Bibel Online
Die Bibelübersetzung: „Die Bibel in deutscher Fassung“ von Herbert Jantzen und Thomas Jettel.
Die Übersetzung ist hier als Online Version verfügbar.
Version: Oktober2022
Psalm
123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142434445464748495051525354555657585960616263646566676869707172737475767778798081828384858687888990919293949596979899100101102103104105106107108109110111112113114115116117118119120121122123124125126127128129130131132133134135136137138139140141142143144145146147148149150
Kapitel: 107
1 "Dankt1 Jahweh, denn er ist gut, denn seine Güte2 [währt] ewiglich", 1 o.: Bekennt Lob
2 und Treue
2 sollen sagen die Erlösten Jahwehs, die er aus der Hand des Bedrängers erlöst hat3 und die er gesammelt hat aus den Ländern, vom Aufgang und vom Niedergang, vom Norden und vom Meer.4 Die in der Wüste irrten auf verwildertem Weg, eine Wohn-Stadt3 fanden sie nicht, 2 und Treue
3 eigtl.: eine Stadt zum Wohnen; ebenso V. 7.36.
5 hungrig waren sie und durstig, ihre Seele war ermattet in ihnen,6 und sie riefen zu Jahweh in ihrer Not: aus ihren Nöten befreite er sie7 und machte sie gehen auf rechtem4 Weg, dass sie zu einer Wohn-Stadt gelangten: 4 o.: ließ sie gehen <und leitete sie> auf ebenem
8 Dankend5 sollen sie Jahweh seine Güte6 bekennen und den Söhnen Adams seine Wunder, 5 o.: Lobend; so a. V. 15.21.31.
6 und Treue; so a. V. 15.21.31.43.
9 denn er sättigte die durstige Seele und füllte die hungrige Seele mit Gutem.10 Die in Dunkelheit und Todesschatten saßen, gefesselt in Elend und Eisen,11 weil sie widerspenstig gewesen waren gegen die Worte* des Starken und verachtet hatten den Rat des Höchsten,12 sodass er ihr Herz beugte durch Unheil7; sie strauchelten, und kein Helfer war da, 6 und Treue; so a. V. 15.21.31.43.
7 und Leid
13 und sie riefen zu Jahweh in ihrer Not: aus ihren Nöten rettete er sie,14 führte sie heraus aus Dunkelheit und Todesschatten und riss ihre Fesseln entzwei:15 Dankend sollen sie Jahweh seine Güte bekennen und den Söhnen Adams seine Wunder,16 denn er zerbrach eherne Türen und zerschlug eiserne Riegel.17 Die Narren, die geplagt waren wegen ihres Abtrünnigkeitsweges und wegen ihrer Ungerechtigkeiten,18 ihre Seele verabscheute jede Speise, und sie kamen bis an die Pforten des Todes,19 und sie riefen zu Jahweh in ihrer Not: aus ihren Nöten rettete er sie,20 er sandte sein Wort und heilte sie und ließ sie entrinnen aus ihren Gruben:21 Dankend sollen sie Jahweh seine Güte bekennen und den Söhnen Adams seine Wunder22 - und Schlachtopfer des Dankes opfern und mit Jubel seine Taten erzählen.23 Die sich aufs Meer begaben auf Schiffen, auf großen Wassern Handel trieben,24 sie sahen die Taten Jahwehs und seine Wunder in der Tiefe:25 er sprach und bestellte den Wind, den Sturm, der hoch seine Wellen erhob,26 und sie stiegen zu den Himmeln empor und sanken hinab in die Tiefen, ihre Seele zerschmolz im Unglück,27 sie taumelten und schwankten wie ein Trunkener, und alle ihre Weisheit wurde zunichte;28 und sie riefen zu Jahweh in ihrer Not: aus ihren Nöten führte er sie heraus,29 er machte den Sturm zu einem Säuseln und die Wogen hielten still;30 und sie freuten sich, dass sie8 still wurden; und er leitete sie in den ersehnten Hafen9: 8 d. i.: die Wogen
9 eigtl.: zum Hafen ihres Sehnens; das Wort für "Hafen" bed. eigtl.: ein rundum eingeschlossener Ort.
31 Dankend sollen sie Jahweh seine Güte bekennen und den Söhnen Adams seine Wunder,32 ihn erheben in der Versammlung des Volkes und ihn preisen im Kreis der Alten.33 Er machte Ströme zur Wüste und Wasserquellen zu dürstendem Land,34 fruchtbares Land zur Salzsteppe wegen der Bosheit seiner Bewohner;35 er machte die Wüste zum Wasserteich und dürres Land zu Wasserquellen36 und ließ Hungrige dort wohnen; und sie errichteten eine Wohn-Stadt37 und besäten Felder, pflanzten Weinberge und gewannen Frucht als Ertrag;38 und er segnete sie, und sie mehrten sich sehr, und ihren Viehbestand ließ er nicht wenig sein.39 Und sie wurden wenige und wurden niedergebeugt durch Bedrückung, Unglück und Jammer;40 Er schüttete Verachtung auf [ihre] Fürsten und ließ sie irren in wegloser Öde.41 Den Armen hob er empor aus dem Elend und machte [seine] Sippen10 wie eine Herde. 9 eigtl.: zum Hafen ihres Sehnens; das Wort für "Hafen" bed. eigtl.: ein rundum eingeschlossener Ort.
10 o.: Familien; Geschlechter
42 Aufrichtige sehen es und freuen sich, und alle Ungerechtigkeit11 schließt ihren Mund. 11 o.: alle Schurkerei; alles Freche
43 Wer ist weise? Der merke sich dieses12! Sie mögen Jahwehs Gnadenerweise13 bedenken! 12 o.: behalte dieses.
13 eigtl.: die Erweisungen der Güte <und Treue>
13 eigtl.: die Erweisungen der Güte <und Treue>