist dieses unser Trost.

b: die 2fache Bruderschaft: V 15M.16

I:. zunächst für Pl: V 16M

II:. dann für Phn: V 15E.16

. Die neue Bruderschaft ist Besitz – ewiger: V 15E

. Sie macht Sklaven und Herren zu geliebten Brüdern: V 16A

. Sie hebt den Sklaven als Bruder im Herrn zur menschlichen Bruderschaft:

V 16E

IV: Er stärkt seine Bitte: V 17-20

A: Er tut es indem er sich auf seine Beziehung zu Phn beruft: V 17

Worin liegt die Kraft dieser Beziehung? Was ist ein Mitteilhabender?

B: Er erklärt seine Bereitschaft, evtl Schaden zu übernehmen:

V 18.19A

1: Warum die Ungewißheit?

2: An welche Schuld ist zu denken?

. Veruntreuung von Anvertrautem

. Diebstahl

. Ausfall von Arbeitshilfe

3: Welche Bedeutung hat das eigenhändige Schreiben? V 19A

C: Er deutet die Schuld an, in der Phn bei ihm steht: V 19M

Allerdings liegt es fern von ihm, auf die Einlösung dieser Schuld zu bestehen.

D: Er stellt sich in die Abhängigkeit von Phn: V 20

Auch hier stellt er sich vor Onesimus.

V: Er bringt sein Vertrauen zum Ausdruck: V 21

Was ist “über das hinaus”?

c. Schlussworte: V 22-25

I: Eine Bitte: V 22

Wir stellen fest:

. Er rechnet hier wie im Ppbrief mit seiner Freilassung.

. Er will nicht wie die Polizei kommen, sondern als Geschenk – wie Onesimus.

II: Grüße: V 23-25

A: Grüße von Mitarbeitern: V 23.24

“Mitgefangener”: Vgl Ko 4,10; Rm 16,7

B: Abschiedsgruß des Pl: V 25

Heb Der Hebräerbrief

Neue Gliederung TJ u. Peter T.

  1. 1,1-4,16 Das neue Reden Gottes
    1. 1,1-3 Gott hat neu geredet im Sohn
      1. 1,4-2,5 Der Sohn ist höher als die Engel.
      2. 2,5-3,6 Der Sohn war kurz niedriger als die Engel.
    2. 3,7-4,13 Hören wir auf Gottes neues Reden! Wir, die wir GLAUBEN, gehen in die Ruhe ein. Befleißigen wir uns, einzugehen!
    3. 4,14-16 Hoher Priester 🡪 Freimütigkeit hinzuzutreten
  2. 5,1-10,18 Der große Hohepriester
    1. 5,1-7,28 Die neue Priesterordnung: Melchisedek
      1. 5,1-10 (Christus erfüllt) Die Anforderungen des Hohepriesters
      2. 5.11-6,20 Einschub: Werdet reif!
      3. 7,1-28 Die bessere Priesterordnung Jesu
    2. 8,1-5 Der Hauptgedanke: Wir haben einen solchen Hohepriester!
      1. 8,1 Er sitzt zur Rechten der Majestät
      2. 8,2-5 Er ist Dienstleistender des wahren Zeltes
    3. 8,6-10,18 Der Dienst des neuen Hohepriesters
      1. 8,6-13 Der neue Bund
      2. 9,1-14 Der neue Ort
      3. 9,15-10,18 Das neue Opfer
  3. 10,19-12,11 Der Glaube, die einzig richtige Reaktion auf das Reden Gottes
    1. 10,19-23 Freimütigkeit durch unseren Hohepriester 🡪 Hinzutreten!
    2. 10,24-12,29 Wir sind (nicht des Zurückweichens, sondern) des GLAUBENS
      1. 10,24-25 Aufeinander achten
      2. 10,26-31 Nicht vorsätzlich sündigen
      3. 10,32-34 Sich an das bessere, bleibende Gut im Himmel erinnern
      4. 10,35 Freimütigkeit nicht wegwerfen
      5. 10,36-37 Ausdauer haben
      6. 10,38-12,3 GLAUBEN
      7. 12,4-11 Züchtigung achten
      8. 12,12-24 Sich aufrichten, laufen
      9. 12,25-29 Den Redenden nicht abweisen
      10. 🡪 Wir empfangen das unerschütterliche Königreich!
  4. 13,1-25 Zusammenfassende Aufrufe
    1. 13,1-6 Bruderliebe, Fremdenliebe, Liebe zu Gebundenen, Liebe zum Ehepartner, Geldliebe
    2. 13,7-25 Weitere Aufrufe

Alte Gliederung Herbert Jantzen

I. GRÜNDE UND AUFFORDERUNGEN ZUM TREUBLEIBEN IM GLAUBEN

A. Der Sohn Gottes ist der erhabene Vermittler der Offenbarung Gottes. K. 1-4

1. Das Reden Gottes im Sohn 1,1-14

a. Die Zeit dieses Redens

b. Die Art und Weise dieses Redens

c. Der Status dessen, durch den Gott redete: 1,1.2

d. Der Adressat, zu dem Gott redete 1,1.2

e. Die Qualität dieses Sohnes 1,2M-14

I: Die Erhabenheit des Sohnes – Sieben Aussagen über den Vermittler des neuen Redens Gottes: 1,2M-4

A: Er ist der Erbe von allem: 1,2

B: Er ist der Schöpfer: 1,2E

C: Er ist die Ausstrahlung der Herrlichkeit Gottes: 1,3A

D: Der Abdruck des Wesens Gottes, somit sein Abbild: 1,3A

E: Er ist Träger von allem. V. 3M

F: Er ist der Reiniger von unseren Sünden: V. 3M:

G: Er ist der, der sich zur Rechten der Majestät in der Höhe setzte: V. 3M

II: Seine Erhabenheit über die Engel – Sechs Belege aus dem AT: 1,4-13

A: Die Aussage: Er ist besser geworden als die Engel. V. 4

B: Die sieben Schriftzitate: V. 5-14

„Du bist mein Sohn.” V. 5A – Die Engel sind nicht „Sohn“.

„Ich werde ihm Vater sein”: V. 5b

„Alle Engel sollen ihn anbeten”: V. 6 Nicht die Engel sind die Angebeteten, sondern der Sohn.

„Er macht seine Boten zu Winden”: V. 7

„Vom Sohn: Dein Thron, Gott, besteht in Ewigkeit”: V. 8.9

„Du gründetest die Erde …”: V. 10-12

„Setze dich …”: V. 13.14 Nicht die Engel sind es, die am Thron sitzen werden; die Engel sind Diener, nicht Herrscher.

C: Der Kommentar des Schreibers: V. 14

D: Wer hat in diesen Versen gesprochen?

f: Die Bedeutung von K. 1

2. Erste entsprechende Aufforderung, auf das Gehörte zu achten und die erste Warnung 2,1-5

a. Die Aufforderung als solche 2,1A

I: Wozu wird hier aufgefordert? Was soll man tun?

II: Wer wird aufgefordert, Acht zu geben?

III: Was will die Aufforderung verhüten?

b. Die Bekräftigung der Aufforderung 2,1-5

I: Die Bekräftigung geschieht in einem Hinweis auf das in K. 1 Gesagte. 2,1A

II: Die Bekräftigung geschieht durch Hinweis auf den geschichtlichen Anfang der Heilsbotschaft. 2,2-4

III: Die Bekräftigung geschieht durch einen Hinweis auf die Zukunft des Heils. 2,5

IV. Fazit

3. Warum der Sohn niedriger geworden ist als die Engel 2,6-18

a. Einleitendes

b. Die Vorgeschichte seiner Menschwerdung (gemäß Ps 8): vom Menschen und von den Engeln 2,6-8

I: Ein Zitat 2,6-8A

II: Der Kommentar des Verfassers 2,8M

c. Die Anwendung der Psalmstelle 2,9-18

I: Die Anwendung auf Jesus 2,9

II: Erklärung über die Bedeutung des Menschseins Jesu Christi 2,10-18

A: Es geziemte Gott, den Anfänger des Heils durch Leiden zum Ziel zu bringen. V. 10-13

B: Es war nötig, dass Jesus den „Brüdern“ gleichgemacht wurde, damit er so ein barmherziger und treuer Hoher Priester würde, der dem Volk wirklich helfen konnte. V. 14-18

4. Aufforderungen, auf die Stimme des Sohnes zu hören und die zweite Warnung K. 3 u. 4

a. Aufforderung, den Gesandten und treuen Hohen Priester zu betrachten – und entsprechende Begründung 3,1-6

I: Was bedeutet die Aufforderung „Achtet auf … Christus Jesus”? 3,1

II: Was gibt Anlass zu dieser Aufforderung? 3,1A

III: Als welche sollen die Leser Jesus Christus betrachten?

IV: Man soll auf Christus achten – als auf wen? 3,1.2

V: In welchem Sinne ist das Wort „Haus” in diesem Abschnitt aufzufassen?

VI: Warum soll man auf Jesus Christus achten? 3,2E-6

VII: Das Schlusswort des Abschnitts 3,6M

b. Warnende Aufforderungen anhand des 95. Psalmes 3,7- 4,13

I: Erste Warnung: Verhärtet nicht eure Herzen! 3,7-19

A: Zitat und Angabe der Gründe für diese Warnung V. 7-11

. „Darum” weist auf die V. 1-6 zurück: Weil wir Jesus betrachten sollten.

. Weil der Heilige Geist spricht: V. 7.8A

. Es soll uns nicht so ergehen wie Israel: V. 8-11.

B: Wiederholung der Warnung und Darstellung der Gegenmittel gegen die Verhärtung: V. 12-19

. Achtgeben auf sich selbst und auf die ganze Herde: V. 12

. Einander aufrufen: V. 13-14

. Auf das Wort Acht geben. V. 15.

. An Israel denken – und davon lernen: 3,16-19

II: Zweite Warnung: Fürchten wir uns also! 4,1-10

A: Fürchten: V. 1-3

. Wovor soll man sich fürchten? V. 1

. Wer hat sich hier zu fürchten? V. 1

. Was verleiht der Warnung den besonderen Ernst? V. 1-3

B: Eingehen in die Ruhe: V. 3-10

. Sie ist eine verheißene. V. 3

. Sie ist eine Ruhe, die Gott schon lange vor diesem gehabt hat und mit Menschen teilen will. V. 3E-5E

. Gott gibt eine weitere Gelegenheit, in die Ruhe einzugehen. V. 6-9

– Trotz Israels Unglaubens wurde die Tür zur Ruhe Gottes nicht geschlossen. V. 6

– Gott bestimmt einen weiteren Tag zum Eingang in seine Ruhe. V. 7

– Auch Josua, der das Volk Israel in Kanaan führte, brachte es nicht in diese Ruhe. V. 8

– Schlussfolgerung V. 9.10

III: Aufruf und dritte Warnung: Befleißigen wir uns! 4,11-13

A: Die Verbindung mit dem Bisherigen

B: Der Zweck der Aufforderung: V. 11

C: Die Bekräftigung dieser Warnung: V. 12-13

5. Aufforderung zum Festhalten und Hinzutreten 4,14-16

a. Die erste Aufforderung: Lasst uns das Bekenntnis festhalten 4,14.15

I: Was ist der Anlass, zu dieser Aufforderung? 4,14A

II: Was wird über den Hohen Priester ausgesagt? 4,14.15

III: Was bedeutet die Aufforderung, „lasst uns das Bekenntnis festhalten”?

IV: Wie wird die Aufforderung verstärkt?

b. Die zweite Aufforderung: Lasst uns hinzutreten 4,16

I: Wohin sollen wir treten?

II: Wie sollen wir hinzutreten?

III: Wozu/mit welchem Ziel sollen wir hinzutreten?

IV: Warum – aus welchem Grunde sollen wir hinzutreten?

B. Jesus Christus ist der erhabene priesterliche Mittler. K. 5-10

1. Jesus ist der rechte Hohe Priester. 5,1-10

. Einleitendes

Bisherige Hinweise auf Jesus Christus als Hoher Priester

Die Verbindung dieses Abschnittes zum vorigen

a. Der israelitische Hohe Priester ist ein Vorbild für Jesu Hohepriesteramt 5,1-4

I: Er muss vermitteln zwischen Gott und Menschen. 5,1

II: Er muss auch für sich selbst ein Opfer darbringen. 5,3

III: Er kann sich nicht selbst ernennen, sondern er muss von Gott eingesetzt sein. 5,4

b. Christus als rechter Hoher Priester 5,5-10

I: Christus wurde direkt von Gott eingesetzt. 5,5.6

II: Christus kann wirklich vermitteln: 5,7-10

2. Unterbrechung im Hinblick auf den geistlichen Stand der Empfänger: Verschiedenen Aufforderungen und die dritte Warnung 5,11- 6,20

a. Über geistliche Trägheit und deren Überwindung 5,11-14

I: Der Anlass, hierüber zu schreiben 5,11

II: Wie die Trägheit festgestellt wird 5,12-14

III: Die Lösung des Problems 5,13.14

IV: Praktische Lektionen aus 5,11-14

b. Über das Vorwärtskommen 6,1-8

I: Der Schreiber fordert auf, voranzugehen. 6,1.2

II: Unter welcher Voraussetzung man vorangehen wird 6,3-8

A: Die Voraussetzung V. 3

B: Die Begründung V. 4-6

. Der Kernsatz: Es ist unmöglich … zur Buße zu erneuern. V. 6

. Wer ist es, der nicht zur Buße erneuert werden kann?

Die erleuchtet worden sind

Die die himmlische Gabe geschmeckt (= erfahren) haben

Die Teilhaber des Heiligen Geistes geworden sind

Die das edle Wort Gottes und die Kräfte der kommenden Weltzeit geschmeckt (= erfahren) haben

Die danebengefallen sind V. 6

C: Fortsetzung der Begründung V. 7.8

III: Schluss und Zusammenfassung zu 6,1-8 (Exkurs über Abfall)

c. Hoffnungszeichen im Zustand der Leser und Aufforderung 6,9.10

I: Was ist die Auffassung des Verfassers über den Zustand der Leser? 6,9

II: Wie begründet er seine Auffassung? 6,10

d: Aufforderung zu Fleiß und Ausharren 6,11-20

I: Der Schreiber weist auf die Verantwortung des Glaubens und Ausharrens hin. 6,11.12

II: Der Schreiber zeigt am Beispiel Abrahams, dass die Hoffnung begründet ist. 6,13-20

A: Als Gott Verheißung gab, hat er geschworen: V. 13.14

B: Abrahams Ausharren wurde belohnt: V. 15

C: Menschen anerkennen den Eid: V. 16

D: Gott macht Erben Mut: V. 17.18

E: der Anfang hatte diese Hoffnung im Auge: V. 18E

F: Die Hoffnung ist gewiss: V. 19.20

3. Der Christus ist Hoher Priester nach einer höheren Ordnung 7,1-28

a. Einleitendes (Vgl. 6,20.)

b. Melchisedek, nach welchem Christi Priesterordnung benannt ist, ist größer als Abraham und Levi. 7,1-10

I: Wer Melchisedek ist 7,1-3

II: Wie groß Melchisedek ist 7,4-10

c. Christi melchisedekische Priesterordnung ist höher und wirksamer als die aaronitische/levitische Priesterordnung 7,11-28

I: Priestertum und Gesetz Moses wurden geändert. 7,11-19

A: Die Änderung ist von der Schrift her nötig: 7,11-14

B: Die Änderung von Priestertum und Gesetz ist vom Wesen her verständlich: 7,5-19

II: Bei der melchisedekischen Ordnung handelt es sich um einen besseren Bund. 7,20-22

III: Der melchisedekische Priester ist nicht dem Tode verhaftet und daher das Priestertum ewig und unübertragbar. 7,23.24

IV: Schlussfolgerung: Unser ewiger Hoher Priester hat Kraft zu retten. 7,25

IV: Jesus Christus erfüllt alle Voraussetzungen, um ans Ziel zu bringen. 7,26-28

4. Jesus Christus ist Hoher Priester mit einem vorzüglicheren Dienst 8,1- 9,14

a. Einleitendes 8,1-5

I: Der Hauptsatz 8,1A

II: Der volle Satz 8,1-5

b. Christus ist Hoher Priester als Mittler eines besseren Bundes. 8,6-13

I: Was ist ein Bund?

II: Inwiefern ist der neue Bund besser? 8,6.7

III. Der Kommentar des Schreibers: 8,13

c. Christus ist Dienst leistender Hoher Priester in einem besseren Heiligtum. 9,1-14

I: Heiligtum und Dienst des alten Bundes hatten Vorläufigkeitscharakter. 9,1-10

A: Einleitendes: V. 1

B: Beschreibung des Heiligtums des alten Bundes: V. 1M-5

C: Beschreibung des Dienstes des alten Bundes: V. 6-10

D: Eine Auswertung: V. 8-10

II: Christus geht ein in das höhere Heiligtum. 9,11-14

A: Zuerst wird der eingehende Christus beschrieben. V. 11.12

B: Dann wird eine wichtige Schlussfolgerung gezogen. V. 13.14

5. Jesus Christus ist Hoher Priester mit einem besseren Opfer. 9,15- 10,18

a. Die Notwendigkeit des Opfertodes Christi im Blick auf das Erbe 9,15-28

I: Ein Rückblick 9,15A u. 9,11-14

II: Das neue Thema: 9,15

III: Die Notwendigkeit eines stellvertretenden Todes (d. h. Opfers) bei der Bundesschließung 9,16.17

IV: Die Notwendigkeit eines Blutopfers im AT 9,18-23A

V: Die Notwendigkeit eines besseren Opfers 9,23-28

b. Die Notwendigkeit des Opfertodes Christi im Blick auf die Versöhnung 10,1-18

I: Einleitendes

II: Was alttestamentliche Opfer nicht vermochten 10,1-4

III: Wie der Verheißene darauf antwortet 10,5-10

IV: Wie der Christus handelt 10,11-14

A: Wie sah denn die Leistung alttestamentlicher Priester aus? V. 11

B: Wie sieht die Leistung des neuen Hohen Priesters aus? V. 12-14

. Er brachte ein Opfer für Sünde dar.

. Dieses eine Opfer gilt für immer.

. Im Zeichen einer fertigen Leistung setzte er sich und ruht, und das zur Rechten dessen, der die Sühnung forderte.

. Sein Sieg über seine Feinde spricht von unserer Geborgenheit in seiner Rettung. V. 13.14

V: Was der Heilige Geist bezeugt 10,15-18

6. Aufforderungen zum Festhalten und Hinzutreten und die vierte Warnung 10,19-39

a. Die erste Aufforderung: Lasst uns hinzutreten. 10,19-22

I: Warum? 10,19-21

II: Wie sollen wir hinzutreten? 10,22

b. Die zweite Aufforderung: Lasst uns das Bekenntnis festhalten. 10,23-39

I: Was sollen wir festhalten? 10,23

II: Wie sollen wir festhalten? Eine erste Antwort 10,23

III: Warum sollen wir festhalten? Eine erste Antwort 10,23

IV: Wie sollen wir festhalten? Eine zweite Antwort 10,24.25

V.: Warum sollen wir festhalten? Eine zweite Antwort 10,26-31

VI: Wie sollen wir festhalten? Eine dritte Antwort 10,32-34

VII: Wie sollen wir festhalten? Eine vierte Antwort 10,35-39

A: Die erste Gedankenlinie: Was ist es, das sie zu tun haben?: V. 35-39

B: Die zweite Gedankenlinie: Was sind die Folgen des Nichtwegwerfens?

Exkurs zu Heb 10,38: „Und ‚wenn er zurückweicht, …’“

II. SCHILDERUNG DES GLAUBENS, DER GOTT DIE TREUE HÄLT K. 11

A. EINLEITENDES ZUM WESEN DES DURCHTRAGENDEN GLAUBENS K. 11,1.2

0. Einleitendes: Anlass zu diesem Kapitel

a. Der Zusammenhang

b. Die Absicht in diesem K.

I. Zeigen, dass es bereits im Alten Testament um Glauben ging

II. Mut machen zum Treubleiben

III. Auf K. 12 u. 13 vorbereiten

1. Die Definition des durchtragenden Glaubens 11,1

a. Glaube ist Gewissheit und Zuversicht auf das, was man hofft. 11,1

b. Glaube ist das Überzeugtsein von unsichtbaren Realitäten. 11,1

2. Das Zeugnis des durchtragenden Glaubens 11,2

B. GRUNDLEGENDE LEHREN ÜBER DURCHTRAGENDEN GLAUBEN 11,3-7

1. Die Lehre von der Schöpfung durch Gottes Wort

2. Abel und die Lehre vom Opferdarbringen und Nahen zu Gott 11,4

a. Das Handeln Abels

I: Wie sah das Opfer aus?

II: Was brachte sein Opfern zum Ausdruck? V. 4A

b. Das Zeugnis Gottes über Abel

c. Die Wirkung von Abels Glauben

3. Henoch und die Lehre von der göttlichen Belohnung 11,5.6

a. Vom Geschehen um Henoch 11,5A

b. Vom Zeugnis über Henoch 11,5M

c. Von der Bedeutung des Glaubens Henochs: 11,6

I. Ohne Glauben kann man Gott nicht wohlgefallen.

II. Es ist der Sinn des Lebens „wohlzugefallen”

III. Gott belohnt solche, die im Glauben leben

IV. Glauben hängt zusammen mit beten.

V. Inhalt des Glaubens ist die Existenz und Vergeltung Gottes.

[d. Weitere Lektionen von Henoch]

I: Henoch hielt Schritt mit Gott. Er war ein Beter.

II: Henoch diente Gott. Er war ein Prophet.

III: Henoch war ein Mann des Glaubens.

IV: Henoch wurde belohnt.

4. Noah und die Lehre vom kommenden Gericht (und wie man darauf reagiert) 11,7

a. Gott gab Weisung: Eine Flut sollte kommen.

b. Noah reagierte mit Glauben.

I: Ohne zu sehen

II: Mit Ehrfurcht und Vorsicht

III: Mit Glauben an seine persönliche Rettung

IV: In Fürsorge für seine Familie

V: Mit Tat: Er baute.

c. Sein Glaube hat weitreichende Bedeutung.

I: Er entkam mit seiner Familie dem Gericht.

II: Er wurde Erbe der Glaubensgerechtigkeit.

III: Er verurteilte eine ganze Welt.

C. BEISPIELE VON DURCHTRAGENDEM GLAUBEN AUS DER ERZVÄTERFAMILIE 11,8-22

1. Abraham: Weg und Ziel des Glaubens 11,8-10

a. Erste Etappe im Glaubensleben Abrahams 11,8: Die ersten Schritte des Glaubens

„I. Was ist es nun um diesen Ruf?

II. Auf diesen Ruf Gottes reagierte er gehorsam im Glauben. Wie geschah das?

. Exkurs zum blinden Glauben

b. Zweite Etappe im Glaubensleben Abrahams 11,9.10: Das eigtl. Ziel des Glaubens

. Er hielt sich als Gast auf.

. Er erwartete die Gottesstadt.

. Problemfrage: Eigentum im Lande

. Problemfrage: Stadt oder Land?

2. Sarah: Kraft durch Glauben 11,11.12

a. Was ist das für eine Person, die glaubte?: „Auch Sarah“

I: eine Frau, nicht nur ihr Mann

II: eine, die in den geistlichen Vorgang mit einbezogen wurde

III: eine, die selbst glaubt

IV: eine, die selbst gehorcht hatte, nachdem sie so schwach geworden war und weit über die Jahre hinaus war

b. Wie glaubte Sarah?

c. Was war die Folge des Glaubens Sarahs?

3. Zwischenbewertung: Das Glaubensleben der Erzväter 11,13-16

a. Wie starb die Erzväterfamilie? 11,13A

b. Wie lebte die Erzväterfamilie? 11,13-16

c. Wie reagierte Gott auf diese Haltung? 11,16M

4. Abraham: Geprüfter Glaube (Loslassen/Rechnen im Glauben) 11,17-19

a. Abraham bekam eine Verheißung. 11,18

b. Abraham nahm die Verheißung an. 11,17M

c. Abraham wurde auf die Probe gestellt. 11,17A

d. Abraham rechnete. 11,19

e. Abraham brachte Isaak im Glauben dar. 11,17

f. Abraham bekam seinen Sohn wieder. 11,19M

5. Isaak: Korrigierter Glaube 11,20

6. Jakob: Geläuterter Glaube 11,21

7. Josef: Glaube mit Scharfblick in die Zukunft 11,22

D. BEISPIELE VOM MITARBEITENDEM GLAUBEN (ISRAELS GESCHICHTE BIS ZUM EINZUG) 11,23-31

1. Moses Eltern 11,23: Glaube, der sich nicht fürchtet

2. Moses Glaubenshandlungen 11,24-28: Glaube, der alles aufgibt.

a. Die erste Glaubenshandlung des Mose: Er weigerte sich … genannt zu werden. 11,24-26

A: Wann war das? V. 24

B: Warum tat er es? Was veranlasste ihn dazu? V. 25

C: Was half ihm bei der Entscheidung? 11,26

D: Wie war die Reihenfolge der Schritte?

Wie kam es zu Glauben bei Mose?

E: Wie konnte er zu einer so weisen Entscheidung kommen? V. 24-26

b. Die zweite Glaubenshandlung Moses: Er verließ sein Land. 11,27

Exkurs: Ist Exodus oder ist Midian gemeint?

c. Die dritte Glaubenshandlung des Mose. Er führte die Passah-Vorschriften durch. 11,28

A: Die Gefahr

B: Der Gegenstand des Glaubens

C: Die Handlungen

3. Israels Auszug und Einzug 11,29.30

4. Rahab 11,31: Glaube an den Gott der Treue und Liebe

E. BEISPIELE VON SIEGREICHEM GLAUBEN (ISRAELS WEITERE GESCHICHTE) 11,32-38

1. Von sichtbaren Erfolgen 11,32-35A

a. 3 Erfolge

b. 3 Bewahrungen

c. 3 Kräftigungen in Schwachheit

2. Von unsichtbaren Erfolgen 11,35M-38

a. 4 Arten der Verfolgung

b. 4 Arten der Märtyrertod

c. 4 andere Leiden

F. SCHLUSSBEMERKUNG 11,39-40

1. Die Hauptaussage 11,39

2. Die Erklärung 11,40

III. WEITERE AUFFORDERUNGEN UND HILFEN ZUM TREUBLEIBEN: K. 12 UND 13

A. AUFFORDERUNG ZUM „LAUFEN” UND BLICKEN AUF CHRISTUS 12,1-3

1. Frage: Worum geht es? 12,1

a. Es geht um ein Ziel.

b. Es geht um eine vorgezeichnete Bahn.

c. Es geht um ein Laufen.

. Das bedeutet beständigen Einsatz

. Das bedeutet Ausdauer

. Das bedeutet Kampf, Hingabe – bis zum Tod

d. Es geht darum, Zeugen sein.

2. Frage: Wer ist hier aufgerufen? („Lasst uns”): 12,1A

3. Frage: Wie wird ermutigt? 12,1A

4. Frage: Wie kommt es zu einem guten Lauf?

a. Durch Ablegen

b. Durch Ausdauer

c. Durch Aufblicken (Hinwegsehen)

I: Wegschauen.

II: Hinschauen.

5. Frage: Wer ist der, auf den man schauen soll?

a. Er ist des Glaubens Anführer

I. Urheber und Anfänger

II. Bahnbrecher

III. Als Vorbild Vorangehender

b. Er ist des Glaubens Vollender

c. Er erduldete das Kreuz und verachtete die Schande.

d. Er setzte sich zur Rechten des Thrones Gottes

6. Was ist noch zu tun?

a. Ihn betrachten, wie er erduldet hat:

b. Ihn betrachten, was er erduldet hat:

B. ÜBER GOTTES ZÜCHTIGUNG 12,4-11

1. Zuerst eine Ermutigung: Es könnte schlimmer sein 12,4

2. Dann ein Hinweis auf eine vergessene Schriftstelle 12,5.6

a. Diese Schriftstelle spricht zu ihnen. 12,5

b. Diese Schriftstelle sagt, welche Haltung sie der Züchtigung Gottes gegenüber einnehmen sollen.

1. Nicht gering achten. 12,5

2. Nicht den Mut verlieren.

c. Diese Schriftstelle liefert auch die Begründung.

I: Gott züchtigt, weil er seine Kinder liebt. 12,6

II: Gott züchtigt seine Kinder, weil es für jedes seiner Kinder nötig ist. 12,6

3. Der Verfasser gibt Erläuterungen. 12,7-11

a. Züchtigung ist ein Zeichen von Sohnschaft. 12,7.8

b. Unterordnung unter die Züchtigung bringt Leben. 12,9.

c. Zweck der Züchtigung ist Heiligung. 12,10.11

C. LETZTE AUFFORDERUNGEN UND 5. WARNUNG 12,12-29

1. „Richtet auf Hände und Knie.” 12,12

2. „Macht gerade Bahn” 12,13

3. „Sucht Frieden.” 12,14A

4. „Sucht Heiligung.” 12,14M“

5. „Seid Aufseher.” 12,15-24

a. Der Kernsatz der Aufforderung: „Seid Aufseher.” 12,15A

b. Der Zusammenhang der Aufforderung 12,15A

c. Das Ziel gegenseitiger Aufsicht 12,15

d. Die drei ernsten Gefahren 12,15M-17

I: Die Gefahr der bitteren Wurzel 12,15M

II: Die Gefahr der Hurerei 12,16A

III: Die Gefahr der Entweihung 12,16M.17

e. Der Hinweis auf die jetzige Umgebung in unserer Gottesbeziehung 12,18-24

I: Die Verknüpfung dieser Verse 12,18A

II: Die jetzige Umgebung ist nicht eine ist wie die frühere 12,18-21

III: Die neue Umgebung ist eine himmlische 12,22-24

6. „Weist den nicht ab” 12,25-27

a. Die Formulierung dieser Aufforderung 12,25A

b. Die Begründung der Aufforderung 12,25.26A (= Warnung)

c. Der Grund für den großen Ernst der Aufforderung 12,26.27

d. Die zweifache Bekräftigung der Aufforderung 12,27

I: Die negative

II: Die positive

7. „Lasst uns Gnade haben” 12,28.29

a. Erste Frage: Was darf uns motivieren, dieser Aufforderung nachzukommen? 12,28A

b. Zweite Frage: Wozu haben wir diese Gnade nötig? 12,28M.29

D. ANWEISUNGEN ÜBER LIEBE UND GLAUBEN 13,1-17

1. Von der rechten Liebe 13,1-6

a. Von der Bruderliebe 13,1

I. Achten wir auf ihr Wesen: Sie weist eine innere Verwandtschaft auf.

II. Achten wir auf ihre Dauer: In Prüfungen

b. Von der Liebe zum Fremden 13,2

I. Bedeutung

II. Lohn

c. Von der Liebe zu Bedrängten 13,3

d. Von reiner ehelicher Liebe 13,4

e. Von vertrauender Liebe 13,5.6

I. Sie liebt nicht das Geld. 3,5

II. Sie ist mit Vorhandenem zufrieden. 13,5M

III. Sie achtet auf die Verheißung. 13,5E

IV. Sie bekennt ihr Vertrauen. 13,6

2. Vom rechten Glauben 13,7-17

a. Rechte Vorbilder 13,7.8

b. Falsche und rechte Speise 13,9-14

I. Nicht von falschen Lehren beeinflussen lassen. 13,9

II. Rechte Speise aufnehmen. 13,10

c. Rechte Opfer im Glauben 13,15.16

A: Das Lobopfer 13,15

B: Die Wohltätigkeits-Opfer 13,16

3. Rechte Beziehung zu den Leitenden 13,17

a. Die Aufforderung

b. Die Beweggründe

I: Das Wachen der Ältesten

II: Ihre Freude

III: Ihre Verantwortung (Ihre zukünftige Rechenschaftspflicht)

DER PERSÖNLICHE SCHLUSS 13,18-25

A. Aufruf zur Fürbitte 13,18.19

B. Seine Fürbitte für sie (Der Segen) 13,20.21

C. Aufruf zur Annahme 13,22

D. Nachricht bezüglich Timotheus 13,23

E. Grüße 13,24-25

Jk Der Jakobusbrief

I. Gruss: 1,1

A. Der Grüßende: 1,1a

B. Die Gegrüßten: 1,1b

C. Das Grußwort: 1,1c

II. Hauptteil: 1,2- 5,20

A. Hilfen in Versuchungen und Prüfungen: 1,2-27

1. Erste Hilfe: Es für Freude achten: 1,2-4

a. Die Aussage: 1,2

b. Der Grund: 1,3

c. Zusätzliche Aufforderung: 1,4

2. Zweite Hilfe: Um Weisheit bitten: 1,5-8

a. Die Aussage: 1,5

b. Sechs Lektionen über Weisheit

c. Die Bedingung: 1,6-8

3. Dritte Hilfe: Eine der Lebenssituation entsprechende Haltung einnehmen (zufrieden, gelassen): 1,9-11

a. Der Niedrige: An die Hoheit in Christus denken: 1,9

b. Der Reiche: An die Vergänglichkeit des Lebens denken: 1,10.11

4. Ein Zwischenruf: Seligkeit für den, der Ausdauer beweist: 1,12

a. Der Ausharrende ist glückselig zu preisen: 1,12a

b. Der Bewährte wird als Siegeskrone das Leben empfangen: 1,12b

5. Eine vierte Hilfe: Eine rechtes Gottesverständnis haben: 1,13-18

a. Von Gott kommt kein Böses: 1,13-15

(I) Die Quelle der Versuchung liegt nicht in Gott: 1,13

(II) Die Quelle der Versuchung liegt in uns (Die Schritte von Versuchung bis zum Tod): 1,14

. Die Lust heischt Aufmerksamkeit, zieht, lockt.

. Die Lust wird schwanger.

. Sünde wird geboren.

. Tod wird hervorgebracht.

b. Von Gott kommt nur Gutes: 1,16-18

(I) Vorher eine Warnung: 1,16

(II) Erklärung: 1,17-18

. Er ist ein Geber: 1,17

. Er verändert sich nicht: 1,17

. Er gebar die Briefempfänger durch das Wort der Wahrheit: 1,18

6. Eine fünfte Hilfe: Eine richtige Einstellung zu Gottes Wort haben: 1,19-27

a. Die richtige Einstellung zum Aufnehmen des Wortes: 1,19-21

. Schnell hörbereit sein (auf Hören eingestellt, nicht auf Reden / Zorn): 1,19-20

. Vorher allen Schmutz und alle Schlechtigkeit ablegen: 1,21a

. Das Wort in Sanftmut aufnehmen: 1,21b

b. Die richtige Einstellung zum Tun des Wortes: 1,22-25

. Sich nicht selbst betrügen: 1,22-24

. Sich ins Wort vertiefen und dabei bleiben: 1,25

c. Ein negatives Beispiel: 1,26

d. Ein positives Beispiel: 1,27

B. Über die Frucht des Glaubens: 2,1-26

1. Wie diese Frucht aussieht: 2,1-13

a. Aufforderung zur Liebe (Ansehen e. Person ist kein Kriterium, wie man mit jem. umgeht) 2,1

b. Motivierung zur Liebe 2,2-11

. Hinweis auf ihre Praxis (negativ): 2,2-4

. Hinweis auf das Vorgehen Gottes (positiv): 2,5.6a

. Hinweis auf das Verhalten der Reichen (negativ): 2,6b.7

. Hinweis auf das Gesetz (positiv): 2,8-11

c. Aufruf zur Liebe im Blick auf das Gericht: 2,12.13

2. Wie wichtig diese Frucht ist: Glaube ohne Taten ist tot. 2,14-26

a. Er ist nutzlos: 2,15-17

. Glaube ohne Taten kann nicht retten. 2,15

. Glaube ohne Taten ist dem Nächsten keine Hilfe. 2,16

. Schlusssatz: 2,17

b. Er ist nicht sichtbar. Glaube muss sich in Taten zeigen. 2 Beispiele. 2,18-20

. Beispiel: Jemand, der die Frucht hat 2,18

. Beispiel: Die Dämonen 2,19

. Schlusssatz: 2,20

c. Man wird aus Taten gerechtfertigt, nicht aus Glauben allein. 2 Beispiele. 2,21-26

. Beispiel: Abraham: 2,21-24

. Beispiel: Rahab: 2,25

. Schlusssatz: 2,26

C. Über das Reden: 3,1-18

1. Einführende Aufforderung: 3,1.2a

a. Die Aufforderung: 3,1a

b. Begründung für die Aufforderung: 3,1b

c. Die Grund für die angegebene Begründung: 3,2a

2. Das Mittel des Redens: Die Zunge: 3,2b-12

a. Von der Wichtigkeit der Zunge: 3,2b-8

(I) Gezeigt an der großen Steuerfähigkeit des kleinen Gliedes: 3,2b

. Die Aussage: 3,2b

. Erstes Bild: 3,3

. Zweites Bild: 3,4

. Die Erklärung: 3,5a

(II) Gezeigt an ihrer großen Zerstörungskraft: 3,5b-8:

. Die Größe ihrer Zerstörungskraft: 3,5b

. Die Ursache ihrer Zerstörungskraft: 3,6b

. Die Unbezwingbarkeit ihrer Zerstörungskraft: 3,7.8

b. Von der Zwiespältigkeit der Zunge: 3,9-12

(I) Die zwei Quellen: 3,9.10

(II) Die Unnatürlichkeit dieser zwei Quellen: 3,11.12

3. Der Inhalt des Redens: Die Weisheit: 3,13-18

a. Eine Frage: Wer ist weise unter euch? 3,13a

b. Zwei Aufforderungen: 3,13b.14

(I) Positiv: Wie weises Reden aussieht 3,13b

(II) Negativ: Wie weises Reden nicht aussehen soll 3,14

c. Vier Erklärungen als Hilfe: 3,15-18

(I) Eifer und Streitsucht ist nicht Weisheit von oben. 3,15

(II) Ein solches Reden bringt schlechte Früchte. 3,16

(III) Weisheit von oben ist zuerst rein. 3,17

(IV) Weisheit von oben bringt gute Früchte. 3,18

D. Über das Begehren (Verlangen): 4,1-10

1. Das Problem mit dem unerfüllten Verlangen: 4,1-5

a. Menschliche Begehrlichkeiten sind die Quelle von Streitigkeiten: 4,1

b. Begründungen, warum das Begehren oft unerfüllt bleibt: 4,2

Exkurs: Über die verschiedenen Verlangen/Wünsche des Menschen

c. Falsches Begehren ist Feindschaft gegen Gott: 4,4.5

2. Die Lösung des Problems mit dem unerfüllten Verlangen: 4,6-10

a. Warum es eine Lösung gibt: 4,6

b. Was zu tun ist: 4,7-10

(I) Sich Gott unterordnen: 4,7

(II) Dem Feind widerstehen: 4,7

(III) Sich Gott nahen: 4,8

(IV) Die Hände säubern (Mit Sünden aufräumen) 4,8

(V) Die Herzen weihen: 4,8

(VI) Trauern (Echte Reue und Umkehr): 4,9

(VII) Sich vor dem Herrn demütigen: 4,10

c. Was verheißen ist: 4,10b

E. Konkrete Hilfen für den praktischen Lebenswandel (Die „10 Worte“ des Jakobus): 4,11- 5,20

1. An die Brüder: Nicht den anderen richten (gering schätzen): 4,11.12

2. Sich nicht selbst überschätzen (Das Bsp. des Planens für die Zukunft): 4,13-17

3. Weheruf über die, die für sich selbst leben: 5,1-6

a. Ankündigung des Gerichts: 5,1-3b

. Zusammenfassung: 5,1

. Das Gericht im Einzelnen: 5,2-3a

Über ihre Besitzungen: 5,2a

ihre Kleider: 5,2b

ihr Geld: 5,3a

ihren Leib: 5,3b

b. Begründung des Gerichts: 5,3c-6

. Aufhäufung von Schätzen: 5,3c

. Ausbeutung anderer: 5,4

. Führen eines üppigen und verschwenderischen Lebens: 5,5

. Unrechtmäßige Behandlung (Verurteilung/Benachteiligung) von Gerechten: 5,6

4. An die Brüder: Aufruf zu Langmut: 5,7.8

a. Die Aufforderung: Seid langmütig: 5,7a

b. Das Beispiel vom wartenden Bauern: 5,7b

c. Eine zweite Aufforderung: Seid langmütig und festigt die Herzen. 5,8

. Die Aufforderung: 5,8a

. Die Begründung: 5,8b

5. An die Brüder: Nicht gegeneinander seufzen: 5,9-11

a. Aufforderung: 5,9a

b. Die Warnung: 5,9b

c. Begründung: Nahes Gericht: 5,9c

d. Ermutigende Beispiele des ausdauernden Erduldens: 5,10.11

. Die Propheten: 5,10

. Alle, die ausharrten: 5,11a

. Hiob: 5,11b

6. An die Brüder: Nicht schwören: 5,12

7. Ein Wort für solche, die übles erleiden müssen: 5,13a

8. – für solche, die in gehobener Stimmung sind: 5.13b

9. – für solche, die krank sind: 5,14-16

a. Rufen, salben, beten: 5,14

b. Verheißung für den bußfertigen Kranken: 5,15

c. Ermutigung durch einen Hinweis auf die Wirksamkeit des Gebets: 5,16

d. Ermutigung durch das Beispiel des Elia: 5,16b

10. Ein Wort, über den, der untreu wurde: 5,19.20

1P Der erste Petrusbrief

(Herbert Jantzen u Thomas Jettel)

Briefeingang: 1, 1 – 2

1. Der Grüßende: 1, 1A

2. Die Gegrüßten: 1, 1E – 2A

a. Fremdlinge: 1, 1E

.I. Die Qualität der Fremdlinge

.II. Der Ort der Fremdlinge

b. Erwählte: 1, 2A

.I. Was „Erwählt“ bedeutet

.II. Wie sie Erwählte wurden

.III. Gemäß was sie Erwählte wurden

.IV. Wodurch sie Erwählte wurden

In einer Heiligung, die durch den Geist geschieht

In einer Heiligung, die zum Gehorsam führt

In einer Heiligung, die zur Blutbesprengung führt

3. Der eigentliche Gruß: 1, 2E

a. Gnade

b. Friede

I. Teil: Lobpreis Gottes für die Wiedergeburt: 1, 3 – 12

A. Die Hauptaussage des Lobpreises: Gott hat uns wiedergeboren: 1, 3

1. Der Bewirkende der Wiedergeburt

2. Die Bedeutung der Wiedergeburt

3. Der Beweggrund der Wiedergeburt

4. Der Born der Wiedergeburt

5. Das Ziel der Wiedergeburt

B. Der hauptsächliche Grund des Lobpreises: Der Inhalt der Hoffnung, die Gott uns durch die Wiedergeburt gab: 1, 4 – 12

1. Die erste Beschreibung der Hoffnung: Ein „Erbe“: 1, 4A – 5M

a. Die Art dieses Erbe: 1, 4A

.I. Ewig

.II. Rein

.III. Schön

b. Die Gewissheit dieses Erbe: 1, 4E – 5A

.I. Das Erbe ist im Himmel für uns aufbewahrt: 1, 4E

Dieses Erbe ist im Himmel

Dieses Erbe ist dort aufbewahrt.

Dieses Erbe ist bereits aufbewahrt.

Dieses Erbe ist dort für uns aufbewahrt.

.II. Wir werden für es aufbewahrt: 1, 5A

In der Kraft Gottes.

Durch Glauben.

2. Die zweite Beschreibung der Hoffnung: Ein „Heil“, eine „Rettung“ : 1, 5E – 12

a. Dieses Heil wird enthüllt: 1, 5E

b. Dieses Heil ist Gegenstand unserer Freude: 1, 6 – 9

.I. Eine Freude, die von Leiden unabhängig ist: 1, 6 – 7

Die Leiden sind nur für eine kurze Zeit.

Die Leiden kommen, „wenn es nötig ist“.

Die Leiden sind Versuchungen bzw. Prüfungen zum Zweck der Bewährung des Glaubens.

Die Leiden werden zu Lob, Ehre und Herrlichkeit führen in der Enthüllung Jesu Christi.

Die Erprobung hat zur Folge, dass Jesus Christus Ehre und Herrlichkeit bekommt

Die Erprobung hat zur Folge, dass die Christen Ehre und Herrlichkeit bekommen.

.II. Eine Freude die vom Schauen unabhängig ist: 1, 8 – 9

Sie haben ihn in der Vergangenheit nicht gesehen. 1, 8A

Sie sehen ihn in der Gegenwart nicht. 1, 8E

Sie vertrauen auf ihn. 1, 8E

Sie freuen sich auf ihn und über ihn mit hoher Freude. 1, 8E

Sie werden in der Zukunft das Ziel – die Rettung – erlangen. 1, 9

c. Dieses Heil ist Inhalt der biblischen Botschaft: 1, 10 – 12

Im Alten Testament: 1, 10 – 12A

Diese Rettung war Gegenstand des Forschens und Verlangens der Propheten. 1, 10

Diese Rettung war Gegenstand der Prophetie. 1, 11-12A

Im Neuen Testament: 1, 12M – E

Diese Rettung ist die Botschaft, die vom Heiligen Geist im Evangelium verkündet wurde: 1, 12M

Diese Rettung ist nun Gegenstand des Forschens und Verlangens der Engel: 1, 12E

II. Teil: Hilfen für sie als Wiedergeborene: 1, 13 – 2, 10

A. Eine entscheidende Ausrichtung: Hoffen auf die Gnade bei Christi Wiederkunft. 1, 13

1. Die Voraussetzung zum Hoffen: 1, 13A – M

a. Das Umgürten des Denkens: 1, 13A

.I. Was „umgürtet sein“ bedeutet:

.II. Wo wir umgürtet sein müssen:

b. Der Zustand der Nüchternheit: 1, 13M

2. Der Aufruf zum Hoffen: 1, 13E

a. Was sie tun sollen

b. Wie sie es tun sollen

c. Worauf sie hoffen sollen

B. Ein grundlegendes Charaktermerkmal: Heiligkeit. 1, 14 – 16

1. Die Motivation: 1, 14 – 15A

a. Was und wie sie nun sind: 1, 14

b. Was und wie der ist, der sie rief: 1, 15A

2. Der Aufruf zum Heiligsein: 1, 15E

3. Die Begründung: 1, 16

a. Weil es geschrieben steht

b. Weil Gott heilig ist

C. Eine entscheidende Haltung: Furcht. 1, 17 – 21

1. Begründungen für diese Haltung: 1, 17A

a. Sie rufen ihn als ihren Vater an.

b. Der Vater wird ohne Ansehen der Person nach eines jeden Werk richten.

c. Unser Leben hier ist nur ein „Auslandaufenthalt“.

2. Der Aufruf zum Wandeln in Furcht: 1, 17E

3. Motivation für diese Haltung: 1, 18 – 21

a. Sie wissen etwas. 1, 18A

b. Es war ein Kauf. 1, 18M

c. Es war ein Loskauf. 1, 18E

d. Der Preis war nicht etwas Vergängliches. 1, 18M

e. Der Preis war etwas sehr Kostbares. 1, 19A

f. Der Preis war etwas Tadelloses und Fleckenloses. 1, 19E

g. Der Preis war eine ewige Person. 1, 20A

h. Der Preis war eine Person, die geoffenbart wurde am Ende der Zeiten. 1, 20M

i. Der Preis war so hoch wegen des Wertes der Gläubigen. 1, 20E

j. Der Zweck des hohen Preises war, ihr Vertrauen zu gewinnen. 1, 21A

k. Das Ziel des hohen Preises war, ihnen Hoffnung zu geben. 1, 21E

D. Ein weiteres grundlegendes Charaktermerkmal: Liebe. 1, 22 – 25

1. Die Voraussetzung: 1, 22A

2. Der Aufruf zur Liebe: 1, 22M

3. Die Intensität dieser Liebe: 1, 22E

a. Liebe aus reinem Herzen: 1, 22M

b. Inbrünstig und nachhaltige Liebe: 1, 22E

4. Die Quelle dieser Liebe: 1, 23 – 25

a. Was sie nicht ist: 1, 23A

b. Was sie ist: 1, 23E – 25

.I. Lebendes Wort Gottes. 1, 23E

.II. Bleibendes Wort Gottes. 1, 24 – 25A

.III. Verkündetes Wort Gottes: 1, 25E

E. Eine entscheidende Tätigkeit: Aufnehmen des Wortes Gottes. 2, 1 – 10

1. Die Vorraussetzung: 2, 1

2. Der Aufruf: 2, 2A

a. Es geht um ein Begierigsein. 2, 2A

b. Es geht um intensives Begierigsein. 2, 2A

c. Es geht um ein Begierigsein nach dem Wort Gottes. 2, 2A

3. Ziel und Zweck: Wachstum: 2, 2 – 5

a. Das Mittel dieses Wachstums: 2, 2E

b. Die Grundvoraussetzung für dieses Wachstum: 2, 3

c. Der Vorgang dieses Wachstums: 2, 4 – 5A

.I. Was haben wir zu tun? 2, 4

.II. Was tut Gott an uns ? 2, 5A

d. Das Ergebnis dieses Wachstums: 2, 5

I. Ein geistliches Haus

II. Eine heilige Priesterschaft

A.) Das Volk vor Gott vertreten (Fürbittedienst)

B.) Gott vor dem Volk vertreten (Lehrer; vgl. Mal 2), dienen.

C.) Gott vor den Ungläubigen vertreten (Evangelist) –

4. Motivation für dieses Begierigsein: 2, 6 – 10

a. Die erste Motivation ist das, was der Herr uns ist. V. 6-8

I. Dieser Herr ist uns ein Kostbarer, ein Erwählter. V. 6

II. Dieser Herrn belohnt unser Vertrauen.

III. Dieser Herr ist der Gegenstand unseres Glaubens beständig glauben,. V. 7-8

b. Die zweite Motivation ist das, was wir dem Herrn sind: 2, 9A – M

.I. Wir sind ein erwähltes Geschlecht: 2, 9A

.II. Wir sind eine königliche Priesterschaft: 2, 9M

.III. Wir sind ein heiliges Volk: 2, 9M

.IV. Wir sind eine Volksgemeinschaft zum Eigentum: 2, 9M

c. Die dritte Motivation ist die erhabene Aufgabe, zu der wir gerufen sind: 2, 9M

d. Die vierte Motivation ist das große Werk, das Er an uns getan hat: 2,9M-10

.I. Er rief uns von der Finsternis zum Licht: 2, 9E

.II. Er machte uns vom Nicht-Volk zum Gottesvolk: 2, 10A

.III. Er machte uns zum Gegenstand seiner Barmherzigkeit: 2, 10E

III. Teil: Hilfen für sie als Außenseiter in der menschlichen Gesellschaft: 2, 11 – 3, 22

A. Der grundlegende Aufruf: 2, 11 – 12

1. Die Anrede: 2, 11A

a. Geliebte

b. Ausländer

c. Vorübergehend ansässige Fremde

2. Ein negativer Aufruf (betreffs des Fleisches): 2, 11M – E

a. Der Aufruf zur Enthaltsamkeit: 2, 11M

b. Die Begründung: 2, 11E

3. Ein positiver Aufruf (betreffs der Heiden): 2, 12

a. Der Aufruf zu edler Lebensführung: 2, 12A

b. Der Zweck: 2, 12E

B. Über das rechte Verhalten in staatlichen Einrichtungen: 2, 13 – 17

1. Der Aufruf zur Unterordnung: 2, 13 – 14

a. Wem man sich unterordnen soll – im Allgemeinen: 2, 13A

b. Begründung und Motivation: 2, 13E

c. Wem man sich unterordnen soll – im Einzelnen: 2, 14

2. Die Begründung: 2, 13 und 15 – 16

a. Des Herrn wegen. 2,13

b. Gottes Wille. 2, 15

c. Leibeigenschaft unter Gott. 2, 16

3. Zusammenfassung: 2, 17

a. Unterordnung in der horizontale Ebene: 2, 17A

.I. In der nichtchristlichen Gesellschaft

.II. In der Gemeinde

b. Unterordnung in der vertikale Ebene: 2, 17E

.I. In der Beziehung zur absoluten Obrigkeit

.II. In der Beziehung zur weltlichen Obrigkeit

C. Über das rechte Verhalten im Sklavenverhältnis [o: im Beruf]: 2, 18 – 25

1. Der Aufruf zur Unterordnung: 2, 18

2. Die Begründung für leidenswillige Unterordnung: 2, 19 – 25

a. Es ist etwas Schönes. 2, 19 – 20

b. Es ist unser Ruf. 2, 21A

c. Christus, ist uns darin Vorbild. 2, 21-23

Christus tat nicht Sünde

Christus redete nicht Falsch

Christus schmähte nicht zurück

Christus drohte nicht, als er litt

Christus stellte das Gericht Gott anheim

d. Es entspricht unserer Stellung. 2,24

e. Wir haben nun einen Hirten und Aufseher. 2, 25

D. Über das rechte Verhalten in der Ehe: 3, 1 – 7

1. Aufruf zur Unterordnung (Frauen): 3, 1 – 6

a. Der Aufruf selber: 3, 1A

b. Ein wünschenswerter Zweck: 3, 1E

c. Ergänzende Hinweise über ihre Lebensführung: 3, 2 – 4

.I. Ihre Furcht: 3, 2

.II. Ihre Reinheit: 3, 2

.III. Ihr Schmuck: 3, 3 – 4

Was nicht ihr Schmuck ist

Was hingegen ihr Schmuck ist

Was ihr Schmuck wert ist

d. Motivation für ihre Lebensführung: 3, 5 – 6

.I. Die heiligen Frauen im Alten Testament allgemein

Sie schmückten sich einst auch so

Sie hofften auf Gott

Sie unterordneten sich ihren eigenen Männern

.II. Sarah im Besonderen

Sarah als ein gutes Beispiel

Sarah als ein wichtiges Beispiel

2. Aufruf zum Ehren (Männer): 3, 7

a. Der Aufruf selber: 3, 7A-M

.I. Das Wohnen mit der Frau entsprechend der Kenntnis: 3, 7A

.II. Das Erteilen von Ehre: 3, 7M

b. Eine Begründung: 3, 7E

E. Praktische Hilfen, wie das Leben der „Außenseiter“ in den zwischenmenschlichen Beziehungen aussieht: 3, 8 – 22

1. Was das Ziel ist – im Miteinander: 3, 8 – 9M

a. Gleich denken: 3, 8

b. Mit-leiden: 3, 8

c. Bruderliebe üben: 3, 8

d. Herzlich sein: 3, 8

e. Freundlich gesinnt sein : 3, 8

f. Nicht vergelten: 3, 9A

g. Sondern segnen: 3, 9M

2. Was uns dazu motiviert: V. 3,9E-14A

a. Erste Motivation: Wir sind gerufen zum Erben von Segen: 3, 9E-11

.I. Worin dieser Segen besteht: Leben und gute Tage: 3, 10A

.II. Wie dieser Segen zu erlangen ist: V. 10E-11

Über den Mund:

Über die Füße:

b. Zweite Motivation: Gott wird sich besonders zu unseren Gebeten wenden: 3, 12

c. Dritte Motivation: Wir werden Freude haben: 3, 13 – 14A

.I. Weil niemand uns Übles zufügen wird, wenn wir Gutes tun. 3, 13

.II. Weil sie uns auch dann, wenn sie uns Leid antun sollten, Freude beschaffen. 3, 14A

Sie beschaffen uns die Freude, für Jesus leiden zu dürfen.

Sie beschaffen uns die Glückseligkeit, im Himmel belohnt zu werden.

3. Was wir nicht fürchten sollen und was schon: 3, 14M – 22

a. Was wir nicht fürchten sollen: 3, 14M – E

b. Was wir fürchten sollen: 3, 15A

4. Was unsere Aufgabe gegenüber den Außenstehenden ist: 3, 15E – 16M

a. Bereit sein zum Zeugnis: 3, 16A

.I. Wann?

.II. Wem gegenüber?

.III. Wie?

b. Ein gutes Gewissen haben, auch wenn es Leiden bedeutet: 3, 16M

5. Was uns zur Leidensbereitschaft motivieren soll: Christi Leiden. 3, 17 – 22

a. Auch Christi Leiden waren Leiden für Gutestun: 3, 17

b. Christi Leiden waren einmalig. 3, 18A

c. Christi Leiden waren Leiden eines Gerechten. 3, 18M

d. Christi Leiden hatten eine wunderbare Auswirkung. 3, 18M

e. Christi Leiden gingen bis zum Tod. 3, 18M

f. Christi Leiden waren nicht für immer, sondern führten zum Leben und zur Herrlichkeit. 3, 18E-22

. 3, 19 – 20

. 3, 21

. 3, 22

IV. Teil: Hilfen für Wanderer, die im Blick auf das Ende „wandern“: 4, 1 – 19

A. Eine Aufforderung an sie als Leidende – im Blick auf das Ende des Lebens: 4, 1 – 6

1. Der Ausgangspunkt: Christi Leiden. 4, 1A

2. Die Aufforderung zu einer Gesinnung der Leidensbereitschaft: 4, 1M

3. Eine Begründung: 4, 1E

4. Der Zweck einer solchen Gesinnung: 4, 2

5. Weitere Begründungen: 4, 3 – 6

a. Weil es genug ist, das vergangene Leben nach heidnischem Willen gelebt zu haben. 4, 3

b. Weil Christen der Welt zu Fremden geworden sind. 4, 4

c. Weil Nichtchristen gerichtet werden. 4, 5

d. Weil Christen eben dazu evangelisiert wurden, dass sie ewig Gott leben. 4, 6

B. Aufforderungen an sie als mit anderen Christen Zusammenlebende – im Blick auf das Ende aller Dinge: 4, 7 – 11

1. Der Ausgangspunkt: Die Nähe des Endes: 4, 7A

2. Eine doppelte Hauptaufforderung: 4, 7M – E

a. Habt eine gesunde Gesinnung. 4, 7M

b. Seid nüchtern für die Gebete. 4, 7E

3. Aufforderung zur Liebe: 4, 8

a. Die Rolle der Liebe: 4, 8A

.I. Sie hat höchste Wichtigkeit.

.II. Sie begleitet die gesunde Gesinnung und das Gebet.

b. Der Gegenstand der Liebe: 4, 8M

c. Die Art der Liebe: 4, 8M

d. Die Wirkung der Liebe: 4, 8E

4. Aufforderung zur Gastfreundschaft: 4, 9

a. Sie geschieht als Ausdruck der Liebe. 4, 9

b. Sie geschieht ohne Murren. 4, 9

5. Aufforderung zum Dienst mit den Gnadengaben: 4, 10 – 11

a. Wie dieser Dienst mit den Gnadengaben geschieht: 4, 10 – 11M

.I. Als Ausdruck der Liebe

.II. Entsprechend den Gaben

.III. In Gegenseitigkeit

.IV. Als edle Hausverwalter

.V. Bei den Gnadengaben, die mit dem Sprechen zu tun haben: Gottes Worte redend

.VI. Bei den Gnadengaben, die dem praktischen Dienen zu tun haben: aus der Stärkung handelnd, die Gott darreicht

b. Worauf letztlich jeder Dienst hinzielt: 4, 11E

C. Aufforderungen an sie als Geprüfte – im Blick auf das Endgericht: 4, 12 – 19

1. Ermutigung: Wie Gott Geprüfte anredet: 4, 12A

2. Aufforderung: Was sie nicht tun sollen: Sich das Feuer nicht befremdem lassen: 4,12

Denn das Feuer ist entstanden, weil Gott es entstehen ließ.

Denn das Feuer ist etwas Sinnvolles.

Denn das Feuer ist dazu da, dass das Echte zum Vorschein kommt.

3. Aufforderung: Was sie tun sollen: Sich freuen: 4, 13A

4. Begründung, warum wir uns im Leiden freuen sollen: 4,13M-14

a. Weil unsere Leiden ein Anteilhaben an Christi Leiden sind: 4, 13M

b. Weil das Bestehen der Prüfung zusätzliche Freude bei der Wiederkunft Christi bringt: 4, 13E

c. Weil wir im Namen Christi leiden: 4, 14

3. Weitere Bemerkungen für Geprüfte: 4, 15-16

a. Wie sollen wir nicht leiden? [nicht um böser Taten willen]: 4, 15

b. Wie sollen wir leiden? [als einer, der zum Gesalbten gehört]: 4, 16A

c. Was sollen wir als Leidender nicht tun? [sich schämen für Christus]. 4, 16A

d. Was sollen wir als Leidende tun: [in dem von Gott zugeteiltem Leidenslos Gott verherrlichen] 4, 16E

4. Begründung, warum wir als Leidende uns so zu verhalten haben: Gottes Gericht am Haus Gottes. 4, 17 – 18

a. Weil dieses Gericht beim Haus Gottes beginnt. 4, 17

b. Weil dieses Gericht sollte bald beginnen. 4, 17

c. Weil dieses Gericht vor dem Endgericht stattfinden wird. 4,17

d. Weil dieses ernst Gericht einen Schatten vorauswirft auf das viel ernstere Gericht über die Ehrfurchtslosen. 4, 17E – 18

5. Eine dritte Aufforderung für Geprüfte (Eine Schlussfolgerung): 4, 19

a. Wer angesprochen ist: 4, 19A

b. Was sie tun sollen: 4, 19M

c. Wie sie das tun sollen: 4, 19E

V. Teil: Hilfen für die Pilger – als solche, die in einer Bruderschaft leben: 5, 1 – 9

A. Aufrufe für die Ältesten: 5, 1 – 4

1. Der Aufrufende: 5, 1

a. Petrus ist Mitältester. 5, 1

b. Petrus ist Zeuge der Leiden Christi. 5, 1M

c. Petrus ist Anteilhaber der Herrlichkeit. 5, 1E

2. Der zweifache Auftrag: 5, 2A

a. Seid Hirten. 5, 2A

b. Übt Aufsicht. 5, 2A

3. Die Art, wie dieser Auftrag auszuführen ist: 5, 2M – 3

a. Nicht gezwungenermaßen, sondern freiwillig. 5, 2M

b. Nicht um schändlichen Vorteil, sondern bereitwillig. 5, 2E

c. Nicht als über ihr Los herrschend, sondern als Vorbilder. 5, 3

4. Die Zusatzmotivation: 5, 4

a. Wann gibt es Belohnung? 5, 4A

b. Wie sieht die Belohnung aus? 5, 4E

B. Aufrufe für die Gläubigen allgemein: 5, 5 – 9

1. Der erste Aufruf: Über Unterordnung und Demut: 5, 5-7

a. Wer (ist angesprochen)?

.I. Zuerst im Besondern: Die Jünger

.II. Dann gleich: Alle

b. Was (ist zu tun)?

.I. Sich den Ältesten unterordnen

.II. Sich gegenseitig unterordnen

.III. Sich mit Demut umschürzen

c. Was ist unsere Motivation?: 5, 5E

.I. Der Ernst Gottes

II. Die Güte Gottes

d. Wo (sollen wir uns demütigen)? 5, 6

e. Wozu (sollen wir uns demütigen)? 5, 6E

f. In welchem Zusammenhang (sollen wir uns demütigen)?: Im Sorgen. 5, 7A

2. Der zweite Aufruf: Über Nüchternheit und Wachsamkeit: 5, 8 – 9

a. Was (ist zu tun)? 5, 8A

.I. Seid nüchtern

.II. Seid wachsam

b. Warum (sollen wir nüchtern und wachsam sein)? 5, 8M

c. Was ist noch zu tun? 5, 9A

d. Wie (sollen wir widerstehen)? 5,9

.I. Mit Glauben

.II. Mit einem Wissen

Mit dem Wort Gottes

Mit Gebet,

Mit heiligem Wandel Eph. 6, 10ff

Durch fliehen

Briefschluss: 5, 10 – 14

1. Das Schlussgebet: 5, 10 – 11

a. Der Angebetete: 5, 10A

.I. Der Gott aller Gnade

.II. Der Gott, der uns zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus rief

b. Die Bitte: 5, 10E

c. Die Anbetung: 5, 11

2. Die Schlussgrüße: 5, 12 – 14

a. Ein kleiner Rückblick: 5, 12

.I. Wie der Brief geschrieben wurde

.II. Was in dem Brief geschrieben wurde

b. Grüße der Gemeinde: 5, 13

c. Gruß des Markus: 5, 13E

d. Ein Aufruf zum Grüßen: 5, 14A

e. Gebetswunsch des Apostels: 5, 14E

2P Der zweite Petrusbrief

I. Briefeingang: Hinweis auf die kostbare Glaubensgrundlage und Gebetswunsch zur Vermehrung von Gnade und Friede in Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn 1,1-4

1. Der Grüßende (ist mit den Gegrüßten ein Teilhaber des kostbaren Glaubens) 1,1A

2. Die Gegrüßten (haben einen kostbaren Glauben bekommen) 1,1

3. Das Grußwort (Ein Gebetswunsch zur Vermehrung von Gnade und Friede in Erkenntnis Gottes und Christi) 1,2

a. Gnade und Friede

b. Vermehrung von Gnade und Friede

c. In Erkenntnis Gottes und Christi Jesu

4. Erweiterung des Grußwortes über die kostbare uns gegebene Glaubensgrundlage 1,3.4

a. Gott hat gegeben. V. 3

A: Was?: Alles zum Leben

B: Was?: Alles für einen Wandel in rechter Ehrfurcht

C: Wodurch? durch die Erkenntnis Jesu

b. Gott wird geben. V. 4

A: Wodurch?

B: Was?

C: Wozu?

D: Wann?

II: Aufruf: Auf dieser Glaubensgrundlage gilt es, geistliche Fortschritte zu machen mit dem Ziel eines reichen Eingangs in das ewige Königreich unseres Herrn und Retters Jesus Christus. 1,5-11

A. Der Ausgangspunkt 1,5A

1. Hinweis auf die Verse 3 und 4

a. Bezug auf V. 3: Weil wir etwas bekommen haben …

b. Bezug auf V. 4: Weil wir etwas bekommen werden …

2. Fleiß V. 5A

B. Der Aufruf zu fleissigem Darreichen 1,5A

C. Die Bereiche, in denen es gilt, Fortschritte zu machen 1,5M‑7

0. Allgemeines

1. Lobenswertes Wesen

2. Kenntnis

3. Selbstbeherrschung

Exkurs zum Thema Selbstbefriedigung

4. Ausdauer

5. Rechte Ehrfurcht (und Frömmigkeit/Verehrung)

6. Brüderliche Liebe V. 7

7. Liebe schlechthin

8. Zusammenfassung

D. Der Aufruf zum Fleiß wird begründet. 1,8-9

1. Positiv: Wer darreicht, ist fruchtbar in der Erkenntnis Christi. 1,8

2. Negativ: Wer nicht darreicht, ist blind. 1,9

E. Bekräftigung: Aufruf, mit Fleiss die Erwählung festzumachen 1,10A

F. Weitere Bekräftigung 1,10M-11

1. Negative Bekräftigung: Nicht straucheln 1,10M

2. Positive Bekräftigung: Der Eingang ins Königreich – reichlich dargereicht 1,11

III. Lehre: Die apostolische Botschaft von diesen Dingen ist höchst wichtig und absolut zuverlässig. 1,12-21

A. Sie ist Wichtig … 1,12-15

1. … weil die Leser die stetige Erinnerung an diese Dinge brauchen, um das Ziel zu erreichen. 1,12

2. … weil die Erinnerung an diese Dinge dazu dient, wach zu rufen ‹und wach zu halten›. 1,13

3. … weil die nachapostolische Gemeinde etwas braucht, um damit andere an diese Dinge erinnern zu können. 1,14.15

a. Der Apostel weiß, dass er bald (aus dieser Welt) „hinausgehen“ wird. 1,14

b. Der Apostel weiß, dass die nachapostolische Gemeinde diese Botschaft braucht, um damit andere an diese Dinge erinnern zu können. 1,15

B. Sie ist Zuverlässigkeit 1,16-21

1. … weil die Apostel am heiligen Berg Augenzeugen wurden von der Königshoheit Jesu. 1,16-18

a. Die Apostel folgten nicht einer Märchenerzählung. 1,16A-M

b. Die Apostel wurden Augenzeugen von der majestätischen Herrlichkeit des Herrn Jesus. 1,16E-17M

c. Die Apostel wurden Ohrenzeugen von der Stimme Gottes, die aus dem Himmel an den Sohn Gottes erging. 1,17M-18

Was sie hörten

Wann sie es hörten

2. … weil das Schriftwort der atl. Propheten vom Heiligen Geist hervorgebracht wurde. 1,19-21

a. Das prophetische atl. Wort ist fester geworden. 1,19A

b. Man soll auf das Wort der Propheten achten. 1,19M-E

Was zu tun ist:

Wie darauf zu achten ist

Wie lange darauf zu achten ist

c. Dieses Wort wurde durch den Heiligen Geist hervorgebracht. 1,20-21

Dies ist zur Kenntnis zu nehmen: V. 20A

Wie es nicht entstand: V. 20E-21A

NICHT aus eigener Deutung

nicht durch den Willen von Menschen

Wie es entstand: V. 21M

Sondern: Vom Heiligen Geist getragen

Sprachen die heiligen Menschen Gottes

VI: Warnung (= Zentrum des Briefes): Diese kostbare Glaubensgrundlage wird angefochten werden durch falsche Boten, die Verderben bringen. Aber Gott wird schließlich mit Gericht eingreifen, wie er es in der Vergangenheit Tat. 2,1-22

A. Eine erste Beschreibung der falschen Boten 2,1-3

1. Sie werden auftreten. 2,1

2. Sie stehen auf der Stufe der alttestamentlichen falschen Propheten.

3. Sie führen Sonderrichtungen neben ein.

4. Sie wenden sich von der höchsten Autorität ab. 2,1E (= verleugnen Jesus Christus als Herrn)

5. Sie werden nicht bleiben. (1. Hinweis auf ihr Ende) 2,1E

6. Vorher aber bekommen sie großen und schädlichen Einfluss. 2,2

a. groß : V. 2A

b. schädlich: V. 2E

7. Sie bereichern sich an den Gläubigen. 2,3A

Sie predigen schön.

Aber letztlich geht es ihnen um ihren eigenen Vorteil.

Exkurs: Wer ist ein Irrlehrer?

8. Sie werden gerichtet werden 2,3M

B. Belege für die Gewissheit ihres Gerichtes: Gottes Handeln in der Vergangenheit: 2,4-9

1. Ein 1. Beispiel: Gott verschonte die Engel, die sündigten, nicht. 2,4

2. Ein 2. Beispiel: Gott verschonte die alte Welt nicht. 2,5

a. Das Gericht über die sündige alte Welt 2,5A

b. Die Bewahrung Noahs 2,5M

3. Ein 3. Beispiel: Die Städte Sodom und Gomorra wurde eingeäschert. 2,6-8

a. Das Gericht über die sündigen Städte Sodom und Gomorra: V. 6

b. Die Errettung Lots: V. 7-8

4. Die Schlussfolgerung 2,9

a. Ermutigung: Gott errettet die Ehrfürchtigen. V. 9A

b. Warnung: Gott bestraft die Ungerechten. (3. Hinweis auf ihr Ende). V. 9E

C. Eine eingehende Beschreibung der falschen Boten 2,10-22

1: Ihre Fleischlichkeit und Respektlosigkeit 2,10.11

a. Fleischlichkeit 2,10A

b. Respektlosigkeit 2,10M

c. Im Gegensatz dazu die Engel 2,11

2: Ihr Unvernunft 2,12-14

a: Ohne Verstand – wie Tiere 2,12

b: Betrogen 2,13.14

c. Fleischlich

d. Befleckend und betrügerisch

e. Ehebrecherisch

g. Pausenlos bei der Sünde

h. Verführerisch

i. Habsüchtig

j. Auf dem Weg zum Tode

3: Ihr Irrweg 2,15A-17

a. Der Weg in die Irre 2,15A

b. Das Vorbild auf dem Weg in die Irre: Bileam 2,15M‑16

Bileams Weg: 4M 22-24

Bileams Lehre/Rat: 4. Mos. 30

4: Ihre Gefährlichkeit 2,17-22

a. Sei sind Quellen/Brunnen ohne Wasser 2,17A

b. Sie sind sturmgetriebene Wolken 2,17M

c. Sie verführen ungefestigte Seelen 2,18A

d. Sie tun es mit Worten und Lüsten 2,18

Mit Worten

Mit Fleischeslüsten

e. Sie tun es mit Versprechungen 2,19

f. Das Resultat ist schrecklich 2,20-22

V. Lehre über die Zuverlässigkeit der Erfüllung der Verheißung: Trotz Anfeindung und scheinbarer Verzögerung wird Gottes Verheißung von Ankunft Christi und Tag des Herrn in Erfüllung gehen. 3,1-10

A. Aufruf, auf die Botschaft der AT- Propheten und NT- Apostel zu achten: 3,1.2

1: Die Anrede: 3,1A

2: Das Anliegen: 3,1.2

B. Unwissend sollen die Leser nicht sein über das Auftreten von Spöttern: 3,3-6

1: Sie sind Spötter. 3,3

2: Sie kommen am Ende der Tage. 3,3

3: Sie „leben nach ihren eigenen Lüsten“ 3,3E

4: Sie bestreiten die Ankunft Christi, stellen sie in Frage. 3,4

5: Den Spöttern ist etwas verborgen (und deshalb bestreiten sie die Ankunft Christi) 3,5.6

a: Sie sind unwissend über den Werdegang der Schöpfung. 3,5

b: Sie sind unwissend darüber, dass die Erde einmal im Wasser unterging. 3,6

C: Unwissend sollen die Leser auch nicht über ihre Zukunft sein. 3,7-10

1: Sie sollten wissen, dass die „gegenwärtige“ Schöpfung durch sein Wort zum Gericht aufgespart war. 3,7

2: Sie sollten wissen, WARUM Gott noch nicht eingegriffen hatte 3,8.9

a. Die verstrichene Zeit war nicht ein Anzeichen der Untreue Gottes seinem Wort gegenüber gewesen. 3,8

b. Die verstrichene Zeit war nicht ein Anzeichen der Verspätung Gottes gewesen. 3,9

c. Sondern: die verstrichene Zeit war ein Beweis seiner Liebe. 3,9M

3: Sie sollten wissen, DASS der Tag des Herrn kommen würde 3,10

4: Sie sollten wissen, WIE der Tag des Herrn kommen würde

5: Sie sollen wissen, WAS am Tag des Herrn geschehen würde 3,10M

. Die Himmel würden mit Sausen und Krachen vergehen.

. Die Elemente würden verbrennen und sich auflösen.

. Die Werke auf der Erde würden verbrannt werden.

VI. Aufruf: Angesichts des zukünftigen Eingreifens Gottes gilt es, sich – im Blick auf die Ankunft des Tages Gottes und der neuen Himmel und Erde – entsprechend zu verhalten. 3,11-17

A. Im Blick auf das Vergehen der Schöpfung: heilige Lebensführung und rechte Gottesfurcht 3,11-13

1. Was motivieren soll: 3,11A

2. Welcher Art man – im Blick auf diesen Tag – sein soll 3,11E-12

a. in heiliger Lebensführung 3,11

b. In rechter Ehrfurcht 3,11

c. solche, die erwarten und ereilen die Ankunft des Tages Gottes 3,12A

. Wie erwarten und ereilen wir den Tag Gottes?

. Wie beschleunigen wir die Ankunft des Tages Gottes?

(1) Wir tun unseren Auftrag etwas schneller,

(2) Wir beten um Beschleunigung.

3. Was der Tag des Herrn mit sich bringt 3,12M-13

a. Ein Ende 3,12M

b. Einen neuen Anfang: ganz neue Himmel und eine ganz neue Erde 3,13

B. Im Blick auf die Erwartung der neuen Schöpfung: Heiliger Fleiß 3,14-16

1. Die Anrede: Geliebte

2. Der Zusammenhang:

3. Die Haltung: Fleißiges Warten

4. Der Charakter

a. fleckenlos

b. ungetadelt

c. in Frieden

C. Im Blick auf die Geduld des Herrn: Rechtes Denken. 3,15.16

1. Die geschenkte Zeit als Gelegenheit zur Rettung achten V. 15

a. UNS ist noch Zeit geschenkt, um zu wirken.

b. den übrigen Menschen ist noch Zeit geschenkt, Buße zu tun.

2. Auf die Briefe des Paulus achten V. 15M-16

D. Im Blick auf die Verführer: Wachsamkeit. 3,17

1. Die Anrede: Geliebte

2. Die Voraussetzung: Kenntnis

3. Was zu tun ist: Sich hüten

4. Zu welchem Zweck man sich hüten soll

a. Damit man nicht weggeführt wird.

b. Damit man nicht aus der Festigkeit fällt.

VII. Briefschluss: Aufruf zum Wachsen in Gnade und Kenntnis unseres Herrn und Retters, Jesu Christi 3,18

1. Schluss: Aufruf zum Wachsen 3,18A

a. Wachsen in Gnade

b. Wachsen in Kenntnis des Herrn und Retters

2. Lobpreis als Antwort auf die kostbare Glaubensgrundlage 3,18E

a. Wem?

b. Was?

c. Wann?

d. Die Bekräftigung

1Jh Der erste Johannesbrief

0. Einleitung: Über Wesen und Zweck dieser Botschaft 1,1-4

1. Was ist diese Botschaft der Apostel? 1,1-3A

a. Es geht um eine Person.

b. Es geht um eine ewige Person.

c. Es geht um eine Person, die auf uns zukam, nicht um eine, die von uns ausging.

d. Es geht um etwas, das die Apostel nachprüfen durften.

e. Es geht um das Wort des Lebens.

f. Es geht um das Leben.

2. Was will diese Botschaft? 1,3M-4

a. Gemeinschaft 1,3M

a. Gemeinschaft mit uns

b. Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn, Jesus Christus

b. Freude 1,4

. Allgemeines zum Thema Gemeinschaft

. Schluss/Ausblick

I. Gott ist Licht. (1,5) → Grundlage für Gemeinschaft und Kennzeichen von wahrem Leben ist ein Wandel im Licht. 1,5-2,28

A: Wahre Gemeinschaft basiert auf Wahrheit im ethischem Bereich. 1,5- 2,11

1. Die Grundaussage 1,5

2. Gemeinschaft mit Gott oder Wandel in der Dunkelheit? (Wandel im Licht ist Grundlage für Gemeinschaft, Sünde das Hindernis.) 1,6- 2,2

a. Erstes Hindernis für Gemeinschaft 1,6.7

Das Hindernis: Unaufrichtigkeit, sich nicht dem Licht stellen wollen. 1,6

Die Überwindung des Hindernisses: im Licht wandeln 1,7

b. Zweites Hindernis für Gemeinschaft 1,8.9

Das Hindernis: Wir sagen, wir haben nicht Sünde 1,8

Die Überwindung des Hindernisses: Bekennen 1,9

c. Drittes Hindernis für Gemeinschaft 1,10

d. Ermutigung im Fall des Sündigens (Hinweis auf die Grundlage für Sündenvergebung) 2,1.2

Zusammenfassung

3. Existenz im Licht oder in der Dunkelheit? (Halten der Gebote ist Kennzeichen des Christuskennens.) 2,3-11

a. Die Grundaussage: Das Halten der Gebote ist Kennzeichen des Christuskennens. 2,3

b. Erster Test 2,4.5

c. Zweiter Test 2,6-8

d. Dritter Test 2,9-11

B: Wahre Gemeinschaft basiert auf Wahrheit im Dogmatischen Bereich. 2,12-28

1. Ein einleitendes Wort 2,12 (allg. Anrede: Kindlein)

2. Drei geistliche Altersgruppen des christlichen Wachstums 2,13.14A

Einleitendes

a. Die erste Stufe: Die Kindesphase

b. Die zweite Stufe: Die Jünglingsphase

c. Die dritte Stufe: Die Vater-Phase

3. Die Botschaft an die Väter: 2,14M

4. Die Botschaft an die jungen Männer: Über die Gefahr der Weltliebe 2,14E-17

a. Vor der Weltliebe wird gewarnt. 2,15

b. Die Warnung wird begründet. 2,16

c. Die Leser werden motiviert. 2,17

5. Die Botschaft an die kleinen Kinder: Die Gefahr des Abfalls und die Mittel zur Bewahrung davor 2,18-27

a. Über die Gefahr des Abfalls 2,18.19

. Die vielen Antichristusse sind ein Zeichen der Zeit. V 18.19A

. Die vielen Antichristusse sind christus- und christenfeindlich.

b. Über die Hilfen zur Bewahrung 2,20-27

I: Die Salbung durch den Heiligen Geist – eine 1. Hilfe zum Erkennen der Gefahr. 2,20.27

II: Das bisherige Wissen um die Wahrheit – eine 2. Hilfe 2,21

III: Die rechte Lehre bzgl. Christus – eine 3. Hilfe 2,22.23

IV: Das von Anfang an gehörte innewohnende Wort Gottes – eine 4. Hilfe 2,24.25

V. Das Wort in diesem Brief und der Hinweis darauf zu achten – eine 5. Hilfe 2,26

VI. Das weitere Bleiben der Salbung (= des Heiligen Geistes und seines Dienstes) – eine 6. Hilfe 2,27

6. Ein Schlusswort (allg. Anrede „Kindlein“) 2,28 (Rückkehr zum Thema Bleiben in ihm)

II: Er ist gerecht – und ein Vater. (2,29) Wir sind Gottes Kinder. (3,1) → Grundlage für Gemeinschaft und Kennzeichen von wahrem Leben ist Familienähnlichkeit. 2,29-4,6

A: Familienähnlichkeit im ethischem Bereich: Nur wer recht wandelt, ist aus Gott. 2,29- 3,24

1. Grundsätzliches (Über die himmlische Herkunft dieser Familie) 2,29- 3,3

a. Einleitende Aufforderungen zum Wahrnehmen dieser himmlischen Herkunft 2,29; 3,1A

Nehmt zur Kenntnis: Es geht um eine Gemeinschaft von Gerechten. 2,29

Seht: Wir sind Kinder eines liebender Vaters 3,1

b. Fünf Ergebnisse aus dieser himmlischen Herkunft 3,1E-3

I:. Die Welt kennt uns nicht. 3,1E

II:. Wir sind Geliebte. 3,2A

III:. Wir sind Gottes Kinder, dürfen uns unserer Gotteskindschaft gewiss sein. 3,2A

IV:. Wir haben eine Hoffnung, die gewiss ist: Christusähnlichkeit 3,2

V:. Wir sind wegen dieser Hoffnung motiviert uns zu reinigen.

2. Deutliche Aussagen zur Unterscheidung echter Gottesfamilie 3,4-24 (Kennzeichen der Kinder Gottes)

a. Über Sünde und Gerechtigkeit. 3,4-7 (Erstes Kennzeichen: Kinder Gottes sündigen nicht.)

b. Über Teufelskinder und Gotteskinder 3,8-12 (Zweites Kennzeichen: Kinder Gottes lieben.)

Ein negatives Beispiel:

c. Über Welthass und Bruderliebe 3,13-18 (Drittes Kennzeichen: Kinder Gottes sind von der Welt gehasst. Aber sie haben Bruderliebe.)

Der Hass der Welt

Die Bruderliebe als Zeichen für uns selbst

Die Liebe Christi als Motivation zur Bruderliebe

positiv ausgedrückt

Ein Beispiel fehlender Bruderliebe

Aufforderung zur Bruderliebe in Tat u Wahrheit.

d. Über Anschuldigung und Freimütigkeit 3,19-24 (Zwei Kennzeichen für uns selbst: Wir haben Freimut im Gebet. Der Geist wirkt in uns.)

. Wir wissen um Gott, den Herzenskenner. 3,20

. Wir haben Freimut zu Gott im Gebet, der uns erhört. 3,21-23

. NB: Rückkehr zum Thema Bleiben in ihm. 3,24

. Das Wirken des Geistes in uns als Kennzeichen 3,24M

. Exkurs: Beispiele von Tätigkeiten des Heiligen Geistes in unserem Leben

B: Familienähnlichkeit im Dogmatischen Bereich: Nur wer recht bekennt, ist aus Gott. 4,1-6

1. Aufruf im Blick auf Gefahr (falsche Geister) 4,1

2. Wie man den Geist erkennt 4,2-6

a. An dem, was jemand bekennt 4,2.3

b. An dem, wen jemand hört 4,4-6

III. Gott ist Liebe (4,7.8.16) und Leben (5,11.20). → Grundlage für Gemeinschaft und Kennzeichen von wahrem Leben ist die rechte Erkenntnis der Liebe Gottes (und die daraus hervorgegangene Bruderliebe) und der Glaube an die Offenbarung dieser Liebe in Jesus, dem Messias, dem Sohn Gottes (und die dadurch entstandene Gewissheit).

A: Über die Liebe Gottes und die daraus hervorgegangene Bruderliebe. (Ethik) 4,7-21

1. Jh fordert zur Liebe auf und gibt motivierende Erklärungen zur Liebe. 4,7-13

a. Die Aufforderung zur Liebe 4,7A

b. Eine erste Ermutigung: Diese Liebe ist aus Gott. 4,7M

c. Zweite Ermutigung: Diese Liebe ist ein Kennzeichen der Geburt aus Gott und offenbart Gottes eigentliches Wesen. 4,7E.8

d. Dritte Ermutigung: Die Grundlage für unsere Liebe ist Gottes Liebe. Sie wurde unter uns dadurch geoffenbart, dass er seinen Sohn sandte. 4,9.10

e. Die Schlussfolgerung: Wir sind es schuldig, einander zu lieben. 4,11

f. Eine vierte Ermutigung: Die Bruderliebe ist ein Kennzeichen dafür, dass Gott in uns weilt/wohnt. 4,12

g. Bruderliebe ist eine Frucht des Wirkens seines Geistes in uns. Durch ihn erkennen wir, dass wir in Gott weilen und er in uns weilt. 4,13

2. Jh bezeugt die im Sohn verkörperte Liebe Gottes. 4,14-16

a. Bezeugt wird, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. 4,14

b. Bezeugt wird das Bekenntnis zum Sohn als Bedingung und Kennzeichen der Lebensgemeinschaft mit Gott. 4,15

c. Bezeugt wird das Kennen der Liebe Gottes 4,16

3. Jh erklärt die Auswirkungen der göttlichen Liebe. 4,17-20

a. Die Liebe bewirkt Freimütigkeit am Tag des Gerichts. (Bleiben in der Liebe schließt die Furcht aus.) 4,17.18

b. Die Bruderliebe ist natürliche Folge der Gottesliebe. 4,19.20

4. Jh fordert abermals zur Liebe auf. 4,21

B: Über den Glauben an die Offenbarung dieser Liebe in Jesus dem Messias – und die dadurch entstandene Gewissheit (DOGMATIK) 5,1-20

1. Über die Bedeutung des Glaubens an Jesus Christus 5,1-5

a. Auf den Glauben an Jesus Christus hin wird man wiedergeboren.

b. Durch die Wiedergeburt kommt es zu einer Liebe zum Vater und zu den Glaubensgeschwistern: 5,1M-3A

c. Durch die Wiedergeburt kommt auch die Kraft, den Liebesgehorsam durchzuziehen. 5,3E-5

d. Dieser Sieg des Gehorsams wird zurückgeführt auf den Anfang unseres Glaubensweges mit Jesus Christus.

2. Über das zu glaubende dreifache Zeugnis Gottes von Jesus Christus, dem Sohn Gottes 5,6-12

3. Über die vier Gewissheiten durch den Glaubens an Jesus Christus 5,13-20

a. Wir haben ewiges Leben. 5,13

b. Unsere Bitten werden erhört. 5,14-17

Allgemein 5,14,15

Eine konkrete Situation 5,16.17

c. Wir sind aus Gott und der Böse tastet uns nicht an. 5,18

d. Die Welt liegt in dem Bösen, aber der Sohn Gottes hat uns die Fähigkeit gegeben, Gott und seinen Sohn zu erkennen. 5,19.20

4. Ein Schlussaufruf, sich vor den Götzen zu hüten 5,21

2Jh Der zweite Johannesbrief

I. Briefeingang V.1-3

A. Der Grüßende V.1a

1. Wer ist er er?

2. Warum nennt er sich so.

B. Die Gegrüßten V.1b +2

1. Wer sind sie? (die Personen)

a. Die erwählte Herrin

b. Ihre Kinder

2. Was sind sie? (die Beziehung)

a. Geliebte von wem?

– von dem Apostel

– von allen, die die Wahrheit lieben

b. Geliebte weswegen?

– wegen der Wahrheit, die in uns bleibt

– wegen der Wahrheit, die auf ewig in uns sein wird

C. Das Grußwort

1. Was?

a. Gnade

b. Barmherzigkeit

c. Friede

2. Von wem?

a. vom Vater

b. vom Sohn des Vaters

3. Wie?

a. in Wahrheit

b. In Liebe

II. Die Freude des Apostels V.4

A. Die Tatsache seiner Freude V.4a

B. Der Grund seiner Freude V.4b

III. Das Anliegen des Apostels: Ein Gebot V.5-7

A. Die Art dieses Gebots V.5a

1. Ein Ersuchen

2. Nicht ein neues Gebot

3. Ein Gebot, das sie von Anfang an hatten.

B. Zusammenfassung dieses Gebots V.5b

C. Erklärung V.6

1. Erklärung zur Liebe (worin sie besteht V.6a)

2. Erklärung zum Gebot V.6b

a. seit wann es besteht

b. wozu es besteht

D. Begründung für dieses Gebot: Viele Irreführende V.7

1. Sie sind viele

2. Sie führen irre

3. Sie sind in die Welt gegangen

4. Sie bekennen nicht Jesus Christus

5. Sie sind wie der Anti-Christus

IV. Der zweifache Aufruf des Apostels V.8-11

A. Betreffend sie selbst V.8-9

1. Aufruf zur Wachsamkeit V.8a

2. Zweck V.8b

a. Negativ

b. Positiv

3. Hilfen zur Unterscheidung V.9

a. Negativ

b. Positiv

B. Betreffend die Irreführenden V.10-11

1. Was zu tun ist V.10

a. Sie nicht aufnehmen V.10a

b. Sie nicht grüßen V.10b

2. Warum es zu tun ist V.11

V. Briefschluss V.12-13

A. Ankündigung seines Besuches und mündlicher Unterweisung V.12

1. Warum? V.12a

2. Was? V.12b

3. Mit welchem Ziel? V.12c

B. Grüße der Kinder der erwählten Schwester V.13

C. Amen! V.13

3Jh Der dritte Johannesbrief

I. Briefeingang V.1-2

A. Der Grüßende V.1a

1. Wer ist er?

2. Warum nennt er sich so?

B. Der Gegrüßte V.1b

1. Wer er ist.

2. Was er ist.

C. Der Grußwunsch V.2

1. Wohlergehen in allen Dingen

2. Gesundheit im Leibe, wie es der Seele wohlgeht.

II. Ermutigung des Gaius V.3‑8

A. Die Freude des Apostels V.3‑4

1. Speziell: Über Gaius V.3

a. Wie?

b. Wann?

c. Warum?

2. Allgemein V.4

a. Die Qualität der Freude

b. Der Grund der Freude

B. Lob V.5‑6a

1. Die Anrede V.5a

2. Was Gaius tat V.5b

3. Wie Gaius handelte V.5c

4. Wie Johannes davon erfuhr V.6a

C. Ermutigung V.6b‑8

1. Was es für Gaius bringen wird. V.6b

2. Was Gaius tun soll V.6c

3. Wie Gaius es tun soll V.6c

4. Warum Gaius es tun soll V.7

5. Wozu Gaius es tun soll V.8

III. Bericht über seine Beziehung zur Gemeinde V.9‑10

A. Das Schreiben des Apostels an die Gemeinde V.9a

B. Die Reaktion des Diotrephes V.9b

1. Was er tat.

2. Warum er es tat.

C. Die daraus folgende Absicht des Apostels. V.10

1. Wann?

2. Was?

3. Warum?

a. Diotrephes’ Werke gegen die Apostel

b. Diotrephes’ Werke gegen die besuchenden Brüder

c. Diotrephes’ Werke gegen die willigen Brüder der Gemeinde.

IV. Aufruf V.11

A. Die Anrede V.11a

B. Der Aufruf V.11b

C. Hilfen zur Unterscheidung V.11c

V. Ermutigender Hinweis auf Demetrius (V.12: Sei gutes Zeugnis)

A. Von allen

B. Von der Wahrheit selbst

C. Vom Apostel

VI. Briefschluss V.13‑15

A. Ankündigung seines Besuches und mündlicher Unterweisung V.13‑14

1. Warum? V.13

2. Was? V.14

B. Abschließender Wunsch V.15a

C. Grüße von den Freunden V.15b

D. Grüße an die Freunde V.15c

Jud Judasbrief Glie und Text TJ

I. Briefeingang 1,1-2

Der Grüßende 1,1a

Judas,

Leibeigener Jesu Christi,

Bruder aber des Jakobus,

Die Gegrüßten 1,1b

den in Gott, dem Vater, geliebten und in Jesus Christus bewahrten Gerufenen:

Das eigentliche Grußwort 1,2

2 Barmherzigkeit und Friede und Liebe werde euch vervielfacht!

Zweck des Schreibens 1,3-4

Aufruf zum Kämpfen für den Glauben 1,3

3 Geliebte, als ich allen Fleiß anwandte, euch über unser gemeinsames Heil zu schreiben, war ich genötigt, euch zu schreiben und euch aufzurufen, für den ein für allemal den Heiligen übergebenen Glauben zu kämpfen,

Begründung für den Aufruf: Irrlehrer haben sich eingeschlichen 1,4

Ihre Tat

4 denn gewisse Menschen haben sich eingeschlichen,

Ihre Bestimmung

die längst zu diesem Verdammnisurteil vorher aufgeschrieben sind,

Ihre Sünde: Ehrfurchtslosigkeit

Gottlose,

Pervertierung der Gnade in Ausschweifung

welche die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren

Verleugnung der Herrschaft Jesu Christi

und unseren alleinigen Gebieter und Herrn Jesus Christus verleugnen.

Beschreibung der Irrlehrer 1,5-16

Erinnerung an Gottes Vorgehen gegen solche im Alten Testament 1,5-7

Erstes Beispiel: Der Exodus

5 Ich will euch aber, obwohl ihr es alles wißt, erinnern, daß der Herr, nachdem er das Volk zum einen Mal aus dem Land Ägypten gerettet hatte, zum anderen Mal die vertilgte, die nicht glaubten;

Zweites Beispiel: Der Fall der Engel

6 und dass er Engel, die ihren eigenen Herrschaftsbereich nicht bewahrten, sondern den eigenen Wohnsitz verließen, mit ewigen Fesseln für das Gericht des großen Tages unter Finsternis bewahrte,

Drittes Beispiel: Sodom und Gomorra

7 wie auch Sodom und Gomorra und die Nachbarstädte, die sich in gleicher Weise wie diese sehr ausschweifend der Unzucht hingaben und weggingen hinter fremdem Fleisch her, als ein Beispiel vorliegen, die Strafe des ewigen Feuers erleidend.

Beschreibung der Sünden der Irrlehrer 1,8-10

8 Eben genauso verhält es sich auch mit diesen:

Fleischbefleckung

Phantasierend beflecken sie einerseits das Fleisch,

Ablehnen und Lästern der Herrschaft(en)

andererseits verachten sie Herrschaft und lästern Herrlichkeiten.

Ein positives Beispiel aus dem Alten Testament

9 Michael aber, der Erzengel, wagte nicht, als er mit dem Teufel debattierte und Wortwechsel um den Leib Moses hatte, ein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr strafe dich!

Ihr negatives Beispiel

10 Diese aber lästern einerseits, worüber sie nicht Bescheid wissen, und andererseits, was sie wie die unvernünftigen wilden Tiere von Natur aus kennen, darin verderben sie sich.

Weheruf. 1,11A

Erste Ankündigung ihres Gerichts 1,11M-E

11 Wehe ihnen! Denn sie sind den Weg Kains gegangen und haben sich für Lohn der Verirrung Bileams völlig hingegeben und sind in der Rebellion Korahs umgekommen.

Fortsetzung der Beschreibung der Irrlehrer 1,12-13

Selbstgefälligkeit

12 Diese sind es, die als Klippen bei euren Liebesmahlen ohne Scheu mit euch mitessen und sich dabei selbst weiden;

Geistlicher Tod und Unfruchtbarkeit

wasserlose Wolken von Winden dahingetrieben; spätherbstliche Bäume, fruchtleer, zweimal abgestorben und entwurzelt;

Zügellosigkeit

13 wilde Meereswogen, die ihre eigenen Schändlichkeiten ausschäumen;

Verführung

Irrsterne,

Ankündigung ihres Gerichts: 1,13b-15

Finsternis

denen das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit aufbewahrt ist.

Gericht beim Kommen des Herrn (Eine Prophezeiung aus dem Alten Testament)

14 Es hat aber auch Henoch, der siebente von Adam an, von ihnen prophezeit, als er sagte: «Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Myriaden, 15 um Gericht auszuüben gegen alle, und jede Seele zu überführen von allen ihren Werken der Gottlosigkeit, die sie gottlos verübt haben, und von all dem Harten, das die gottlosen Sünder gegen ihn geredet haben.»

Fortsetzung der Beschreibung der Irrlehrer 1,16

Unzufriedenheit

16 Diese sind Murrende, sie hadern mit ihrem Schicksal

Leben nach dem Lustprinzip

und wandeln nach ihren eigenen Begierden;

Arroganz

und ihr Mund redet stolze Worte,

Schmeichelei (Heuchelei)

und sie bewundern Personen um des Vorteils willen.

Aufrufe an die Gläubigen 1,17-19

Erinnerung an die Prophezeiung der Apostel 1,17-18

17 Ihr aber, Geliebte, gedenkt der von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus vorausgesagten Aussprüche, 18 weil sie euch sagten, daß in der letzten Zeit Spötter sein werden, die nach ihren eigenen Begierden der Gottlosigkeit wandeln werden!

(Klammer:) Fortsetzung der Beschreibung der Irrlehrer 1,19

Hervorrufen von Spaltungen

19 Diese sind es, die Trennungen verursachen,

Irdische Gesinnung

Seelische, den Geist nicht habend.

Aufruf zu rechtem Verhalten den Irrlehrern gegenüber 1,20-23

Euch selber aufbauen, nicht abbauen!

20 Ihr aber, Geliebte, indem ihr euch auf eurem heiligsten Glauben aufbaut und im Heiligen Geist betet, 21 erhaltet euch in der Liebe Gottes, und erwartet dabei die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben hin,

Andere retten!

Durch Erbarmen

22 und der einen, die zweifeln, erbarmt euch,

Durch Herausreißen

23 andere aber rettet dadurch, dass ihr sie aus dem Feuer reißt,

Durch Absondern

anderer aber erbarmt euch mit Furcht, dadurch, dass ihr sogar das vom Fleisch befleckte Kleid hasset!

Briefschluss (Doxologie): 1,24-25

24 Dem aber, der imstande ist, euch ohne Straucheln zu bewahren und untadelig in Jubel vor seine Herrlichkeit hin zu stellen, 25 dem alleinigen Gott, unserem Retter durch Jesus Christus, unseren Herrn, sei Herrlichkeit, Majestät, Gewalt und Macht vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Off Die Offenbarung

Grobgliederung

Briefeingang und sieben einleitende Botschaften: 1,1-20 und 2,1- 3,22

4,1- 16,21 (3 Siebener-Reihen)

17,1- 22,9 (3 Teile mit je 7 Abschnitten)

Briefschluss: 22,6(10)-22

Briefeingang 1,1-20 (2×7 Abschnitte) und 7 einleitende Botschaften (je 7 Unterabschnitte) 2,1- 3,22

7 Siegel (Der Thronsaal; Öffnung der Siegel; Zwischengesicht n. d. 6.Siegel) 4,1- 8,5 (8,1)

7 Posaunen (inkl. Zwischengesicht n. d. 6.Posaune. Alte Himmel, Land, Meer; Drache; 2 Tiere; Kampf 8,2- 15,5

7 Schalen 15,5- 16,21

7 Abschnitte (doppelt): Die Hure (Beschreibung u. Gericht); Ausblick: Hochzeit des Lammes 17,1- 19,10

7 Abschnitte: Gericht über 2 Tiere (u. Heere), Drache, die Toten. Ausblick: Neue Himmel und Land 19,11- 21,8

7 Abschnitte: Die Braut (Das neue Jerusalem) 21,9-22,5(9)

Briefschluss: 22,6(10)-22 (7 Abschnitte)

Off – Chiasmus (TJ 2018)

A:  Briefeingang (zweimal 7 Abschnitte): 1,1- 3,22: In Kürze, Zeit ist nahe; siehe, er kommt; Ich komme bald. A u. O. (Die 7 Botschaften an die Gemeinden sind je in 7 Unterabschnitte einteilbar)

 B:  7 Siegel: 4,1- 8,5 (8,1): Thron Gottes, Edelsteine; 24; Herrlichkeit u. Ehre; der ewig Lebende; das Lamm; sie werden herrschen; die Völker u. Könige der Erde; 144 000 am Ziel; 12mal 12 000; Stehen vor dem Thron; Dienst im Heiligtum; Lamm weidet sie. 

  C:  7 Posaunen + Nach-Gesichte (7 Abschnitte ab 12,1; 2.-7.= „Ich sah”) : 8,6- 15,4: Alt: Himmel u Land u Meer (8,7ff; 10,5ff; 12,12ff), Abgrund (9,1f.11;11,7); Stadt (11,2.8.13; „Babylon“, Hurerei m. Völkern 14,8), Drache (12,9; kurz 12,12); Tier/Falschprophet; Bild/Malzeichen; Krieg (12,17; 13,7); Überwinder/Märtyrer (12,11; 15,2ff; eisern. Stab; 12,5); Grimm/Kelter (14,9), Völker (15,4), Sündenliste (9,21); Tempel geöffnet (11,19). 

   D:  7 Schalen: 15,5- 16,21: Blut v.Heiligen/Propheten (16,6); nicht Herrlichkeit geben (16,9); Thron/Tier (16,10); Könige des z. Krieg jenes Tages Gottes (16,14.16); Kleider bewahren/Scham (16,15); große Stadt/Babylon d Große, Weinbecher (16,19); Plagen; 4 lebende Wesen (15,7), Donner (16,18).

   D‘: 7 Abschnitte: Hure (Babylons Gericht) 17,1- 19,10: Blut v.Heiligen/Propheten (17,6; 18,20.24; 19,2); Herrlichkeit geben (19,1.17); Tierköpfe: 7 Könige (17,9); 10 Könige Krieg m. Lamm (17,14); umkleidet m. Scharlach (17,4) → m. reinem Byssus (19,8); große Stadt/Babylon d Große (17,5; 18,2.10 ..); Weinbecher (18,6); Plagen (17,16; 18,4.8); 4 lebende Wesen (19,4), Donner (19,6).

  C‘:  7 Ich-sah-Abschnitte.: 19,11- 21,8: Neu: Himmel u. Land – ohne Meer (21,1.2), Abgrund (20,1; Hades 20,14); Stadt (20,9; 21,2.3; Neujerusalem u. Volksscharen); Drache (20,2; kurz; 20,3); Tier/Falschprophet; Bild/Malzeichen (20,4); Krieg (19,11.19); Überwinder/Märtyrer (20,4; 21,7; eisern. Stab; 19,15); Grimm/Kelter (19,15), Völker (19,15; 20,3.7); Sündenliste (21,8); Himmel geöffnet (19,11). 

 B‘: 7 Abschnitte: Braut (Neu-Jerusalems Herrlichkeit) 21,9-22,5(9): Thron Gottes u. des Lammes, Edelsteine; 12; Herrlichkeit u. Ehre; Buch/Baum/Wasser des Lebens; sie werden herrschen; die Völker u. Könige der Erde; 144 Ellen; 12 000 Stadien; Dienst an Gott. 

A‘: Briefschluss (7 Abschnitte): 22,6(10)-22: In Kürze, Zeit ist nahe; Siehe, ich komme bald. A u. O. 

Offenbarung (Detailgliederung TJ 2018

I. Briefeingang und die sieben Botschaften 2,1- 3,22

A. Briefeingang: 1,1-8

1. Überschrift: 1,1A

2. Herkunft und Zweck: 1,1.2

3. Seligpreisung: 1,3

4. Gruß: 1,4.5A

5. Doxologie: 1,5.6

6. Siehe, er kommt: 1,7

7. Vorstellung des eigentlichen Gebenden der Offenbarung: 1,8

B. Gesicht vom Menschensohn. Auftrag an Johannes und Ermutigung: 1,9-20

1. Die äußeren Umstände des Johannes: 1,9

2. Die Vorstellung des Herrn und sein Auftrag an Johannes: 1,10.11

3. Die sieben Leuchter 1,12

4. Der Menschensohn: 1,13-16

5. Die Reaktion des Johannes und die Ermutigung durch den Herrn 1,17.18

6. Die Wiederholung des Auftrags: 1,19

7. Die Deutung der Sterne und der Leuchter: 1,20

C. Botschaften an die sieben Gemeinden: K. 2.3
1. An Ephesus: 2,1-7
  • Adressierung und Selbstvorstellung: 2,1
  • Anerkennung: 2,2.3
  • Tadel: 2,4
  • Anweisung mit Drohung: 2,5
  • Lob: 2,6
  • Aufforderung zum Hören
  • Überwinderverheißung: 2,7
2. An Smyrna: 2,8-11
  • Adressierung und Selbstvorstellung: 2,8
  • Anerkennung: 2,9
  • Ermutigung und Vorbereitung: 2,10A
  • Anweisung: 2,10
  • Lohnverheißung: 2,10E
  • Allgemeine Aufforderung zum Hören: 2,11A
  • Überwinderverheißung: 2,11E
3. An Pergamus: 2,12-17
  • Adressierung und Selbstvorstellung: 2,12
  • Anerkennung: 2,13
  • Tadel: 2,14.15
  • Anweisung: 2,16
  • Gerichtsandrohung: 2,16
  • Allgemeine Aufforderung zum Hören: 2,17A
  • Überwinderverheißung: 2,17E
4. An Thyatira: 2,18-29
  • Adressierung und Selbstvorstellung: 2,18
  • Anerkennung: 2,19
  • Tadel: 2,20.21
  • Gerichtsandrohung: 2,22.23
  • Ermutigung für die Treuen: 2,24.25
  • Überwinderverheißung: 2,26-28
  • Allgemeine Aufforderung zum Hören: 2,29
5. An Sardes: 3,1-6
  • Adressierung und Selbstvorstellung: 3,1
  • Anerkennung = Tadel: 3,1
  • Anweisung: 3,2.3A
  • Gerichtsandrohung: 3,3E
  • Ermutigung für die Treuen: 3,4
  • Überwinderverheißung: 3,5
  • Allgemeine Aufforderung zum Hören: 3,6
6. An Philadelphia: 3,7-13
  • Adressierung und Selbstvorstellung: 3,7
  • Anerkennung und Trost: 3,8
  • Ermutigung (in Bezug auf die Feinde): 3,8.9
  • Bewahrungsverheißung: 3,10
  • Anweisung: 3,11
  • Überwinderverheißung: 3,12
  • Allgemeine Aufforderung zum Hören: 3,13
7. An Laodikea: 3,14-21
  • Adressierung und Selbstvorstellung: 3,14
  • Anerkennung = Tadel: 3,15
  • Gerichtsandrohung: 3,16-17
  • Anweisung: 3,18-19
  • Verheißung für die Treuen: 3,20
  • Überwinderverheißung: 3,21
  • Allgemeine Aufforderung zum Hören: 3,22

II. Die sieben Siegel 4,1-8,5

A. Die geöffnete Tür und der Thronsaal. K. 4 und 5

1. Die Öffnung der Tür im Himmel und die Versetzung des Sehers in den Himmel 4,1.2A

2. Der Thron und der Thronende: 4,2.3

3. Die Thronumgebung: 4,4-8

4. Die Anbetung durch die 24 Ältesten: 4,9-11

5. Die versiegelte Buchrolle in der Hand des Thronenden: 5,1-5

6. Das Lamm in der Mitte des Thrones und das Lied: 5,6-10

7. Die Anbetung durch die Engel: 5,11-14

B. Die Öffnung der Siegel K 6
1. Siegel: Bogen und Siegeskranz: Eroberungen, Siege: 6,1.2
2. Siegel: Großes Schwert: Kriege: 6,3.4
3. Siegel: Waage: Hunger: 6,5.6
4. Siegel: Tod: Vollmacht, zu töten mit Schwert, Hunger, (Pest-)Tod und wilde Tiere: 6,7.8
5. Siegel: Märtyrerseelen unter dem Altar: 6,9-11
6. Siegel und Zwischengesicht: 6,12-17; 7,1-17
  • Öffnung des 6. Siegels. Erschütterungen. Furcht vor Gott und dem Zorn des Lammes 6,12-17
  • Gesicht von Boten an den 4 Ecken des Landes. Auftrag: Versiegelung der Knechte Gs.): 7,1-3
  • Die Zahl der Versiegelten: 144 000: 7,4-8
  • Gesicht von einer ungezählten Schar Weißgekleideter vor dem Thron u. dem Lamm: 7,9.10
  • Anbetung der Engel vor dem Thron: 7,11.12
  • Frage des Ältesten nach der Identität der Weißgekleideten: 7,13
  • Erläuterung durch den Ältesten: 7,14-17
7. Siegel: Hinführung zum Blasen der Posaunen 8,1-5
  • Schweigen: 8,1
  • Auftreten der Posaunenengel: 8,2
  • Der Engel mit dem Räucherfass: Feuer auf das Land. Stimmen, Donner, Blitze, Beben: 8,3-5
  • Vorbereitung der sieben Boten mit den sieben Posaunen: 8,6

III. Die sieben Posaunen – und die Gesichte danach. 8,6- 15,4

A. Die sieben Posaunen. 8,6- 11,19
1. Posaune: Land: Ein Drittel von Land, Bäumen und Gras verbrennen. 8,7
2. Posaune: Meer: Ein Drittel von Meer, Meerestieren und Schiffen w. zerstört. 8,8.9
3. Posaune: Süßwasser: Ein Drittel vom Wasser wird bitter. 8,10.11
4. Posaune: Himmelskörper: Ein Drittel von Sonne, Mond, Sternen w. verfinstert. 8,12.13
5. Posaune (1. Wehe): Heuschrecken aus dem Abgrund quälen die Menschen. 9,1-12
6. Posaune (2. Wehe) und Zwischengesicht: 9,13-21; 10,1- 11,14
  • Blasen der 6. Posaune. Reiterhorden von jenseits des Euphrats töten ein Drittel. Keine Buße. 9,13-21
  • Gesicht vom auf Meer und Land stehenden Boten mit dem Büchlein. Donner. Erläuterung. 10,1-7
  • Auftrag an Johannes, wieder zu weissagen: 10,8-11
  • Auftrag zur Tempel- und Altar-Messung; Weissagung v. Zertreten der hl. Stadt 42 Monate: 11,1.2
  • Weissagung vom Dienst und Tod der zwei Zeugen in der großen Stadt. 1260 Tage. 11,3-10
  • Gesicht von deren Auferstehung u. Himmelfahrt. Beben (7000). Reaktion: Furcht, Gott ehren. 11,11-13
  • Ankündigung des dritten Wehe: 11,14
7. Posaune (3. Wehe) und Hinführung zu den sieben Nach-Gesichten 11,15-19
  • Ankündigung der Herrschaft des Gesalbten: 11,15
  • Anbetung durch d. 24 Ältesten (Ankündigung: Gericht der Völker, Lohn d. Gottesfürchtigen): 11,16-18
  • Öffnung des Tempelheiligtums im Himmel: 11,19
B. Die sieben Nach-Gesichte 12,1- 15,4 (ab 13,1 eingeleitet mit „Und ich sah“)
1. Der Drache und sein Kampf gegen die Frau (Der unsichtbare Feind): 12,1-17
  • Zeichen im Himmel: Die gebärende Frau: 12,1.2
  • Zeichen im Himmel: Der bedrohende Drache: 12,3.4
  • Die Versetzung des Kindes zum Thron und die Flucht der Frau: 12,5.6
  • Des Drachen erfolgloser Kampf im Himmel und sein Fall auf die Erde: 12,7-9
  • Der Jubel im Himmel über seine Überwindung: 12,10-12
  • Seine Verfolgung der Frau und ihre Bewahrung: 12,13-16
  • Seine Vorbereitung zum Kampf gegen die Übrigen des Samens der Frau: 12,17
2. Das Tier aus dem Meer; sein Kampf gegen die Heiligen (Sichtbare Feind): 13,1-10
  • Erste Beschreibung (Charakterisierung): 13,1.2
  • Die geheilte Wunde; seine Verehrung. Huldigung des Drachen: 13,3.4
  • Seine Lästerung, seine Vollmacht: 42 Monate: 13,5.6
  • Sein Krieg gegen die Heiligen: 13,7A
  • Seine Vollmacht über die Stämme, Sprachen, Völker 13,7
  • Seine Huldigung durch die Landbewohner, die nicht im Lebensbuch geschrieben sind: 13,8
  • Aufruf zu Treue: 13,9.10
3. Das Tier aus dem Land: Off 13,11-18
  • Erste Beschreibung (Charakterisierung): 13,11
  • Seine Vollmacht: 13,12A
  • Sein Ziel und seine Aufgabe: Veranlassung zur Huldigung des ersten Tieres veranlassen: 13,12
  • Irreführung der Landbewohner durch Zeichen: 13,13.14A
  • Seine Lehre: Dem Tier ein Bild machen u. ihm huldigen. Seine Zaubermacht über das Bild: 13,14.15
  • Sein Druckmittel: Das Malzeichen des Tieres: 13,16.17
  • Aufruf zum Berechnen der Zahl des Tieres: 13,18
4. Das Lamm auf dem Zion und die 144 000 mit ihm: 14,1-5
  • Erste Beschreibung (Charakterisierung) der 144 000: 14,1
  • Ihr Lied: 14,2.3
  • Ihre Identität: Erkaufte, Unbefleckte, Jungfräuliche, Nachfolger, Erstlinge, Untadelige: 14,3.4.5
5. Drei Gericht verkündende Engel 14,6-13
  • Der erste: Das ewige Evangelium: 14,6.7
  • Der zweite: Gefallen ist Babylon: 14,8
  • Der dritte: Warnung vor dem Bild, Malzeichen und der Huldigung des Tieres: 14,9-11
  • Aufruf zum Halten der Gebote Gottes und des Glaubens an Jesus: 14,12
  • Seligpreisung der Toten, die im Herrn sterben von jetzt an: 14,13
6. Der Menschensohn und drei zurufende Engel: Gericht über das Land: 14,14-20
  • Der Menschensohn auf der Wolke mit Sichel: 14,14
  • Ein zurufender Engel aus dem Tempel: Aufruf an den Menschensohn zur Ernte des Landes: 14,15
  • Die (Getreide)ernte des Landes: 14,16
  • Ein anderer Ernteengel aus dem Tempel mit scharfer Sichel: 14,17
  • Ein zurufender Engel aus dem Altar: Aufruf an den Engel zur Ernte des Weinstocks des Landes: 14,18
  • Die Traubenernte vom Weinstock des Landes – in die Kelter des Grimmes Gottes: 14,19
  • Das Treten der Kelter außerhalb der Stadt: 1600 Stadien (ca. 290 km)
7. Die sieben Engel mit den Plagen und die Überwinder am gläsernen Meer 15,1-4
  • Zeichen im Himmel: Die 7 Boten mit den letzten 7 Plagen: 15,1
  • Die Überwinder vom Tier, Bild und Malzeichen, stehend am gläsernen Meer: 15,2
  • Ihr Lied: Das Lied Moses und das Lied des Lammes: 15,3.4

IV. Die sieben Schalen (Abschluss der Gerichte der siebten Posaune) 15,5- 16,21

A. Hinführung zum Ausgießen der sieben Schalen 15,5-16,1
  • Wiederholung der Öffnung des Heiligtums des Zeltes des Zeugnisses: 15,5 (Vgl. 11,19.)
  • Der Auftritt der 7 Engel mit den 7 Schalen: 15,6-8
  • Der Befehl zur Ausgießung der 7 Schalen: 16,1
B. Das Ausgießen der sieben Schalen 16,2-9
1. Schale: aufs Land: Geschwüre für die Malzeichenträger und Bildhuldiger 16,2
2. Schale: ins Meer: Blut (Sterben der Lebenwesen im Meer) 16,3
3. Schale: Süßwasser: 16,4-7
4. Schale: Sonne: 16,8.9
5. Schale: Königreich des Tieres: 16,10.11
6. Schale (Euphrat) – und Zwischenruf: 16,12-16
  • Ausgießung auf den Euphrat. Austrockung und dadurch Wegbereitung für die Könige vom Osten 16,12
  • Gesicht von drei Geistern aus den Mäulern (vom Drachen, Tier u. Falschpropheten) 16,13
  • Charakterisierung: Dämonengeister, die Zeichen tun 16,14A
  • Zweck: Sammlung der Könige des ganzen Weltreiches zum Krieg des Tages Gottes: 16,14
  • Aufruf an die Leser des Briefes: Siehe ich komme wie ein Dieb. 16,15A
  • Seligpreisung der Wachenden, die ihre Kleider bewahren: 16,15
  • Kriegssammlung der Könige zum Har-Mageddoon (Berg von Megiddo): 16,16
7. Schale: Luft 16,17-21
  • Ausgießung der Schale in die Luft. „Es ist geschehen“: 16,17
  • Stimmen, Donner, Blitze, großes Beben: 16,18
  • Die große Stadt gedrittelt: 16,19
  • Die Städte derer von den Völkern fielen: 16,19
  • Babylon erhielt den Becher des Grimmes Gottes. 16,19
  • Inseln und Berge verschwanden. 16,20
  • Hagel auf die Menschen, die aber weiter lästerten

IV‘. Die Hure – ihre Pseudoherrlichkeit und ihr Gericht 17,1-19,10

A. Die Hure und das Tier 17,1-18
1. Einleitendes: 17,1-3
2. Die Frau (Erklärungen): 17,3-7
3. Das Tier: 17,8-11
4. Die zehn Hörner: 17,12-14
5. Die Wasser: 17,15
6. Weissagung der Zerstörung der Hure durch das Tier und die 10 Hörner: 17,16.17
7. Identifizierung der Frau: 17,18
B. Der Untergang Babylons 18,1- 19,9
1. Ankündigung des Falles: 18,1-3
2. Mahnwort, die Stadt zu verlassen und ihre Sünden zu vergelten: 18,4-7
3. Ankündigung ihrer Plagen 18,8
4. Wehklagen über ihren Fall: 18,9-19
  • Wehklage der Könige der Erde: 18,9.10
  • Wehklage der Kaufleute der Erde: 18,11-17A
  • Wehklage der Schiffsleute: 18,17-19
5. Aufruf zur Freude an die Apostel und die Propheten 18,20
6. Folgen ihres Falles: 18,21-24
7. Reaktionen auf den Untergang Babylons 19,1-9
  • Das erste Halleluja: 19,1.2
  • Das zweite Halleluja: 19,3
  • Das dritte Halleluja: 19,4.5
  • Das vierte Halleluja: 19,6
  • Ankündigung der Hochzeit des Lammes: 19,7
  • Vorbereitung der Hochzeit des Lammes: 19,8
  • Seligpreisung für die Geladenen zur Hochzeit: 19,9
C. Die Reaktion des Sehers auf das gesamte Gesicht: 19,10

III‘. Das Gericht über das Tier, den Drachen, die Toten. Die neue Welt (7 „Ich sah“) 19,11-21,8

1. Der König und Richter auf dem weißen Pferd 19,11-16

a. Die Öffnung des Himmels: 19,11A

b. Der Reiter auf dem weißen Pferd: 19,11.

c. Beschreibung des Reiters: 19,12-16

  • Seine Augen: 19,12
  • Seine Kronen: 19,12
  • Sein Name: 19,12.13
  • Sein Gewand: 19,13
  • Seine Heere: 19,14
  • Sein Schwert: 19,15
  • Sein offizieller Titel: 19,16
2. Ankündigung des Gerichtsmahles Gottes 19,17.18
3. Gericht über das Tier und den Falschpropheten und deren Heere 19,19-21
4. Bindung des Drachen 20,1-3

a. Der Ausführende: 20,1

b. Die Ausführung: 20,2.3A

c. Der Zweck: 20,3

d. Die zeitliche Begrenzung: 20,3E

5. Regieren der Märtyrer 20,4-10

a. Die Regierung der Heiligen: 20,4-6

b. Das Gericht über den Satan: 20,7-10

6. Gericht über die Toten 20,11-15

a. Die Gerichtsszene: 20,11-12A

b. Der Gerichtsvorgang: 20,12E.13

c. Die Verurteilung: 20,14.15

7. Ein neuer Himmel und ein neues Land 21,1-8

a. Die neuen Himmel und das neue Land (kein Meer): 21,1

b. Das neue Jerusalem: 21,2

c. Die neue Gemeinschaft mit Gott: 21,3.4

d. Abschließende Worte Gottes an Johannes: 21,5-8

II‘. Die Braut – ihre Herrlichkeit 21,9-22,5

A. Das Äußere 21,11-27
1. Der Glanz (Die Herrlichkeit): 21,9-11
2. Die Außenansicht 21,12-14
3. Die Größenmaße: 21,15-17
4. Das Baumaterial (Schönheit, Kostbarkeit): 21,18-21
5. Die Heiligtum: 21,22
6. Das Licht: 21,23
7. Die Bewohner: 21,24-27
B. Das Leben 22,1-5
1. Wasser: 22,1
2. Frucht: 22,2A
3. Gesundheit: 22,2.3A
4. Führung: 22,3
5. Die Gottesverehrung: 22,3.4
6. Das Licht: 22,5
7. Ewige Aufgabe: 22,5E

 

I‘. Der Schluss des Briefes 22,6-21

1. Zuverlässigkeit der Worte. Versicherung: Ich komme bald. Reaktion des Johannes und Korrektur. 22,6-9
2. Versiegle nicht – wegen der Nähe der Zeit! Aufruf zur Heiligung. 22,10.11
3. Zweite Versicherung: Ich komme bald. 22,12.13
4. Seligpreisung derer, die die Gebote Gottes tun. (Aufruf). Warnung: Draußen sind die Hunde. 22,14.15
5. Schlusswort Jesu. Ruf des Geistes und der Braut, zu Jesus Christus zu kommen. 22,16.17
6. Warnung, an der Botschaft des Buches etwas zu ändern. 22,18.19
7. Dritte Versicherung: Ich komme bald. Antwort des Johannes. Gruß. 22,20.21

1M Das erste Buch Mose:

1M 1-10 (11,9)

1M 11,27-25,11

Dies sind die Toledoth Terachs (11,27- 25,11)

I. 11,27- K. 15: Die Verheißung und das LAND (Kanaan, Habe). Reise. Der Glaubensgehorsam. Abraham gesegnet, reich beschenkt.

A: Sara kein Kind. Ur. Verheißung SAME/LAND. Gott segnet Abram. Auszug mit gr. HABE. Kanaaniter. „Deinem Samen gebe ich dieses LAND.“ → Ägypten: Fremder. Pharao nimmt Sara. Gott schlägt Pharao. 11,27- 12,20

B: Rückkehr n. Kanaan mit großer HABE. Abr verzichtet. Trennung Lot. „Blicke auf … dieses LAND, dir gebe ich es.“ K. 13

B’: Rückkehr n. Kanaan v. Kedorlaomer mit großer HABE. Rettung Lots. El Elyon, „der Himmel und LAND besitzt“. Abram verzichtet auf Habe von Sodom. K. 14

A’: Kinderlos. Ur. Bund. „Deinem Samen gebe ich dieses LAND.“ Same: Fremder im Land. Prophetie: Gott wird dieses Volk richten. Auszug mit großer HABE. Kanaaniterherrschaft wird gebrochen werden. K. 15

II. K. 16-19: Die Verheißung und andere Wege, um zum SAMEN zu kommen. Abraham lernt.

A: SARA will SAMEN, gibt Ab. der Hagar (legal). „Unrecht“ (16,5). Hagar in der Wüste. Gott kümmert sich um sie. Sie beugt sich. Brunnen. Sie gebiert Abram den SAMEN Ismael, „Gott erhört“. – BUND der Beschneidung. 16,1- 17,14

B: Verheißung der Geburt des SAMENs zur bestimmten Frist. Abraham lacht. Sara lacht. 17,15- 18,15

A’: Sodom ungerecht. Gott warnt. Sodom lässt sich nicht warnen. Gott erhört Abraham (denkt an Abr) u. rettet Lot. Lot erhält SAMEN von s. Töchtern (Unzucht, illegal): Moab, Ammon. Lot arm (Höhle). 18,16- 19,38

III. K. 20-21: Die Erfüllung der Verheißung vom SAMEN Saras. Abraham verzichtet.

A: Abraham. gibt Sara preis. Gott warnt, Abi. lässt sich warnen. Abimelech gerecht. Gott bewahrt Sara vor Unzucht. Abraham reich, (wohnt im Land), Abimelech und seine Mägde bekommen Samen. K. 20

B: Geburt Isaak zur bestimmten Frist. Sarah lacht. Beschneidung. 21,1-7

A’: Abraham treibt die Magd und ihren Sohn aus (wegen des verheißenen SAMENS Isaak). Hagar in der Wüste: Gott hört u. rettet Ismael/Hagar. Brunnen. – Abimelechs BUND mit dem reichen Abraham. Abr. schwört ihm bzgl. der Zukunft des Samens. → Beerscheba (Brunnen) 21,8-34

IV. 22,1- 25,11: Die Erfüllung der Verheißung in Isaaks Heirat und Erbe. Reise. Abrahams opfert, gibt alles auf.

A: Abraham opfert Isaak (gibt alles). Schwur Jahwehs: Same gesegnet. Er wohnt am Brunnen des Schwurs. 22,1-19

B: Milka gebiert Nahor Bethuel (Rebekkas Vater). Tod Saras. Höhle Machpela. Abraham lehnt Geschenk ab. 22,20- 23,20

C: Reise/Kamele/Habe. Stadt Nahors. Rebekka/Brunnen. Huldigung. Aufnahme Laban. Bericht. Werbung. 24,1-49

C’: Reaktion Laban/Bethuel. Entlassung. Rebekka: „Ich will.“ Reise/Kamele. Isaak/Brunnen. Heirat. Trost über Sara. 24,50-67

B’: Ketura gebiert dem Abraham Söhne. Abr. schickt sie mit Geschenken weg. Abr. gibt Isaak alles, was er hat. Tod Abr. Höhle Machpela. 25,1-10

A’: Nach dem Tod Abrs.: Gott segnet Isaak. Er wohnt am Brunnen des Lebendigen, der mich sieht. 25,11

Abraham 11,27- 25,11 Der SAME 12,2: Ich will dich zu einem großen Volk machen …

Isaak 25,19- K. 35 Der SEGEN 12,2: Ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein.

Jakob 37,2- K. 50 ALLE Völker gesegnet 12,3: Und in dir werden gesegnet werden alle Geschlechter des Erdbodens.

Parallelen in 11,27- 25,11

Abram Geburt, nimmt Sara zur Frau. (Kein Kind.) 11,27ff. Auszug aus Ur → Gott SEGNET Abram, Verheißung: SAME u. Segen 12,1-3 

 REISE von Haran nach Kanaan. Kanaaniter im Lande. Landverheißung. 12,4-7

  Abram bringt Sara durch Gottes Eingreifen zurück nach Kanaan. “nimm sie und gehe hin“ (12,19); „von schönem Aussehen“ (12,11.14) 12,8-13,4

   Abram verzichtet auf das gute Land – getrennt von Lot – erhält Gottes Verheißung bzgl LAND und den Auftrag, das Land zu durchziehen; danach holt

Abram den Bruder Lot+Habe zurück aus der Hand der Feinde. 13,5- 14,18

    Abram/Melchisedek/König von Sodom: 14,19 Gesegnet sei Abram von Gott dem Höchsten, der Himmel und Erde besitzt. .. (V. 22 Ich hebe meine

Hand auf zu Jahweh, Gott, dem Höchsten, der Himmel und Erde besitzt  …) 14,19f

   Abram schlägt Geschenk des Königs von Sodom aus. 14,21-24

      Verheißung: eigener Sohn: 15,5 Blicke zum Himmel, zähle die Sterne. So dein SAME; .. LAND besitzen. Hinweis: Auszug aus Ur. (Nur 15+22)

        Magd Hagar ungehorsam. Hagars Rettung in Wüste. Geburt des SAMENS. Verheißung für Ismael. 16

         Sara: Verheißung Geburt Isaak zur bestimmten Frist. Beschneidung. 17,1- 18,15

Abraham gehorsam (18,19) – betet für die Gerechten. 18,16-33 Sodom: ungerecht.

Abraham bekommt Lot „zurück“. Lot erhält SAMEN von s. Töchtern: Moab, Ammon. Ende: Lot ein Höhlenmensch. 19

          Abraham bekommt Sara „zurück“. Abimelech gerecht; Abraham → reich 20A

Abraham betet für Abimelech und seine Mägde um SAMEN. 20B

         Sara: Geburt Isaak zur bestimmten Frist. Beschneidung. 21,1-7 UND

         Austreibung der Magd (wegen des verheißenen SAMENS). Hagar in Wüste: Rettung. Zukunft Ismaels. Abraham Bund mit Abi. 21,8-34

       Morija:  wie Sterne des Himmels: Ich w. dich reichlich segnen u. dein. Samen sehr mehren, wie die Sterne des Himmels / wie Sand (Nur 22,17+ 15)

Auch Milka hat geboren … Rebekka 22

     Abraham schlägt Geschenk des Feldes inkl. Grabes aus. 400 Schekel. 23

    Abraham ist von Jahweh gesegnet in allem, 24,3 will dich schwören lassen bei Jahweh, dem Gott des Himmels u der Erde, dass du meinem Sohn

nicht eine Frau von den Töchtern der Kanaaniter nimmst, in deren Mitte ich wohne. (Nur 24+14) 24,1-10

   Der Knecht erhält von Abraham den Auftrag, vom LAND wegzuziehen – getrennt von Abraham – um für Isaak eine Frau zu holen; er bringt viel von der

Habe Abrahams mit und wird zum Haus der Brüder seines Herrn geführt. 24

  Knecht bringt Rebekka durch Gottes Eingreifen nach Kanaan. “nimm sie und gehe hin“ 24,51, „von sehr gutem Aussehen“ 24,16

 REISE von Haran nach Kanaan – mit Rebekka. (Und: Reise der anderen Söhne in den Osten) 25

Isaak nimmt Rebekka zur Frau. Abram stirbt, begraben bei s. Frau Sara  25  → Gott SEGNET Isaak 25,11

1M 25B- 35

1M 25,19- 35,29 Die Toledoth Isaaks. Gliederung TJ2017

I’: 25,19- 28,9: Jakob/Isaak im Land: Familienprobleme – und Gottes Verheißung

A: 25,19-Geburtsgeschichte (Rebekka: Probleme Schwangerschaft). Der Ältere dem Jüngeren dienen. Essen, lieben. Esau verachtet sein Erstgeburtsrecht. 

B: 26,1-17: Gerar/Tal Gerar: Jahweh erscheint Isaak. Bundesverheißung erneuert. Abimelech/Verleugnung der Rebekka. Brunnen.

B: 26,18-33: Brunnen. Beerscheba: Jahweh erscheint Isaak. Bundesverheißung erneuert. Abimelech/Schwur.

A: 26,34- 28,9: Esau heiratet. Essen, lieben. Jakob betrügt s. Vater. Fromme Lüge (zu einem „guten” Zweck). Der Ältere muss Diener werden /Segen an Jk. Esau hasst Jakob. Esau heiratet.

II: 28,10- 32,1: Jakob in Haran Die Reise hin, der Aufenthalt und die Reise zurück. (Jakob und Laban)

A: 28,10-22: Flucht nach Paddan Aram beginnt hier. 28,5. Bethel. Traum, Engel. Verheißung. Gott ist mit Jk. Denkmal, Gelübde. Gott ist noch nicht der Gott Jakobs.

B: 29,1-30,24: Haran: Jakobs Heirat und Kindersegen

B: 30,25-43: Haran: Jakobs Vermögenserwerb (Segen Gottes)

A: 31,1- 32,1: El Bethel (wo „Denkmal u. Gelübde“): Traum. „Kehre zurück“ (31,3.13) Jk. stiehlt Laben das Herz (= geheime Flucht; 31,20). Gilead: Traum (31,24 Gott spricht für Jk).

II’: 32,2- 33,20: Jakobs Versöhnung mit Esau. (Beendigung der Paddan-Aram-Episode) (Jakob und Esau)

A: 32,2-9. Mahanajim. Zwei Lager. Furcht vor Esau. 

B: 32,10-22: Gebet und Vorbereitungen zur Begegnung mit Esau. Jk erinnert Jahweh an die Bundesverheißung.

B: 32,23-33: Pniel. Jk → Israel. Ringen mit dem Engel (Vorbereitung für die Esau-Begegnung) Jahweh segnet Jakob-Israel.

A: 33,1-20: Versöhnung Jakobs mit Esau. Sukkoth. Flucht aus Paddan Aram endet hier. 33,18. V 20: Gott ist nun der Gott Israels: El El Israel, Altar

I’: 34-35: Jakob wieder im Land: Familienprobleme – und Gottes Verheißung

A: 34: Jakobs Söhne Simeon/Levi betrügen Sichem u s. Vater. Fromme Lüge (zu einem „guten” Zweck).

B: 35,1-5: Jahweh spricht zu Jakob: Zieh nach Bethel. Erneuerung/Reinigung. Gott bewahrt Jk.

B: 35,6-15: Bethel. Jahweh erscheint. Jk → Israel. Bundesverheißung erneuert. 

A: 35,16-29: Geburtsgeschichte (Rahel: Probleme Schwangerschaft). Ruben betrügt Vater und verachtet sein Erstgeburtsrecht. Söhne Jakobs. Jakob kommt zu seinem Vater Isaak. (Isaak stirbt. Beerdigung).

1M 37-50: Josef und Juda – und der Vater Israel (Jakob)

I: Vorgeschichte: Vor der Hungersnot: Jugendzeit. 37-41

II: Hauptgeschichte 1: Hungersnot: Josef und Brüder. Versorgung 42 – 45

II‘: Hauptgeschichte 2: Hungersnot: Jakob kommt nach Ägypten, darf in Goschen bleiben. Versorgung. 46 – 47,26

I‘: Nachgeschichte: Nach der Hungersnot: Lebensende. 47,27- K. 50

I: Jakob wohnte in Kanaan. Josef kommt nach Ägypten – vor der Hungersnot. K. 37-41 (o.: Josef und das Haus seines Vaters)

A Hass der Brüder. Josef (17J.) deutet seine 2 Träume. „Solltest du über uns Herrscher sein?“; bekommt besonderes Kleid. 37,1-11

B Gehe zu den Brüdern! Brüder wollen Josef töten. Er: erniedrigt wegen sr. Deutung der 2 Träume. Ziehen ihm Kleid aus. 37,12-24

B’ Erniedrigung: Juda verkauft Josef nach Ägypten. Kleid als Beweis vor dem Vater. 37,25-33

A’ Vater lässt sich nicht trösten, wegen des verlorenen Sohnes. Josef kommt zu Potifar. 37,34-36

A’ Juda verlässt Vater. Verliert 2 Söhne. Möchte d Jüngsten retten. verliert Frau – lässt sich „trösten”; → v Tamar 2 Söhne.38

B’ Erniedrigung: Josef im Haus Potifars, gesegnet. Gott ist mit ihm. Josef wird betrogen. Kleid als Beweis. 39

B Josef im Gefängnis, bleibt erniedrigt trotz seiner Deutung der 2 Träume (Bäcker, Kämmerer). Gott ist mit ihm. 40

A Josef (30 J.) deutet 2 Träume Pharaos, wird Herrscher u bekommt besondere Kleider u bekommt von Asenat 2 Söhne. 41

II: Jakob sendet die Söhne nach Ägypten K. 42-44

A Hinreise ohne Benjamin. D. Machthaber des Landes verstellt sich. Brüder werfen s. vor Josef nieder. Sie: „Ehrliche Leute“. 42,1-6

B Josef behandelt die Brüder als Spione. Sie: „Ehrliche Leute“. Vater … 42,7-14

B  Josef will Benjamin sehen und so die Ehrlichkeit der Brüder prüfen. Josef weint. Simeon gefangen 42,15-28

A Rückreise. Vater will Benjamin nicht geben. Brüder ohne Simeon wieder beim Vater. „Wir sagten: Ehrliche Leute“. 42,29ff

A  Leid des Vaters, (V. 6.14).Judas Einsatz (Bürgschaft). Vater gibt Benj. Reise. Brüder werfen sich vor Josef nieder. 43,1-26

B Josef sieht Benjamin. Josef weint. Simeon wird frei. 43,27-34

B Josef entlarvt die Brüder als Diebe. Sie zerreißen ihre Kleider. 44,1-13

A Brüder werfen sich vor Josef nieder. (V.14) Judas Einsatz f Wohlergehen des Vaters; bereit, für Benj. zu leiden. 44,14-34 

II’: Hungersnot. Jakob kommt mit der Familie nach Ägypten 45,1- 47,26

A: „Ich bin Josef!“ Weinen. Brüder bestürzt., nicht antworten. „Gott hat mich zum Herrscher über Ägypten gemacht“ 45,1-8

B: Holt den Vater nach Ägypten! Berichtet ihm meine Herrlichkeit in Ägypten. Josef weint, Benjamin weint. 45,9-20

B: Wechselkleider. Reichtümer für den Vater. Zieht hin und holt den Vater nach Ägypten! Das Beste des Landes. 45,21-24

A: Brüder b. Vater: Josef ist Herrscher über ganz Ägypten. Sein Herz bleibt kalt. → „Josef lebt, ich will hinziehen.“ 45,25-28

A: Aufbruch nach Ägypten. Jk: Mein Sohn lebt. Gott zu Jk: „großen Volk, bin mit dir, führe dich herauf.“  46,1-27

B: Vater trifft Josef: Juda führt. Josef weint. Wenn Pharao euch fragt: „Was ist eure Tätigkeit?“ – „Schafhirten“. 46,28-34

B: Vater trifft Pharao: „Was ist eure Tätigkeit?“ – „Schafhirten“. Jk segnet Pharao. 47,1-12

A: Versorgung in Ägypten: Josef versorgt Jakob, sein Haus und dazu ganz Ägypten. 47,13-26

I’. Jakob und Josef sterben in Ägypten, aber kehren beide zurück nach Kanaan. (Jakob – voraus nach Kanaan.) 47,27- 50,26

A Jk, 147 J., lebt in Ägypten. 47,27.28

B Schwur bzgl. Begräbnis in Kanaan.47,29-31

B’ Er freut sich Josefs Söhne zu sehen. Segen für Ephr./Manasse und Segen für die 12 Söhne (zur selben Zeit am Sterbebett) K. 48.49

A’ TOD/Beerdigung des Vaters. Trauerzug nach KANAAN. 49,33; 50,1-13

A’ Rückkehr nach ÄGYPTEN. Furcht der Brüder nach TOD des Vaters. Josef, 110 J., lebt in Ägypten. 50,14-22

B’ Ephr./Manasse 50,23

B Schwur bzgl. der Überführung der Gebeine in Kanaan. 50,24.25

A 110 Jahre, Tod/Beerdigung Josefs, Sarg in Ägypten. 50,26

Allg. Gedanken zur Struktur von 1Mo

1M Gli Neue Gedanken

Der Autor teilt in Zweiergruppen ein. (A – A‘)

Beispiele in kleinen Strukturen:

Esau (36):

Teil 1: Geschlechtergeschichte Esaus in Kanaan,

Teil 2: Geschlechtergeschichte Esaus in Seir.

 

Auch die Jakob/Josef Geschichte zerfällt in zwei Teile.

Teil 1: Josef als Kind, wird vom Vater geschickt –  bis zu der Geburt seiner zwei Söhne Manasse u. Ephraim in Ägypten.

Teil 2: Brüder kommen zu Josef, wurden vom Vater geschickt – bis zu Josefs Tod in Ägypten (sieht Enkel von Manasse und Ephraim)

 

Ebenso bei: Abraham, Isaak, Söhne Adams, Geschl. Himmel und Erde. Auch Kapitel 1.

 

Es sind aufs Erste immer zwei Blöcke.

Diese zwei Blöcke können dann wieder jeweils in zwei Teile unterteilt sein, so dass es dann wie vier Teile wirkt.

Aber er teilt nicht in Vierer-Blöck, sondern in immer Zweier-Blöcken.

 

Wenn ich nun das Ganze auf das ganze Buch aus der Vogelperspektive anwende komme ich auf folgendes:

 

Teil 1: 1-2,3                      Gott erschafft Himmel und Erde.

Teil 2: 2,4-Kap. 50            Was aus Himmel und Erde wurde.

 

Zwei Teile. Belege, die für dies Einteilung sprechen:

Teil 1 ist anders wie der Rest des Buches, denn es handelt sich um kein Toledoth.

Teil 2 Das sind alles Toledoth’s.

 

Wenn das nun so stimmen würde, dann sollte auch der Anfang und das Ende beider Buchteile zusammenpassen:

Anfänge:

Teil 1: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“

Teil 2: „ Geschlechterfolge Himmel und Erde, als sie geschaffen wurden“

Ende:

Teil 1: Gott ruht von seinen Werken.

Teil 2: Josef ruht von seinen Werken.

 

Die Themen:

Teil 1: Wie Gott aus dem Chaos die Erde erschafft. Den Menschen erschafft, segnet und ruht.

Teil 2: Wie Gott aus dem Chaos der Sünde die Erde bevölkert, den Menschen vermehrt, ihn segnet und wie der Mensch in diesem Segen Ruhe findet. (Abr – Josef, Höhle Machpela)

 

Der Aufbau:

Alle Tage der Schöpfungsgeschichte entsprechen einem Abschnitt im zweiten Teil des Buches.

Tag 1: Trennung Licht/Finsternis – Toledoth Himmel und Erde: Vertreibung aus dem Garten

Tag 2: Trennung Wasser oben unten – Toledoth Adam-Noah: Aufheben dieser Trennung

Tag 3: Wasser zieht sich zurück, die Erde wird sichtbar – Toledoth Noahs Söhne: die Erde wird bevölkert.

Tag 4: Sonne und Mond zur Beherrschung.. – Toledoth Terach: Abraham soll herrschen. Söhne wie die Sterne des Himmels.

 

Den große Abschnitt von 2,4-K. 50: geteilt in zwei Teile:

Teil 1: 2,4-K.4:                  Geschlechter (LXX: „Buch d. Geschlechter.“) von Himmel und Erde.

Teil 2: K.5-K.50:                 Buch der Geschlechter Adams.

 

Wieder: Anfänge, Enden, Aufbau und Themen müssen korrelieren.

 

Zum Aufbau: Es handelt sich um Toledoths. Das erste Toledoth ist anders. Es gibt in ihm kein Sterben.

Adam stirbt nicht, Kain ebenfalls. Abel stirbt, aber in einem anderen Sinne. Die Söhne Kains sterben nicht.

 

Zum Thema:

Teil 1: Adam wird erschaffen. Sein erstgeborener Kain. Wie er seine Erstgeburtsstellung verlor. Schwerpunkt: Nachkommen Kains.

Teil 2: Adam wird erschaffen. Sein erstgeborener Set. Nun kommt die Geschichte aller Nachkommen Seths – bis Kap. 50

 

Anfänge:

Teil 1: 2,4 „An dem Tag, da …“ – die Erschaffung Adams.

Teil 2: 5,1 „An dem Tag, da …“ – die Erschaffung Adams.

Enden:

Teil 1: 4,25-26   Adams Ersatz für Abel „Seth“ weil, Kain Abel erschlagen hatte. Beginn der Anrufung Jahwehs.

Teil 2: K. 48-50 Jakobs Ersatz  für Josef „Manasse und Ephraim“, weil die Brüder Josef beseitigt hatten. Warten auf die Heimsuchung Jahwehs.

 

Der verbliebene Abschnitt 1M 5-50 ist wieder in zwei Teile geteilt:

Teil 1: 5-11,9: Adam – Noah

Teil 2: 11,10- K.50 Set – Jakob

Wieder korrelieren die Anfänge, die Enden, der Aufbau, die Themen.

Alternative Gliederung:

Teilung nach Inhalt in 2 Teile: Schöpfung – Erzväter.

Die Schöpfung K. 5 – 9 (Vgl. Die Parallelen zwischen 1M 1,28ff und 9,1ff). Schöpfung Verfall Neuschöpfung.

Dann ab K. 10,1 bzw. Ab K. 11 beginnt etwas Neues: Die Geschichte der Entstehung des Volkes.

1-10 (11,9): Die Schöpfung (Erschaffung des Menschen) und die Entstehung der Völker.

11-50: Der Ruf Abrahams und die Entstehung des einen besonderen Volkes: Israel. Beginnend mit der Toledoth Terachs 11,27 bzw. eigentlich schon mit der Toledoth Sems in 11,10.

Abschluss des ersten Teils ist 11,1-9 „von dort zerstreute sie Jaḥweh über die ganze Erde. Nun haben wir die Erklärung, warum zwar in 10,1 die T. der Söhne Noahs ist (Sem eingeschlossen!), dann aber in 11,10 nochmals die T. Sems gesondert kommt.

Demnach haben wir folgende 3 Paare (wobei die kurze T immer zuerst ist, die lange folgt): (Entstehung des Volkes):

11,10 T Sems

11,27 T Terachs (→ Abram, Nahor, Lot) Ende: Tod Abrams

25,12 T. Ismaels

25,19 T. Isaaks . Ende: Tod Isaaks.

36,1 und 9: T. Esaus

37,2 T. Jakobs – Ende: Tod Jakobs (und Josefs)

Und im ersten Teil haben wir folgende 3 Abschnitte (Entstehung der Völker):

1.

Die Schöpfung (Schöpfung 1. Abschnitt) – kurz

T. von Hi u E (Schöpfung 2. Abschnitt) – lang.

2.

Buch der T. Adams – kurz (Thema immer noch: Schöpfung)

T. Noahs (Von der Schöpfung zur Neuschöpfung) – lang. Ende: Tod Noahs.

3.

T. der Söhne Noahs (Verteilung der Völker) (Als Abschluss und Ziel des ersten Teiles)

K. 10,1- 11,9 könnte auch als Übergangsteil aufgefasst werden.

Gliederung nach W. Moser: 1M 1-5 und 5-50

Das nach den Söhnen Noah’s und vor Terach eine Teilung gehört, will ich nicht in Abrede stellen, aber könnte es sein, dass sie nicht das komplette Buch 1. Mose in zwei Teile teilt, sondern nur das “Buch der Geschlechter Adams”?

Argumente:

Teil 1 (5-11)                          Teil2

Geschlechtsregister in strenger Ordnung.

Adam bis Noah

Geschlechtsregister in gleicher Ordnung.

Sem bis Terach

gerechter Noah

Segen und Bund mit der ganzen Welt

Bundeszeichen Regenbogen

gerechter Abraham

Segen und Bund mit Abraham,

aber letztlich f. die ganze Welt

Bundeszeichen Beschneidung

Noahs Söhne

Entstehung: Alle Nationen

Abrahams Söhne

Entstehung:Israel

Wie aber verhält sich Noah zur Schöpfung?

Geschlecht:
(1-4) Himmel und Erde

Gechlechter:
(5-50) Adams

(1)Himmel und Erde

(Ordnung)

(5-11)Adams Geschl. Teil 1

(Ordnung erneuert)

(2-4)Geschlecht von Himmel und Erde

(Rauswurf)

(11-50)Adams Geschl. Teil 2

(Land zugesagt)

Parallelen:

1 zu 5-11:

Erschaffung im Bilde Gottes,

Ordnungen gegeben: Herrschen über die Welt, Was ist zum Essen.

2-4 zu 11-50:

Land weggenommen – Land zugesagt.

Fluch: Tod – Segen: über den Tod hinaus. (Höhle Machpela)

Wenn du isst wirst du sterben – wer nicht beschnitten ist soll ausgerottet werden.

Garten – Sodom (wie Garten des HERRN)

Adam nimmt von dem einen Baum, der vorenthalten war – Josef nimmt sich nicht die eine Frau, die vorenthalten war

Kain opfert sein eigenes Opfer – Abraham lässt Gott das Opfer ersehen

2M Das zweite Buch Mose

Thema: Die Erlösung

I: Der Vorgang der Erlösung (K. 1-17)

Gott selbst ist der Erlöser – Gott erlöst duch den von ihm gesandten Mittler und durch das Blut des Lammes.

A. Die Erlösung wird vorbereitet: 1 – 10

1. K. 1 – 6 [V. 13]: Die Zubereitung und Sendung des Mittlers

Feuer im Dornbusch (3,2)

Verheißung der Befreiung und des Wohlstands für Israel

Beginn mit Namensliste

Moses kommt nach Israel mit Gottes Botschaft an sie.

Der Name Jahwes – Gott Abrahams, Isaaks, Jakobs. Der Gott der Geschichte.

Israel – Gottes Erstgeborener

Israels wetterwendischer Glaube; schließlich verwerfen sie Mose.

2. K. 6 [V. 14] – 10: Die Verhärtung des Fürsten der Welt

Feuer auf der Erde (9,23)

Aufruf an Pharao: Lass Israel ziehen, Gott zu dienen.

Beginn mit Namensliste

Moses kommt zum Pharao mit Gottes Botschaft an ihn.

Der Name des Herrn – Gott der Natur (wovon die Plagen ein Beweis sind . 4,9; 7,5.17; 14,4.18; 8,6.18; 9,14.29; 10,2)

Pharaos wetterwendischer Unglaube – schließlich bietet er Gott und Mose die Stirn.

B. Die Erlösung wird vollzogen und Gottes Volk bewahrt: K. 11 – 17

3. K. 11- 13 [V. 16]: Das Lamm ?? – Die Zufriedenstellung des Zornes Gottes durch das Blut des Lammes.

Das Lamm – im Feuer gebraten (12,9)

– die zusätzliche (10.) Plage: als Gericht.

Befreiung vor Gottes Zorn durch das Blut

Des Herrn Passa.

Israels Erstgeborene – werden verschont. Israel erhält großen Wohlstand.

Das Passa-Fest eingerichtet: damit Israel nicht die wahre Bedeutung seiner Befreiung vergisst.

4. K. 13 [V. 17] – 17: Die Führung durch die Wüste zum Sinai

Führung durch die Feuersäule (13,21)

Sie entrinnen durch das Meer hindurch und durch die Wüste hindurch.

Der Name des Herrn. Jahwe – ein Kriegsmann, Jahwe, der heilt (rapha), Jahwe – unser Panier/Banner.

Die (längere) Wanderroute wird gewählt, damit Israel nicht es sich anders überlegt und wieder zurückkehre.

Israels Lied des Glaubens

– dann aber rebellieren sie gegen Mose.

II: das Ziel der Erlösung (K. 18 – 40)

Gott selbst ist das Ziel der Erlösung. Gott will bei dem Menschen wohnen und der Menschen soll bei Gott wohnen.

19,4: zu mir gebracht – nicht: nach Kanaan gebracht.– Zweck: ihn anzubeten / ihm zu huldigen.

C. Das Ziel Wird vor Augen gestellt: K. 18 – 31

5. K. 18 – 24: Essen mit Gott: Bedingung: Wahrung der Heiligkeit Gottes → Das moralische Gesetz

Feuer auf dem Berg (19,18):

Gottes ursprünglicher Ratschluss: Israel sollte Gottes besonderes Eigentum (Schatz) sein und bevorzugtes Priestervolk.

Bedingung: Gesetz halten; Bund vom Sinai.

Lade des Bundes/der Bundesdokumente.

Des Herrn Name: Jahwe, der uns aus Ägypten geführt hat (18,10; 20,1)

6. K. 25 – 31: Wohnen mit Gott: Bedingung: Nahen auf Gottes Weise. → Das Gesetz über Zeltwohnung und Priester

Die beständigen Brand-Opfer (29,38-40)

Gottes ursprünglicher Ratschluss: Israel sollte dem Herrn seine Güter weihen (zum Dienst am Heiligtum) und sich täglich Gott zum Opfer hingeben.

Ihr seid Priester (Nr. 5). → darum ein Zelt und Priesterausstattung nötig.

Israels Namen – dargestellt vor Gott auf den Juwelen des Ephod des Hohen Priesters.

D: Das Ziel wird zuerst verworfen, schlussendlich aber erlangt: K. 32 -40

7. K. 32 – 34: Hindernisse auf dem Weg zum Ziel.

Brennender Zorn gegen Israel (32,10)

Israels Wohlstand – verwendet, um einen falschen Gott zu machen und ein falsches Ziel vor Augen zu stellen.

Das falsche Fest: „Das sind die Götter, die dich aus Ägypten geführt haben“.

Die Fürsprache des Moses.

Des Herrn Name: Barmherzig, gnädig, groß an Güte; Eifernd .. 2M 34,5

8. K. 35 – 40: Die Aufrichtung der Wohnung Gottes und der Einzug der Herrlichkeit Gottes

Feuer im Heiligtum (40,38)

Israels Buße. Bietet seinen Wohlstand an; baut Zelt der Begegnung

Israels Namen: eingraviert auf der Brustplatte (Ephod)

– Gottes Herrlichkeit füllt das Zelt des Heiligtums. (Das Ziel der Erlösung ist erreicht)

Beobachtungen:

Das Buch beginnt mit Pharaos Schreckensherrschaft, der Gottes Volk mit Arbeit und Mühe erfüllt.

Das Buch endet mit der Herrlichkeit Gottes, die das Heiligtum des Volkes Gottes erfüllt.

Finger Gottes (Geschichte 2) // Finger Gottes (Geschichte 7)

3M

Nach SBS (möglicherw. R Liebi)

Kap. 1‑5 Die Beschreibung (fürs „Volk“) der verschiedenen Opfer

Kap. 6‑7 Das Gesetz (für die Priester) bezüglich der Opfer

Kap. 8‑10 Die Weihung der Priester

Kap. 11‑15 Gesetze betreffs Reinheit, Unreinheit und Heiligung

(a) Gesetze betreffs die Nahrung

(b) Gesetze betreffs Krankheiten

Kap. 16‑17 Der Versöhnungstag und zusätzliche Gesetze

Kap. 18‑22 Gesetze betreffs Reinheit, Unreinheit und Heiligung

(c) Gesetze betreffs die Gemeinschaft untereinander

Kap. 23 Die Feste des Herrn

Kap. 24 Sonstige Gesetze

Kap. 25 Gesetze betreffs den Sabbat und das Jubeljahr

Kap. 26 Segen und Fluch

Kap. 27 Gesetze bezüglich Gelübden

4M

Nach SBS (möglicherw. R Liebi)

I. Vorbereitungen für die Wüstenreise (1,1 – 10,10)

4Mo 1: Die erste Zählung; Aushebung der Armee (Jud 3; 2Tim 2,3‑4; Eph 6,10‑20). Ziel: Schutz des Volkes Gottes; Schutz der Tempelschätze (= die Reichtümer des Glaubens).

4Mo 2: Lagerordnung, Bestimmungen zum Aufbruch (1Kor 14,33.40; Kol 2,5)

4Mo 3 – 4: Der Dienst der Leviten (1Kor 12-14; Röm 12,1-8; Eph 4,1‑16; 1Pet 4,10‑11)

4Mo 5,1-4: Reinheit des Lagers durch Ausschluss (1Kor 5; Mat 18,15-20; 2Kor 6,14‑7,1)

4Mo 5,5-10: Reinheit des Lagers durch Sündenbekenntnis (1Joh 1,9)

4Mo 5,11-31: Göttliches Gericht bei Ehebruch (Heb 13,4; vgl. 1Kor 11,30‑32)

4Mo 6,1-21: Freiwillige Weihe und Hingabe an Gott (Röm 12,1; Apg 15,26)

4Mo 6,22-27: Der Priestersegen (2Kor 13,13)

4Mo 7,1-88: Die Freigebigkeit der Fürsten (2Kor 9,7)

4Mo 7,89: Gottes Reden vom Sühnedeckel her (2Mo 25,22; Heb 12,25)

4Mo 8,1-4: Der siebenarmige goldene Leuchter (Sach 4,6 [im Hebr. 7 Wörter]; Jes 11,2; Apg 26,22-23)

4Mo 8,5-26: Die Weihung der Priester (1Pet 2,5)

4Mo 9,1-14: Die Passah-Feier (1Kor 5,6-8; 10,14-22; 11,20-34)

4Mo 9,15-23: Führung durch die Wolke (Röm 8,14)

4Mo 10,1-10: Führung durch die silbernen Trompeten (1Kor 14,3.8.9)

II. Die Wüstenwanderung (10,11 – 25,18)

4Mo 10,11-28: Aufbruch der Armee Israels

4Mo 10,29-32: Führung durch das Auge Hobabs (1Kor 12,16.17.21)

4Mo 10,33-36: Führung durch die Bundeslade

4Mo 11,1-3: Klage über den Weg

4Mo 11,4-35: Klage über die Nahrung (Manna: ein Bild von Christus und seinem Wort, Joh 6; Christus = das Brot aus dem Himmel, Jesus Christus ist die tägliche Nahrung der Erlösten (Joh 6,31-33.54 [Präsens: immer wieder essen/trinken]; Joh 6,51: Bekehrung [Aorist: einmalige Handlung!]). Hebr. Man (griech./hebr. „Manna“) = Kurzform von man hu („Was ist das?“)  Wenn wir die Bibel, das Zeugnis über Jesus Christus, lesen, sollten wir immer Fragen stellen!

4Mo 12: Klage Mirjams und Aarons gegen den Führer Mose

4Mo 13: Die Kundschafter des Landes (das Land = der Reichtum der Segnungen in Christus; Eph 1,3ff.)

4Mo 14,1-38: Klage des Volkes gegen das Land

4Mo 14,39-45: Eigenwilliger Versuch der Eroberung des Landes

4Mo 15,1-31: Opferanweisungen Gottes für das verheissene Land ( Ermutigung: d.h. Israel wird das Ziel dereinst erreichen!

4Mo 15,32-36: Bruch des Sabbath-Gebotes (Mat 11,28-30)

4Mo 15,37-41: Gebot der Quasten (Mat 9,20; 14:36; 23,5; Mark 6,56; Luk 8,44; vgl. 2Tim 2,7-8; 2Pet 3,1)

4Mo 16,1 – 17,15: Der Aufstand der Rotte Korahs gegen Mose und Aaron (gegen Gottes Wort; vgl. Jud 11; 4Mo 16,5 in der LXX „Der Herr kennt die sein sind“  Zitat in 2Tim 2,19; Absonderung: 4Mo 16,21.24.26.27  2Tim 2,19b)

4Mo 17,16-28: Der blühende Stab Aarons (die Auferstehung Christi = Beglaubigung für sein Hohepriesteramt; Heb 4,14; 5,4-10)

4Mo 18: Zur Bedeutung des levitischen Priestertums

4Mo 19: Das Opfer der roten jungen Kuh (Der Tod verunreinigt, das Opfer Christi bringt Reinheit und Leben; Röm 6,23.)

4Mo 20,1: Tod Mirjams

4Mo 20,2-13: Klage gegen Durst

4Mo 20,14-21: Nutzlose Verhandlungen mit Edom

4Mo 20,22-29: Tod Aarons

4Mo 21: Die eherne Schlange: Klage gegen Gottes Fürsorge

4Mo 22,1 – 25,18: Bileam (= Verschlinger des Volkes).

III. Vorbereitungen für die Landnahme (26 – 36)

4Mo 26: Die zweite Zählung

4Mo 27,1-11: Die Töchter Zelophchads (4Mo 26,33; 36,1-13; Jos 17,3-4; 1Chr 7,15): entschiedene Frauen, die das verheissene Land lieben.

4Mo 27,12-23: Josua wird Nachfolger von Mose

4Mo 28-29: Die Opfer für die Feste des HERRN (29: 70 Stiere; 70 = Zahl der Heiden [70 Namen in der Völkertafel von 1Mo 10]; vgl. Off 7,9-17: alle Völker vertreten beim Laubhüttenfest)

4Mo 30: Gesetze über Gelübde

4Mo 31,1-54: Krieg gegen Midian (4Mo 25,16-18; Eph 6,10ff.)

4Mo 32,1-42: Transjordanien: Das Land für die Stämme Ruben, Gad und Manasse

4Mo 33: Geographische Übersicht über die Wüstenwanderung

1. Phase (33,1-15): von Ägypten zum Horeb

2. Phase (33,16-17): vom Horeb bis Hatzeroth

3. Phase (33,18-36): von Ritma bis Kadesch

4. Phase (33,37-49): von Kadesch bis in die Ebene Moabs

4Mo 34,1-29: Das verheißene Land: Grenzen, Eroberung und Austeilung

4Mo 35,1-8: Die 48 Levitenstädte (Der Fluch von 1Mo 49,7 wurde in Segen umgewandelt)

4Mo 35,9-34: Die 6 Zufluchtsstädte (Ps 46,2; Jos 20)

4Mo 36: Gesetze über Frauenerbrecht im verheissenen Land

5M Das fünfte Buch Mose

Grobgliederung

I. Einleitungsteil: 1,1- 4,43 (oder 1-3)

II. Hauptteil: Das Gesetz (Der Dekalog): 4,44- 28,69 (oder 4-26)

Einführung zum Dekalog: Kap. 5-11

Detailangaben und Auslegung des Dekalogs: Kap. 12-26

Abschließende Segensverheißungen und Fluchwarnungen: Kap. 27-28

III. Schlussteil: 29,1- 34,12 (oder 27-34)

Schlüssel:

Dies sind die Ordnungen und Rechtsbestimmungen

Kap. 6,4-9 und Kap. 11,13.18-20 ist die Klammer vom Einführungsteil im Hauptteil (IIA)

Zur Struktur des 5. Mos.:

Verschiedene Forscher haben gezeigt, dass 5Mose 5-26 eine ausführliche Fassung und Auslegung der Zehn Gebote ist[1], was im Übrigen auch für die Einheit des 5. Buches Mose (Deuteronomium) spricht.

Fr. W. Schultz[2] hat 1859 in dem Kommentar zu 5Mose nachgewiesen, dass das 5. Buch Mose anhand der Zehn Gebote strukturiert ist. Er unterteilt 5Mose in die

I. Die Einführung 5Mose 1-3

II. Der eigentliche Text über die Zehn Gebote 5Mose 4-26

Beginnend mit einer Einleitung in 5Mose 4

Und den anschließend zitierten Zehn Geboten (5Mose 5,1-22)[3].

“In einer merkwürdigen Regelmäßigkeit verfährt Moses fortan so, dass er immer gerade drei Stücke als zu einem Gebot gehörig heranzieht, und dass er, so eins von den dreien weiter auszuführen hat, dann drei Unterabteilungen macht.”[4]

III. Die Abschiedsreden des Mose und den Bundesschluss in 5Mose 27-34

Jos Buch Josua

Schlüssel zur Gliederung: Hinweis auf das Gebot des Mose (zum Beispiel: wie Mose befohlen hatte):

A: 1,3.5.7.13; 4.10; (Am Anfang und am Ende; vor allem am Anfang)

B: 8,33.33; (Am Ende)

C: 9,24; 10,40; 11,2.12.15.20.23 (Am Anfang und am Ende)

D: 14,2.5; (Anfang)

E: 20,2; 21,2;

22,2.5; 23,6).

Teil I: 5M 3,28a

Teil II: 5M 3,28b

Weiterer Schlüssel in Teil I: „Und es geschah, als die Könige … hörten, …“ (5,1; 9,1)

Teil I: Die Eroberung des Landes: Kp 1-12: Überquere und nimm ein!

[Gottes Befehl an Josua: Überquere den Jordan! 1,2; 5M 3,28a (Josua – jung)]

K. 1-4: Die Überquerung des Jordan

Ziel: Das Volk über den Jordan bringen (und das Land einnehmen). Dazu sind 2 Hindernisse: Der Fluss Jordan und die Stadt Jericho

Befehl: 1,1-9 Sei stark und fürchte dich nicht!

Befehl: Überquere 1,2 (wie Mose befohlen hatte)

Einleitung 1: Gottes Ermutigung an Josua 1,1-9

Einleitung 2: Josuas Befehl an die Führer Israels 1,10-18

  • Hindernis: Jericho. → Erkundung Jerichos – wunderbare göttliche Bewahrung 2,1-24
  • Hindernis: Der Fluss. → Überquerung des Jordans – göttliches Naturwunder! 3,1- 4,24

Steine in Gilgal

Erstes Ziel erreicht: Israel im Land. 4,10 (wie Mose befohlen hatte)

K. 5-8: Errichtung des göttlichen Gesetzes im Lande

Ziel: Errichtung des Gesetzes auf dem Berg Ebal (vgl. 5M 27, Jos 8,30-35) Dazu sind 2 Hindernisse: Das Volk ist unbeschnitten und die Städte Jericho und Ai liegen dazwischen.

Befehl: Beschneide wiederum die Söhne Israels! 5,2 (Steinmesser) Gilgal 5,9.10

Befehl: Umzieht die Stadt! 6,3; und 8,1: Fürchte dich nicht und erschrick nicht! Zieh hinauf …! (8,18: Strecke das Schwert gegen Ai aus)

Einleitung 1: Beschneidung und Passah in Gilgal 5,1-12

Einleitung 2: Gottes Offenbarung und Ermutigung an Josua 5,13-15

  • Hindernis 1 auf dem Weg zum Ebal: Jericho. → Eroberung Jerichos – göttliches Naturwunder! 6,1-27
  • Hindernis 2 auf dem Weg zum Ebal: Ai. → Gericht über Achans Sünde. → Eroberung von Ai 7,1- 8,29
  • Zweites Ziel erreicht: Der Altar am Ebal. Errichtung des Gesetzes auf dem Ebal. 8,30-35 (5M 27,2-8) (wie Mose befohlen hatte 8,30.33.35)

Steine im Tal Achor und in Ai.

K. 9-12: Unterwerfung aller Macht im Lande

Ziel: Unterwerfung aller Macht und Herrschaft; Einnahme der Städte. Dazu sind 2 Hindernisse: Das (selbstverschuldete) Problem mit den Gibeonitern und die Koalition der Stadtkönige

  • Hindernis zur Einnahme der Städte: Der Eid an die Gibeoniter. 9,1-27 (selbstverschuldetes Hindernis)
  • Beseitigung des 2. Hindernisses durch die Hilfe an die Gibeoniter.

→ Sieg über die südliche Koalition – göttliches Naturwunder! 10,1-43

→ Sieg über die nördliche Koalition. 11,1-23

  • Drittes Ziel erreicht: Die Städte sind eingenommen, alle Macht ist gebrochen (4.Mos 33,51-53; 5.Mos 20,16-18). 11,12.15.20.23 und 10,40. (4x wie Mose befohlen hatte)

Gilgal: 9.6; 10,7.15.43

Übersicht über die Eroberungen 12,1-24

Teil II: Die Verteilung und Organisierung des Landes K. 13-24: Teile auf!

Gottes Befehl an Josua: Verteile das Land; verlose das Land! Jos 13,1-7; vgl. Jos 1,2; 5M 3,28b (Josua – alt)

K. 13-19: Land verlosen!

Einleitung:

Ermutigung/Aufruf: Verlose das Land! 13,1-7

Transjordanien für die 2 ½ Stämme 13,8-33

Die Prinzipien der Aufteilung 14,1-5

a: Beginn der Aufteilung: Kalebs Erbe 14,6-15

b: Das Los für Juda, Josef und halb Manasse 15,1-17,18

c: Das Zelt der Zusammenkunft kommt nach Silo; Zuweisung des Landes 18,1-10

b’: Das Los für die sieben übrigen Stämme 18,11- 19,48

a’: Ende der Aufteilung: Josuas Erbe 19,49-51

Viertes Ziel erreicht: Das Land ist verlost 19,51

K. 20-21: Sonderstädte bezeichnen!

[Gottes Befehl an Josua und Israel: Bezeichnet die Städte!]

Zufluchtsstädte 20,1ff

Levitenstädte 21,1-42

Das Ziel ist erreicht: Das Land ist aufgeteilt und organisiert.

Abschlussverse: Der Auftrag ist vollendet, die Verheißungen sind erfüllt. 21,43-45

K. 22-24: Dem Herrn dienen!

[Josuas Befehl an Israel: Dienet dem Herrn allein!]

Die Rückkehr der 2 ½ Stämme 22,1-34: Dient Jahwe allein!

Josuas abschließende Worte 23,1-16 (Josua – alt): Dient Jahwe allein!

Josuas Bundesschluss in Sichem 24,1-28: Erwählt, wem ihr dienen wollt

Endgültiger Abschluss: Josuas Tod und Begräbnis 24,29-33

Ri Buch Richter

Zum Teil nach D. Gooding

Leitmotiv: Sobald der Richter gestorben war, kehrten sie um und trieben es schlimmer als ihre Väter. 2,19.

Damals gab es keinen König in Israel (17,6; 18,1; 19,1; 21,25).

A. Ein doppeltes Vorwort 1,1-3,6

1. Vorwort: 1,1- 2,5 Politischer Niedergang (Misserfolge in der Landnahme; Unterlassung des Guten)

1,1: Nach dem Tod Josuas …

a. Die Söhne Israel befragten Jahweh: „Wer von uns soll zuerst hinaufziehen gegen die Kanaaniter, um gegen sie zu kämpfen?“ – „Juda soll hinaufziehen.“ (1,1-2)

b. Geschichte von Othniel (1,11-15), wie er seine Frau erwarb.

c. Benjaminiter vertrieben nicht die Jebusiter von Jebus (1,21).

d. Bochim. Gottes Bund mit Israel. Israels Bündnisse mit den Kanaanitern. Israel weint vor dem Engel des Herrn (2,1-5).

2. Vorwort: 2,6- 3,6 Religiöser Niedergang (Götzendienst und Abfall; Tun des Bösen)

2,6: Josua hatte das Volk entlassen …; 2,8 Josua … war gestorben …

Der Verfall der Generation nach dem Tod Josuas (2,6-19).

Gott vertreibt gewisse Völker nicht, um Israel dadurch zu prüfen, damit man erkenne, ob sie den Geboten des Herrn gehorchen, die er ihren Vätern durch Mose geboten hatte (2,20- 3,4).

B. Die Richter

1. Richter: Othniel – gegen die Aramäer (Mesopotamien) 3,7-11

In Gegensatz zu Israeliten, die Töchter der Heiden als Frauen nehmen (3,6). Geheimnis seines Erfolgs: Eine gute Frau:

– sie drängt ihn, Kirjath-Sepher zu erobern (1,11-13)

– sie drängt ihn, ein Feld mit Quellen zu fordern (1,14.15)

2. Richter: Ehud – gegen die Moabiter 3.12-31

Taktik: Er verkündigt dem König eine Botschaft von Gott (3,19-20).

Zusammen mit den Söhnen Ephraim nimmt er die Furten des Jordan und tötet den Feind (= alle, die versuchen, über den Fluss zu kommen).

[[1 kleiner Richter: Schamgar 3,31]]

3. Richter: Deborah (und Barak) – gegen die Kanaaniter K. 4+5

Höhepunkt: Eine Frau durchbohrt den Schädel des Feldherrn des Feindes mit einem Zeltpflock und beendet somit den Krieg.

4. Richter: Gideon – gegen die Midianiter ­ – (Abimelech) K. 6-9

= Wendepunkt im Buch der Richter.

Seine feste Stellung und sein Einsatz gegen den Götzendienst (6, 1-32).

Sein Kampf gegen den Feind (6,33- 7,25; Taktik: Licht in irdenen Gefäßen)

Sein Kampf gegen seine Brüder (8,1-21)

Seine Vorbereitungsarbeit für den Rückfall Israels in den Götzendienst 8,22-32

Sein Sohn und Nachfolger Abimelech – ein neuer Feind gegen Israel K. 9

Höhepunkt: Eine Frau zerschmettert den Schädel des Feldherrn des Feindes mit einem Stein und beendet somit den Krieg.

[[2 kleine Richter: Thola 10,1.2 und Jair 10,3-5]]

5. Richter: Jephtah – gegen Amoriter und gegen die Brüder Ephraim 10-12

Taktik: Er sendet dem König eine Botschaft (10,12-14).

Er nimmt die Furten des Jordan ein und tötet die Männer von Ephraim, seine Brüder (= alle, die versuchen, über den Fluss zu kommen).

[[3 kleine Richter: Ibzan 12,8-10, Elon 12,11.12 und Abdon 12,13-15]]

6. Richter: Simson – gegen Philister, aber als einziger erfolglos 13-16

Er nimmt als Frauen die Töchter der Heiden. Geheimnis seine Niederlage: Eine schlechte Frau:

– die erste drängen ihn, um das Geheimnis seiner Weisheit preiszugeben (14,12ff)

– die letzte drängt ihn, das Geheimnis seiner Macht preiszugeben (16,5ff)

C. Ein doppeltes Nachwort K. 17-21

1. Nachwort 17,1- 18,31: Religiöser Niedergang Götzendienst

17,6; 18,1: Es gab keinen König in Israel.

Der Verfall des levitischen Priestertums. Eine Mutter weiht gestohlenes Silber dem Herrn, damit ihr Sohn einen Götzen herstellen kann. Der Sohn weiht einen seiner Söhne zum Priester im Götzenhaus.

Der Enkel Moses und seine Söhne werden Priester im Götzenhaus des Stammes Dans.

19,1: Es gab keinen König in Israel.

2. Nachwort 19,1- 21,25: Politischer Niedergang Bürgerkrieg in Israel

a. Die Söhne Israels befragten Jahweh: „Wer von uns soll zuerst hinaufziehen zum Kampf mit den Söhnen Benjamin?“ – „Juda zuerst.“ (20,18)

b. Geschichte vom Überrest von Benjamin (K. 21), wie sie ihre Frauen erwarben.

c. Levit geht Jebusitern in Jebus aus dem Weg. Die Schandtat in Gibea, das zu Benjamin gehört (K. 19).

d. Bethel: die Lade des Bundes Gottes. Israel weint vor dem Herrn (20,26-29).

21,25: Es gab keinen König in Israel

Ru Das Buch Ruth

Schlüssel zum Buch immer an der Vordertür – und oft auch an der Hintertür:

Beginn: Elimelech – Mein Gott ist König (Beachte im Buch der Richter: In jenen Tage war kein König in Israel.)

Ende: DAVID! – Der König Israels “nach dem Herzen Gottes” – Es geht also um Gottes Königsherrschaft!

AT: Gottes Bilderbuch zum NT. Progressive Entwicklung hinzielend auf die vollendete Errichtung der Königsherrschaft Gottes im neuen Bund.

Gliederung (Vgl. Egelkraut)

K. 1: Naomi

Betonung: Richterzeit 1,1

Die Frauen von Bethlehem bedauern sie. 1,19-21

Orpa scheidet aus.

K. 2: Ruth (und Boas)

Der erste Tag der Nachlese

Ruth verlässt am Morgen Naomi

Gespräch mit Naomi über das Vorhaben 2,2

Ruth kommt am Abend zu Naomi heim

Gespräch über die Deutung des Geschehenen und Ausblick 2,19-23

K. 3: Ruth (und Boas)

Die letzte Nacht der Nachlese

Ruth verlässt am Abend Naomi

Gespräch mit Naomi über das Vorhaben 3,1-5

Ruth kehrt am Morgen zu Naomi heim

Gespräch über die Deutung des Geschehenen und Ausblick 3,18

K. 4: Naomi

Betonung: Richterzeit 4,17.21.22

Die Frauen von Bethlehem freuen sich mit ihr mit. 4,14-17

Der Vor-Löser scheidet aus. (Er symbolisiert das Gesetz, Boas die Gnade)

Dialog der Zentralfigur jeweils im Zentrum des Kapitels

K. 1,8-17: Dialog Ruth – Naomi

K. 2,4-16: Dialog Ruth – Boas

K. 3,9-16: Dialog Ruth – Boas

K. 4,2-12: Dialog

Schlüsselstelle in jedem Kapitel, in der eine verbindliche Lebensentscheidung getroffen wird

Einteilung nach dem Glauben Ruths:

1. Der Glaube der Hindernisse überwindet

2. Der Glaube der Werke hat

3. Der Glaube der Großes wagt

4. Der Glaube, der belohnt wird

Einteilung nach Lektionen der Gnade:

1. Erziehung zur Gnade

2. Hoffen auf Gnade

3. Ergreifen der Gnade

4. Frucht der Gnade (nämlich: Der kommende König)

Einteilung nach RUHE:

1. Die Unruhe des Volkes Gottes dargestellt

2. Die verheißenen Ruhe Christi dargestellt

3. Die Unruhe Christi ausgeführt

4. Die Ruhe des Volkes Gottes erlebt

 

Kp 1: Christus, mein Leben (1,17)

Kp 2: Christus, meine Zuflucht, meine Ruhe 2,12

Kp 3: Christus, mein Löser 3,9-13

Kp 4: Christus, der Erquicker meiner Seele und Versorger meines Alters 4,12

1 u 2 Samuel

Die Bücher Samuel – Gliederung

Beide Bücher sind ein Buch (in LXX und MT).

Inhalt:

1S 1-7: nur Samuel

1S 8-15: nur Saul (und Sam.)

1S 16-31: Saul und David (Sam. selten erwähnt)

2S 1-24: nur David

Gliederung:

I.

Samuels Geburt 1

Hanna preist 2a

Söhne Elis sündigen, Samuel dient 2b

Eine Gerichtsbotschaft bei Nacht – Gott spricht durch Samuel 3

Israels Niederlage gegen die Philister. Tod Eli + s. Söhne. Die Lade ist dahin. Ikabod. Die Herrlichkeit ist von Israel gewichen. 4

Die Lade plagt die Philister 5

Die Lade kehrt zurück 6

Israels Buße – Sieg – Donner – Sam betet und richtet. 7

II:

Wir wollen eine König! 8

Sauls Salbung z. König 9

Sauls Einsetzung z. König 10

Sauls 1.Sieg (Ammon) 11

Samuels Resumee 12

III:

Sauls voreiliges Opfer 13

Jonathan Sieg gegen die Wache der Phil 14a

Sauls halber Sieg und unbesonnener Schwur 14b

Sauls Ungehorsam beim Sieg gegen Amalek 15a

Sauls Verwerfung 15b

IV:

Davids Salbung z. König 16

Davids Sieg gegen Goliath 17

David und Jonathan – Jahwe hilft David 18

Saul verfolgt David – Davids Flucht 19

David und Jonathan – Davids Flucht 20

David ißt die Schaubrote der Priester 21a

Davids Flucht nach Gat. Er stellt sich blöd. 21b

Sauls Rache an den Priestern 22

David rettet Keila – Wüste Sif . David entkommt knapp 23

David verschont den Gesalbten Jahwes 24

Gott bewahrt David vor Eigenrache an Nabal 25

David verschont den Gesalbten Jahwes 26

Davids Überlauf zu den Phil. Seine Lüge. 27

Eine Gerichtsbotschaft bei Nacht. Gott spricht durch Sam. 28

1 u 2 Könige

Grobe Gliederung

A: 1.Kö 1-11: Die Herrschaft Salomos

Seine Thronbesteigung (1-2)

Seine Erfolge/ Sein stetiger Aufstieg (3-10)

Seine Fehler/ Sein Abfall (11)

B: 1.Kö 12- 2.Kö 17: Das geteilte Königreich bis zur Wegführung des Nordreiches Israel

1. Die frühe Feindschaft zwischen den beiden Königreichen – von Jerobeam bis Omri (12,1- 16,28):

2. Die Freundschaft und heiratspolitische Verbindung zwischen den beiden Königshäusern unter Ahab und seinen Söhnen – bis zur Ausrottung des Hauses Ahab durch Jehu (16,29- 2.Kö 10):

3. Die erneute Feindschaft zwischen den beiden Königreichen – von Jehu bis zur Zerstörung des Nordreiches (2.Kö 11-17):

C: 2.Kö 18-25: Das Südreich Juda bis zur Wegführung

Andere Gliederung

I. 1.Kö 1-11: Von Salomo bis zur Teilung des Reiches:

1.Kö 1-4: Der gute Anfang Salomos:

Die Inthronisation Salomos (1):

Die Befestigung des Thrones Salomos (2):

Die Weisheit Salomos (3):

Die Diener Salomos (4):

1.Kö 5-9: Der Tempelbau Salomos:

Die Vorbereitung zum Bau des Tempels (5):

Der Bau des Tempels und des Königspalastes (6-7):

Die Einweihung des Tempels (8):

Die Antwort auf das Gebet Salomos und die Mittes für den Bau des Tempels (9):

1.Kö 10: Der Höhepunkt Salomos:

1.Kö 11: Das schlechte Ende Salomos:

Eine göttliche Warnung (V 1-13)

Eine edomitische Invasion (V 14-22):

Ein syrischer Feind (V 23-25):

Eine gefährliche Konkurrenz (V 26-43):

II. 1.Kö 12- 16A: Von der Teilung des Reiches bis zur Aurottung der Dynastie Jerobeams – (Der Anfang vom Ende):

Kp 12-14: Die Teilung des Reiches:

Die Torheit Rehabeams (12,1-15):

Die Rebellion Jerobeams (12,16-13,34):

Das Gericht Gottes (14,1-20):

Kp 12,21-15,24: Der Niedergang Judas:

Rehabeam (14,21-31):

Abia (15,1-8):

Asa (15,9-24):

Josaphat (15,24): siehe 22,41-50; 2.Chr 17-21

Kp 15,25-16,20: Der Niedergang Israels:

Nadab (15,25-32):

Bascha (15,33-16,7)

Ela (16,8-14)

Simri (16,15-20)

III. 1.Kö 16B- 2.Kö 9: Omri und seine Dynastie (Der Dienst Elias und Elisas) bis zur Ausrottung des Hauses Omri (Ahab):

Kp 17-19: Der Dienst des Propheten Elia:

Elias verborgener Dienst: (“Versteck dich!”) (17):

a: Der ausgetrocknete Bach: (V 2.-7)

b: Das ausgehende Mehl (V 8-16):

c: Der tote Knabe (V 17-24):

Elias öffentlicher Dienst: (“Zeig dich!”) (18)

a: Elia und Obadja (V 1-16):

b: Elia und Baal (V 17-29):

c: Elia und Israel (V 30-46):

Elias Versagen im Dienst (19):

a. Gott erfrischt seinen Knecht V 1-8:

b. Gott ermahnt seinen Knecht (V 9-18):

c. Gott ersetzt seinen Knecht (V 19-21):

Kp 20-22: König Ahabs “Glück” und Ende:

Ahabs Scheinsieg (20):

a: Die Herausforderung (V 1-12)

b: Der Sieg (V 13-30):

c: Der Kompromiß (V 31-43):

Ahabs Betrug (21):

a: Seine Sünde (V 1-16)

b: Sein Gericht (V 17-29)

Ahabs Niederlage und Tod (22)

2.Kö. Kp 1-8: Der Dienst des Propheten Elisa:

Elisa Nachfolge auf Elia (1-2):

a: Das Feuergericht aus dem Himmel (1):

b: Der feurige Wagen gen Himmel (2):

Elisas Dienst an der Nation und an einzelnen (3-8):

a: Elisa hilft dem Heer (3):

b: Die Prophetenwitwe (4,1-7):

c: Die Sunamitin (4,8-37):

d: Die Prophetenschüler (4,38-44):

e: Naemans Heilung (5):

f: Gehasis Gier (5,20-27):

g: Die wiederhergestellte Axt (6,1-7):

h: Die gefangenen Syrer (6,8-23):

i: Die Befreiung Samarias (6,24-7,20):

j: Der Schutz der Witwe (8,1-6):

k: Das Gericht über den König (8,7-29):

IV. 2.Kö 9-17: Jehu und seine Dynastie bis zur Wegführung des Nordreiches Israel

2.Kö 9-10: Jehu – der Vollstrecker von Gottes Zorn über seine Verächter:

Die Salbung (9A):
Die Rache (9B-10):

a: Ermordung Jorams von Israel (9,14-26).

b: Ermordung Ahasjas von Juda (9,27-29).

c: Ermordung Isebels (V 9,30-37).

d: Ermordung der Nachkommen Ahabs (10,1-17).

e: Ermordung der Baalsdiener (10,18-28).

f: Tod Jehus (10,29-36):

2.Kö 11-16: Von Joas bis Ahas:

Joas von Juda (11-12):

a: Seine Bewahrung (11,1-3):

b: Sein Anfang (11,4-21):

c: Sein Segen (12,1-17):

d: Sein Ende (12,18-21):

Joahas von Israel – Eine verlorene Chance (13):
Amazja von Juda – Niederlage aus Stolz (14):
Usia (Asarja) von Juda – Judas großer König (15):
Secharja, Schallum, Menahem, Pekachja und Pekach von Israel (15B):
Ahas von Juda – Die hohen Kosten des Kompromisses (16):

2.Kö 17: Der Fall des Nordreiches Israel (und der Hauptstadt Samaria):

Der Fall Samarias (17,1-6):
Die Ursachen für den Fall (17,7-23):

a: Das Volk vergaß Gott, V 7.

b: Das Volk war im Geheimen ungehorsam, V 8-9.

c: Das Volk rebellierte offen, V 10-12.

d: Das Volk widersetzte sich der göttlichen Berufung, V 13-15.

e: Das Volk verkaufte sich, Böses zu tun, V 16-23.

f: Die Kolonisierung (Besiedlung) Samarias (17,24-41):

V. 2.Kö 17-25: Die Geschichte der Könige Judas vom Fall des Nordreiches bis zum Fall des Südreiches:

2.Kö 18-20: Hiskia:

Die assyrische Invasion (18-19):

a: Hiskias Reform (18,1-8).

b: Hiskias Rebellion (18.9-37).

c: Hiskias ebet (19,1-19).

d: Hiskias Belohnung (19,20-37).

Hiskias Krankheit (20A):
Besuch aus Babel (20B):

2.Kö 21-23: Von Manasse bis Josia:

Manasse (und Amon) (21):

a: Manasses Rebellion (21,1-9).

b: Manasses Gefangeschaft (21,10-15).

c: Manasses Reue (2.Chr 33,12).

d: Manasses Reform (21,17-26).

Josia (22-23):

a: Errettung (22,1-2).

b: Reform (2.Chr 34,3-7).

c: Restauration (22,3-23,28).

d: Tod (23,29-37).

2.Kö 24-25: Der Fall des Südreiches Juda (und der Hauptstadt Jerusalem):

Absetzung des Königs (24,1-12).
Erste Deportation des Volkes (24,13-16).
Zerstörung Jerusalems (25,1-12).
Entweihung des Tempels (25,13-17).
Verwüstung des Landes (25,18-30).

1 u 2 Chronik

I. 1.Chr 1-9: Geschlechtsregister von Adam bis Saul:

1. Geschlechtsregister von Adam bis Abraham (1,1-27):

2. Geschlechtsregister von Abraham bis Israel (1,28-54):

3. Nachkommen Israels (2-8):

Juda (2,1-4,23)

Simeon (4,24-43)

Ruben, Gad und Halb-Manasse (Transjordanien) (Kp 5)

Levi (Kp 6)

Isaschar (7,1-5)

Benjamin (7,6-12)

Naphtali (7,13)

Halb-Manasse (Westjordanien) (7,14-19)

Ephraim (7,20-29)

Asser (7,30-40)

Benjamin (Kp 8)

4. Geschlechtsregister der zurückgekehrten Exilanten (9,1-34):

5. Geschlechtsregister Sauls (9,35-44):

II. 1.Chr 10-29: Die Herrschaft des Königs David:

1. Das Ende Sauls und der Beginn Davids (10):

2. Die Befestigung des Reiches Davids (11-16):

3. Der Bund Gottes mit David (17):

4. Die Vernichtung der Feinde Davids (18-20):

5. Die Vorbereitung des Tempelbaues (21-29):

III. 2.Chr 1-9: Die Herrschaft des Königs Salomo:

1. Salomos Weisheit und Reichtum (1)

2. Salomos Bau des Tempels (2-7)

Die Vorbereitung des Tempelbaus (2)

Der Bau des Tempels (3)

Die Ausstattung des Tempels (4)

Die Einweihung des Tempels (5)

Salomos Gebet im Tempel (6)

Salomos Opfer und Gottes Antwort (7)

3. Salomos Ruhm und Herrlichkeit (8-9)

IV. 2.Chr 10-36: Das geteilte Reich – Die Reformen

1. Rehabeam (10-12) – mangelhafte Reform

2. Abia bis Asa (13-16) – militärische Reform

3. Josaphat (17-20) – durchgreifende Reform

4. Joram bis Amazia (21-25) – Gegner der Reform

5. Usia (26) – treulose Reform

6. Jotam und Ahas (27-28) – unkonsequente Reform

7. Hiskia (29-32) – Blitzreform

8. Manasse und Amon (33) – zu späte Reform

9. Josia (34-35) – die große Reform

10. Die letzten Könige und Judas Fall (36) – Gottes “Reform” durch Gericht

11. Die Rückkehr aus dem Exil (36,22-23) – Gottes Reform durch Wiederherstellung und Neubeginn

Nach Labuschagne

Part I: 1 Chronicles 1-9 The prehistory of Israel presented as genealogies: P

A. 1 Chr 1,1-4,23 From Adam to Israel and Judah: S
B. 1 Chr 4,24-5,26 Simeon and the transjordan tribes: P

C. 1 Chr 5,27-6,66 The priestly descendants of Levi: S

D. 1 Chr 7,1-8,40 Other tribes and the family of Saul: P

E. 1 Chr 9,1-44 The returnees from Babylon: P

P 1 Chron 10,1 – 2 Chron 9,31

Part II: 1 Chron 10,1-21,30 The establishment of David’s kingdom: S
A. 1 Chr 10,1,-14,17 Saul’s death and David’s kingship: [] 1625

B. 1 Chr 15,1-17,27 The return of the Ark to Jerusalem: P 1181

C. 1 Chr 18,1-21,30 David’s wars and his fatal census: S

Part III: 1 Chron 22,1-29,30 David’s preparations for the temple building:

A. 1 Chr 22,1-27,34 David’s measures to start the work: P 1958

B. 1 Chr 28,1-29,30 The succession of Solomon: P 861

Part IV: 2 Chron 1-9 The reign of Solomon, and his achievements: P

A. 2 Chr 1,1-7,22 Solomon the temple builder: P 2542

B. 2 Chr 8,1-9,31 Solomon’s wisdom and prosperity: P 777

A. 2 Chr 10,1-12,16 The secession of the north : P B. 2 Chr 13,1-16,14 The reign of Abijah and Asa: P C. 2 Chr 17,1-21,3 The reign of Jehoshaphat: P

Part V: 2 Chron 10,1-21,3 The reign of four kings: Rehoboam to Jehoshaphat: P

Part VI: 2 Chron 21,4-28,27 The reign of seven kings: Jehoram to Achaz: P

A. 2 Chr 21,4-26,2 Jehoram, Athaliah, Joash, Amaziah: P 1875

B. 2 Chr 26,3-28,27 The reign of Uzziah, Jotham, Ahaz: P 921

Part VII: 2 Chron 29-36 Judah’s final kings: Hezekiah to Zedekiah; the disaster.

A. 2 Chr 29,1-31,1 King Hezekiah the reformer: S
B. 2 Chr 31,2-32,33 King Hezekiah’s achievements: P
C. 2 Chr 33,1-25 The reign of Manasse and Amon: P
D. 2 Chr 34,1-36,4 King Josiah’s reforms and the law: P
E. 2 Chr 36,5-23 From Jehoiakim to the disaster: Colophon

Esra

I.Kap. 1-6: Die Rückkehr unter Serubabel und Tempelbau

A.Die Rückkehr nach Israel: Kap. 1-2

1.Die Erlaubnis der Rückkehr: Kap. 1

a.Das Dekret des Kyrus: 1,1-4

b.Vorbereitungen und Versorgung: 1,5-11

2.Das Verzeichnis der Rückkehrer: 2,1-70

a.Einleitung 2,1-2

b.Einzelne Männer 2,3-35

c.Priester 3,36-39

d.Leviten 2,40-42

e.Tempeldiener und Söhne der Knechte Salomo 2,43-58

f.Solche ohne Geschlechtsregistereintragung 2,59-63

g.Gesamtzahl der Rückkehrer und Sänger und Gesamtzahl der Tiere 2,64-67

h.Die Opfergaben bei der Ankunft in Jerusalem 2,68-69

i.Die Niederlassung in den Städten Judas 2,70

B.Der Beginn des Tempelbaus: Kap. 3

1.Die Errichtung des Altars: 3,1-7

2.Die Grundsteinlegung des Tempels: 3,8-13

C.Der Widerstand in der Arbeit und Einstellung des Tempelbaus: Kap. 4

1.Widerstand: 4,1-23

a.Unter der Regierung des Kyrus: 4,1-5

b.Unter der Regierung des Ahasveros und unter der Regierung des Artaxerxes: 4,6-23

2.Einstellung des Tempelbaus: 4,24

D.Die Wiederaufnahme und Vollendung des Tempelbaus: Kap. 5-6

1.Ermutigung durch die Propheten Haggai und Sacharja: 5,1-2

2.Brief des Statthalters an Darius: 5,3-17

3.Das Auffinden des Dekrets des Kyrus: 6,1-5

4.Erlaubnis des Tempelbaus durch Darius: 6,6-13

5.Vollendung des Tempelbaus: 6,14-15

6.Einweihung des Tempels: 6,16-18

7.Wiedereinführung der Feier des Passah: 6,19-22

II.Kap. 7-10: Die Rückkehr unter Esra und Volksreform

A.Die Rückkehr Esras nach Israel: Kap. 7-8

1.Die Person Esra: 7,1-10

2.Der Begleitbrief von König Ahasveros: 7,11-26

3.Dank und Lobpreis Esras an Gott: 7,27-29

4.Verzeichnis der Rückkehrer: 8,1-20

5.Vorbereitungen für die Abreise: 8,21-30

a.Gebet und Fasten

b.Zählen des Geldes

6.Reise und Ankunft: 8, 31-36

B.Die Volksreform unter Esra: Kap. 9-10

1.Aufdeckung der Sünde: 9, 1-4

2.Bußgebet Esras: 9,5-15

3.Buße und Wiederherstellung des Volkes: 10,1-14

Neh

Muss noch überarbeitet werden

A. Der Mauerbau

1  Nehemias Gebet und Demütigung

2  Erlaubnis des Königs / Reise nach Jerusalem / Vorbereitung des Mauerbaues

3  Die Mauer wird gebaut

4  Feinde von Außen – Entmutigung – Ermunterung

5  Feinde von Innen: Ungerechtigkeit

6  Feinde von Außen: Briefe, Verführung sich zu versündigen

7,1-3 Fertigstellung der Mauer

B. 7,4-7,73 Geschlechtsregister

C. 8-10 Wiederherstellung des Bundes

8  Das Gesetz wird gelesen (Esra!) – Ein Tag der Freude – Das Laubhüttenfest

9  Fasten und Buße

10  Gelübde und Gehorsam

D. 11-12 Wiederherstellung Jerusalems

Wer in Jerusalem wohnen wird 11,1-12,26

Einweihung der Mauer12,27-43

Sonstige Aufgaben 12,44-47

E. 13 Reformen unter Nehemia

Est

SBS:

1 Das Fest des Königs – Königin Vasti abgesetzt.

2,1-18 Die Suche nach einer neuen Königin: Esther wird Königin.

2,19-23 Mordechai berichtet dem König über den geplanten Attentat.

3,1.2 Haman wird „groß“ gemacht;


3,3.4 Mordechai verweigert sich, sich vor ihn zu verneigen;

3,5-15 Haman kommt auf die Idee, alle Juden umzubringen. Der König ist damit einverstanden – Briefe werden ins Land geschickt.

4  Mordechai und Esther planen einen Besuch beim König. 


5  Esthers Besuch beim König – Hamans Freude und Wut. 


6,1.2 Der Schlaf des Königs gestört – man liest ihm die Chroniken vor.

6,3-14 Mordechai wird geehrt – der Fall Hamans wird eingeleitet.

7  Der Fall Hamans 


8  Mordechai bekommt die Stellung des Haman
– Die Pläne Hamans, die Juden umzubringen, werden vereitelt: Die Juden dürfen Widerstand leisten. 


9  Die Juden kämpfen für ihr Leben – die Einsetzung des Purimfestes 


10  Nachschrift – die Größe Mordechais

Hiob

Muss noch überarbeitet werden

Scene 1: Chapters 1 – 2 The severe testing of a devout man 35 verses

Scene 2: Chapters 3 – 14 Job and his friends d iscuss divine justice : Round 1

Scene 3: Chapters 15 – 26 Job and his friends discuss divine justice : Round 2

Scene 4: Chapters 27 – 31 Job ’s final discourses (at the centre of the menorah) 52 (2x 26 )

Scene 5 : Chapters 32 – 37 The intervention of an angry young man, Elihu

Scene 6 : Chapters 38 – 41 The intervention of YHWH out of a whirlwind

Scene 7 : Chapter 42 The denouement of the drama 17 verses

I. Einleitung: Kp 1-2

II. Die Redezyklen: Kp 3-37

Einleitung zu den Zyklen: Hiobs Klage: Kp 3

1. Zyklus: Kp 4-14

Eliphas 4-5

Hiob 6-7

Bildad 8

Hiob 9-10

Zophar 11

Hiob 12-14

2. Zyklus: Kp 15-21

Eliphas 15

Hiob 16-17

Bildad 18

Hiob 19

Zophar 20

Hiob 21

3. Zyklus: Kp 22-37

Eliphas 22

Hiob 23-24

Bildad 25

Hiob 26-31

Elihus Rede 32-37

III. Gottes Antwort: Kp 38-42

Gottes Rede: 38-39

Hiobs kurze Antwort: 40,1-5

Gottes Schlussrede: 40,6- Kp 41

Hiobs Antwort und Reue: 42,1-5

IV. Schluss: Kp 42,6-17

Gottes Verurteilung der drei Freunde (und ihre Buße): 42,6-9

Gottes Segen über Hiob 42,10-17

Chiasmus in Hiob

1 introduction: Job lives a righteous life (1,1)
2 Job’s children: seven sons and three daughters (1,2)

3 Job’s flocks: 7,000 sheep, 3,000 camels, 500 yoke of oxen, 500 donkeys (1,3)

4 Job’s family members come together for a feast (1,4)

5 Job intercedes for his children by means of an offering (1,5)
6 Job’s integrity will persist during the afflictions according to YHWH (1,6-2,10; especially 2,3)

7 the three friends (names listed) go to Job to console him (2,11)
8 the three friends have no words; seven days and seven nights (2,12-13)

9 Job’s confession and YHWH’s call on him to repent (42,1-6)
8 the three friends rebuked for their words; seven bulls and seven rams (42,7-8a)

7 the three friends (names listed) must go to Job for help (42,8b)
6 Job’s integrity is endorsed by YHWH: he has spoken of God what is right (42,8b)

5 Job has interceded for his friends by praying for them (42,9b)

4 Job’s family members come together for a feast (42,11)

3 Job’s flocks: 14,000 sheep, 6,000 camels, 1,000 yoke of oxen, 1,000 donkeys (42,12)

2 Job’s children: seven sons and three daughters (42,13-15)

1 conclusion: Job dies old and full of days (42,16-17).

Psalmen

nach Koorevaar, 1998

Ein Lied über den davidischen Bund

Buch

Buch I:

1-41

Buch II:

42-72

Buch III:

73-89

Buch IV:

90-106

Buch V:

107-150

Ver-fasser

Gesamt

37 (39) David

4 unbenannt, aber Ps 2 (David Ag 4)

Ps 10 geh. zu Ps 9

41 (40=1+39)

7 Korah

1 Asaph

15 David

3 unben. (David?)

1 Salomo

31 (30=28+2)

Asaph: 11

Korach 2 (84.85)

David: 1 (86)

Korach 2 (87.88)

Ethan: 1 (89)

17

1 Mose

2 David 101.103

14 unbenannt

(95: Dav. Heb 3)

17

David: 15

Salomo: 1

28 unbenannt

44 (= 39+5)

Thema

Elend und Bedrohung des davidischen Königtums

Die Ursache für das Elend des davidischen Königtums

Die Vernichtung des davidischen Königtums und die Frage nach seiner Wieder-herstellung

Die Erfüllung der Verheißungen bzgl. des David- Königtums im Königtum Jahwehs

Das Endziel des davidischen Königtums und das Lob Jahwehs unter den Völkern

Ein-leitung zum Buch

Ps 1: Die zwei Lebensprinzipien des Weisen: Das Gesetz und der Sohn

Ps 42: Weisheit kann warten auf Gott in der Not

Ps 73: Weisheit ist nicht eifersüchtig auf das Wohlergehen des Gottlosen

Ps 90: Weisheit gedenkt an die Vergänglichkeit des Lebens

Ps 107: Weisheit beachtet die Erbarmungen Gottes in der Vergangenheit

Schluss

Amen, ja Amen

Amen, ja Amen

Amen, ja Amen

Amen, Halleluja

Halleluja

Zentrum

19

50

86

96-99

119 (u. 120-134)

Gruppen

1,7,9,11,12

7K,1A 3x7D,1S

11A+ 2K,1D,2K +1E

3 + 7, 3 + 4

11,2,15,11 + 5

Buch I:

Anfang: Ps 1: Weisheitspsalm über das Gesetz

Mitte: Ps 19 (vgl. Millard, S 24-27; 124-144!): 3 Teile:

1-10

11-28 → 15-24:

29-41

 

15 // 24, 16 // 23, 17 // 22, 18 // 20-21

 
 

Mitte: Ps 19

 

= konzentrischer Chiasmus (inhaltliche oder formelle Brücken – oder beides.) vgl. Auffret S 407ff.

Ps 1: Weisheitspsalm über die Funktion und Auswirkung des Gesetzes. Israels Antwort an Gott. Er zeigt, welche Auswirkung das Wort Gottes auf den Menschen hat. Der Adressat ist Israel.

Anfang und Ende des ganzen Psalters:

Ps 1-2 Einleitung. Die zwei Lebensprinzipien der Weisen.

Ps 3 Klagepsalm. Ps 150 Jubelpsalm als AbSchluss einer Reihe von Siegesliedern. Das Leben des Gläubigen in seinem Weisheitsleben mit Gott kann sehr elend empfunden werden (Ps 3), aber das ist nicht das Ende. Das Ende ist Jauchzen (Ps 150). Der Psalter endet eigentlich mit Ps 149 (150 ist ja die Schlussdoxologie). Ps 149: Das Gericht Jahwes über die Völker durch die Chasidim (= die Gläubigen). Der Psalter beginnt mit den Psalmen Davids (Ps 3ff) und endet mit namenlosen Ps. Der Gläubiger als Namenloser hat Teil am Endsieg, wie er auch an David (und an Davids Leben) teilhat (sowohl im Klagen/Leid wie im Jauchzen). Diese Doppelseitigkeit wird sehr gut zusammengefaßt in Ps 126 (V. 6).

Der Höchste (Hebr): Ps. 7:18, Ps. 9:3, Ps. 21:8,

Ps. 46:5, Ps. 47:3, Ps. 57:3,

Ps. 77:11, Ps. 78:17, Ps. 78:35, Ps. 78:56, Ps. 82:6, Ps. 83:19, Ps. 87:5, Ps. 89:28,

Ps. 91:1.9, Ps. 92:2, Ps. 97:9,

Ps. 107:11

Der Höchste (Elb): Ps. 7:18, Ps. 9:3, Ps. 18:14, Ps. 21:8,

Ps. 46:5, Ps. 47:3, Ps. 50:14, Ps. 57:3,

Ps. 73:11, Ps. 77:11, Ps. 78:17, Ps. 78:35, Ps. 78:56, Ps. 82:6, Ps. 83:19, Ps. 87:5, Ps. 89:28,

Ps. 91:1, Ps. 91:9, Ps. 92:2, Ps. 97:9,

Ps. 107:11, Ps. 137:6

  1. und 2
 

Ps 1+2: Die zwei Lebensprinzipien der Weisen:

1: Selig, wer am Gesetz Gottes seine Lust hat (2 Wege, 2 Ziele, 2 Lebensschicksale)

   

2: Selig, wer beim Sohn Zuflucht nimmt. (Die Salbung des Königs auf dem Zion:

 

D

Anfang: Ps 3 – beginnt mit großer Not. Schockierendes Bild von David. Sein Königtum wird von seinem eigenen Sohn bedroht. obwohl doch Ps 2 zum Sich-Bergen bei dem Sohn – dem gesalbten König – aufrief. In Ps 2 wurde das Ziel beschrieben (= Einleitung). Aber der Hauptteil des 1. Buches fängt mit einem Tiefpunkt an. Der falsche König – Absalom, Davids eigener Sohn – erhebt sich gegen den rechtmäßigen König.

Steh auf, Herr! Rette mich.

 

D

Wie lange? Der König in Schande und Bedrängnis. Der „Fromme“ wird nicht erkannt. Er ist allein.

 

D

Seufzen, Schreien, Feinde .. Mein König. Ich darf in dein Haus eingehen. Ich bete an zu deinem Tempel hin. Bitte um Gericht über die Gottlosen. Gott segnet den Gerechten.

 

D

Bis wann? Rette mich. (Seufzen, Flehen, Feinde)

 

D

Rette! Verfolger, Bedränger, Feinde … Steh auf, Herr! Jahwe Richter. Jahwe richtet die Völker. Dem Gerechten gibt er Bestand. Ich will besingen den Höchsten.

 

D

Wie herrlich dein Name auf der ganzen Erde. Bestimmung des Menschen: Herrschen (mit Gott) (mit Herrlichkeit gekrönt).

 

D

Du Höchster. Jahwe, der gerechte Richter auf seinem Thron (9,5.8). Er wird die Welt (die Nationen) richten. Steh auf, Herr, dass nicht der Mensch Gewalt habe.

   

Warum stehst du fern? Steh auf, Herr! Der Gottlose ist stolz und übermütig – Jahwe ist König ewig. 10,16

 

D

// 28. Bergung bei Jahwe vor den Gottlosen. Gericht über die Gottlosen. Jahwe ist in seinem Palast. Im Himmel ist sein Thron.

 

D

// 27 Die Treuen sind verschwunden. – Lügner und Gewalttägige ringsum – Gott steht auf und schützt → Heil.

 

D

// 26 Ruf um Erhörung – (erleuchte m.Augen) – dass nicht: Tod. Bis wann? → Lobpreis

 

D

// 25 Gott ist beim Geschlecht der Gerechten – Heil für Israel

 

D

// 24 Wer darf weilen in Gottes Zelt am heiligen Berg? – wer rechtschaffen und wahr. – keine Verleumdung

 

D

// 23 Jahwe ist mein Erbteil. – stets zu meiner Rechten – wird mich dem Scheol nicht lassen – mein Becher – alle Tage meines Lebens – freut sich meine Seele – unterweist meine Nieren

 

D

// 22 Schreien in Anfechtung (umgeben von Löwen) – Schwert → ich werde gesättigt werden

 

D

// 20-21 Lobpreis für Erhörung und Hilfe – Gott erscheint in Feuer und kämpft – seine Rechte – Bogen – Kraft – ewig – will spielen deinem Namen

 

D

Theoloisches Zentrum von Buch I! Die Herrlichkeit Gottes – in aller Welt.

A. Die Herrlichkeit von Gottes Offenbarung in der Schöpfung

B. Die Herrlichkeit von Gottes Offenbarung im Gesetz

 

D

// 18 Zusage der Erhörung und Hilfe dem König – wollen gedenken an den Namen Jahwes

 

D

– Gott wird erscheinen in Feuer und die Feinde verzehren – seine Rechte – Bogensehne – Kraft – ewig

 

D

// 17 Schreien in Anfechtung (umgeben von Stieren, Hunden, Löwen, Büffel) – Schwert → ich werde satt werden. Jahwe gehört das Königtum

 

D

// 16 Jahwe ist mein Hirte. – bei mir – auch wenn ich wandere im Tal der Todesschatten – mein Becher – lebenslang – erquickt meine Seele

 

D

// 15 Wer darf stehen an heiliger Stätte am heiligen Berg? – wer unschuldig und rein. – kein Betrug

 

D

// 14 Gott leitet die Sanftmütigen, unterweist sie, zeiht sie ins Vertrauen

 

D

// 13 Ruf um Hilfe – (läutere m.Herz, Nieren). Raffe mich nicht weg! → Lobpreis

 

D

// 12 Vater und Mutter haben mich verlassen. – Feinde nahen, wollen mich fressen – Jahwe ist mein Heil, meine Zuflucht → ich fürchte mich nicht

 

D

// 11 Jahwe ist Fels, Stärke, Schild, Burg für den Gesalbten. Gericht über die Gottlosen. Jahwe ist in seinem heiligen Tempelraum

 

D

Jahwe thront als König ewig. In seinem Tempel spricht alles Herrlichkeit. Die Stimme Jahwes.

 

D

// 40 Lied zur Einweihung des Hauses (Gottes). Spielt … – Freude und Lobpreis über Errettung aus dem Scheol.

 

D

// 39 Bitte um Errettung und Schutz. Dank für Befreiung aus Anfeindung und Schuld. Meine Schuld. Gottes Gunst.

 

D

// 38 Meine Sünde/Übertretung, meine Schuld. Zerfielen meine Gebeine, Gestöhn, … Glücklich, wem die Übertretung vergeben. Jubel.

   

Jubel und Lob. (Fortsetzung von Ps. 32)

 

D

(Als er sich wahnsinnig stellte) Lob für Errettung.

 

D

Anfeindung ohne Ursache. Steh auf zu meiner Hilfe! Bitte um Beseigung und Gericht über die Verfolger. → Jahwe, wer ist wie du!

 

D

Die Sünde des Gottlosen. Die Gnade und Treue Jahwes. → Wie köstlich ist deine Gnade, Gott!

 

D

Entrüste dich nicht über die Übeltäter. Die Gerechten werden im Land bleiben, die Gottlosen werden ausgerottet.

 

D

// 32 Meine Sünde/Verfehlung, meine Torheit, meine Schuld. Ermattet, zerschlagen, …

 

D

// 31 Meine Vergehen; Schuld. Tue mir kund mein Ende. Nur ein Hauch sind alle Menschen.

 

D

// 30 Freude und Lobpreis über Errettung aus der Grube des Verderbens. Neues Lied . „Siehe ich komme“. Gottes Gnade und Treue.

 

D

Ende: Ps 41 – endet mit großer Not: Feind von innen her (V 10). Ahitophel, der Ratgeber Davids – Bedrohung Davids von innen her (aus den eig. Reihen). Der falsche Ratgeber der Königs – Ahitophel, Davids Freund – erhebt die Ferse gegen den rechtmäßigen König.

Glücklich zu preisen …! 41,2

Buch II:

Anfang: Ps 42-43: Weisheitspsalm über das Harren auf Gott (D.h. wie wir leben müssen: Auf Gott warten!)

Beginnt mit dem Verlangen nach Gott in einer Erfahrung der Gottverlassenheit (42-43);

8 Korahitische Ps. Ps 51-71 sind davidisch. Ps 72 von Salomo über die ewige Weltherrschaft des gesalbten Sohnes des Königs.

2 Hauptteile:

Teil A: beginnt mit Elend (42/43; bis 49 – alle von Korahiten) und endet mit Herrlichkeit

Teil B: beginnt mit Elend (Ps 51) (51-71, alle von David) und endet mit Herrlichkeit.

Ps 50 als Zentrum und Schlüssel in Buch II.

(Ps 50: einziger Ps von Asaph in Buch II; Ps 72 ist der AbSchlussps.; einziger von Salomo in Buch II).

Vgl. Buch I: Die Tatsache des Elends des Königtums – erlebt im Aufstand des Absalom.

Buch II: Die Ursache des Elends des Königtums wird ausgeführt: Die Sünde Davids gegen Uria und Bathseba (Diebstahl, Ehebruch und Betrug, vgl. Ps 50,16-20!).

Ende des Buches II: Sieg; die Anfechtung durch Absalom wird überwunden, weil Salomo, der alternative Sohn von David (und Bathseba!) anstelle von Absalom auf dem Thron sitzt. Salomo ist der universelle König, dem die Völker (von Ps 2!) dienen werden.

D.h. Buch I und II gehören zusammen und werden eingeklammert durch Ps 2,8 und Ps 72,17. Ps 50 wird zum Schlüssel: 2 Teile: V 1-15; V 16-23

Ps 50 ist nun zu einer Ansprache für David geworden. V 16: Der Gottlose (Rascha, der außerhalb der Wege Gottes sich Befindende, der „Frevler“ – schlimmster Titel für einen aus dem Volk Gottes!) hier ist David! Diebstahl, Ehebruch und Betrug, vgl. Ps 50,16-20, sind seine Sünden gegen Uria. Israel bringt Opfer, V 8. Aufruf zum Lobopfer, V 14f; V 17-19 Beschreibung der Sünde des Rascha. V 22: Gefahr, daß er von Gott zerrissen wird, wenn er nicht Buße tut; V 23 daher soll er Lob opfern/ Gott ehren! -> Ps 51: Davids Bußpsalm! David tut nun Buße. Ps 51 zeigt, wie man aus diesem Elend rauskommt: Lob. Buße, ein zerbrochener Geist (51,19) ist das echte („rechte“ 51,21) Lob/Opfer, das Gott haben will, nicht lediglich Brandopfer (50,8; 51,18). Genau das tut David. Und so gelangt Buch II zu neuem Höhepunkt: Ps 72.

Buch 2: Die Ursache für das Elend des davidischen Königtums

 

K

Warum …? Verlangen nach Gott in einer Erfahrung der Gottverlassenheit. (Persönliche Ebene).

Weisheitspsalm über das Harren auf Gott. D.h. wie wir leben müssen: Auf Gott warten! Durst haben nach Gott. – trotz Feinde, Hohn, …

   

Große Frage: Warum …?

 

K

Warum …? Gott hat Israel erlöst und gesegnet. Nun aber liegt es im Elend. (Feinde, Hohn, …) Israel eine gnadenlose Nation. – wie Schlachtvieh. Verlangen nach Gott in einer Erfahrung der Gottverlassenheit. (Nationale Ebene). Große Frage: Warum? Warum schläfst du, Jahwe? Steh auf, Jahwe, erlöse uns!

 

K

Ein Liebeslied auf den König. Sein Thron ist ewig. Auch in Zeiten, das Gottes Volk daniederliegt und das Königtum im Elend ist, dürfen wir die Schau auf den herrlichen König, den Gesalbten Jahwes, nicht verlieren!

 

K

Stadt Gottes, Heiligtum der Wohnungen des Höchsten; Gott – in ihrer Mitte. Jahwe der Heerscharen ist mit uns.

 

K

Jahwe, der Höchste, ein großer König über die ganze Erde. Singet unserem König, Gott ist König der ganzen Erde/ über die Nationen. – auf seinem hl. Thron.

 

K

Jahwe ist groß in der Stadt Gottes, Zion, die Stadt des großen Königs ragt empor. Gott wird die Stadt Jahwes fest gründen bis in Ewigkeit.

 

K

Botschaft an die Völker: Warum sollte ich mich fürchten in den Tagen des Übels? Der Mensch vergeht (Scheol), aber meine Seele wird Gott erlösen von der Gewalt des Scheols, denn er wird mich „nehmen“.

 

As

Grund des Elends: Sünde im Volk. Gott kommt zum Gericht Israels (der Frommen!). Warnung (Vers 7): Sie sind „Gottlose“ – allen voran der König selbst. Vgl. die Sünde Davids gegen Uria und Bathseba (Ehebruch, Diebstahl und Betrug → Mord; = Gebot 6-10 übertreten). Gefahr, dass Gott ihn und sein Königtum zerreißt, wenn er nicht Buße tut. V 23 daher soll er Lob opfern / Gott ehren (durch Buße) → Ps 51

 

D

Buße Davids. Ps 51 zeigt, wie man aus diesem Elend herauskommt: Lob. Buße, ein zerbrochener Geist (51,19) ist das echte („rechte“ 51,21) Lob/Opfer, das Gott haben will, nicht lediglich Brandopfer (50,8; 51,18). Genau das tut David. Und so gelangt Buch II zu neuem Höhepunkt: → Ps. 72 ist möglich: Das Königtum des rechtmäßigen Sohnes Davids („Salomo“). (Vgl. Gegensatz zu Ps. 3, Absalom, der unrechtmäßige Sohn.)

 

D

Doeg, der Edomiter, ein Bsp für einen, der nicht Buße tat.

 

D

Der Tor: Es ist kein Gott. Alle (!) sind in Sünde (ganz Israel!). Ruf: O, käme doch Heil aus Zion für Israel!

 

D

Bitte um Rettung. Opfern (vgl Ps. 50 und 51) will ich dir, Jahwe, aus freiem Antrieb. Jahwe ist gut.

 

D

Der Freund Davids (Ahitophel) höhnt ihn. Bitte und Klage. Gott thront ja von alters her.

 

D

Bedrängnis. Dennoch: Ich fürchte mich nicht. Was sollte mir Fleisch tun?

 

D

Flucht vor Saul. Mitten unter Löwen … Bergen bei Gott dem Höchsten, der es für mich vollendet. Gott, über der ganzen Erde sei deine Herrlichkeit. Lobpreis untern den Völkern über die Gnade und Wahrheit.

 

D

Die Götter im Land üben Gewalttat. Es gibt einen Gott, der auf Erden richtet.

 

D

Flucht vor Saul. Rette und richte. Man wird erkennen: Gott herrscht in Jakob.

 

D

Klage. Gott, hast du uns verworfen? Stelle uns wieder her. Gott: Gilead, manasse, Ephraim, Juda (sein Herrscherstab). Gott wird die Bedränger zertreten.

 

D

Du wirst Tage zu dne Tagen des Königs hinzu fügen. Seine Jahre werden ewig sein. Er wird ewig thronen.

 

D

NUR auf Gott, vertraue still, meine Seele. Die Macht ist bei Gott. Nur Hauch sind die Menschen.

 

D

Durst nach Gott. Der König wird sich freuen in Gott. Das Land Israel ist dürr.

 

D

Klage über Feinde. Der Gerechte wird sich in Jahwe freuen.

 

D

Gott in Zion. Er wird das Land heimsuchen.

 

Die ganze Erde wird Gott anbeten. Er herrscht auf ewig. Gott zieht seine Gnade nicht von mir zurück.

 

Es sollen dich preisen alle Völker, Gott! Alle Enden der Erde werden ihn fürchten.

 

D

Gott wird sich erheben. Gottlosen werden umkommen, die Gerechten sich freuen. Er hat den Berg Gottes zu seinem Wohnsitz für immer. Benjamin, Juda, Sebulon, Naftali. Gott hat seine Macht gewirkt von seinem Tempel über Jerusalem. Könige und Völker bringen Geschenke, beten Jahwe an. Gottes Hoheit und Macht über Israel. Er gibt Stärke dem Volk.

 

D

Gebet eines Elenden, der verhölhnt wird. Ziehe mich heraus! Essig, kein Mitleid, keine Tröster.

Gott wird Zion retten, die Städte Judas bauen. Sie werden darin wohnen.

 

D

Gebet eines Elenden um Errettung. Jahwe, zögere nicht!

   

Ich aber will beständig harren! Du wirst uns aus den Tiefen der Erde wieder herauf führen.Du wirst uns wieder beleben.

 

Sal

Das Königtum und die ewige Weltherrschaft des rechtmäßigen Sohnes Davids. Sieg! Die Anfechtung durch Absalom wird überwunden, weil Salomo, der alternative Sohn von David (und Bathseba!) anstelle von dem falchen König auf dem Thron sitzt. Absalom ( der Rebell von Ps. 3), der sich das Königtum an sich reißen wollte und dadurch das Elend über das Königtum brachte, ist überwunden (Bild: Satan!). Salomo ist der universelle König, dem die Völker (von Ps 2!) dienen werden.

Glücklich preisen …! 72,17

Buch III:

Anfang: Ps 73: Weisheitspsalm über die Gefahr der Eifersucht über das Wohlergehen des Gottlosen. V 22: Dadurch kann man „dumm“ werden. Es ist ein Kampf des Herzens (V 1.21.26).

Asaph und Korahiten.

Beginn: Ps 73: Das Wohlergehen der Gottlosen. Buch III endet im Zorn: Ende: Ps 89: Frage an Gott über die Verwüstung/Verstoßung Israels und seines Gesalbten (= König)[5] durch Jahwe, obschon ewige Verheißungen an David und seinen Samen gelten. Elend = die Erfahrung im bab. Exil. Der Gesalbte (Jojachin) ist verworfen! Warum? Wie paßt das zusammen? 2 Fragen am Ende:

V 47ff: Wie lange wird sich Jahwe verbergen und seinen Zorn brennen lassen? – Der Mensch ist vergänglich. Daran muß sich der Psalmist erinnern.

V 51ff: Wo sind die unverbrüchlichen davidischen Gnadenverheißungen (vgl. 2.Sam 7 und Jes 55,3) geblieben? Gedenke daß Israel geschmäht und der Gesalbte verhöhnt wird.

Die beiden Fragen bleiben im Buch III unbeantwortet.

Das Problem am Ende von Buch III ist größer als das Ende am Ende von Buch I. Das messianische Königtum ist nicht nur intern angefochten (Buch I), sondern extern vernichtet! Anstelle daß der Gesalbte über die Völker herrscht (Ps 2), haben die Völker den Gesalbten ausgeschaltet. Buch II endete zwar mit einem Sieg und Höhepunkt, aber der Tiefpunkt in Buch III ist tiefer denn je zuvor. Die beiden Fragen am Ende von Buch III bleiben unbeantwortet.

Das Leben des Gläubigen ist eingebaut im Heilsplan Gottes und zwar vermittelst seines Gesalbten. Sie sind in einem gewissen Sinn „in“ dem Gesalbten. So wie es dem Gesalbten ergeht, so geht es dem Volk. Ps 98,19: Der König gehört dem Herrn. Aber wenn der gesalbte König nun weg (gefangen) ist, wie kann ich noch leben?

Das Zentrum von Buch III ist Ps 86, der einzige davidische Psalm in Buch III. Siehe später.

Die 5 Teile des Buches III:

  1. von Asaph A
  2. von den Korahiten B
  3. von David C
  4. von den Korahiten B’
  5. von Ethan dem Esrahiten (aber nicht Korahiten) A’

Chiastische Anordnung, David im Zentrum = Schlüsselstellung. (89 am Ende = 2. Schlüssel.)

Ps 86: 3 Teile:

V 1-7: Davids Bedrängtheit, bedroht von Gewalttätern. Ruf/ Flehen um Erlösung.

V 8-13: Unter den Göttern ist niemand Jahwe gleich. Alle Völker werden sich vor Jahwe beugen. Die Güte Gottes ist groß gegen David denn Jahwe hat David aus dem Scheol errettet.

V 14-17: Davids Bedrängtheit, bedroht von Gewalttätern. Ruf/ Flehen um Erlösung.

Ps 89: Frage nach Israels Not und Not des Gesalbten, dessen Spuren/Fußstapfen verhöhnt werden von den Völkern (v 52).

Ps 86 + 89: Theologische Antwort: David war auch schon in Schwierigkeiten durch Feinde, aber die Götter (der Feinde) sind Jahwe nicht gleich. Die Völker herrschen zwar über Israel, aber sie werden sich beugen müssen vor Jahwe.

Die Korah-Psalmen:

84

85

87

88

Herrlichkeit

Schwierigkeit

Herrlichkeit

Schwierigkeit

Herrlichkeit von Jahwes Wohnungen

V 10: Bitte an Gott: Schaue auf das Antlitz deines Gesalbten

Güte Gottes für sein Land (V 2), aber das war in der Vergangenheit. Jetzt – nur Elend (V 4ff).

Herrlichkeit Zions, der Stadt Gottes (= Steigerung im Vergleich zu 84)

V 5: Jeder von den Völkern ist in Zion geboren (erstaunlich! Größere Höhepunkte im Heilsplan Gottes können wir uns nicht vorstellen.)

Nur Elend – schlimmer als in Ps 85 (Steigerung)

Segnung und herrliches Ziel auf der einen Seite, Elend auf der anderen Seite. Größere Zerrissenheit zwischen Ziel und Erfahrung kann nicht ausgedrückt werden. (So ist es in den Psalmen immer, und auch in anderen Bibelteilen; und so ist es in unserem Leben oft auch.)

Die 11 Asaphpsalmen und der Ethan-Psalm:

73-83 und 89: Die Entwicklung eines Dramas!

Ps 72 war ein Klimax.

Ps 73: Ein Antiklimax: Beschreibung des persönlichen Tiefpunktes Asaphs – aber er bringt es ins Heiligtum.

Ps 74: Hauptproblem wird angeschnitten: (Übergang von seiner persönlichen Situation zum historischen Kontext.) Sein Problem in 73 hat mit der Situation in 74 zu tun. Gott hat nämlich seine Gemeinde verstoßen und den Tempel zerstören lassen (74,7); und dabei höhnt der Feind den Namen Gottes. Asaph, der einzelne Gläubige, hat teil an der Gemeinde Gottes und bekommt dieses Problem zu spüren. (Wenn in der Gemeinde etwas falsch geht, trifft das auch uns persönlich.)

Ps 75: Gottes Antwort. Schlüssel V 3: Wenn Gottes Zeitpunkt gekommen ist, … Die Antwort kommt, aber Gott bestimmt die Zeit.

Ps 76: Lobpreis für die gegebene Antwort Gottes (d. i. noch nicht die Lösung für das Problem, aber die Antwort Gottes ist bereits gemacht, und das ermutigt zum Lobpreis).

Ps 77: Neue Anfechtung (nach dem Lobpreis), weil sich die negativen Tatsachen an sich noch nicht geändert haben. V 11: Ein Gottesproblem; Zweifel an der Treue und Unveränderlichkeit Gottes. Aber die Erinnerung an die vergangenen Taten Gottes trösten ihn und helfen ihm, weiterzuleben.

Ps 78: Diese Erinnerung wird nun ausgearbeitet in einer Volksunterweisung. Beschreibung der Untreue Israels – in der Wüste und im Land. Die Untreue ging so weit, dass Gott seine Wohnung in Silo aufgab (zur Zeit Elis, vgl. 1.Sam 4,11). Aber Gott blieb der Helfer und erwählte seine Alternative: den Zion – für David (V 60 und 68)!

Ps 79: Antwort des Volkes auf die Unterweisung hin. Volksklage, dass die heidnischen Völker den Tempel und die Stadt Jerusalem zerstört haben. sie rufen Gott um Rache an. Denn erst dann können sie Gott leben, wenn dieses Unrecht gerächt ist.

Ps 80: Das Rufen des Volkes zu Gott wird weitergeführt. Bitte um Wiederherstellung Israels. (Auffällig ist, dass nicht Juda, sondern Josef, Benjamin, Manasse erwähnt werden = das nördliche Israel).

Ps 81: Das Volk wird ermuntert, Gott zu bejubeln, denn er hat in der Vergangenheit das Volk erlöst, aber damals auch auf die Probe gestellt. Problem: Israel hörte nicht auf Gott. Wenn sie es aber tun würden, dann würde er schnell die Feinde erniedrigen und seinem Volk helfen (V 9ff).

Ps 82: Überraschende Szene. Die Versammlung von El (Gott) und den „Göttern“. Diese üben ungerechte Verwaltung aus, wodurch die Grundfesten des Landes wanken. Sie müssen zuerst verurteilt werden. Ende: Verlangen nach Gottes Verwaltung im Lande. Erst dann:

Ps 83: Abschluss von dem, was in Ps 82 erbeten wird. Neuer Ruf des Volkes an Gott, er solle die irdischen Feinde ausschalten, mit dem Ziel, dass sie Jahwe suchen werden und wissen, dass nur Jahwe der Höchste über der ganzen Erde ist.

(In dieser Linie ist Ps 82 ein entscheidendes Hindernis, das besiegt werden muß, ehe der Durchbruch des Reiches Gottes kommen kann.)

73-83: 1 Linie in 2 Phasen: Erst durch Asaph individuell hindurch, danach durch das Volk. Erst, wenn Asaph persönlich gesiegt hat, ist er imstande, das Volk zu unterweisen. Das Volk durchgeht dasselbe Ringen. Es geht um ein Ringen um die Tatsache der Zerstörung des Tempels und um das Elend, welches das Volk durch die Feinde erlebt. Gottes Antwort: Er bestimmt die Zeit – und erst, wenn Israel umkehrt, erst dann kann die Wiederherstellung kommen. Hierbei müssen zuerst die „Götter“ ausgeschaltet werden, bevor die irdischen Feinde in Angriff genommen werden können und sie Jahwe erkennen können.

Ps 89: Frage nach Israels Not und Not des Gesalbten, dessen Spuren/Fußstapfen verhöhnt werden von den Völkern (V. 52).

Ps 89: Dieser doppelten Linie von Asaphpsalmen steht Ps 89 gegenüber, wo dieselbe Doppellinie zu erkennen ist, aber in umgekehrter Reihenfolge:

a) Der Bund mit der Nachkommenschaft Davids (dem Volk als ganzem; V 5) ist unverbrüchlich (V 1-38).

b) Aber Gott hat seinen Gesalbten (eine Einzelperson) dennoch verstoßen (V 39ff).

Asaph: 73-78

   

89 b: Der Gesalbte

 

Volk: 79-83

89 a: Volk

 

Zur Autorschaft der Asaph-Psalmen:

Asaph – verbunden mit dem Gesängekultus in Israel zur Zeit Davids. Das war seine Aufgabe, als der Tempel fertig war und eingeweiht wurde (959 v. C.; einen größeren Höhepunkt kann es nicht geben); da erhielt er dieses schaurige Sehen vom Untergang des Tempels und der Stadt. D.h. Asaph schrieb zwar zur Zeit Davids/Salomos, redet hier aber er als „Seher“ (2Chr 29,30) prophetisch von der Zerstörung Jerusalems und vom Exil. (Vgl. auch Ps 74,7 mit 79,1, wo die Tempelzerstörung prophezeit ist und prophetisch der Standpunkt des Exils eingenommen wird.) Es ist oft so, dass Gott zu Zeitpunkten besonderer Höhe und Begeisterung eine Schau in eine düstere Zukunft gibt und so die menschliche Begeisterung relativiert (vgl. 5Mo 28f; 32; 2Kg 8,7ff; ja, das ganze Psalmbuch ist so aufgebaut).

Buch 3: Die Vernichtung des davidischen Königtums und die Frage nach seiner Wiederherstellung

 

A

Persönlich: Tiefpunkt Asaphs – aber er bringt es ins Heiligtum.

 

A

Persönlich: Hauptproblem wird angeschnitten: (Übergang von seiner persönlichen Situation zum historischen Kontext.) Sein Problem in 73 hat mit der Situation in 74 zu tun. Gott hat nämlich seine Gemeinde verstoßen und den Tempel zerstören lassen (74,7). Und dabei höhnt der Feind den Namen Gottes. Asaph der einzelne Gläubige hat teil an der Gemeinde Gottes und bekommt dieses Problem zu spüren. (Wenn in der Gemeinde etwas falsch läuft, trifft es auch uns persönlich.)

 

A

Persönlich: Gottes Antwort: Schlüssel ist V 3: Wenn Gottes Zeitpunkt gekommen ist, … Die Antwort kommt, aber Gott bestimmt die Zeit.

 

A

Persönlich: Lobpreis für die gegebene Antwort Gottes (D. i. noch nicht die Lösung für das Problem, aber die Antwort Gottes ist bereits gemacht, und das ermutigt zum Lobpreis.)

 

A

Persönlich: Neue Anfechtung (nach dem Lobpreis), weil die negativen Tatsachen an sich noch nicht geändert sind. V 11: Ein Gottesproblem; Zweifel an der Treue und Unveränderlichkeit Gottes. Aber die Erinnerung an die vergangenen Taten Gottes trösten ihn und helfen ihm, weiterzuleben. (Uns auch!)

 

A

Diese Erinnerung wird nun ausgearbeitet in einer Volksunterweisung. Beschreibung der Untreue Israels – in der Wüste und im Land. Die Untreue ging so weit, dass Gott seine Wohnung in Silo aufgegeben hat (zur Zeit Elis, vgl. 1S 4,11). Aber Gott blieb Helfer und erwählte seine Alternative: Zion, für David (V 60 und 68)!

 

A

Volk: Antwort auf die Unterweisung hin. Volksklage, dass die heidnischen Völker den Tempel und die Stadt Jerusalem zerstörten. Sie rufen Gott um Rache an, denn erst dann, wenn dieses Unrecht gerächt ist, können sie Gott leben.

 

A

Volk: Rufen zu Gott. Bitte um Wiederherstellung Israels. (Auffällig: nicht Juda, sondern Josef, Benjamin, Manasse werden erwähnt = das nördliche Israel).

 

A

Volk: Es wird ermuntert, Gott zu bejubeln, denn er hat in der Vergangenheit das Volk erlöst, aber damals auch auf die Probe gestellt. Problem: Israel hörte nicht auf Gott. Würden sie es aber tun, würde er schnell die Feinde erniedrigen und dem Volk helfen (V 9ff).

 

A

Volk: Überraschende Szene. Versammlung von El (Gott) und den „Göttern“. Diese „Götter“ üben ungerechte Verwaltung aus, wodurch die Grundfesten des Landes wanken. Sie müssen zuerst verurteilt werden. Ende: Verlangen nach Gottes Verwaltung über das Land. Erst dann:

 

A

Volk: Ruf an Gott: Schalte die ird. Feinde aus – mit dem Ziel, dass die Feinde Jahwe suchen und wissen, dass nur Jahwe der Höchste über der ganzen Erde ist!

 

K

// 87 Herrlichkeit von Jahwes Wohnungen. – V 10: Bitte an Gott: Schaue auf das Antlitz deines Gesalbten

 

K

// 88 Schwierigkeit: Güte Gottes für sein Land (V 2), aber das war in der Vergangenheit. Jetzt – nur Elend (V 4ff).

 

D

Zentrum von Buch III. V 1-7 UND V 14-17: Davids Bedrängtheit, bedroht von Gewalttätern. Flehen um Erlösung.

V 8-13: Unter den Göttern ist niemand Jahwe gleich. Alle Völker werden sich vor Jahwe beugen. Die Güte Gottes ist groß gegen David, denn Jahwe hat David aus dem Scheol (Totenbereich) errettet.

 

K

// 84 Herrlichkeit Zions, der Stadt Gottes (Steigerung im Vergleich zu 84)

V 5: Jeder von den Völkern ist in Zion geboren (Erstaunlich! Größere Höhepunkte im Heilsplan Gottes können wir uns nicht vorstellen.)

 

K

// 85 Schwierigkeit: Nur Elend – (Steigerung im Vergleich zu 85)

   

// 73-83 Frage nach Israels Not und Not des Gesalbten, dessen Spuren/Fußstapfen verhöhnt werden von den Völkern (V 52).

A: Volk. Der Bund mit der Nachkommenschaft Davids (dem Volk als Ganzem; V 5) ist unverbrüchlich (V 1-38).

B: Persönlich. Aber Gott hat seinen Gesalbten (Einzelperson) dennoch verstoßen (V 39ff).

Glückselig preisen …! 89,16

Buch IV:

Anfang: Ps 90: Weisheitspsalm über die Vergänglichkeit des Lebens. Ziel ist, daß wir ein Herz der Weisheit bekommen. V 12.

Beginn: Ps 90, ein Gebet des Mannes Gottes, Mose. Mose greift die 1. Frage von 89,47ff über die Vergänglichkeit des Lebens auf. V 7-8: Wegen der Sünde des <Menschen ist der Zorn Gottes da. Ps 90 endet mit derselben Frage: Wie lange? V 13. Aber es folgt der Ruf an Gott: Erbarme dich über deine Knechte, über >Israel. in 89,51 wagten die >Knechte selber noch nicht, ein Gebet um Erbarmen für sich zu beten. <Mose ,der große Fürbitter betet es. (= Fortschritt).

Buch IV: Von den 17 Ps haben 13 keine Anschrift/Verfasserangabe.

Der davidische Bund (Buch I-III) scheint mißlungen zu sein. Warum? 4 Antworten:

  • Buch IV enthält „Jahwe ist König“-Psalmen (Ps 93; 95; 96; 97; 98; 99; 103,19). Das messianische Königtum ist verschwunden, aber das Jahwe-Königtum ist noch da! Trost für Israel. SEIN Königtum gilt aber für alle Völker (96,10). Jahwe selber hat das messianische Königtum übernommen (bzw. er selbst ist der König immer schon gewesen).
  • Jahwe ist unsere Zuflucht in der Vergangenheit gewesen, lange bevor das messianische Königtum bestanden hat, schon im mosaischen Zeitalter (daher Ps von Mose, Ps 90; die Frage von der Zuflucht kommt in B IV immer wieder auf).
  • Jahwe wird weiter unsere Zuflucht sein, auch jetzt, wenn das messianische Königtum verschwunden ist. Ps. 91.
  • Gesegnet sind diejenigen, die auf Jahwe vertrauen (zieht sich durch das ganze B IV).

Mose betet für die Knechte Jahwes.

B IV endet mit einem Gebet, Ps 106,47: Erlöse uns! Sammle uns aus den Völkern! aber vor diesem Ruf an Gott: Schuldbekenntnis des Psalmisten mit seinen Zeitgenossen – in Form einer Identifikation mit der Schuld Israels in der Geschichte (106,6). Die Änderung kommt durch Schuldbekenntnis!

V 46: in der Vergangenheit hatte Jahwe auch schon Erbarmen gezeigt, darum sind sie jetzt ermutigt um Erbarmen zu flehen (und auch ermutigt durch das Gebet des Mose, Ps 90). Somit befinden sie sich in der Linie des Mose, eine Linie, die älter ist als der davidische Bund. Sie sind „in“ Mose (vgl. 106,32, versetzt in ihn, den großen Fürbitter des Volkes). Gott möge sich erbarmen in Form einer Sammlung des Volkes hin zum Land Kanaan – mit dem Ziel, daß Gottes Name gelobt wird.

Buch 4: Die Erfüllung der Verheißungen über das davidische Königtum im Königtum Jahwes

 

M

Weisheitspsalm über die Vergänglichkeit des Lebens. Ziel ist, daß wir ein Herz der Weisheit bekommen. V 12. Aufgreifen der Frage von 89,47ff.

Rette uns! Wie lange? – Fürbitte des größten Fürbitters der Geschichte Israels.

   

Die Treue Jahwe für den, der unter seinem Schutz des Höchsten wohnt. Botschaft: Jahwe wird weiter unsere Zuflucht sein, auch jetzt, wenn das messianische Königtum verschwunden ist.

 

// 102 Die sprossenden und blühenden Gottlosen vergehen, DU aber, Jahwe, bist ewig! Gott bleibt und wird das Horn des Gerechten erhöhen. → Der Gerechte – gepflanzt im Haus des Herrn – wird sprossen.

   

// 101 Jahwe ist König. Seinem Haus geziehmt Heiligkeit.

   

// 101 Gott der Rache: Bis wann?

   

// 100 Kommt, jubelt Jahwe zu, dankt, betet an! Er ist ein großer König. Verhärtet euch nicht! Wir sind das Volk seiner Weide, seiner Herde.

Das messianische Königtum ist verschwunden, aber das Königtum Jahwes ist noch da. Jahwe selbst hat es übernommen. Und seines gilt für alle (!) Völker. Trost. Daher: Kommt, betet an!

   

Singt Jahwe ein neues Lied! Jahwe ist König. Vers 10. Er wird die Völker richten.

   

Jahwe ist König. Alle Völker sehen seine Herrlichkeit.

 

Singt Jahwe ein neues Lied! Jauchzt dem König. Vers 6. Er wird die Völker richten.

   

Jahwe ist König. Die Völker zittern. Er ist heilig.

 

// 95 Kommt, jubelt Jahwe zu. Wir sind das Volk seiner Weide, seiner Herde.

 

D

// 93-94 Wann? Ich will mit lauterem Herzen wandeln in meinem Haus. Im inneren meines hauses soll nicht wohnen, wer Trug übt …

 

// 92 Es hat den Anschein, dass der Gerechte abgemäht wird und verdorrt wie Gras. DU aber, Jahwe, bleibst auf ewig! Gott wird in Herrlichkeit erscheinen und von seinem Heiligtum herniederblicken. Die Erde wird vergehen, Gott aber wird bleiben und die Söhne seiner Knechte werden wohnen bleiben.

 

D

Lob (barchi) der Gnadentaten Jahwes

   

Lob (barchi) der Schöpfungstaten Jahwes. Hall.

   

Hodu. Gedenke seiner Wunder. Er gedenkt seines Bundes.

   

// 90. Hall. Hodu. Die Machttaten Jahwes.

Buch IV endet mit einem Gebet.

V 46: in der Vergangenheit hatte Jahwe auch schon Erbarmen gezeigt, darum sind sie jetzt ermutigt um Erbarmen zu flehen (und auch ermutigt durch das Gebet des Mose, Ps 90). Somit befinden sie sich in der Linie des Mose, eine Linie, die älter ist als der davidische Bund. Sie sind „in“ Mose (vgl. 106,32, versetzt in ihn, den großen Fürbitter des Volkes). Gott möge sich erbarmen in Form einer Sammlung des Volkes hin zum Land Kanaan – mit dem Ziel, daß Gottes Name gelobt wird. V47: Rette uns! Erlöse uns! Sammle uns aus den Völkern! aber vor diesem Ruf an Gott: Schuldbekenntnis des Psalmisten mit seinen Zeitgenossen – in Form einer Identifikation mit der Schuld Israels in der Geschichte (106,6). Die Änderung kommt durch Schuldbekenntnis!

Glückselig preisen …! 106,3

Buch V:

Anfang: Ps 107: Rückblick über allerlei Erfahrungen von Menschen ohne Gott (schuldhaft oder unverschuldet) und das Erbarmen Gottes, das man erfährt, wenn man zu ihm ruft. V 43: Wer ist weise? Antwort darauf, wie der Lebensstil sein soll: Wir müssen ein offenes Auge haben, um die Barmherzigkeit Gottes zu sehen.

Beginn: Ps 107,1-3a: Israel lobt Jahwe. Antwort auf Buch IV ( die Situation des Volkes im Exil) ist Buch V (die Situation Nach der Rückkehr aus dem Exil). Die Brücke: von 106,47 nach 107,3. <Ps 107 ist ein Aufruf an die Chasidim (die Gläubigen, Ist.), Gott zu loben.

Buch V ist das größte/längste Buch; es enthält verschiedene Sammlungen:

Hodu-(= Lobet)-Psalmen: 107,118, 136

David- Psalmen: 108-110; 138-145

Halleluja- Psalmen: 111-118 (ohne 114); 135. 146-150

Maaloth-(= Wallfahrts-) Psalmen: 120-134

Ps 119

Wallfahrts- Psalmen = prophetische Rückkehrlieder aus dem Exil (im Lichte von Ps 107,< d.h. das ist ihre Funktion, d.h. nicht, daß die erst im Exil entstanden seien.)

David- Psalmen: 108-110; 138-145: David ist Modell, der Antwort gibt auf die vorangehenden Fragen, die durch das Exil entstanden sind. So ist zu verstehen, wenn er das Lob unter den Völkern singt (108,4). 138,1-2 ist eine Antwort von David auf die Frage von 137,4; In der Gegenwart der Götter will David den Herrn preisen. Der Standpunkt ist im Exil: 138,2 „in Richtung des Tempels (lkh la) falle ich nieder“. D.h. wir sollen die Antwort als an die Exilanten gerichtet verstehen. (Die Historie wird in der Struktur dieses Buches V ewig/zeitlos gemacht.)

Das Israel im Exil, wie das zurückgekehrte Israel hat die Aufgabe des Lobpreises für Jahwe sowohl unter den Völkern (im Exil) als auch gegenüber den Völkern (nachdem es zurückgekehrt ist).

Im Buch V taucht David wieder auf, Wie das, wenn doch im Buch IV Jahwe das messianische Königtum übernommen hat?

Wilson S 222f: Ps 118-135, der zentrale Teil von Buch V, ist dominiert von den akrostischen (alphabetischen) Thora-Psalm 119 (= Brennpunkt des Buches V; Verbindung zu Ps 1 und zu Ps 19, dem Zentrum von Buch I).

Buch V beginnt mit dem Aufruf an die zurückgekehrten Exilanten zum Lobpreisen (107,1ff) und endet mit dem Gericht über die Völker durch die Frommen/Isr. Damit ist das Reich Gottes zu seinem Ziel gekommen. Das Ziel ist: Der Schöpfer (wörtl.: „Macher“ Israels ist König! 149,2. Das Endziel des Psalters ist erreicht. Es bleibt nur noch das große Halleluja von Ps 150.

Beobachtung: Alle Hodu u Hall-Ps. Haben keine Verfasserangabe!

Gliederung:

A: Ps. 107-117:

1. Ps. 107: Blickpunkt Exil (Rückblick). Hodu! Aufruf zum Loben.

2. Davidps. 108-110.

3. Halleluja-Ps. 111-117 (Ausnahme 114).

B: Ps. 118-136:

1. Ps 118: Hodu! Aufruf zum Loben. Denn Jahwe ist gut.

2. Ps. 119: Zentrum: Das Gesetz Gottes steht im Zentrum des Handelns Gottes!

3. Ps.. 120-134: Wallfahrtspsalmen mit Zentrum des einzigen Solomo-Ps (127) in Buch V.

4. Ps. 135-136: Halleluja bzw. Hodu. Aufruf zum Loben. Denn Jahwe ist gut.

C: Ps. 137-(149)150:

1. Ps. 137: Blickpunkt Exil. (Aber kein Aufruf zum Lob).

2. Davidps. 138-145.

3. Halleluja-Ps. 146-149 (Mit Abschluss des Psalters: Ps 150).

Buch 5: Das Endziel des davidischen Königtums und das Lob Jahwes unter den Völkern

   

Hodu. Blickpunkt: EXIL. Buch V beginnt mit dem Aufruf an die zurückgekehrten Exilanten zum Lobpreisen. Rückblick über allerlei Erfahrungen von Menschen ohne Gott (schuldhaft oder unverschuldet) und das Erbarmen Gottes, das man erfährt, wenn man zu ihm ruft. V 43: Wer ist weise? Antwort darauf, wie der Lebensstil sein soll: Wir müssen ein offenes Auge haben, um die Barmherzigkeit Gottes zu sehen.

 

D

Rette uns. Lob unter den Völkern – mit Zither und Harfe. Groß ist deine Gnade, – Bitte um Befreiung seiner Geliebten. Gilead, Manasse, Ephraim, ..

 

D

Schweige nicht! Rette mich. Bitte um Gericht über „Judas“. Er steht zur Rechten des Armen.

 

D

Der Priester-König auf dem Thron.

   

Hall. Groß sind die Taten Jahwes. Seine Gerechtigkeit ist ewig. Er denkt an seinen Bund.

   

Hall. Der Mensch, der Jahwe fürchtet: Seine Gerechtigkeit ist ewig. Ewiges Andenken.

   

Hall. Hall. Jahwe thront.

   

Israel ist Gottes Herrschaftsbereich.

   

Ende: Hall. Götzen → Jahwe

   

Ende: Hall. Die Wohltaten Jahwes. Gebetserhörungen.

   

Hall. Hall. Mächtig ist seine Gnade. Lobt, alle Völker.

   

Hodu, denn Jahwe ist gut. (Anfg.u.Ende). seine Gnade ist ewig. Gebetserhörung. Heil.

   

Theol. Zentrum: Das Gesetz Gottes

 

W-

Der Pilger macht sich auf aus dem Land der Feinde (Meschech, Kedar).

Rette! Ich wohnte lange bei Hassern des Friedens. Ich bin Friede.

 

W-

Der Pilger nähert sich den Bergen Israels und gewinnt die Zusicherung göttlichen Schutzes.

Meine Augen … Meine Hilfe von Jahwe. Jahwe, dein Hüter schläft nicht. Er behütet sein Volk.

Bis in Ewigkeit.

 

WD

Der Pilger in der Vorfreude auf das Ziel: Jerusalem und der Tempel.

Wegen des Hauses Jahwes will ich Jerusalems Bestes suchen. Throne in Jerusalem – zum Gericht.

 

W-

Der Pilger im Aufblick auf Jahwe, wenngleich Spötter spotten.

Meine Augen … gerichtet auf Jahwe, bis er uns gnädig ist. Meine Seele reichlich mit Verachtung gesättigt.

 

WD

Der Pilger in dankbarem Rückblick auf die Bewahrung in der vergangenen Anfeindung.

Wenn Jahwe nicht für uns gewesen wäre .. Unsere Seele ist entronnen. Wir sind frei! Unsere Hilfe im Namen Jahwes.

 

W-

Der Pilger, der auf Jahwe vertraut, steht fest in alle Ewigkeit.

Die Jahwe vertrauen, sind wie Zion, wie Jerusalem. Jahwe ist um sein Volk her. Friede über Israel. – Bis in Ewigkeit.

 

W-

Der Pilger in jubelnder Erinnerung an die Rückführung aus dem Exil.

Als Jahwe die Gefangenschaft Zions zurückführte. Weinen → Jubel.

 

WSa

Der Pilger beim Bau des Hauses Gottes und beim Bewachen der Stadt Gottes, glücklich das Volk Gottes mehrend. Haus bauen. Stadt bewachen. Glücklich, wer Söhne.

 

W-

Der Pilger, glücklich, vom Zion aus gesegnet, fruchtbar (weil er Jahwe fürchtet), sieht das Wohl Jerusalems und den Frieden Israels. Glücklich… Segen von Zion aus. Friede über Israel.

 

W-

Der Pilger segnet andere und wird zum Segen für andere im Namen Jahwes.

Oft haben sie mich bedrängt … Zion. Segen im Namen Jahwes.

 

W-

Der Pilger in der Hoffnung der Erlösung Israels von allen seinen Sünden.

Wenn Jahwe Sünden anrechnen würde … Aus der Tiefe … Bei Jahwe viel Erlösung. Er wird Israel erlösen von seinen Sünden. Harre, Israel, auf Jahwe.

 

WD

Der Pilger beruhigt seine Seele bei Jahwe im Harren auf ihn.

Meine Augen … ; Harre, Israel, auf Jahwe – bis in Ewigkeit.

 

W-

Der Pilger kommt zur ewigen Ruhe am Zion, der Ruhestatt Jahwes.

Jahwe hat Zion erwählt. Bund mit David. Zion: Ruhestatt, Thron, Wohnstätte Jahwes.

 

WD

Der Pilger in lieblicher Gemeinschaft mit den Brüdern, gesegnet und lebend bis in Ewigkeit.

Wie lieblich …; Wie Tau vom Zion. Da ist Segen, Leben – bis in Ewigkeit.

 

W-

Der Pilger im Hause Gottes stehend, die Hände im Heiligtum erhebend und Gott preisend.

Preist (Barechu) Jahwe! Im Haus Jahwes. Segen von Zion aus.

   

Hall. Hall., denn Jahwe ist gut.

   

Hodu (oft), denn Jahwe ist gut.

   

Blickpunkt: EXIL. An den Wassern Babels . Glückselig ..

 

D

Lob, denn Gott hat sein Wort groß gemacht. Kraft. Gebetserhörung. Alle Könige werden preisen. Groß ist die Herrlichkeit Jahwes. Er sieht den Niedrigen.

 

D

Jahwe erforscht mich und kennt mich. (Allwissenheit, Allgegenwart, Allmacht)

 

D

Flehen um Errettung von Gottlosen, Bosen, Gewalttätigen. Unheil bedecke sie! Die Gerechten werden vor Gottes Angesicht wohnen.

 

D

Ich bete. Lass die Gottlosen fallen! Bei dir – Zuflucht. Lass mein Herz sich nicht neigen zur bösen Sache. Bestelle eine Wache für meinem Mund.

 

D

Ich flehe. Ich hab niemanden! Du – meine Zuflucht. Führe mich heraus aus dem Gefängnis, damit ich dich preise.

 

D

Flehen um Errettung von Feinden und Verschmachtung. Bitte um Gnade, Leitung. Vertilge meine Feinde. Verbirg dein Angesicht nicht.

 

D

Jahwe meine Gnade, Burg, Zuflucht, Erretter, Schild. Mensch ist wie Hauch. Rette mich, räche. Glückselig, Glückselig

 

D

Lob auf den König. Groß, unerforschliche Größe, groß an Güte, groß an Gnade. Herrliche Majestät, gut gegen alle. Sein herrliches ewiges Königreich. Er richtet alle Niedergebeugten auf.

   

Hall. Hall. Glückselig…! 146,5; Jahwe wird regieren in Ewigkeit. Er hält Treue, gibt, macht frei, richtet auf, liebt, behütet, hält …

   

Hall. Hall. Jahwe baut Jerusalem auf und sammelt die Zerstreuten. Er hölt, schafft Frieden, sättigt.

Er sendet sein Wort (6mal Wort o.ä.)

   

Hall. Hall. Lobt ihn vom Himmel her. Lobt ihn von der Erde her. Seine Hoheit – über Erde und Himmel. Israel, das Volk, das ihm nahe ist.

   

Hall. Hall. Kinder Zions sollen frohlocken über ihren König. Er hat Wohlgefallen an seinem Volk. Jahwe vollzieht Rache an den Völkern.

Der Schöpfer (wörtl.: „Macher“ Israels ist König! 149,2. Buch V endet mit dem Gericht über die Völker durch die Frommen/durch Israel.

Damit ist das Reich Gottes zu seinem Ziel gekommen Das Endziel des Psalters ist erreicht.

   

Hall. Hall. Abschluss: Das große Halleluja. (Wo, weswegen, womit und wer).

Sprüche

Glie nach Labuschagne

Heading 1 (1,1): “The proverbs of Solomon, son of David, king of Israel.”


Heading 2 (10,1): “The proverbs of Solomon.”


Heading 3 (22,17): “The words of the wise” (taken as a heading, as in the Septuagint).*

Heading 4 (24,23): “These also belong to the wise.”

Heading 5 (25,1): “These also are proverbs of Solomon, which the men of Hezekiah….copied.”

Heading 6 (30,1): “The words of Agur, son of Jakeh of Massa.”

Heading 7 (31,1): “The words of Lemuel, king of Massa, which his mother taught him.”

Glie nach Blank zit bei Labuschagne:


I. 1-9: Einleitende Sammlung. 1,1-6; 1,7-9; 1,10-19; 1,20-33; 2,1-22; 3,1-12; 3,13-26; 3,27-30; 3,31-35; 4,1-9; 4,10-19; 4,20-27; 5,1-6; 5,7-14; 5,15-20; 5,21-23; 6,1-5; 6,6-11; 6,12-15; 6,16-19; 6,20-35; 7,1-5; 7,6-9; 7,10-13; 7,14-20; 7,21-23; 7,24-27; 8,1-11; 8,12-21; 8,22-31; 8,32-36; 9,1-6; 9,7-12; 9,13-18.


II. 10,1-22,16: Die Salomonische Sammlung. 10,1-20; 10,21-32; 11,1-16; 11,17-31; 12,1-19; 12,20-28; 13,1-14; 13,15- 25; 14,1-35; 15,1-33; 16,1-17,20; 17,21-18,24; 19,1-29; 20,1-30; 21,1-31; 22,1-16.


III. 22,17-24,22: Erster Anhang zur Salomonischen Sammlung: Worte von Weisen. 22,17-29; 23,1-31; 24,1-22.


IV. 24,23-34: Zweiter Anhang zur Salomonischen Sammlung: Weitere Worte von Weisen. 24,23-34

V. 25,1-29,27: Hiskianische Sammlung. 25,1-15; 25,16-28; 26,1-12; 26,13-28; 27,1-27; 28,1-19; 28,20-28; 29,1-18: 29,19-27.

VI. 30,1-14: Erster Anhang zur Hiskianischen Sammlung: Die Worte Agurs. 30,1-14.


VII. 30,15-33: Zweiter Anhang zur Hiskianischen Sammlung: Zahlensprüche. 30,15-33.


VIII. 31,1-9: Dritter Anhang zur Hiskianischen Sammlung: Die Worte von Lemuel. 31,1-9.


IX. 31,10-31: Vierter Anhang zur Hiskianischen Sammlung: Das Lob der tugendsamen Hausfrau. 31,10-31.

S. H. BLANK (“Proverbs, Book of”, in: The Interpreter’s Dictionary of the Bible, Vol. 3, 936-940, 1962)

Prediger

(Labuschagne)

The Preamble 1:1-11
First half of the book 1:12 – 6:11

Mathematical centre 6:12

Second half of the book 7:1 – 12:8

The Epilogue 12:9-14

I. 1,1-2,26

II. 3,1-4,17
III. 5,1-19
IV. 6,1-12
V. 7,1-29
VI. 8,1-17
VII. 9,1-12,8
Appendix: 12,9-14

Part I.

1,1-2,26 All is vanity and all endeavour is futile: 596.

1,1 Heading: 6 words.
§1: 1,2-8 Motto, and the leading theme []: 78 (3×26).
§2: 1,9-11 There is nothing new under the sun P: 13+13+13=39.
§3: 1,12-18 Qoheleth goes in search of insight []: 92. Altogether 78+39+92=209 (11×19). §4: 2,1-14 The futility of all human endeavour []:199.
§5: 2,15-26 The toil of a wise man and a fool is worthless []: 182 (7×26).

PartII. 3,1-4,17Atimeforeverything,butlifeishopeless[]:510(30×17). §1: 3,1-8 There is a time for every matter under the sun S: 67.
§2: 3,9-22 Life is given to us to enjoy despite injustice []: 206.
§3: 4,1-17 Injustice makes life hopeless for the lonely []: 237.

Part III. 5,1-19 Religion, pledges, poverty, and wealth []: 266 (14×19). Part IV. 6,1-12 The futility of human endeavour []: 170 (10×17). PartV. 7,1-29Wisdomandfollycompared[]:330.

§1: 7,1-13 Thirteen observations about human society []: 130 (5×26).
§2: 7,14-22 Accept things as they are and keep a low profile []: 34(2×17)+ 78(3×26). §3: 7,23-29 In search of wisdom, it appears to be out of reach []: 88.

Part VI. 8,1-17 The inequalities of life []: 281.
§1: 8,1-9 Only the king’s word is absolutely sovereign []: 115.
§2: 8,10-13 Villains do what they like, but God will protect us []: 64.
§3: 8,14-17 Enjoy life even though God’s ways are unfathomable []: 102 (6×17).

Part VII. 9,1-12,8 Excellence of wisdom and human duty []: 760 (40×19). NB 9,1-12,7: 754 (29×26) w. §1 9,1-10 The righteous and the wise are in God’s hand S: 189.
§2 9,11-18 Time and chance happen to all people []: 52(2×26)+68(4×17)=120.
§3 10,1-20 Thirteen bright observations to learn from []: 196.

§4 11,1-10 Wise recommendations to lead a decent life []: 143+

§5 12,1-8 Remember your Creator before your life ends []: 112/255 (15×17). Appendix: 12,9-14 Final Observations and Recommendations Colophon: 74 (2×37) words.

Hohelied

N Labuschagne

1,1-4: §1 The beginning of a loving relationship: S
1,5-8 §2 How do the bride and the bridegroom meet?: S
1,9-14 §3 The bridegroom’s view of his beloved: S
1,15-2,7 §4 The bride’s view on awakening love: S
2,8-14 §5 The bride’s view on her beloved; his reaction: S
2,15-17 §6 The bride: “My beloved is mine!”: S
3,1-5 §7 The bride in search of her beloved: S
3,6-8 §8 The maidens speak about Solomon and his escourt: S
3,9-11 §9 They invite the maidens to come and meet him: S
4,1-7 §10 The bridegroom’s view on his beloved: S
4,8-5,1 §11 The bridegroom invites his bride; their dialogue: S
5,2-6,3 §12 The bride dreams/opens to him and describes him: S
6,4-10 §13 The bridegroom visualizes his bride; he delights in her: S

6,11-7,10 §14 The bridegroom’s declaration to the maidens: S
7,11-8,4 §15 The bride’s invitation to her beloved: S
8,5-7 §16 Epilogue 1: the maidens and the bridegroom speak: S
8,8-10 §17 Epilogue 2: they compare her with a wall; she agrees: P

8,11-14 §18 Epilogue 3: Solomon’s vineyard: the final dialogue: Colophon

© 2016 Casper J. Labuschagne The Song of Songs labuschagne.cj@gmail.com — rev 05/14/16

Fourteen views on the structural design of the Song of Songs

In his analysis of the Song of Songs in his book The Literary Structure of the Old Testament, David A. Dorsey rightly remarked (p. 199) that “the Song’s structure is notoriously difficult to analyse. Among those who attempt to delineate the book’s constituent units there is little agreement in methodology or results.”
See his analysis further below, which is based on the internal organization of the material. What makes it above all difficult to delineate the units is the complete lack of introductory formulae to the speeches. Most commentators analyse the book as comprising smaller literary units (up to 38). Others find larger sections: e.g., four to seven. Seeing the difficulty to find suitable captions, some scholars refrain from giving titles.

W. RUDOLPH (Das Buch Ruth. Das Hohelied. Die Klagelieder, in: KAT XVII 1-3, 1962, 77-182): Thirty parts. 1,1 Überschrift. 1,2-4 SehnsuchtdesMädchens
1,5.6 “Schwarz und doch hübsch”
1,7.8 Wo find’ ich dich?

1,9-17 Freude aneinander
2,1-3 Gegenseitige Bewunderung
2,4-7 Liebeskrank
2,8-14 Liebe im Lenz
2,15 Die böse Füchse
2,16.17 “Ich bin dein, du bist mein”
3,1-5 Ein Traum von Suchen und Finden
3,6-11 Der Hochzeitszug
4,1-7 Die Schönheit der Geliebten
4,8 Glück im Winkel
4,9-11 Verzauberung
4,12-5,1 “NurdirblühtmeinGarten”
5,2-8 Bestrafte Sprödigkeit
5,9 Überleitung
5,10-16 Die Schönheit der Geliebten
6,1-3 Mischteuchnichtein!
6,4-7 Zum Lieben und zum Fürchten schön
6,8-10 “Nur eine, aber meine!”
6,11.12 Begegnung im Garten
7,1-6 Der Hochzeitstanz der Braut
7,7-11 Stürmische Werbung
7,12-14 Gewährung
8,1-4 “O wärest du mein Bruder!”
8,5-7 Die Macht der Liebe
8,8-10 Die geschäftstüchtigen Brüder
8,11-12 “Ich tausche nicht mit Salomo!”
8,13-14 Wunsch nach ungestörtem Beisammensein.

G. GERLEMAN (Ruth. Das Hohelied, in: BKAT XVIII, 1965, 41-235): 1,1 Die Überschrift. 1,2-4 Wonne der Liebe
1,5-6 Die schwarze Gärtnerin
1,7-8 Der verschwundene Hirt

1,9-11 Die königliche Stute
1,12-14 Salbe des Wohlgeruchs 1,15-17 Baumgartenlied
2,1-3 Wie Lilie und Apfelbaum
2,4-7 Im Weinhaus
2,8-14 An der Tür der Geliebten 2,15-17 Fanget uns die kleine Füchse 3,1-5 Suchen und Finden
3,6-8 Festzug aus der Wüste
3,9-11 Der König in seiner Thronhalle

4,1-7 SchönheitderGeliebten 4,8 Mit mir vom Libanon 4,9-11 Du hast mich gebunden! 4,12-5,1 Der Garten

5,2-8 NächtlichesIntermezzo 5,9 Überleitung
5,10-16 Der schöne Jüngling 6,1 Überleitung

6,2-3 Der Jüngling und sein Garten
6,4-7 Die erschreckende Schönheit 6,8-10 Die Unvergleichliche
6,11-7,1 BegegnungmitAmminadib 7,2-6 Die schöne Fürstentochter
7,7-11 Der liebliche Gartenbaum
7,12-13 Feiere einen schönen Tag 7,14-8,4 O wärest du mir wie ein Bruder! 8,5 Fragment

8,6-7 Die Macht der Liebe 8,8-10 Die Schwesterlein 8,11-12 Zweierlei Weinberge 8,13-14 Die Gartenbewohnerin.

E. WÜRTHWEIN (Die Fünf Megilloth: Ruth, Das Hohelied, Esther, in: ATD 18, 19692): Twenty nine parts. 1,1 Überschrift. 1,2-4 Botschaft
1,5-6 Meinen eigenen Weinberg hüte ich nicht
1,7-8 Sage mir doch, wo du weidest!

1,9-17 Im Brautgemach
2,1-3 PreisderLiebenden
2,4-7 Die Braut am Hochzeitstag
2,8-14 Das umworbene Mädchen
2,15 Fangt die Füchse!
2,16-17 Mein Liebster ist mein und ich sein!
3,1-5 Mädchentraum
3,6-11 Auf dem Weg zur Heimholung der Braut
4,1-7 Dubistschön,meineFreundin!
4,8 Komm vom Libanon, o Braut!
4,9-11 Du hast mich gebunden!
4,12-5,1 Mein Liebster komme in seinen Garten
5,2-6,3 Vom Traum der Sehnsucht zur Wirklichkeit der Erfüllung
6,4-7 Schönundschrecklich
6,8-10 DieVielenunddieEine
6,11-12 Zum Nußgarten stieg ich hinab…
7,1-6 Die schöne Schulammit
7,7-10 Ich will die Palme besteigen
7,11-13 Auf,meinLiebster
7,14 Die Liebesäpfel duften…
8,1-4 Wärest du mir doch ein Bruder!
8,5 Zwei Fragmente
8,6-7 Lege mich wie ein Siegel an dein Herz, denn allgewaltig ist die Liebe! 8,8-10 Brüder und Schwester
8,11-12 Der kostbarste Weinberg
8,13-14 Fragment.

M.H. POPE (Song of Songs, in: The Anchor Bible, 1977): He gives a useful survey of earlier structural analyses.

M.A. BEEK (Prediker. Hooglied, in: POT, 1984): Thirty one parts. My translation of the tiles. 1.1.2-4 Glory of love

1,5-6 The maiden with the dark skin

1,7-8 In search of the shepherd

I  1,9-11 The comparison with the horse

1,12-14 The odour of the beloved 1,15-17 Intheorchard
2,1-3 The lily and the apple tree 2,4-7 In the wine house.

2,8-14 The approach of the lover

II  2,15-17 The foxes play their role

3,1-5 Searched for and found.

3,6-11 The approach from the wilderness

III 4,1-8 The beauty of the woman

4,9-11 The power of the woman
4,12-5,1 The comparison with the garden. 5,2-8 Night-timeintermezzos
5,9 Connecting verse
5,10-16 The beauty of the young man 6,1-3 The young man in the garden

IV 6,4-7 The stunning beauty of the maiden 6,8-10 Sheisincomparable 6,11-7,1(6,11-13) Inthenutgarden
7,2-6 (7,1-5) Song of praise on the maiden 7,7-10 (7,6-9) The palm tree

7,11-14 (7,10-13) Invitation to go out together 8,1-4 The game of love
8,5 Fragment
8,6-7 The power of love

V 8,8-10 The maiden and her brothers 8,11-12 The best vineyard
8,13-14 The woman who lives in the garden.

M. DECKERS-DIJS (Hooglied, in: Belichting van een Bijbelboek, 1989): Five parts. 1. 1,2-14 Introductory song
2. 1,15-4,1a Song of beauty
3. 4,1b-6,7 Bridal song

4. 6,8-8,7 Love song
5. 8,9-14 Concluding song.

H.P. MÜLLER (Das Hohelied / Klagelieder / Das Buch Esther, in: ATD 16/2, 19924, 3-90): Thirty eight parts.
1,1. 1,2-4; 1,5-6; 1,7-8; 1,9-11; 1,12; 1,13-14; 1,15-17; 2,1-3; 2,4-5; 2,6-7; 2,8-14; 2,15; 2,16-17; 3,1-4(5); 3,6-11; 4,1-7; 4,8; 4,9-11; 4,12-5,1; 5,2-8; 5,9; 5,10-16; 6,1; 6,2-3; 6,4-7; 6,8-10; 6,11-12; 7,1-7; 7,8-10; 7,11; 7,12-13; 8,1-2(-4); 8,5a; 8,5b; 8,6-7; 8,8-10; 8,11-12; 8,13-14.Notitlesavailable.

R.E. MURPHY (“Song of Songs, Book of,” in: The Anchor Bible Dictionary VI, 1992, 150-155 ): Ten parts. 1,1.2-6 Introduction: a woman’s yearning for her lover
1,7-2,7 A sustained dialogue between the man and the woman
2,8-17 The woman describes a visit from her lover

3,1-5 The woman describes to the Daughters of Jerusalem the search for and the discovery of her beloved 3,6-11 The solemn procession of Solomon and his retinue
4,1-5,1 The man describes the physical charms of the woman
5,2-6,4 The dialogue between the woman and the Daughters of Jerusalem

6,5-12 The man delivers a poem in admiration of the woman, her beauty, and uniqueness
7,1-8,4 This dialogue issues into a description of the woman’s beauty
8,5-14 These verses are not united by dialogue, they are separate units: 5, 6-7, 8-10, 11-12, and 13-14.

R.E. CLEMENTS (The Song of Songs, in: New Century Bible, 1993): Twenty-four parts. 1,2-4 The girl’s desire for her partner
1,5-8 The girl’s embarrassment
1,9-17 Complimentsexchanged

2,1-7 Hightening compliments 2,8-17 The lover shut out 3,1-5 A happy dream
3,6-11 Aroyalwedding?

4,1-7 Admirationofthelover
4,8-5,1 Away to the delights of love! 5,2-8 Another nocturnal search
5,9 A link verse
5,10-16 Admiration of the lover
6,1-3 Another link passage
6,4-7 Lessfulsomeadmiration
6,8-10 The incomparable one
6,11-13 Another link passage
7,1-5 Renewedadmirationofthebeloved 7,6-9 A fragmentary poem of admiration 7,10-13 A country walk for lovers
8,1-4 Back to mother’s house
8,5 A fragment – or two?
8,6-7 The power of love
8,8-10 A dialogue of playful banter 8,11-12 Two different vineyards.

D.A. DORSEY, The Literary Structure of the Old Testament, Baker Academic, 1999, 199-213: Seven parts. Detailed outline of 1,1-8,14

a 1,2-2,7 Openingwordsofmutualloveanddesire
b 2,8-17 Young man’s invitation to the young woman to join him in the countryside

c 3,1-5 Youngwoman’snight-timesearchfortheyoungman d 3,6-5,1 CENTER: their wedding day

c’ 5,2-7,11 Young woman’s night-time search for the young man, and their speeches of admiration and longing b’ 7,12-8,4 Young woman’s invitation to the young man to join her in the countryside

a’ 8,5-14 Closing words of mutual love and desire.

Detailed outline of 1,2-2,7
a 1,2-7 Young woman’s long speech, expressing the desire to be with the young man in his home

b 1,8-11 Young man’s words of admiration for his beloved
c 1,12-14 Young woman’s short speech of admiration and desire

d 1,15 CENTER:Youngman’sexclamation
c’ 1,16-17 Young woman’s short speech of admiration and desire

b’ 2,1-2 Young man’s words of admiration for his beloved
a’ 2,3-7 Young woman’s long speech describing union with the young man in his home.

Detailed outline of 3,1-5
a 3,1 Inbed,theyoungwomanyearnsforherabsentlover

b 3,2 She leaves her home to search for him c 3,3a Sheisfoundbytheguards

d 3,3b Herdesperatequestion
c’ 3,4a She leaves the guards and finds her lover

b’ 3,4b She returns to her home with him
a’3,5 Refrain:Theloversareunited,presumablybackinherbed.

Detailed outline of 3,6-5,1
a 3,6-11 Approachoftheyoungwomanintheweddingprocession

b 4,1-5 Youngman’slengthyspeechofadmiration c 4,6 His short speech of desire

d 4,7 CENTER: his very short speech of admiration

c’ 4,8 His short speech of desire
b’ 4,9-11 His lengthy speech of admiration

a’4,12-5,1 Unionofthelovers. Detailed outline of 5,2-7,10 (5,2-7,11)

a 5,2-8 Theirseparationandhernight-timesearch
b 5,9-16 Herpraiseofherbody,fromtheheaddown

c 6,1-3 HerdeclarationtothedaughtersofJerusalem d 6,4-9 CENTER:Hispraiseofheruniquebeauty

c’ 6,10-12 Her declaration to the daughters of Jerusalem b’ 6,13-7,7(7,1-8) Hispraiseofherbody,fromthefeetup

a’ 7,8-10 (7,9-11) Their union.
Regarding 7,11-8,4 (7,12-8,4) “The book’s sixth unit consists entirely of a speech by the young woman… The internal organization of the unit is tripartite:

(1)  Her invitation to him to accompany her to the countryside (7,11-13 [7,12-14])

(2)  Her wish that he were her brother (8,1-2)

(3)  A closing refrain, alluding to their union (8,3-4).”

Detailed outline of 8,5-14: Closing words of love a 8,5a Introductoryrhetoricalquestion

b 8,5b Youngman’s(?)shortspeech
c 8,6-7 Young woman’s longer speech

d 8,8-10 CENTER:Thebrothersandtheirsister c’ 8,11-12 Youngwoman’slongerspeech

b’ 8,13 Young man’s short speech a’ 8,14 Concluding refrain.

DAS BIBELWERK (Das Hohelied, in: https://www.bibelwerk.de/mitgliederbereich.34501.html): Seven parts.

T. LONGMAN (Song of Songs, in: NICOT, 2001): Twenty-three poems. 1,2-4 Poem One: The woman’s pursuit
1,5-6 PoemTwo:Darkbutbeautiful
1 7-8 Poem Three: An invitation to a Tryst

1,9-11 Poem Four: A beautiful mare
1,12-14 Poem Five: Intimate fragrances 1,15-17 Poem Six: Outdoor love
2,1-7 Poem Seven: Flowers and trees
2,8-17 Poem eight: A poem of spring
3,1-5 Poem Nine: Seeking and (not) finding 3,6-11 Poem Ten: A royal wedding procession 4,1-7 Poem Eleven: From head to breasts 4,8-9 Poem Twelve: The invitation

4,10-5,1 Poem Thirteen: Eating in the garden of love
5,2-6,3 Poem Fourteen: To search and (not) find, once again 6,4-10 Poem Fifteen: Awesome as an army under banners

6,11-12 Poem Sixteen: A surprise in the nut grove
7,1-11 (6,13-7,19) Poem Seventeen: A description of the dancing Shulamite 7,12-14 (7,11-13) Poem Eighteen: I will give you my love
8,1-4 Poem Nineteen: Yearning for love
8,5-7 Poem Twenty: Like a seal
8,-10 Poem Twenty-One: Protecting the sister
8,11-12 Poem Twenty-Two: Who owns the vineyard?
8,13-14 Poem Twenty-Three: Be like a gazelle.

A 1,2-2,7 Gegenseitige Liebe und Sehnsucht

B 2,8-17 Einladung des Mannes an die Frau zur Liebe in der freien Natur

C 3,1-5 Traum der Frau und Zusammensein der Liebenden

D 3,6-5,1 Hochzeit: “Esst, Freunde, trinkt, berauscht euch an der Liebe!” [Hld 5,1]

C’ 5,2-7,11 Traum der Frau; Ausdruck gegenseitiger Bewunderung und Zusammensein der Liebenden

B’ 7,12-8,4 Einladung der Frau an den Mann zur Liebe in der freien Natur

A’ 8,5-14 Gegenseitige Liebe und Sehnsucht: “Stark wie der Tod ist die Liebe” [8,6].

D. GARRETT (Song of Songs, in: WBC, 2004): Thirteen Songs for Soprano, Tenor, and Chorus. I. 1,2-4 Chorus and soprano: The entrance
II. 1,5-6 Soprano: The virgin’s education I
III. 1,7-8 Soprano and chorus: Finding the beloved

IV. 1,9-2,7 Tenor, chorus, and soprano: The first song of mutual love V. 2,8-17 Soprano and tenor: The invitation to depart
VI. 3,1-15 Three wedding-night songs

3,1-5 Soprano: The bride’s anxiety

3,6-11 Chorus: The bride comes to the groom

4,1-15 Tenor: The flawless bride

VII. 4 16-5,1 Soprano, tenor, and chorus: The consummation VIII. 5,2-6,10 Three wedding-night songs

5,2-8 Soprano, tenor, and chorus: Pain and transformation

5,9-6,3 Chorus and soprano: The bride recovers the groom

6,4-10 Tenor and chorus: The flawless bride

IX. 6,11-7,1 (6,13) Soprano, chorus, and tenor: Leaving girlhood X. 7,2(1)-8,4 Tenor and soprano: The second song of mutual love XI. 8,5-7 Chorus and soprano: Claiming the beloved
XII. 8,8-12 Chorus and soprano: The virgins education II
XIII. 8,13-14 Tenor, chorus, and soprano: The farewell.

Y. ZAKOVITCH (Das Hohelied, in: HThKAT, 2004): Thirty-one parts. 1,2-4: Wachtraum – Liebe besser als Wien
1,5-6: Die Swärzliche
1,7-8: Die Hirtin

1,9-14: Zwiegezpräch–GegenseitigesRühmen 1,15-17: Zwiegespräch der Liebenden
2,1-3: Zwiegespräch der Liebenden
2,4-7: Wachtraum – Monolog des Mädchens 2,8-13: Wachtraum–HinausinadiefreieNatur 2,14: Meine Taube in den Felskluften

2,15: Die Rätsel von den kleinen Fuchsen 2,16-17: “Der unter den Lilien weidet”
3,1-5: Nächtlicher Traum – “Auf meinem Lager” 3,6: “UmräuchertvonMyrrheundWeinrauch” 3,7-11: “SalomosBett”
4,1-7: Die Schönheit der Gelibten
4,8-11: Rühmender Monolog

4,12-5,1: Zwiegespraach–DerverschlosseneGarten
5,2-6,3: Traumlied – Die nächtliche Suche nach dem Geliebden 6,10.4-9: Ruhm der Geliebden
6,11-12: Wachtraum – Abstieg ins Nussgärtlein
7,1-7: Ruhm der Geliebden – “Kehr um, kehr um…”
7,8-10: Ruhm der Geliebden – Vergleich mit der Palme 7,11-14: Aufforderung – “Ich bin meines Freundes…”
8,1-4: Wachtraum – “Wärest du doch mein Bruder”
8,5a: “Wer ist es, die…?”
8,5b: “Unter dem Apfelbaum…”
8,6a: “Wie ein Siegel”
8,6b-7: BetrachtungzurGewaltderLiebe
8,8-10: Spottlied – Die Brüder und ihre kleine Schwester 8,11-12: Spottlied auf Salomo
8,13-14: Zwiegespräch – Scheinbarer Abschluss.

Jesaja

Gliederung nach Möller (u zT Delitzsch)

1.Teil: Kap. 1-39: Die Gefahr durch die Assyrer. Voraussage der plötzlichen Niederlage Assurs.

Androhung der Verbannung. 5,13; 6,10-13; 32,9-14; (11,11) – Androhung des Falles Jerusalems: Kap. 22

A: 1-12:

Kap. 1 – Einleitung:

1. Die wachsende Verhärtung der großen Masse des Volkes: Kap. 2-6

2. Der Trost Immanuels unter der syrischen Bedrängung: Kap. 7-12

Ende: Verheißung 11-12

B: 13-27:

1. Gerichts- und Heilsweissagungen für die Nationen (an 1. und 6. Stelle gegen Babel): Kap. 13-24,23

2. Apokalyptische (eschatologische) Gerichtsweissagung über die Welt:(= Gerichte erweitert bis zum Weltgericht) Kap. 24,24- Kap. 27

Ende: Verheißung 24-27

C: 28-35:

1. Die assyrische Revolte und ihre Folgen: Kap. 28-33 (6 Wehe – vgl Kap. 5: 6 Wehe)

2. Eschatologische Weissagung des Gerichts über Edom und die ganze Welt – Herrlichkeit Israels: Kap. 34-35

Ende: Verheißung 34-35

Ende Teil I = Anfang Teil II: Heimkehr Israels nach Zion (Kap. 35 und 40) = die 2 Pfeiler des verbindenden Brückenbogens.

Mittelteil (als Übergang v. I zu II): Kap. 36-39: Historischer Bericht über die assyrische Belagerung und Ausblick auf die babylonische Gefahr.

1. Erfüllung der Voraussage der plötzlichen Niederlage Assurs. 36-38

2. Weissagung der Verbannung nach Babel 39

2. Teil: Kap. 40-66: Vorwegnehmende Weissagungen an die babylonischen Exilanten über die nahende Befreiung

A: 40-48: Cyrus – oder die Erlösung Israels (auf ird. Ebene)

(4 x Babel; 5 x Chaldäer, 2 x Cyrus + oft ohne Namen erwähnt- alle nicht mehr in Kap. 49ff!)

Gott ist der wahre Gott Israels

1: Worte des Trostes und der Gott des Trostes: 40

2: Der Gott der Weltgeschichte und der Weissagung: 41

3: Der Mittler Israels und Retter der Nationen:: 42,1- 43,13

4: Rache und Befreiung – und die Ausgießung des Geistes: 43,14- 44,5

5: Die nichtigen Götzen der Nationen und der Gott Israels: 44,6-23

6: Kyrus, der Gesalbte des Herrn und Befreier Israels: 44,24- Kap. 45

7: Der Fall der Götzen Babels: 46

8: Der Fall der Welthauptstadt Babel: 47

9: Die Befreiung aus Babylon: 48

Schlussvers: 48,22

B: 49-55: Christus – oder die Erlösung Israels (auf geistl. Ebene)

1: Selbstbezeugung des Knechtes Jahwes. – Tadel der Mutlosigkeit Zions: 49

2: Selbstverwerfung Israels – und die Festigkeit des Knechtes Jahwes: 50

3: Das Hervorbrechen des Heils und das Abwenden des Zorneskelches: 51

4: Jerusalem tauscht Sklaverei für Herrschaft: 52,1-12

5: Golgatha und die Erhöhung des Knechtes Jahwes: 52,13- Kap. 53

Höhepunkt: Kap. 53 in der Mitte des mittleren Teils + in der Mitte des Mittelabschnitts! Der Messias im Zentrum

6: Die Herrlichkeit Jerusalems und die Gemeinde der Knechte des Herrn: 54

7: Kommt und nehmt das Heil Jahwes: 55

8: Sabbat-Ermahnungen und Trost für Proselyten und Eunuchen: 56,1-8

9: Vernachlässigung der Pflichten der Führer Israels und der Irrtum des Volkes: 56,9 – Kap. 57

Schlussvers: 57,21

C: 56-66: Die neue Schöpfung – oder die Erlösung der Welt

Die Herrlichkeit des Reiches Gottes; Bestrafung und Ermahnung

1: Falscher und wahrer Gottesdienst: 58

2: Die Trennwand wird schließlich abgebrochen: 59

3: Die Herrlichkeit Jerusalems in den letzten Tagen: 60

4: Die Herrlichkeit des Amtes des Knechtes des Herrn: 61

5: Die wachsende Herrlichkeit Jerusalems: 62

6: Gericht über Edom und die ganze Welt: 63,1-6

(3 abschließende Weissagungen – )

7: AbSchluss: Dank, Bekenntnis und Flehen der Gemeinde in der Gefangenschaft: 63,7 – Kap. 64

8: AbSchluss: Jahwes Antwort auf das Gebet der Gemeinde: Die Herrlichkeit Israels 65

9: AbSchluss: Der AusSchluss der Verächter vom kommenden Heil: 66

Schlussvers: 66,24

Gedanken/Beobachtungen (nach Möller)

Kp 1-12:

3-teilig: 1-5, 6, 7-12 (wie ganzes Buch: 1-35; 36-39; 40-66)

Kp 1-5:

x) Kp 1 Drohkp.

a) 2,2-4 Zukunftsvision

b) Die sündigen Herren 2,5- 3,15

b’) Die stolzen Damen 3,16-4,1

a’) 4,2-6 Zukunftsvision

x’) Kp 5 Drohkp.

Kp 7-12: Leitfaden für die messianische Erwartung:

Kp 7 – Immanuel 7,14

– im Gegensatz zu den Mächten Ephraim-Syrien und Assur 7,1ff.17ff

8,1- 9,6 – Immanuel 8,8.10 – der Sohn 9,5-6

– im Gegensatz zu den Mächten Ephraim-Syrien und Assur 8,1ff.5ff

9,7- Kp 12 – der starke Gott 10,22 – der Sproß 11,1ff

– im Gegensatz zu den Mächten Ephraim-Syrien und Assur 9,7ff; 10,5ff

Assur nicht nur zur Züchtigung v. Ephr-Syr, sondern auch zur Strafe v. Juda – fortschreitend:

1) 7,17 ff: nur dunkel für Juda, außer dem Lichtpunkt Immanuel

2) 9,3ff

3) 10,7.15.28ff neben 10,5ff.12.21ff

Kp 13-27:

13-23: 10 Aussprüche gegen die Nationen (an 1. und 6. Stelle gegen Babel) –

24-27: Gerichte erweitert bis zum Weltgericht

27,1 Embleme: Leviathan – die flüchtige Schlange = Tigris = Embl. Assurs( daher Dat. nach 612 (Zerst. Ninives) unmöglich Leviathan – die gewundene Schlange = Embl. Babels Das Seeungeheuer = Embl. Agyptens

Kp 28-35:

28-33: 6 Wehe (vgl Kp 5-6: 6 Wehe; insges. 12 Wehe)

34-35

Beachte

Jes (genau in der Mitte der Bibel) ist eine Minibibel (66 Bücher, 2 Hauptteile, 1.Teil (1-39, das AT hat 39 Bücher): Thema des AT, 2.Teil: Thema des NT; 27 Kap. – wie Bücher im NT, beginnend mit JdT (Jes 40,1; wie im NT)

Und in Jes ist die Mitte: Golgatha: Jes 53! (Siehe oben)

Gliederung nach Delitzsch (Diese ist m. E. nicht die beste )

1.Teil: Kp 1-39:

Einleitung: Kp 1

A. Die wachsende Verhärtung der großen Masse des Volkes: Kp 2-6

B. Der Trost Immanuels unter der syrischen Bedrängung: Kp 7-12

C. Gerichts- und Heilsweissagungen für die Völker: Kp 13-24,23

D. Apokalyptische (eschatologische) Gerichtsweissagung über die Welt: Kp 24,24- Kp 27

E. Die assyrische Revolte und ihre Folgen: Kp 28-33

F. Eschatologische Weissagung des Gerichts und der Erlösung: Kp 34-35

G. Historischer Bericht über die assyrische Belagerung und Ausblick auf die babylonische Gefahr: Kp 36-39

2. Teil: Kp 40-66:

Vorwegnehmende Weissagungen an die babylonischen Exilanten über die nahende Befreiung

A:

1: Worte des Trostes und der Gott des Trostes: 40

2: Der Gott der Weltgeschichte und der Weissagung: 41

3: Der Mittler Israels und Retter der Nationen:: 42,1- 43,13

4: Rache und Befreiung – und die Ausgießung des Geistes: 43,14- 44,5

5: Die nichtigen Götzen der Nationen und der Gott Israels: 44,6-23

6: Kyrus, der Gesalbte des Herrn und Befreier Israels: 44,24- Kp 45

7: Der Fall der Götzen Babels: 46

8: Der Fall der Welthauptstadt Babel: 47

9: Die Befreiung aus Babylon: 48

Schlussvers: 48,22

B:

1: Selbstbezeugung des Knechtes Jahwes. – Tadel der Mutlosigkeit Zions: 49

2: Selbstverwerfung Israels – und die Festigkeit des Knechtes Jahwes: 50

3: Das Hervorbrechen des Heils und das Abwenden des Zorneskelches: 51

4: Jerusalem tauscht Sklaverei für Herrschaft: 52,1-12

5: Golgatha und die Erhöhung des Knechtes Jahwes: 52,13- Kp 53

6: Die Herrlichkeit Jerusalems und die Gemeinde der Knechte des Herrn: 54

7: Kommt und nehmt das Heil Jahwes: 55

8: Sabbat-Ermahnungen und Trost für Proselyten und Eunuchen: 56,1-8

9: Vernachlässigung der Pflichten der Führer Israels und der Irrtum des Volkes: 56,9 – Kp 57

Schlussvers: 57,21

C:

1: Falscher und wahrer Gottesdienst: 58

2: Die Trennwand wird schließlich abgebrochen: 59

3: Die Herrlichkeit Jerusalems in den letzten Tagen: 60

4: Die Herrlichkeit des Amtes des Knechtes des Herrn: 61

5: Die wachsende Herrlichkeit Jerusalems: 62

6: Gericht über Edom und die ganze Welt: 63,1-6

(3 abschließende Weissagungen)

7: AbSchluss: Dank, Bekenntnis und Flehen der Gemeinde in der Gefangenschaft: 63,7 – Kp 64

8: AbSchluss: Jahwes Antwort auf das Gebet der Gemeinde: 65

9: AbSchluss: Der AusSchluss der Verächter vom kommenden Heil: 66

Schlussvers: 66,24

Jeremia

(nach Martin Heide)

Vorwort Jer 1 A

Israel Jer 2-45 B (vgl Jer 9,26)

Nationen Jer 46-51 B´

Nachwort Jer 52 A´

I Berufung Jeremias: Zur Stadt, Säule, Mauer gemacht 1,1 – 19

II Botschaften gegen Juda als Nation und Volk Jahwes 2,1 – 12,17

III Jeremias Leiden als Prophet Jahwes von seiten Jahwes 13,1 – 20,18

IV Wahre und falsche Propheten und das Schicksal Jerusalems 21,1 – 29,32

V Die zukünftige Hoffnung 30,1 – 33,26

VI Wahre und falsche Entschiedenheit und das Schicksal Jerusalems 34,1 – 35,19

VII Jeremias Leiden als Prophet Jahwes von seiten der Menschen 36,1 – 45,5

VIII Botschaften an die Nationen 46,1 – 51,64

IX Der Fall Jerusalems: Stadt, Säulen, Mauern zerstört 52,1 – 34

Berufung Jeremias, und Jerusalems Heuchelei verurteilt 1 – 12

Berufung Jeremias: Dialog zwischen Gott und Jeremia

Jeremias Familie; Priester von Anathoth

Gott kannte ihn vor seiner Geburt

Berufung, zu weissagen

Gott weissagt ihm Widerstand, aber auch Bewahrung

Jeremia soll Nationen ausreißen, zerstören, pflanzen und bauen

Gott weissagt ihm Widerstand, aber auch Bewahrung

1,1 – 19

1,1

1,5

1,6-10

1,11-19

Verurteilung Judas wegen ehelicher Untreue zu Jahwe

Die Zuneigung beim Auszug aus Ägypten in das gute Land

Rebellion schon der Vorfahren

In ihrer Not schreien sie zu Jahwe, aber er hört nicht

Juda hat so viele Götter wie Städte!

Jahwe verwirft die, auf welche du vertraust

2,1 – 3,5

2,2-7

2,5.6.20

2,27

2,28

2,37

Verurteilung des Götzendienstes, und Aufruf zur Umkehr

Schande des Götzendienstes von Israel und Juda

Jahwe ist gütig

Israel, Juda und die Nationen kehren zusammen um

3,6 – 4,2

3,6-10

3,12.15

3,11-18

Das Unheil aus dem Norden kommt!

Die Invasion des Feindes aus dem Norden:

”Versammelt euch und laßt uns in die festen Städte ziehen!”

Schnelle Pferde des Feindes. Stimme von Dan her. Angst, Entsetzen.

Keiner übt Recht; sie haben sich geweigert, umzukehren

”Frieden, Frieden”, aber da ist doch kein Friede!

Der Verwüster kommt: Sie sind verworfenes Silber

4,3 – 6,30

4,5

4,14-31

5,1-31

6,12-15

6,16-30

Die Botschaft im Tempel an alle Anbeter

7,1 – 8,3

Das Unheil aus dem Norden kommt!

Keiner bereut seine Bosheit; sie weigern sich, umzukehren

”Frieden, Frieden”, aber da ist doch kein Friede!

”Versammelt euch und laßt uns in die festen Städte ziehen!”

Schnelle Pferde des Feindes. Stimme von Dan her. Angst, Entsetzen

”Wie sind wir verwüstet!” Sie sind eine Rotte Treuloser

8,4 – 9,26

8,5

8,10-12

8,14

8,16-9,1

9,1-30

Verurteilung des Götzendienstes, Aufruf zum Gericht

Schande des Götzendienstes der Nationen

Jahwe ist Wahrheit und Weisheit

Die Städte Judas, Jakob und die Nationen werden gerichtet

10,1 – 25

10,1-9.11-16

10,6.10.12

10,17-25

Verurteilung Judas wegen Bundes-Untreue zu Jahwe

Der Bund beim Auszug aus Ägypten in das gute Land

Rebellion schon der Vorfahren

In ihrer Not schreien sie zu Jahwe, aber er hört nicht

Juda hat so viele Götter wie Städte!

”Du aber, bete nicht für dieses Volk!”

11,1 – 17

11,1-7

11,7.8

11,11

11,13

11,14

Jeremias Klage: Dialog zwischen Gott und Jeremia

Die Männer in Anathoth, die nach seinem Leben trachten

Verbot, zu weissagen

Gott kennt ihn und prüft sein Herz

Jeremia hat Widerstand, aber auch Bewahrung

Gott wird die Nationen ausreißen, zerstören, pflanzen und bauen

11,18 – 12,17

11,21

11,21

11,20; 12,3

11,18-20

12,2.14-17

Jahwe kündigt Gericht an, aber Jeremia setzt sich für das Volk ein 13 – 19

Symbolische Botschaften: Das Volk wird verderben…

… wie ein leinener Gürtel, der verrottet

… wie Weinkrüge gegeneinander zerschmettert werden

…. weil sie auf Lüge gehört haben

13,1 – 27

13,1-11

13,12-14

13,18-27

Die große Dürre: Gott bereut nicht – bete nicht für dieses Volk!

Gott wird nicht bereuen: das Gericht kommt unausweichlich

Hunger & Schwert

Jeremia betet für seine Feinde

14,1 – 15,21

14,1-15,9

14,13.15.18

15,10-21

Heirate nicht & gehe nicht in Trauer- oder Festhäuser!

Versagen der Vorfahren und dieses Geschlechts, das Gesetz zu halten

Zukünftige Segnungen, wenn das Volk wiederhergestellt wird

Das Feuer, das ewig brennen wird

16,1 – 17,4

16,1-13

16,14-21

17,4

Fluch & Segen: Vertrauen auf Jahwe oder auf Menschen?

Jeremia betet für seine Feinde

17,5 – 18

Tragt am Sabbath keine schweren Lasten aus euren Häusern!

Versagen der Vorfahren und dieses Geschlechts, den Sabbath zu halten

Zukünftige Segnungen, wenn das Volk Buße tut

Das Feuer, das ewig brennen wird

17,19 – 27

17,19-23

17,24-26

17,27

Das Haus des Töpfers: Gott bereut, wenn Juda Buße tut

Gott bereut, wenn das Volk umkehrt: Gericht ist nicht unausweichlich

Hunger und Schwert

Jeremia betet für seine Feinde

18,1-23

18,1-17

18,21

18,18-23

Symbolische Botschaften: Juda & Jerusalem wird verderben…

…wie ein Tonkrug zerschmettert wird

…so, daß Jerusalem ”Würgetal” genannt wird

… weil sie ihren Nacken verhärtet haben

19,1 – 20,6

19,1-13

19,6

19,14.15

Wahre und falsche Propheten 21 – 29

Botschaft an die Könige Judas und an die falschen Propheten

Zeit: Regierung Zedekias

Botschaft an Zedekia: Jerusalem wird fallen;

ergib dich den Babyloniern und lebe!

Das Haus Davids wird zur Einöde

Das Schicksal Jojakins und der Königinmutter

Botschaft: Hört nicht auf die falschen Propheten!

21,1 – 23,40

21,3-12

22,1-23

22,24-30

23,9-40

Gute oder schlechte Feigen: Rückkehr der Exilanten oder Fluch

Zeit: Regierung Zedekias

Symbolhafte Vision der Feigenkörbe vor dem Tempel

Jojakin, der Sohn Jojakims, des Königs von Juda, und die Beamten und

Architekten von Juda wurden nach Babylon gebracht

24,1 – 10

24,1

24,1

Der Becher des Zornes: 70 Jahre babylonischer Herrschaft

Zeit: Viertes Jahr Jojakims

Alle Nationen werden dem König von Babylon dienen,

auch Edom, Moab, Ammon… Tyrus, Sidon

Jahwe wird alle aus dem Becher Babels trinken lassen

Symbolische Handlung: Jeremia gibt den Becher allen Nationen

25,1 – 38

25,8-14

25,15-38

Wahre Propheten: töten oder leben lassen?

Zeit: Im Anfang der Regierung Jojakims

Jeremia: ”Dieser Tempel wird wie Silo verflucht werden!”

Propheten zu Führern: ”Diesem Mann gebührt die Todesstrafe!”

Jeremia: ”Siehe, ich bin in eurer Hand”

Führer zu Propheten: ”Diesem Mann gebührt nicht die Todesstrafe!!”

Micha: ”Zion wird zum Acker gepflügt werden….”

Urija weissagte im Namen Jahwes u. Jeremias, aber von Jojakim getötet

Achikam ist mit Jeremia: er wird nicht getötet

26,1 – 24

26,1

26,1-6

26,7-11

26,12-15

26,16

26,17-19

26,20-23

26,24

Das Joch : Drei Generationen babylonischer Herrschaft

Zeit: Zu Beginn der Herrschaft Zedekias

Alle Nationen werden dem König von Babylon dienen,

auch Edom, Moab, Ammon… Tyrus, Sidon

Jahwe wird alle Nationen unter das Joch Babylons bringen

Symbolische Handlung: Jeremia trägt das babyl. Joch der Nationen

27,1 – 22

27,3-15

27,7

27,2.3

Hölzernes oder eisernes Joch: Rückkehr in zwei Jahren?

Zeit: Zu Beginn der Herrschaft Zedekias

Symbolische Handlung im Tempel

”Ich werde Jojakin den Sohn des Königs Jojakim von Juda und

die anderen Exilanten aus Juda zurückbringen”

Die Exilanten werden nicht bald zurückkehren; Gericht für Hananja

Symbolische Handlung: Hananja zerbricht das Joch Jeremias

28,1 – 17

28,1

28,4

28,12-17

28,12

Botschaft an die Exilanten, Reaktion der falschen Propheten

Zeit: Regierung Zedekias

Botschaft an Exilanten: Jerusalem wird fallen;

laßt euch in Babylon nieder und habt Gedeihen!

Den König auf dem Thron Davids… wird zum Fluch und Entsetzen

Das Schicksal Jojakins und der Königinmutter

Botschaft: Hört nicht auf die falschen Propheten!

29,1 – 32

29,1-14

29,15-19

29,2

29,8-9.15-32

Jeremias Leiden als Prophet Jahwes 36 – 45

Jeremia diktiert Worte; Baruch liest aus der Rolle vor

Im 4. Jahr Jojakims…

Jojakim verbrennt die Rolle

Jojakims Leichnam wird hingeworfen sein…

36,1 – 32

36,1

36,20-26

36,30

Warnung Jeremias:

Die Ägypter werden Juda nicht vor Nebukadnezar retten können.

Jeremia wird geschlagen und ins Gefängnis geworfen

Jeremia darf sich schließlich im Hof der Wache bewegen

37,1 – 21

37,1-14

37,15-20

37,21

Die Führer Judas wollen Jeremia töten und werfen ihn in eine Grube

Botschaft: Ergebt euch den Babyloniern und habt eure Seele zur Beute!

Ebedmelech rettet Jeremia aus der Grube

Jeremia darf sich schließlich frei im Hof der Wache bewegen.

38,1 – 13

38,1-3

38,7-13

38,21

Jeremias Unterredung mit dem gottlosen Zedekia

Zedekia bringt Jeremia wieder ins Gefängnis

Jeremia darf sich schließlich frei im Hof der Wache bewegen…

bis zur Einnahme Jerusalems

38,14 – 28

38,28

Der Fall Jerusalems

Im neunten / elften Jahr Zedekias

Zedekia geblendet

Jeremia wird schließlich aus dem Hof der Wache befreit

Ebedmelech hat seine Seele zur Beute

39,1 – 18

39,1.2

39,7

39,14

39,15-18

Jeremias Unterredung mit dem freundlichen Neburazadan

Neburazadan befreit Jeremia aus dem Gefängnis

Jeremia bleibt bei Gedalja

40,1 – 40,6

40,1

40,6

Die Juden ermorden Gedalja, töten andere u.werfen sie in die Grube

Jeremias Botschaft: Bleibt im Land u. unterwerft euch den Babyloniern!

Die Juden gehorchen nicht und nehmen sogar Jeremia mit nach Ägypten

40,7 – 43,7

40,7-12

43,1-7

Warnung Jeremias:

In Ägypten werdet ihr nicht vor Nebukadnezar sicher sein!

43,8 – 44,30

Botschaft Jeremias an Baruch, als er die Rolle schrieb

Im vierten Jahr Jojakims…

Baruch hat seine Seele zur Beute

45,1 – 5

45,1

45,5

Klagelieder

(Labuschagne)

Chapter 1: Description of the anguish of Zion caused by the fall of the city:

§1: 1,1-11 Description of the misery in Jerusalem: S

§2: 1,12-22 The sorrows God brought upon Zion: P

Chapter 2: The cause of the city’s destruction:

§3: 2,1-10 The misery God brought upon Zion: S

§4: 2,11-19 Personal tears over the fate of Zion: S

§5: 2,20-22 A plea for God’s mercy; more lament: P
Chapter 3: Zion’s hope of relief and God’s mercy: Central chapter

§6: 3,1-18 A complaint about God’s punishment: S


§7: 3,19-24 Trust in God’s love despite afflictions: S


§8: 3,25-42 There is hope for mercy if you repent: S Book’s Centre

§9: 3,43-45 God is reproached for what he did: S


§10: 3,46-54 Personal lament over Zion’s fate: S


§11: 3,55-66 God will requite the enemies: P

Chapter 4: Continued description of the horrors of the siege:

§12: 4,1-12 The situation of Zion’s inhabitants: S


§13: 4,13-16 The clergy sinned and God punished the people: S

§14: 4,17-20 The appaling fate of the refugees: S

§15: 4,21-22 The punishment of Zion is over! P

Chapter 5: A prayer for remembrance and restoration:

§16: 5,1-18 A prayer for remembrance and mercy: S


§17 (5,19-22) Why do you reject us? Restore and renew us! Col.

Hesekiel

Gliederung nach Möller

I. Teil: 1,1 – 33,33: Gericht

(Vorwiegend Gericht. Die Ankündigung von 24,26 erüllt sich in 33,21. Die Völkersprüche füllen zeitlich und inhaltlich die dazwischenliegende Spanne aus.)

A: 1,1 – 3,21: Hesekiels Berufung zum Propheten:

sieht 1,1-4

hört 1,24

schmeckt 2,8

spürt 3,12

B: 3,22- 11,25: Was kommt?

1. Schwert, Hunger, Pest 3,22- 7,27:

2 symbolische Handlungen:

Zeichnung auf Ziegel + eiserne Pfanne + unreine Kost (4,1-15); Dezimierung der abgeschnittenen Haare (5,1-4).

2. Gericht ist wohlverdient 8,1- 10,22:

3. Gericht kommt mit Bestimmtheit 11,1-25:

12,1- 19,14: Aufgeschoben – aufgehoben?

Ist die Drohung wirklich ernst?

1. 12,1- 14,11:

2 symbolische Handlungen:

Auszug durch die Wand mit verhülltem Angesicht 12,3-7; Verzehren der Kost unter Beben (12,18).

2. Gott straft nicht ohne Ursache: 14,12-17.32.

Nun wird der grüne Baum dürr und der dürre wird grün. Der Fromme, der sich zur Sünde wendet, stirbt; der Gottlose, der sich bekehrt, soll leben.

3. Das Gericht wird vollendet . 19,1-14.

C: 20,1- 23,49: Noch abzuwenden?

1. Gott läßt sich nicht mehr um Rat fragen. Freuer und Schwert.

2 symbolische Handlungen:

Bitterlich seufzen (21,11f). Aufzeichnbeb von 2 Wegen; Wegweiser (21,24f).

2. Jerusalem geschieht es, wie sie verdient haben (22,1-31).

3. Gericht kann nicht ausbleiben. Ohola und Oholiba. Jerusalem wird nicht ungestraft bleiben. (23,1-49).

D: 24,1-33: Es kommt, was kommen soll.

1. Mit beginn der Belagerung Jeusalems wird die drohende Gefahr akut (24,11-27):

2 symbolische Handlungen:

Fleischstücke im rostigen Topf (24,3-6.10ff), keine Totenklage beim Tod der Frau des Hes. (24,16-18).

2. Gottes Gericht über die Völker und über Israel ist Gerecht (25,1-33,20).

5 Einleitungsformeln zu den Völkergerichtssprüchen: 25,1f; 26,1f; 28,20f; 29,1f; 33,1f).

3. Das angekündigte Gericht trifft ein (33,21-33).

II. Teil: 34-48: Trost und Heil

A: Kp 34-39: Das Herbeiführen der Heilszeit:

1. Die Herde und Gott, der rechte Hirt; David und die rechte Weide (34,1-31)

(Thema für die folgende Ausfühurung in umgekehrter Reihenfolge).

2. Das Land und der rechtmäßige Besitzer (35,1-36,15)

3. Das Volk und die rechten Herzen (36,16-37,28)

Belebung der Totengebeine und Vereinigung der 2 getrennten Reiche unter dem einen Hirten David

4. Der Machthaber Gog und seine Verbündeten werden gerichtet (38,1-39,29)

B: Kp 40-48: Die Gestalt der Heilszeit:

1. Die Stadt auf dem Berge; die Abmessung (40,1-4)

(Thema für die folgende äausfühurung in umgekehrter Reihenfolge).

2. Das Gotteshaus (40,5-43,12) 12 Teile: …

3. Der Gottesdienst (43,13-46,24) 12 Teile: …

4. Das Gottesland (47,1-48,35). Die Quelle, die 12malige Ernte; die 12 Grenzen der 12 Stämme; die 12 Tore der Stadt.

Daniel

Glie

Teil I: K. 1-5:

A. K. 1: Die Weigerung am babylonischen Hof (= Einleitung) 1,1-21

1. Einleitung: 1,1-2

2. Die Weigerung Daniels am Königshof: 1,3-10

3. Der kleine Test: 1,9-16

4. Der große Test: 1,17-20

5. Schlussbemerkung: 1,21

B. K. 2-3: Nebukadnezars Traumbild vom Standbild und den Königreichen: 2,1-44

1. Einleitendes

2. Die Umstände des Traumes: 2,1-18

3. Die Offenbarung des Traumes: 2,19-30

4. Die Deutung des Traumes des Königs Nebukadnezar: 2,31-44

5. Der Traum 2,31-35

6. Die Deutung 2,37-44

7. Die Reaktion des Königs: 2,46-49

C. Nebukadnezars Standbild und die Männer im Feuerofen: 3,1-30

1. Einleitendes

2. Die Errichtung des Bildes und die Forderung der Huldigung: 3,1-7

3. Die Weigerung der drei Freunde: 3,8-18

4. Die drei Freunde im Ofen und ihre Rettung: 3,19-25

5. Die Reaktion des Königs: 3,26-29

D. K. 4-5: Die Bestrafung Nebukadnezars und seine Wiederherstellung: 3,31- 4,34

1. Der Traum des Königs: 3,31-4,15,

2. Die Deutung des Traumes: 4,16-24

3. Die Bestrafung des Königs: 4,25-30

4. Die Wiederherstellung des Königs: 4,31-34

E. Die Bestrafung Belsazars – ohne Wiederherstellung: 5,1-30

1. Einleitendes

2. Der Frevel des Königs und die Schrift an der Wand: 5,1-6

3. Die Angst des Königs: 5,6-16

4. Die Ermahnung und die Deutung der Schrift durch Daniel: 5,17-28

5. Folgen: 5,29-30

Teil II: K. 6-12:

A. K. 6: Die Weigerung am medopersischen Hof (= Einleitung)

1. Einleitendes

2. Die Verschwörung: 6,1-16

3. Die Löwengrube und Daniels Rettung: 6,17-24

4. Die Reaktion des Königs: 6,25-29

B. Daniels Traum von den vier Tieren und dem kleinen Horn: 7,1-28

1. Der Traum: 7,1-14

2. Die Deutung des Traumes 7,15-27

3..Die Reaktion Daniels: 7,28

C. Daniels Vision von den zwei Tieren und dem kleinen Horn: 8,1-27

1. Die Vision: 8,1-14

2. Die Deutung: 8,15-26

3. Die Reaktion Daniels: 8,27

D. Weissagung: Strafe und Wiederherstellung Jerusalems: 9,1-27

1. Einleitendes

2. Der Anlass zu dieser Weissagung: 9,1-19

3. Die Antwort auf Daniels Gebet: 9,20-27

4. Die Weissagung von den 70 Wochen 9,24-27

a. Der Zielpunkt V. 24

b. Die 3 Zeitabschnitte

c. Der Ausgangspunkt V. 25

d. Erster Abschnitt: 7 Wo. V. 25

e. Zweiter Abschnitt: 62 Wo. V. 25E

f. Dritter Abschnitt: 1 Wo. V. 26

g. Details zur 70. Wo. V. 27

E. Weissagung: Die Könige des Nordens und Südens, das „Ende“, die Befreiung der Treuen: 10,1 -12,13

1. Einleitendes zu K. 10-12:

2. Daniels Gebet und die Erscheinung des Engels des Herrn: 10,1-11,1

3. Die Weissagung des Engels vom König des Nordens und König des Südens: 11,2-45

a. Einleitende Bemerkungen

b. Vorbereitendes: 11,2-4

c. Kämpfe des N-Königs gegen den S-Königs (bis Antiochus III) 11,5-19

d. Kämpfe des N-Königs gegen den S-König; 2. Phase: Antiochus IV. (1): 11,20-28

e. Kämpfe des N-Königs gegen den S-König; 3. Phase: Antiochus IV. (2): 11,29-35

f. Kämpfe des N-Königs gegen den S-König; 4. Phase: Antiochus IV. (3): 11,36-45

g. Letzter Teil der Rede: 12,1-4

4. Gespräch über die Dauer der Bedrängnis und letzte Aufforderung

a. Über die Dauer der Bedrängnis 12,5-7

b. Über den Ausgang der Bedrängnis 12,8-12

c. Wieder über die Dauer der Bedrängnis und Aufruf zum Ausharren 12,11.12

d. Letzte Aufforderung und Ermutigung an Daniel (Sein Los) 12,13

Kommentar zur Gliederung

Das Buch besteht aus 10 Einheiten. 1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10-12.

Das Buch ist nicht eingeteilt in Geschichte (K. 1; 3; [4]; 5; 6) und Prophetie (K. 2; [4]; 7; 8; 9; 10-12). Es ist auch nicht chronologisch aufgebaut (K. 1; 2; 3; 4; 7; 8; 5; 6; 9; 10-12).

2 Fünfergruppen: K. 1; 2; 3; 4; 5. – K. 6; 7; 8; 9; 10-12. Jeweils ein Einleitungskapitel (K. 1, K. 6) und jeweils ein Höhepunkt am Schluss (K. 5; K. 10-12).

1. Teil (K. 1-5): Daniel und das 1. Großreich.

Daniel (und seine Freunde) am babylonischen Königshof. Die K. 1-5 betreffen vor allem Gottes Geschichte mit dem König Nebukadnezar [auch K. 5; vgl. V. 18-22]

Der Teil beginnt mit dem Angriff des 1. Großreiches auf Gottes Volk, Stadt und Tempel (Eroberung Jerusalems, K. 1,1.2)

Der Teil endet mit dem Untergang des Großreiches, das sich am Tempel Gottes und seinen hl. Gefäßen vergriffen hatte (Eroberung Babylons); K. 5,28-30 = Erster Höhepunkt des Buches.

2. Teil (K. 6-12): Daniel und das 2. Großreich; Gottes Volk und das 3. und 4. Großreich.

Der Teil beginnt mit Daniel am medopersischen Königshof: mit seiner Befreiung aus der Grube und seiner Erhöhung/Rehabilitierung (K. 6).

Der Teil endet mit der Befreiung des Volkes Gottes aus großer Not am Ende des 4. Reiches (das sich am Tempel Gottes vergriffen hatte); K. 12 = Eigentlicher Höhepunkt des Buches.

K. 1-5 enthalten neben den Königshof-Geschichten auch Träume und Gesichte (K. 2 und 4), aber sie ergehen alle an den babylonischen König.

K. 6-12 enthalten neben den Träumen, Gesichten und Weissagungen (K. 7-12) auch eine Königshof-Geschichte (K. 6), aber jene ergehen alle an Daniel.

K. 2-5 betreffen Dinge, die heidnische Könige (nämlich Nebukadnezar u. Belsazar) zu sehen bekamen

K. 7-12: betreffen Dinge, die Daniel zu sehen bekam.

K. 2 und 3 bilden ein Paar ((Nebukadnezars Standbild in Traum und Verwirklichung) .

K. 4 u. 5 bilden ebenfalls ein Paar (Bestrafung zweier Könige). K. 5 hängt eng mit K. 4 zusammen (5,18-22): Nebukadnezar – gewarnt – tut Buße, Belsazar, der die Warnung kennt, sündigt schlimmer und tut nicht Buße.

K. 7 und 8 bilden ein Paar (Gesichte von Großreichen) und

K.9 und 10-12 bilden ebenfalls ein Paar (Vorgeschichte des Endes und „Ende“)

Parallelen: K. 1 und K. 6; K. 2 und K. 7; K. 4 und K. 9; K. 5 und K. 10-12

K. 1: Weigerung Daniels, sich mit der Speise des Königs zu verunreinigen (Grund: seine Religion) //

K. 6: Weigerung Daniels, dem Befehl des Königs zu gehorchen; seine relig. Praxis des Betens/Gottesdienst aufzugeben)

K. 4 // 9:

K. 4: Strafe und Wiederherstellung Nebukadnezars. 7 Jahre. Thema: Babel und seine Herrlichkeit. //

K. 9: Strafe und Wiederherstellung Jerusalems. 70 Jahre. Thema: Jerusalem und sein Niedergang.

K. 5 // 10-12:

K. 5: Untergang Belsazars (Höhepunkt) //

K. 10-12: Untergang des Königs vom Norden (Höhepunkt)

Zur Klammer von Teil I (K. 1-5)

K. 5: Das Schlimme an der Sünde Belsazars: er nimmt die hl. Geräte des Jerusalemer Tempels und entweiht sie

K. 1 beginnt damit, dass der Herr nicht nur den König von Juda, sondern auch einen Teil der Geräte des Tempels in die Hand Nebukadnezars gab. Der brachte sie ins Haus seines Gottes und bewahrte sie dort auf (ehrfurchtsvoll, behandelte sie als hl Geräte/Gefäße). Belsazar aber nicht. Er war ehrfurchtslos, verunreinigte/profanierte die hl Gefäße des Herrn. Die hl Geräte also bilden die Klammer der K. 1-5.

K. 1-5: Schlechte heidn (babyl) Könige. Aber sie verbieten nicht den Gottesdienst der Juden, auch Belsazar nicht, so ehrfurchtslos er war.

K. 6-12: Aber in K. 6 verbietet erstmals im Buch Daniel ein heidnischer König die Verehrung des Gottes Israels. („Beten verboten“).

K. 1 bis 5: In K. 5 kommt die Degenerierung zu einem Höhepunkt.

K. 1: Hl. Geräte werden verwahrt. → K. 5: Höhepunkt. Der König erhebt sich über Gott durch Profanierung der hl. Gefäße.

K. 6 bis 12: In K. 11 kommt die Degenerierung zu einem Höhepunkt.

K. 6: Gottesdienstverbot [Dem Darius tut es leid, was er getan hatte, ebenso wie dem Nebukadnezar in K. 4]

→ 11/12: Höhepunkt: Gottesdienstverbot (11,31). Der König des Nordens erhebt sich schließlich über alles was Gott heißt und verehrenswürdig ist (11,36)

Der Höhepunkt

K. 1→5: Höhepunkt K. 5: Belsazar sündigt schlimm: Er entweiht die heiligen Gefäße. → Das führt zum Ende eben jenes Großreiches, das Stadt und Tempel der Juden zerstörte (wie wir aus 1,1-2 und K. 9 erfahren) und das Volk wegführte (5,26).

K. 6→12: Höhepunkt K. 10-12: Der König des Nordens sündigt schlimm: Er entweiht das Heiligtum und stellt einen verwüstenden Gräuel auf. → Das führt zum Ende der Heilsgeschichte und Weltgeschichte überhaupt –zum Ende eben des Großreiches, das Stadt und Tempel der Juden ein 2. Mal zerstörte (wie wir aus 9,26 erfahren, dass dieses ein 2. Mal geschehen werde).

K. 5 Belsazar wird getötet (5,30), ABER Daniel wird erhöht (5,29).

K. 11-12 Der König des Nordens kommt zu seinem Ende (11,45), ABER das Volk Gottes wird erhöht (12,2f).

Zur Klammer in K. 6-12

K. 6: Etwas, das eine zentrale Rolle spielt in der Hand der Verschwörer gegen Daniel – allen Rettungsversuchen des Königs zum Trotz: Eine Schrift, die unwiderruflich ist (6,9-11: dreimal wird dieses Wort erwähnt!).

K. 10-12: Etwas, das eine zentrale Rolle spielt in Bezug auf die Zukunft des Volkes Gottes – aller Gegnerschaft zum Trotz: Die Schrift der Wahrheit (10,21, gleiches hebr Wort wie in 6,9-11!), die aufzeigt, dass die Ereignisse festbeschlossen sind (z.B. 11,36).

K. 6 endet damit, dass Daniel unversehrt aus der Grube hervorkommt und zu großen Ehren kommt.

K. 12 endet damit, dass Gottes Volk unversehrt aus dem Staub hervorkommt, und die Verständigen leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste. [Und zu Dan PERSÖNLICH sagt der Engel: „Du aber gehe hin bis zum Ende; und du wirst ruhen, und wirst auferstehen zu deinem Lose am Ende der Tage“]

Details zur Klammer K. 6 – K. 10-12:

K. 6: Fürsten gegen Daniel: 6,3-5. Sie kommen zu Darius, dem König, um ihn zu beraten; Daniel wird übergangen.

K. 10-12: Dämonenfürsten gegen den Engel des Herrn und Michael: 10,13. Dämonenfürsten „neben dem Königen von Persien“, aber nun kommt der Engel des Herrn und Michael

K. 6: Daniel → aus der Grube gerettet. → „Daniel hatte Gedeihen unter der Regierung des Darius und unter der Regierung des Cyrus, des Persers“ (6,29)

K. 12: Die Verständigen des Volkes Gottes → unversehrt gerettet aus der großen Drangsalszeit (12,1) bzw unversehrt auferstanden, nachdem sie durch Feuer und Gefangenschaft mussten (11,33; 12,2). → „Sie werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste, und die, die die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne, immer und ewiglich.“ (12,3)

Zwölfprophetenbuch

Überblick über die kleinen Propheten

Aufbau des Zwölfprophetenbuches

1

Hosea

       

2

 

Joel

     

3

 

Amos

     

4

   

Obadja

   

5

     

Jona

 

6

       

Micha

7

       

Nahum

8

     

Habakuk

 

9

   

Zephanja

   

10

 

Haggai

     

11

 

Sacharja

     

12

Maleachi

       

Verknüpfungen

Hosea → Joel: Hos 14,2 // Joe 2,12 Kehrt um!

Joel → Amos: Joe 4,16 // Am 1,2 Jahweh brüllt vom Zion her

Amos → Obadja: Am 9,12 // Ob 19 alle Völker in Besitz nehmen

Jona → Micha: Jon 4,2 groß an Gnade // Mi 7,18

Micha → Nahum: Mi 7,18 (= 2M 34,6) // Nah 1,2 (= 2M 34,7) Jahweh ist barmherzig u.gnädig

Hab → Zeph: Hab 3,5-12 // Zeph 1,2-6 nahendes Gericht

Zeph → Haggai: Zeph 3,17 // Hag 1,13; 2,4: Ich bin mit euch

Haggai → Sach: Hag 2,23 // Sach 1,17 erwählt / erwählen

Sach → Maleachi: Sach 14,16ff → Mal 1,11 Die Völker kommen, um anzubeten und Opfer zu bringen

Beobachtungen

Hosea

790-725

vorexil.

in Israel

die Liebe Gottes

Joel

875-848

vorexil.

in Juda

der finstere Tag des Herrn

Amos

810-783

vorexil.

in Israel

der finstere Tag des Herrn

Obadja

889-884

vorexil.

in Juda

Der nahe Tag des Herrn

Jona

824-783

vorexil.

in Israel

Gottes Barmherzigkeit im Gericht

Micha

758-710

vorexil.

in Juda

Der vergebende Gott

Nahum

Ca.700-630

dazwischen

Juda

Der rächende Gott

Habakuk

650-628

Dazwischen

Juda

Gottes Barmherzigkeit im Gericht

Zephanja

628-623

Dazwischen

Juda

Der nahe Tag des Herrn

Haggai

520

nachexil.

Juda

Wiederaufbau des Tempels

Sacharja

520 ff

nachexil.

Juda

Wiederaufbau des Tempels

Maleachi

ca. 433 ff

nachexil.

Juda

die Liebe Gottes

Inhalte

Hosea und Maleachi

Gottes Liebe zu Israel

Motiv: Bundesbeziehung als Ehe — Ehebruch, Treulosigkeit – Scheidung

Betonung: Bund

Gott als Vater, Israel als Sohn

Gott als König

Ruf zur Umkehr

Kommen Jahwes: Gerechtigkt

Heil für die Gläubigen

Ende: Gericht für die Ungläubigen

Rede an die Priester

Leben

Joel und Amos

Der Herr brüllt aus Zion

Der dunkle Tag Jahwehs

Rettung Juda und Jerusalem

Haggai und Sacharja

Wiederaufbau des Tempels

Aufruf zur Umkehr

Stärkt eure Hände!

Friede

Serubabel (Siegelring), Hohepriester Josua

Geist

Fürchtet euch nicht

Herrlichkeit, Ertrag der Erde, Segen (Wein, Feigen)

Ich bin mit euch, spricht Jahwe

erwählt

die Völker werden gerichtet

Obadja und Zephanja

Gericht über Edom, den Schmäher Israels

Der nahe Tag Jahwehs

Die Rettung auf Zion

Königsherrschaft Jahwehs

der Tag Jahwehs über alle Völker v 15

besitzen

Jona und Habakuk

Wünscht das Gericht Gottes über eine heidnische Stadt (Ninive= Assyrer)

Gebet um Erbarmen an ihm selbst (Kap. 2)

Gottes Barmherzigkeit im Gericht

Micha und Nahum

Beginn: Erscheinung Gottes

Gericht wegen der Sünden Israels

Der vergebende Gott

Jahweh – mein Licht 7,8

Wiederherstellung Israels

Finsternis

Hurerei, Gewalttat, Lüge, Bluttaten

Überrest wie ein Löwe

Hosea

I. Die Einleitung: Hoseas Ehe und Familie – eine Darstellung der prophetischen Botschaft Gottes an Israel (K. 1-3)

II. Die prophetische Botschaft selbst K. 4-14

Jeder Abschnitt endet mit einem Ausblick auf Gottes Verheißungserfüllung an Israel.

6,1-3; 11,8-11; (13,14.15) 14,5.-10

1. Israels moralischer Niedergang und Sünde 4,1-6,3

2. Israels Strafurteil 6,4- 11,11

a. Die Schilderung des unheilbaren Zustandes des Volkes 6,4-7,16

b. Die Androhung des Gerichts 8,1-9,9

c. Der Nachweis, dass Israel von jeher der göttlichen Führung widerstrebte 9,10- 11,11 (3 Strophen)

3. Israels Heilung und Wiederherstellung nach der Züchtigung 12,1- 14,10

a. Israels Ausartung in kanaanitisches Wesen – Gottes Rechtsstreit mit ihm K. 12

b. Israels Götzendienst und Tod. – Aussicht auf Überwindung des Todes K. 13,1- 14,1

c. Letzter dringender Aufruf zur Umkehr 14,2-10

Joel

I: Die Plage und der Aufruf zur Buße 1,1- 2,17

A. Die Heuschreckenplage und der Tag Jahwehs 1,1-21

1. Einleitung 1,1-4

2. Aufrufe (Weckruf/Klageruf) angesichts der Invasion 1,5-14

. An die Trinker V. 5-7

. An eine ungenannte Adresse V. 8-10

. An die Acker- und Weinbauern V. 11.12

. An die Priester V. 13.14

3. Zusammenblendung mit dem Tag Jahwehs (perspektivische Zeitverkürzung) 1,15-20

B. Beschreibung des Tages Jahwehs (Zusammenblendung mit der Invasion) 2,1-11

1. Die Furchtbarkeit dieses Tages 2,1-3

2. Das Aussehen/Auftreten und das Entsetzen der Völker vor den „Heuschrecken“ 2,4-6

3. Die unwiderstehliche Macht des Vordringens dieses «Heeres» 2, 7-11

C. Aufruf zur Umkehr 2,12-17

1. Kehrt um! (Buße und Reue) 2,12-14

2. Fastet und versammelt euch zum Weinen und Beten! 2,15-17

II: Jahwehs Antwort auf die Umkehr des Volkes 2,18-27

A. Einleitende Worte 2,18.19A

B. Erste Antwort 2,19M-20

1. Sättigung 2,19M

2. Beendigung der Schmach unter den Völkern 2,19E

3. Entfernung der Eindringlinge 2,20

C. Zweite Antwort 2,21-27

1. Ein Wort an die Erde 2,21

2. Ein Wort an die Tiere 2,22

3. Ein Wort an die Kinder Zijons 2,23-27

III: Geistausgießung – Gericht über die Völker – Rettung und Verherrlichung des Gottesvolkes „in jenen Tagen“ 3,1- 4,21

A. Der Geist 3,1-5

A – Ausgießung des Geistes „in jenen Tagen“ 3,1.2

B – Vorzeichen des Tages Jahwehs 3,3.4

A – Zijon / Jerusalem: Rettung der Anrufer des Namens Jahwehs 3,5

B. Das Gericht 4,1-17

A – Wendung der Gefangenschaft Judas/Jerusalems; Ankündigung des Gerichts im Tal Josafat 4,1-8

B – Aufruf an die Völker zum Kriegszug. Gericht im Tal Josafat 4,9-16A

A – Zijon/Jerusalem: Jahweh – Zuflucht für; Jerusalem als Heiligtum V. 16.17

C. Das ewige Heil 4,18-21

A – Verherrlichung (Wiederherstellung von „Eden“)

B – Endgültige Verwüstung Ägyptens und Edoms

A – Zijon / Jerusalem: Ewiges Wohnen mit Jahweh

Amos

I. Gerichte über die Völker (1,1 – 2,16)

A. Einleitung (1,1.2)

B. Über Israels Feinde (1,3 – 2,3)

C. Über Juda (2,4.5)

D. Über Israel (2,6-16)
II. Verurteilung Israels (3,1 – 6,14)

A. Sünde der Verantwortungslosigkeit (3,1-15)

B. Sünde des Götzendienstes (4,1-13)

C. Moralisch-ethischer Verfall (5,1-6,14)

III. Visionen von Gericht und Wiederherstellung (7,1 – 9,15)

A. Der Herr wird verschonen (7,1-6)

1. Vision der Heuschrecken (7,1-3)

2. Vision des Feuers (7,4-6)

B. Der Herr wird nicht länger verschonen (7,7 – 9,10)

1. Vision des Senkbleis (7,7-9)

2. Historisches Intermezzo (7,10-17)

3. Vision des Fruchtkorbs (8,1-14)

4. Vision des Altars (9,1-10)

C. Der Herr wird wiederherstellen (9,11-15)

Obadja

I. Ankündigung der Zerstörung Edoms (1-9)
II. Begründung für den Untergang Edoms (10-16)
III. Die Aufrichtung der messianischen Königsherrschaft (17-21)

Jona

  1. Gottes Werk an Jona im Westen (1-2)
  • Jonas Abkehr und der grosse Sturm (1)
  • Jonas Umkehr und der grosse Fisch (2)
  1. Gottes Werk an Ninive im Osten (3-4)
  • Jonas Demut und die grosse Erweckung (3)
  • Jonas Unmut und Gottes grosses Erbarmen (4)

Micha

I. Gottes Gericht und Gnade (1,2-2,13)

1. Gericht über das Nord- und das Südreich (1)

2. Gericht über die unrechtmässig Reichen (2,1-11)

3. Gnade am Ende der Zeit: Die Sammlung Israels (2,12-13)

II. Gottes Handeln mit Zion in Gericht und Gnade (3-5)

III. Gottes Gerichtsverhandlung mit seinem Volk: Gottes Wege in Gericht und Gnade von Ägypten bis zum ewigen Messiasreich (6-7)

Nahum

Überschrift 1,1

I. Bedrohung Ninives – Ankündigung des Gerichts Kp 1

Der Richter 1,2-8

Das Gericht 1,9-2,2

II. Zerstörung Ninives – Beschreibung des Gerichts Kp 2

Ninive belagert 2,2-5

Ninive erobert 2,6-9

Ninive geplündert 2,10-11

Ninive verwüstet 2,12-14

III. Schuld und Strafe Ninives – Begründung des Gerichts Kp 3

Ninives Morden 3,1-3

Ninives Unzucht und Zauberei 3,4-7

Ninive – schlimmer als No-Amon 3,8-10

Ninives ewige Verwüstung 3,11-19

Überschrift 1,1

I. Ein Lobespsalm für Jahwe 1,2-8

a. Jahwe – ein eiferneder Gott 1,2-3a

b. Jahwe – ein Gott der Schöpfung 1,3b-5

c. Jahwe – ein Gott der Liebe und des Gerichts 1,6-8

II. Prophetische Aussprüche 1,9-2,3

a. Disputation und Gerichtsrede gegen Assyrien 1,9-11

b. Heilsrede für Juda 1,12-13

c. Gerichtsrede gegen den König von Assyrien 1,14

d. Heilsrede für Juda 2,1-3

III. Spottendes Gericht in der Schlacht um Ninive 2,4-11

IV. Spottlied gegen Ninive 2,12-14

V. Gerichtsrede gegen Ninive 3,1-7

VI. Die Analogie zu Theben 3,8-13

VII. Satirische Warnung gegen Ninive 3,14-17

VIII. Jubel über die endgültige Niederlage Ninives 3,18-19

Überschrift 1,1

Kp 1:

Der Richter / Das Wesen Gottes 1,2-8

Jahwe – ein Gott der Rache 1,2-6

Jahwe – ein Gott der Liebe und des Gerichts 1,7-8

Gerichtswort an Ninive 1,9-11

Heilsrede an Juda 1,12-13

Gerichtsrede gegen den König von Assyrien 1,14

Heilsrede für Juda 2,1-3

Gerichtswort an Ninive 2,4-11

Spottlied über Ninive 2,12-13

Gerichtswort an Ninive 2,14

Wehe an Ninive um seiner Sünden willen 3,1-4

Gerichtswort an Ninive 3,5-7

Vergleich mit Theben 3,8-11

Gerichtswort an Ninive 3,12-13

Satirische Warnung an Ninive 3,14-17

Gerichtswort an den König v. Assyrien üb. Ninives Niederlage 3,18-19

Nach Keil:

I. Die göttliche Absicht: Gericht über Ninive, den Bedränger Israels Kp 1

II. Die frohe Botschaft: Erroberung, Plünderung und Zerstörung Ninives Kp 2

III. Die göttliche Motivation: Schuld und unvermeidliche Zerstörung Ninives Kp 3

Habakuk

I. Das Zwiegespräch zwischen Gott und dem Propheten (Prosa) Kp 1-2

A. Ankündigung des göttlichen Gerichts über Juda durch die Chaldäer als Zuchtmittel Gottes 1,1-11

1. Habakuks erste Klage – über Unrecht und Gewalt in Juda:

Warum hört Gott die Gerechten nicht? Warum bestraft Gott das Unrecht in Juda nicht? 1,1-4

2. Jahwes Antwort: Ankündigung der Chaldäer als Strafgericht über Juda und Beschreibung ihrer Heere 1,5-11

B.Ankündigung des göttlichen Gerichts über die Chaldäer 1,12- 2,20

3. Habakuks zweite Klage – über Gottes Schweigen zum Unrecht der Chaldäer:

Warum verwendet Gott eine noch bösere Nation, um Juda zu bestrafen? Wie kann ein heiliger Gott diesen brutalen Unmenschlichkeiten schweigend zusehen? 1,12-17

4. Jahwes Antwort: Die Gerechten Judas werden leben, die ungerechten Chaldäer werden gerichtet 2,1-20

a. Habakuks Warten auf Gottes Antwort V 1

b. Gottes Instruktionen über die Niederschrift der Antwort und das Warten auf die Erfüllung V 2-3

c. Leben für den Gerechten und Strafe für den Ungerechten V 4-5

d. Ein Spottlied auf die Chaldäer (5 Weherufe gegen ihre Sünden) 2,6-20

(1) Weh dem, der aufhäuft, was nicht sein ist V 6-8

(2) Weh dem, der unrechten Gewinn macht V 9-11

(3) Weh dem, der sich durch Blutvergießen bereichert V 12-14

(4) Weh dem, der sich an Schande sättigt V 15-17

(5) Whe dem, der Götzendienst betreibt V 18-20

II. Das Gebet des Propheten um die Erfüllung der Gerichtsverheißungen (lyrischer Psalm) – Kp 3

(Habakuks Antwort) 3,1-19

1. Das Kommen Jahwes zur Vernichtung der gottlosen Feinde (Chaldäer) und zur Errettung seines Volkes (Juda).(Gebet und Theophanie – Gottes Gerichtstaten an den Frevlern und seine Machttaten an den Gerechten) 3,1-15

2. Die Reaktion des Propheten (Die Wrkung der Theophanie auf Habakuk und seine Antwort des Glaubens) 3,16-19

Praktische Gliederung:

I. Der Prophet fragt – Kp 1

A. Warum schweigt Gott und greift nicht ein? 1,1-4

B. Warum verwendet Gott eine unheilige Nation für einen heiligen Zweck? 1,12-17

II. Der Prophet wartet – Kp 2

A. Der Gerechte wird aus Glauben leben 2,4

B. Die Erde wird voll sein der Herrlichkeit des Herrn 2,14

C. Der Herr ist in seinem heiligen Tempel 2,20

III. Der Prophet betet – Kp 3

 

Zeph

Überschrift 1,1

I. 1,2- 2,3: Gerichtandrohung – Der Tag des HERRN:

A. Gericht über Juda 1,2-6

– über die ganze Erde V 2-3

– über Juda und Jerusalem im besonderen V 4-13

B. Der Tag des HERRN 1,14-18

C. Aufruf zur Buße 2,1-3

II. 2,4-15: Gericht über ausländische Nationen:

A. Gericht über Philistäa 2,4-7

B. Gericht über Moab und Ammon 2,8-11

C. Gericht über Kusch (Äthiopien) 2,11

D. Gericht über Assur 2,12-15

III. 3,1-20: Gericht und Segen über Jerusalem:

A. Gericht über Jerusalems Sünden 3,1-7

B. Wiederherstellung und Heil Judas und der Völker 3,9-20

– Bekehrung des Überrestes aus den Nationen V 9-10

– Wiederherstellung Israels V 11-20

Gliederung II:

I. 1,1-18: DROHUNG des Gerichts – Gerichtsandrohung über die Welt und über Juda

A. Gericht über die ganze Erde allgemein 1,2-3

B. Gericht über Juda und Jerusalem im besonderen 1,4-13

C. Der schreckliche Charakter des Tages Jahwes 1,14-18

II. 2,1- 3,8: ERMAHNUNG zur Buße- Aufforderung zur Umkehr im Blick auf das Gericht

A. Bußruf 2,1-3

B. Begründung für den Aufruf zur Buße:

1. Gericht über die ausländische Nationen allgemein (2,4-15)

2. Gericht über Jerusalems Sünden im besonderen (3,1-8)

III. 3,9-20: VERHEISSUNG des Heils – Verheißung der Bekehrung der Nationen und der Verherrlichung Israels

A. Heil der Völker als Mittel zur Bekehrung Israels 3,9-10

B. Heil und Freude Israels 3,11-20

Hag

Kp 1,1-15: Erste Weissagung: Aufforderung zum Tempelbau und Reaktion des Volkes

1,1-11: Tadel für die Vernachlässigung des Tempelbaus und Beschreibung der Folgen

1,12-15:Gehorsame Wiederaufnahme des Tempelbaus und Ermutigung des Volkes

Kp 2,1-9: Zweite Weissagung: Verheißung der zukünftigen Herrlichkeit des neuen Tempels

2,1-5: Ermutigung des Volkes und Zusage der Gegenwart des Herrn

2,6-9: Verheißung der zukünftigen Herrlichkeit des neuen Tempels

Kp 2,10-19: Dritte Weissagung: Zurechtweisung und Ermunterung

2,10-14: Das unreine Volk und die Unreinheit der Opfer

2,15-19: Hinweis auf den mit dem Tempelbau eintretenden Segen

Kp 2,20-23: Vierte Weissagung: Verheißung des Untergangs der heidnischen Weltreiche und der Erhöhung Serubabels

2,20-23: Ermutigung durch die Zusage der Zerstörung der Königreiche und der Aufrichtung des messianischen Friedensreiches

Sacharja

Drei Mal: „Das Wort des Herrn geschah an Sacharja“

1,1-6: Im 8. Monat, im 2. Jahr: Einleitende Botschaft

1,7- 6,15: Im 11. Monat, im 2. Jahr: 7 Nachtgesichte (Zentrum: 3,1-10) und ein Auftrag an Sacharja (6,9-15)

7,1- 8,23: Im 4. Jahr, im 9. Monat: Antwort auf die Fastenfrage

Dann folgen drei weitere Sinnabschnitte, jeweils mit markanten Worten eingeleitet:

9,1-11,3: Last des Wortes über das Land Hadrach und Hamas (Tyrus, Sidon)

11,4-17: „So sagte Jahweh“: Eine prophetische Handlung Sacharjas (11,

12,1- 14,21: Last des Wortes über Israel

Zweiter Schritt: Wie es scheint wird durch diese Angaben das Buch in 2 Teile geteilt:

Teil 1: K. 1-8: Gesichte

Teil 2: K. 9-14: Lasten

Dabei ist in jedem Teil ein Zentrum erkennbar.

Das Zentrum hat in der Poesie immer eine besondere Bedeutung.

Konzentrationspunkt im 1. Teil: Der Spross (Zemach) Jahwehs,

der Priesterkönig, der den Tempel Jahwehs baut (3,8; 6,12).

Von ihm ist im Zentrum der Nachtgesichte die Rede, sowie im Zielpunkt der Nachtgesichte, nämlich in dem Abschnitt über den göttlichen Auftrag an Sacharja, den Hohen Priester zum König zu krönen.

Zemach steht in Verbindung mit der Reinigung Israels von seiner Verschuldung, die „an einem einzigen Tage“ stattfinden soll (3,10)

Konzentrationspunkt im 2. Teil: Der gute Hirte,

dessen Dienst von den Schafen nicht geschätzt wurde

und für den er den schimpflichen „Lohn“ von 30 Silberlingen bezahlt bekommt 11,4-17

I. Teil: K. 1-8: Vorbereitungen auf Israels herrliche Zukunft

A: 1,1-6: Einleitende Botschaft (8. Monat, 2. Jahr): Aufruf zur Umkehr und zum Hören

Seid nicht wie die Väter: Sie hörten nicht auf die früheren Propheten

und taten zu spät Buße.

B: 1,7- 6,15: Zweite Botschaft (11. Monat, 2. Jahr): Sieben Nachtgesichte u. ein Auftrag (Zentrum: Der „Spross“ Jahwehs)

  1. Sieben Nachtgesichte (1,7-6,8)
  2. Die 4 Reiter zwischen den Myrten. Rote, helle, weiße Pferde: Gottes Liebeseifer für Zijon 1,8-17
  3. Die 4 Hörner und die 4 Handwerker/Schmiede: Befreiung von äußeren Feinden 2,1-4 (Doppelvision)
  4. Der Mann mit der Messschnur: Die Wiederherstellung Jerusalems 2,5-17 („Du wirst erkennen, dass Jahweh der Heere mich zu dir gesandt hat“)
  5. Zentrum: Das in Joschua begnadigte und zukünftig hoffnungsvolle Priestertum (Der „Spross“) 3,1-10
  6. Der Leuchter und die 2 Ölbäume (Gesalbten)

Die Wiederherstellung des Tempels 4,1-14 („Du wirst erkennen, dass Jahweh der Heere mich zu euch gesandt hat“)

  1. Die fliegende Buchrolle und die Frau im Epha: Befreiung von inneren Feinden 5,1-11 (Doppelvision)
  2. Die 4 Wagen zwischen den zwei Bergen. Rote, schwarze, weiße Pferde 6,1-8

2. Der Auftrag Jahwehs an Sacharja zur Krönung des Priesterkönigs (6,9-15) (Hinweis auf den „Spross“ Jahwehs)

C: 7,1- 8,23: Botschaft im 9. Monat (4. Jahr): Die Fastenfrage und Israels Zukunft

  1. Die Frage des Fastens, das zum Gedenken an Jerusalems Fall eingeführt

worden war 7,1-14

  1. Einleitung 7,1-3
  2. Frage und Vorwurf: Was sind die wahren Motive des Fastens? Sie sollten auf die Worte der frühen Propheten beachten. 7,4-7
  3. Wort über den Ungehorsam der Väter und seine Folgen 7,8-14
  4. Siebenfache Verheißung (Gottes Eifer für Zijon) 8,1-23
  5. Jahweh kehrt nach Zijon zurück, wohnt inmitten von Jerusalem. V. 3
  6. Die Stadt wird von Alten und Jungen belebt sein. V. 4.5
  7. Jahweh wird sein Volk aus den (babyl./pers.) Ländern herbeibringen. V. 7.8
  8. Das Land wird fruchtbar und das Volk zum Segen, wenn es heilig lebt. V. 9-17
  9. Die Fastenzeiten werden zu fröhlichen Festzeiten werden. V. 18.19
  10. Heiden werden nach Jerusalem kommen und Jahwehs Angesicht suchen. V. 20-22
  11. Heiden aus allen Sprachen werden sich dem Gottesvolk Israel anschließen. V. 23

II. Teil: K. 9-14: Sturz der feindlichen Mächte; Befreiung und Verherrlichung Zijons

A. 9,1-11,3:

1. Jahwehs Gerichts über die Heidenvölker rings um Israel (Syrien, Phönizien,

Philistäa) 9,1-7

2. Das Kommen des Friedenskönigs und seine universale Herrschaft 9,8-10

3. Jahwehs Kommen nach Griechenland zur Rettung Israels 9,11-17

4. Bitte um Spätregen 10,1.2

5. Wort über die Hirten Israels 10,3

6. Befreiung des Volkes Gottes 10,4-12

7. Gerichtswort gegen den Libanon 11,1-3

B. 11,4-17: Der Auftrag Jahwehs an Sacharja zu einer prophetischen Handlung (Zentrum: Jahwehs Hirtendienst u. seine Preisgabe der Schafe zur Schlachtung)

1. Gottes Auftrag an Sacharja, die Schafe zu weiden 11,4-6

2. Sacharjas Hirtendienst 11,7.8

3. Aufkündigung des Hirtendienstes; Zerbrechen des Stabes „Huld“ 11,9-11

4. Die Lohnzahlung für seinen Dienst: 30 Silberlinge 11,12

5. Auftrag Jahwehs an Sach., das Silber in den Tempel zu werfen 11,13

6. Zerbrechen des Stabes „Verbindung“ 11,14

7. Weissagung über den „törichten Hirten“ 11,15-17

C. 12,1- 14,21: Die Last des Wortes über Israel: Läuterung und Befreiung Israels durch Jahweh. Aufrichtung des ewigen Königreiches Jahwehs.

Einleitung 12,1-2

  1. Der Angriff der Feinde auf Jerusalem und Juda. Die Rettung durch Jahweh und das Gericht über die Feinde des Königreiches. 12,3-8
  2. Vertilgung der angreifenden Feinde. Ausgießung des Geistes. Bittere Klage des Volkes um den Einziggeborenen. Die offene Quelle gegen Sünde für das Haus Davids. 12,9- 13,1
  3. Ausrottung der Götzen und Falschpropheten aus dem Lande 13,2.3
  4. Der geschlagene Hirte und die Verschonung und Läuterung des Überrestes des Volkes. Siegreiche Verteilung der Beute aus der Schlacht um Jerusalem und Einschreiten Jahwehs zur Rettung des Überrestes des Volkes in Jerusalem 13,4-9 und 14,1-5
  5. Zustände von Licht und Dunkel an jenem einzigartigen Tag Jahwehs 14,6.7
  6. Lebendes Wasser, ausgehend von Gottes Jerusalem, Jahwehs Königtum über die ganze Erde, paradiesische Zustände im verwandelten „Land“ 14,8-12
  7. Vernichtung der Angreifer, Bekehrung und Huldigung der Übrigen aus den Heiden, Bestrafung derer, die Jahweh nicht anbeten wollen, Heiligung der normalen Gebrauchsgegenstände. 14,13-21

Maleachi

Gliederung

Einleitung 1,1

6 Streitgespräche:

1. Gottes Liebe 1,2-5

2. Gottes Ehre und Gottesfurcht 1,6-2,9

3. Des Menschen Treulosigkeit 2,10-16

4. Gottes Gerechtigkeit 2,17-3,5

5. Des Menschen Buße 3,6-12

6. Des Menschen Reden gegen Gott 3,13-21

Schluss 3,22-24

2 Anhänge:

3,22: Ermahnung zur Erinnerung an das Gesetz Mose

3,23-24: Ankündigung des Elia vor dem Tag des Herrn

Praktische Gliederung:

Die schrecklichen Sünden des Volkes gegenüber Gott:

Einleitung/ Überschtrift 1,1

1. Sie zweifelten an seiner Liebe 1,2-5

(Falsches Gottesverständnis aufgrund der Vernachlässigung des Studiums des Wortes Gottes)

2. Sie verachteten seinen Namen, indem sie Fehlerhaftes darbrachten 1,6- 2,9

(Nachlässigkeit im Dienst für Gott und in der Anbetung)

3. Sie verunreinigten seinen Bund und entweihten sein Heiligtum durch Mischehen und Ehescheidungen 2,10-16

(Eingehen unheiliger Verbindungen und Trennen heiliger Verbindungen)

4. Sie zweifelten an seiner strafenden Gerechtigkeit 2,17- 3,6

(Rechten mit Gott aufgrund von Unkenntnis des Wortes Gottes und seiner Wege)

5. Sie wichen von Gottes Ordnungen ab und beachtetetm sie nicht – speziell im Geben des Zehnten 3,7-15

(Habsucht, Geldliebe und dadurch Vernachlässigung des Werkes des Herrn)

6. Sie fanden keine Befriedigung und keinen Gewinn mehr im Dienst für Gott, weswegen sie ihn verließen (“Den Gottlosen geht es ebensogut wie den Gottesfürchtigen”) 3,13-21

(Vergleichen mit der Welt)

Schluss/ Abschließende Ermahnung auf das Wort Gottes (auf das Gesetz Mose) zu achten und Verheißung des Elia 3,22-24

Andere Gliederung:

Einleitung: Gottes Liebe zu Israel 1,1-5

A. Israels Sünden und Verachtung seines Gottes: 1,6- 2,17

1. Gottes Anklage gegen die Priester 1,6- 2,9

a. Der unreine Gottesdienst der Priester 1,6-14

b. Strafandrohung an die Priester 2,1-9

2. Gottes Anklage gegen das untreue Volk 2,10-17

a. Die Mischehen 2,10-12

b. Die Ehescheidungen 2,13-16

c. Die Zweifel an der strafenden Gerechtigkeit Gottes 2,17

B. Israels Gericht und Segnung: 3,1-21

1. Der kommende Tag des Gerichts 3,1-5

2. Ruf zur Umkehr im Geben des Zehnten 3,6-12

3. Die Scheidung der Gerechten von den Ungerechten am Tag des Gerichts 3,13-21

Schluss: Abschließende Mahnung und Ankündigung des Elia 3,22-24

  1. Vgl. Walter C. Kaiser. Towards Old Testa­ment Ethics. a. a. O. S. 127-137 und die dort genannte Literatur

  2. Fr. W. Schultz. Das Deuteronomium erklaert. Gustav Schlawitz: Ber­lin, 1859. Schultz verteidigt zunächst S. 1-97 seine Gliederung und die Früh­datierung und mosai­sche Autorschaft von 5Mose und läßt dann S. 98-717 einen ausführlichen wissenschaftlichen Kommentar fol­gen, der u. a. die Gliederung im einzelnen begründet.

  3. Ebd. S. 10

  4. Ebd. S. 16

  5. Hier ist Jojachin gemeint. Asaph schrieb zwar zur Zeit Davids/Salomos, aber hier redet er als „Seher“ (2.Chr 29,30) prophetisch von der Zerstörung Jerusalems und vom Exil (vgl. auch Ps 74,7 und 79,1, wo die Tempelzerstörung prophezeit ist und prophetisch der Standpunkt des Exils eingenommen wird). Es ist oft so, daß Gott zu Zeitpunkten besonderer Höhe und Begeisterung eine Schau in eine düstere Zukunft gibt und so die menschliche Begeisterung relativiert (vgl. Dtn 28f; 32; 2,Kön 8m,7ff; ja das ganze Psalmbuch ist so aufgebaut).